"Haltlose und missverständliche Unterstellungen"

Auf welt.de ist am 28.4. (Bezahlschranke) zu lesen:

»Professorin wirft Drosten „erheb­li­che metho­di­sche Fehler“ vor

Ob die Schulschließungen Deutschland wäh­rend der Pandemie gerecht­fer­tigt waren, dar­über gibt es unter Wissenschaftlern eini­gen Streit. Eine Expertin für öffent­li­che Gesundheit übt schar­fe Kritik an einem Gutachten von Christian Drosten. Der Virologe wider­spricht. Wie berech­tigt sind die Vorwürfe?…

Während ins­ge­samt 38 Wochen muss­ten deut­sche Schüler seit­her sämt­lich oder teil­wei­se zu Hause ler­nen. Wie groß die Folgen für die psy­chi­sche Gesundheit und die Entwicklung, lässt sich noch nicht bemes­sen – klar ist aber, dass der Schaden immens ist…

Eine schar­fe Kritik hat nun Ursel Heudorf in einem Meinungsbeitrag im Hessischen Ärzteblatt for­mu­liert. Sie rich­te­te sich ins­be­son­de­re gegen das Gutachten von Professor Christian Drosten, Leiter des Instituts für Virologie der Charité. Heudorf, habi­li­tier­te Ärztin und außer­plan­mä­ßi­ge Professorin, war bis 2019 stell­ver­tre­ten­de Leiterin des Gesundheitsamts in Frankfurt (Main). Zu ihren Schwerpunkten gehör­ten Infektiologie und Hygiene.«

Den Beitrag gibt es auch hier auf die­sem Blog. Außerdem die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene: "Wir unter­stüt­zen die Argumentation von Frau Heudorf aus­drück­lich und stim­men ihr in allen genann­ten Punkten zu".

Die "Welt" fährt fort:

»Christian Drosten wehrt sich auf Anfrage von WELT gegen die Kritik. Sie ent­hal­te „halt­lo­se und miss­ver­ständ­li­che Unterstellungen, die sich auch durch das selek­ti­ve Anführen von Literaturhinweisen nicht erhär­ten lassen“.

Wer hat recht? Dies im Einzelnen zu beur­tei­len ist nicht ein­fach. Mancher der von WELT ange­frag­ten Experten möch­ten sich nicht öffent­lich äußern. In Hintergrundgesprächen kann man erfah­ren, dass schon län­ger Streit zum Thema Schulschließungen herrscht, und das die­ser mit­un­ter eine per­sön­li­che Note bekom­men hat.

„Der Text von Frau Heudorf spie­gelt das Konfliktpotenzial wider, dass es auch in der Gesellschaft dazu gibt“, sagt Uwe Groß, Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Universitätsmedizin Göttingen. „Ich hal­te es für sehr schwie­rig, hier­zu eine vali­de Stellungnahme abzu­ge­ben, die alle Fragen hin­läng­lich beantwortet.“…

Göran Kauermann, Professor für Statistik an der LMU München [, erklär­te] auf Anfrage von WELT „Die Argumente von Frau Heudorf sind nach­voll­zieh­bar und sta­tis­tisch und argu­men­ta­tiv kor­rekt.“ Kauermann gehört zusam­men mit wei­te­ren Autoren zu der „Covid-19 Data Analysis Group“ (CODAG), also eben­falls zu Sachkundigen, die das Verfassungsgericht um eine wis­sen­schaft­li­che Beurteilung gebe­ten hat­te. Keinesfalls, kri­ti­siert er, kön­ne man von Inzidenzen in ver­schie­de­nen Altersgruppen auf Effekte durch Schulschließungen schlie­ßen, so wie Drosten das getan habe.

Drosten widerspricht

Auch gegen die­se Kritik wehrt sich Drosten: „Die Argumentation von Prof. Kauermann läuft am Inhalt mei­ner Stellungnahme vor­bei“, sagt er, von WELT mit der Kritik kon­fron­tiert. Nirgendwo habe er behaup­tet, dass die Schulen die Quelle der Infektion für Erwachsenen sei­en. „Doch wenn – wie anhand von Daten aus England gezeigt – die Inzidenzen unter Kindern drei­mal so hoch sind wie unter Erwachsenen, dann ist es eben auch nicht plau­si­bel, dass sich die Kinder nur bei den Erwachsenen ange­steckt haben.“ Bei den bri­ti­schen Daten han­delt es sich um reprä­sen­ta­ti­ve Stichproben, die nicht durch unter­schied­li­che Testhäufigkeit ver­fälscht wer­den konnten.

Überdies, so sagt Drosten, habe er weder in sei­nem Gutachten noch sonst jemals die Schulen als die Treiber der Pandemie bezeich­net. Auch in der betref­fen­den Stellungnahme gehe es nicht um die bis­he­ri­ge Rolle der Schulen, son­dern um die Frage, was bei einer immu­ni­sier­ten Erwachsenenbevölkerung in Zukunft gesche­hen könn­te.«


Rückblick

»Virologe erklärt, warum Schulschließungen wichtig sind

Der Virologe Christian Drosten erklär­te im NDR-Podcast, wie­so Schulschließungen ein wich­ti­ger Faktor dabei sind, die Ausbreitung von Corona zu ver­lang­sa­men…«
familie.de (13.3.2020)

Es han­delt sich um den legen­dä­ren Podcast, in dem Drosten ausführte:

»Es gibt eine Kollegin aus den USA, die ist deutsch­stäm­mig, Anna Kaiser. Die hat mir ges­tern Abend einen sehr wert­vol­len wis­sen­schaft­li­chen Artikel zuge­schickt, den ich nicht kann­te. Da geht es um die Spanische Grippe und um eine Analyse von Maßnahmen nicht-phar­ma­zeu­ti­scher Art in 43 ame­ri­ka­ni­schen Städten. Das ist eine Literaturauswertung. Da geht es dar­um, was in die­sen Städten eigent­lich pas­siert ist, in Form von Sterblichkeit, nach­dem man unter­schied­li­che Maßnahmen gemacht hat. 

Die Konsequenz des Papers ist: Es nützt extrem viel, zwei oder mehr Maßnahmen zu kom­bi­nie­ren. Veranstaltungsstopp und Schulschließungen in Kombinationen sind extrem effi­zi­ent – vor allem, wenn man das mehr als vier Wochen durch­hält. Und dann je frü­her, des­to bes­ser. Man kann also sagen: Amerikanische Städte zur Zeit der Spanischen Grippe haben am meis­ten davon pro­fi­tiert, wenn der Bürgermeister schnell gesagt hat: „Alle Schulen zu, kei­ne Veranstaltungen mehr, und zwar sofort!“ Das müs­sen wir sehr ernstnehmen. 

Die Kollegin hat mir auch Argumente dazu geschrie­ben, die ich sehr ernst neh­me und sofort ver­ste­he. Wie zum Beispiel, dass in sozia­len Netzwerken Schüler Brückenfunktionen aus­üben zwi­schen Altersgruppen. Ältere und Jüngere spie­len oder beschäf­ti­gen sich mit Schülern. Mein Argument, was ich ges­tern gebracht habe, dass die Schüler sich sowie­so dann zum Daddeln tref­fen, das hinkt. Denn die­ses Daddeln fin­det zwar statt, aber das sind klei­ne­re und red­un­dan­te Kontaktkreise, also Kontaktkreise, wo immer wie­der der­sel­be den­sel­ben trifft. Und man kann sich ja nur ein­mal infi­zie­ren – wenn man sich ein­mal infi­ziert hat, ist Schluss. Und das stimmt. Ich kann dem wirk­lich nur zustim­men. Ich habe da ges­tern zu kurz gedacht. Wir müs­sen das berücksichtigen. 

Anja Martini Würden Sie sagen: Schulschließungen – ja? 

Christian Drosten … Ich glau­be, das ist allen klar, dass wir jetzt was machen müs­sen. Und dann bis zu den Osterferien – und die Osterferien ein­schließ­lich. Da wäre schon viel gewon­nen. In die­ser Zeit könn­te man über­le­gen, ob man ver­sucht, in die­sem Intensivbetreuungsbereich, wo wirk­lich die Betreuung sein muss, weil sonst vie­le Bereiche des Arbeitslebens gera­de auch in der Medizin zusam­men­bre­chen, ob man da Hilfe leis­tet und dann aber doch für die Verlangsamung der Ausbreitung sagt: Die Schulen ab einem bestimm­ten Jahrgang wer­den geschlos­sen…«
ndr.de (12.3.)

Und im Februar 2022 war zu lesen:

»Immer mehr Kinder müssen wegen Corona-Symptomen zum Arzt – Drosten: Schulen treiben derzeit die Pandemie an

BERLIN. Die Schulen sind – anders als von den Kultusministern behaup­tet – Treiber der Pandemie. „Wir haben ein­deu­tig den Befund, dass die Übertragungen im Moment aus dem Schulbetrieb gespeist wer­den“, sagt Prof. Christian Drosten, Chef-Virologe der Berliner Charité und Mitglied im Corona-Expertenrat der Bundesregierung…«
news4teachers.de (2.2.22)


Zurück zum Artikel der "Welt":

»Kauermann ver­weist dage­gen auf eig­ne Analysen, die in den CODAG-Berichten hin­ter­legt sind. Um her­aus­zu­fin­den, ob Kinder und Infektionen in den Schulen maß­geb­li­cher Treiber der Pandemie waren, hät­te es dif­fe­ren­zier­te­rer sta­tis­ti­scher Analysen als in Drostens Gutachten bedurft. Seine Gruppe habe bei­spiels­wei­se auf Kreis- oder Bezirksebene Anstieg oder Abfallen von Infektionen in den ver­schie­de­nen Altersgruppen. Dann habe man unter­sucht, ob auf einen Anstieg bei den Kindern häu­fig ein Anstieg in den älte­ren Altersgruppen folgt. „Diese Analysen haben wir immer wie­der durch­ge­führt und auch publi­ziert. Und wir haben kei­ner­lei Evidenz dafür gefun­den, dass sich Erwachsene in gro­ßer Zahl bei stei­gen­der Inzidenz bei den Kindern anstecken.“

Vielmehr habe man deut­li­che Hinweise auf einen über­wie­gend umge­kehr­ten Infektionsweg gefun­den. „Die Daten legen eher nahe, dass sich die Eltern zuerst anste­cken, viel­leicht bei der Arbeit, und dann infi­zie­ren sich die Kinder, beim Test in der Schule fällt das dann auf.“ …

Die gesam­te Aufarbeitung der Pandemie wird Deutschland ver­mut­lich noch lan­ge beschäf­ti­gen. Die Arbeit eines Sachverständigenrates, den bereits die alte Bundesregierung für eine Evaluierung der Maßnahmen ein­ge­setzt hat, ist ins Stocken gera­ten. Christian Drosten ist aus dem Gremium gera­de aus­ge­tre­ten, so gab Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach heu­te bekannt. Eine Charité-Sprecherin bestä­tig­te, dass Drosten dem Ausschuss sei­nen Rückzug mit­ge­teilt hat­te. Er sei zu der Überzeugung gelangt, dass Ausstattung und Zusammensetzung nicht aus­reich­ten, um eine wis­sen­schaft­lich hoch­wer­ti­ge Evaluierung gewähr­leis­ten zu kön­nen. Darüber hin­aus sei­en in den ver­gan­ge­nen Wochen wie­der­holt und in umfang­rei­cher Form Inhalte der Beratungen zum Gegenstand einer irre­füh­ren­den und fal­schen Berichterstattung geworden.

Drosten bleibt im Expertenrat der Bundesregierung.«

44 Antworten auf „"Haltlose und missverständliche Unterstellungen"“

  1. Es war von vorn­her­ein absurd, dass Mitglieder der Komikerinnentruppe, die das Gesundheitsministerium "bera­ten" haben, die Maßnahmen der Regierung eva­lu­ie­ren sollten.

    Eines stimmt natür­lich: solan­ge CD dem Ausschuss ange­hör­te, war eine wis­sen­schaft­lich hoch­wer­ti­ge Evaluierung aus­ge­schlos­sen. Faktisch ist sie es jetzt immer noch, weil man schlicht und ergrei­fend zwei Jahre lang kei­nen Gedanken dar­an ver­schwen­det hat, Sinn und Unsinn der Empfehlungen des "Expertenrates"zu hin­ter­fra­gen. Deshalb fehl­ten sämt­li­che beglei­ten­den Evaluationsinstrumente bzw. Versuche, eine spä­te­re Bewertung zu ermög­li­chen. Im Nachhinein sind die­se Versäumnisse nicht zu heilen.

  2. Ich muss lei­der fest­stel­len, Herr Drosten bekommt schon wie­der (immer noch) viel zu viel media­le Aufmerksamkeit!

    Und ganz neben­bei sind ALLE Publikationen, die Drosten wäh­rend bzw. zur "Pandmiethematik" ver­öf­fent­lich hat im Nachhinein scharf kri­ti­siert wur­den. Als ganz beson­de­res Musterbeispiel für schlech­te Wisseschaft gilt bis zum heu­ti­gen Tage sei­ne Arbeit zum Sars-CoV-2- PCR-Verfahren, die trotz gra­vie­ren­der inhalt­li­cher und metho­di­scher Fehler bis­lang immer noch nicht zurück­ge­zo­gen wur­de. Auch damals hat er die vali­den Argumente von 22 Fachleuten, die sei­ne Publikation gekonnt in ihre ato­ma­ren Bestandteile zer­legt hat­ten, als unbe­rech­tigt abge­tan. Wer jedoch mit Molekularbiologie bzw. Biochemie näher ver­traut ist, dem streu­ben sich beim lesen der Selbigen alle (noch ver­blie­be­nen) Haare.

  3. Unglaublich! Herr Drosten ist wohl auch der Meinung "Ein Geisterfahrer? Hunderte, Tausende …".
    Wie viel­muss die­ser "Experte" noch ver­bo­cken, bevor man end­lich ein­sieht, dass er in der gesam­ten "Pandemie" eben­so wie Herr Lauterbach *fast* *nie* echt gehabt hat, und sich das wohl auch kuenf­tig kaum aen­dern wird?

  4. Nur weil man wie wild die Schulkinder täg­lich tes­tet, besagt das noch längst nicht, dass das auch der Ort der "Ansteckung" ist/war. Die Kinder sind ja nicht 24/7 in den Schulen ein­kas­ser­niert, son­dern haben ja auch ein Privatleben, was sie mit den Familien oder ande­ren Kindern verbringen.

    Ich fra­ge mich, war­um der Drosten immer als Maß der Dinge gese­hen wird, wenn es um Maßnahmen geht. Das ist ein Mann, der im Labor arbei­tet und sich im Bereich der Forschung/Wissenschaft bewegt, aber es ist nicht sein Fachgebiet und auch nicht sei­ne Aufgabe, kon­kre­te Maßnahmen vor­zu­schla­gen, die dann von der Politik nach Schaffung ent­spre­chen­der Rechtsgrundlagen umge­setzt werden.

    1. Und er hat nur eine Stiftungsprofessur die von Fam. Quandt finan­ziert wird. Das heisst, die­se gan­ze (angeb­li­che) wis­sen­schaft­li­che Forschung wird im Grunde pri­vat finan­ziert und somit kann gemau­schelt wer­den wie es gera­de so passt. Ich blei­be dabei, der Typ hat gar kei­ne Ahnung und wur­de insze­niert- oder hat­te ich das falsch ver­stan­den? Leider fin­de ich die Quelle zur Finanzierung durch Quandt (auch schon in Bonn) nicht mehr. Es war hier irgend­wo in CoroDocs in den Kommentaren.

    1. DrOsten kann nichts dafür, dass unse­re Volksvertreter auf Ihn gehört haben. Das Wissenschaftler manch­mal Fachidioten sind, ist ja hin­läng­lich bekannt gewesen.

      1. @Moritz

        Doch, er kann was dafür. Er hat sich ange­maßt, sehr weit über sein Fachgebiet hin­aus Ratschläge zu ertei­len. Er ist auf Kritik von Wissenschaftlern (z.B. am Design des PCR-Tests oder an der "Studie" zur angeb­li­chen asym­pto­ma­ti­schen Übertragung) nicht ein­ge­gan­gen und hat Wissenschaftler mit ande­ren Erkenntnissen und zumeist grö­ße­rer Expertise als er selbst, auf bös­ar­tigs­te Art und Weise diffamiert.
        Das ist kei­ne Wissenschaft, was der Mann betrie­ben hat, son­dern er hat der Politik jeweils die Stirchworte gelie­fert, die die­se haben wollte.

        Ich hof­fe, dass er in nicht all­zu lan­ger Zeit zur Verantwortung gezo­gen wer­den wird.

  5. Na dann schau­en Sie doch ein­mal wel­che Kinder wel­cher Klasse die Schulschließungen betrof­fen haben. Es sind die Kinder der Arbeiterklasse! Vielleicht wird Ihnen damit klar daß es sich hier um geziel­te Unterdrückungsmaßnahmen han­delt, nichts Anderes! 

    (Daß es hie und da auch mal ein Bürgerkind erwischt nimmt man in Kauf)

    1. @Erfurt: ? Eine küh­ne These. Richtig ist wohl, daß Kinder aus nicht ganz so armen Haushalten die Schulschließungen wie den Fernunterricht bes­ser weg­ste­cken konn­ten. Wobei auch die Schäden erleiden.

      1. Kann ich nur bestä­ti­gen. Ich habe wäh­rend des ers­ten Lockdowns mit einer Lehrerin gespro­chen, die schil­der­te, dass man­che gar kei­nen "ech­ten" Computer haben und kei­nen Festnetzinternetanschluss, son­dern nur das Smartphone. Ist zwar auch ein Computer, aber nichts, mit dem man arbei­ten könn­te. Die Sorgen und Nöte der Eltern, die zu Hause gleich meh­re­re Kinder hat­ten, wur­den sogar von den Mainstreammedien auf­ge­grif­fen. Denen muss man aber vor­wer­fen, dass es nicht zu einer Fundamentalkritik an den Maßnahmen führ­te, son­dern es betrach­tet, als hät­te Corona das alles verursacht.

      2. @aa

        manch­mal fra­ge ich mich ob Sie den Franz Josef Degenhardt über­haupt ver­stan­den haben den Sie hier erst kürz­lich ver­linkt haben.

        MFG und schö­nes Wochenende.

  6. Ergänzung aus dem Zentralorgan der Rechtgläubigen
    (mit der Bitte, die­sem bis auf wei­te­res kei­nen müden Cent hin­ter die Schranke zu schmeißen):

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-schulschliessung-rekonstruiert-der-drosten-effekt-und-seine-folgen-a-00000000–0002-0001–0000-000171667043
    bzw.:
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/christian-drosten-in-meinem-alltag-kommt-die-bild-zeitung-nicht-vor-a-00000000–0002-0001–0000-000171168292

    Seine eige­ne Aussage zu der legen­dä­ren "Studie" (ohne Erwähnung wor­auf die­se sich bezog) hat­te den Wuschelkopf (und die Politiker, die sich auf ihn berie­fen) damals für mich vom Sockel gestoßen.
    Das Podcast-Original, ergänzt durch die "deutsch­stäm­mi­ge" (hät­te man ne wun­der­ba­re brea­king news draus machen kön­nen: "Drosten 'Reichsbürger'?") und des­we­gen wohl beson­ders ver­trau­ens­wür­di­gen Quelle, habe ich erst viel spä­ter zur Kenntnis genommen)

  7. In der Praxis nachschauen.
    Schweiz ist ein schö­nes Beispiel. Schulen waren nie zu.
    Viele gerin­ge­re Gift quo­te als Deutschland , viel weni­ger Intensivbetten als Deutschland, in etwa glei­che Kultur und das glei­che Gestammel von den Politikern und Medien – Impfung ist sicher und not­wen­dig und Corona abso­lut gefährlich.

  8. Beim Lesen des obi­gen Beitrags fiel mir das Wort "Laberarsch" ein, weiß nicht genau war­um. Bezog sich jeden­falls nicht auf Prof. Heudorf und Prof. Kauermann.

  9. "Überdies, so sagt Drosten, habe er weder in sei­nem Gutachten noch sonst jemals die Schulen als die Treiber der Pandemie bezeichnet."
    Darauf wird es hin­aus­lau­fen. Am Ende will das nie­mand jemals behaup­tet haben.

    1. Drosten lügt, sie­he hier: https://twitter.com/c_drosten/status/1356588113410334720?lang=de

      '"Noch immer kur­siert die­ses Wort »Treiber« der Pandemie, fast immer […] mit der Behauptung, Schulen oder Fitnessstudios oder Büros sei­en kei­ne Treiber der Pandemie–[…] als trie­be nicht jeder, der ein hoch­in­fek­tiö­ses Virus wei­ter­gibt, die Pandemie."'

      Drosten zitiert da einen Artikel. Sein Zitat kann man durch­aus als Zustimmung zu der gemach­ten Äußerung anse­hen. Er schreibt ja nicht, dass er die Aussage für Unsinn hält.

  10. Tweet wur­de um voll­stän­di­ge Links, Autor und Datum ergänzt:

    Stefan Homburg
    @SHomburg
    Die ehr­wür­di­ge Stiftung Warentest gab zu Kindermasken ein ver­nich­ten­des Urteil ab:
    27.12.2021, 14:41 Uhr
    Stiftung Warentest:
    Alle FFP2-Masken für Kinder fal­len durch

    Ein flä­chen­de­cken­der Einsatz von Luftfiltern ist nicht in Sicht. FFP2-Masken wie­der­um haben laut Stiftung Warentest einen zu hohen Atemwiderstand für Kinder. Wie soll es also wei­ter­ge­hen? Ein Forscher plä­diert für Plexiglas zwi­schen den Schülern.
    Von
    Johannes Reichart Daniel Knopp
    https://br.de/nachrichten/bayern/alle-ffp2-masken-fuer-kinder-fallen-laut-stiftung-warentest-durch,SrUyMnq

    Kurz danach stell­te der Bund die Stiftungsfinanzierung ein:
    Simon Stich
    , 24. Jan. 2022, 17:30 Uh
    https://www.giga.de/news/stiftung-warentest-vor-dem-aus-wichtige-finanzierung-faellt-weg/
    Stiftung Warentest vor dem Aus? Wichtige Finanzierung fällt weg
    Die Stiftung Warentest muss sich finan­zi­ell neu auf­stel­len. Der Bund möch­te die bis­he­ri­ge Förderung nicht wei­ter fort­füh­ren. In Zukunft soll..

    https://twitter.com/SHomburg/status/1519974853360693249?cxt=HHwWgsC5oe7EhJgqAAAA
    9:40 AM · Apr 29, 2022

  11. bzw.
    neu­er "Forschungsgebiete " und Arbeitsplätze

    Stefan Homburg
    @SHomburg
    Prof. Matthes for­dert im ÖRR 

    die Gründung medi­zi­ni­scher Einrichtungen zur Behandlung von Nebenwirkungen. 

    Da kommt noch eini­ges auf uns zu.
    https://www.mdr.de/tv/programm/sendung-747744.html
    Corona-Schutzimpfung – Prof. Harald Matthes über Impfkomplikationen | MDR.DE
    Die Schutzimpfung vor dem SARS-COV‑2 ist wich­tig. Dennoch sind Impfkomplikation nicht aus­zu­schlie­ßen. Ab wann man von einer Komplikation spricht und wel­che Beschwerden es gibt, haben wir mit Prof.…
    5:33 AM · Apr 29, 2022·
    https://twitter.com/SHomburg/status/1519912629678051328?cxt=HHwWgMC42fue6JcqAAAA

  12. Drosten ist der Inbegriff für Dünnhäutigkeit und Arroganz. Es gibt einen Napoleonkomplex, und bald auch einen Drostenkomplex. "Mein Name ist Hase"… kennt jedes Kind. Bald kann man sagen: "Mein Name ist Drosten, alle ande­ren wis­sen von nichts."

  13. Bundestagsabg. der Linken, Andrej Hunko, pro "Impfung" "gegen" "Corona" für gesundheitlich bereits Geschwächte (oder für eingebildete "Vulnerable") sagt:

    Na ja, der Fake-med.-Doktor Drosten ist nicht der Einzige, der die "C"-Hysterie reitet.

    Der Bundestagsabg. der Fraktion Die Linke, Andrej Hunko sag­te in sei­ner Bundestagsrede vom 07.04.2022, er befür­wor­te die "Impfung" "gegen" "Corona", sei jedoch gegen eine Zwangsimpfung und sei im übri­gen sel­ber "gegen" "Corona" "geimpft".

    Auszug aus der Bundestagsrede vom 07. April 2022:
    "… Ich betrach­te die Impfung gegen Covid-19 für einen wich­ti­gen Baustein zur Bewältigung der Pandemie, bin selbst geimpft und hal­te die Impfung vor allem für Risikogruppen für emp­feh­lens­wert. Die Einführung einer Verpflichtung oder gar eines Zwangs zur Impfung leh­ne ich jedoch ab und tei­le die dies­be­züg­li­che Ansicht der Parlamentarischen Versammlung des Europarates von Januar 2021. …"

    Den Vogel schoss Hunko ab, als er in der gleich­na­mi­gen Bundestagsrede sag­te, es gäbe in den sel­tens­ten Fällen Tote nach der erfolg­ten "Impfung" "gegen" "Corona" und es gäbe auch nur weni­ge Nebenwirkungen nach der genann­ten "Impfung".

    https://www.andrej-hunko.de/bt/reden/5391-impfpflicht-ist-wissenschaftlich-nicht-begruendbar

    Sorry, ich könn­te, wohn­te ich in des­sen Wahlkreis Aachen, Hunko nicht wäh­len. Aufgrund sei­ner Befürwortung der "Impfung "gegen" "Corona" für "vul­nerable Gruppen". Das ist der Höhepunkt der Dreistigkeit Hunkos! Diese Spritzstoffe machen Gesunde krank und dann sol­len sich "Vulnerable", also bereits Erkankte, die­ses "Impf"zeug ein­sprit­zen las­sen? Wo bleibt in die­ser Aussage Hunkos die Logik? Kopfschüttel meinerseits.

    1. @Bundestagsabg…: Diesen Sport, (nur halb­wegs) kri­ti­sche Menschen zu "ent­lar­ven", weil sie nicht auf der Höhe der Zeit sind nach Meinung der­je­ni­gen, die eine umfas­sen­de­re Kritik haben, wer­de ich nicht betrei­ben. (Gut, ich bin eh unsport­lich.) Es ist ver­dammt gut, daß die "all­ge­mei­ne Impfpflicht" im Bundestag geschei­tert ist; und sie ist es des­halb, weil vie­le Befürworter der Spritze dage­gen gestimmt haben. 

      Ich wer­de nie­man­dem sagen, wie dumm er doch war und daß er doch bes­ser auf mich gehört hät­te. Für den Augenblick reicht es mir, wenn vie­le jetzt erklä­ren: Nun ist mal gut, bis hier­hin und nicht wei­ter. Das heißt ja nicht, Kritik und Aufklärung ein­zu­stel­len. Übrigens spricht Hunko nicht von "Vulnerablen". Man kann auch den Begriff "Risikogruppen" anzwei­feln. Daß es wie bei ande­ren Krankheiten Menschen gibt, deren Immunsystem auf­grund ihres Alters oder von Vorerkrankungen anfäl­li­ger reagiert, fin­de ich nach­voll­zieh­bar. Insofern ver­ste­he ich auch die Selbstkritik aus Schweden, nach der man die Risiken für die­se Gruppe unter­schätzt hat. Das bedeu­tet ja nicht, die Panikmache zu teilen.

      1. @ aa:
        Der Begriff "Risikogruppe" ist m.M.n. dif­fa­mie­rend gegen Menschen, die bestimm­te Eigenschaften, wie kränk­li­chen Gesundheitszustand auf­wei­sen. Der Begriff "Risikogruppe" ist diskriminierend.

        1. JEDER Begriff, der sich auf bestimm­te Eigenschaften von Menschen bezieht, und dar­an Gruppen defi­niert, ist diSkr!miNierenD!

          Die Unterscheidung (=> lat. discri­mi­na­re) ist der Wegbereiter der Selektion. Wehret den Anfängen!

      2. Alle Antworten von Abgeordneten (ca. 10 von ca. 200) waren unkritisch. 

        Bei den Linken ver­mis­se ich die kri­ti­sche Haltung gegen­über der Pharma und den Staat, der mehr und mehr zu ver­schmel­zen scheint, sowie ins­bes. der EU, denn dort wird letzt­lich vie­les ent­schie­den. Das Agieren der Impftoff Hersteller ist schon als kri­mi­nell zu bezeich­nen. Doch die Regierung gab den Freibrief. Die Folgen sind nicht abzusehen.

        Die Grünen haben ihre ehe­mals kri­ti­sche Haltung hin­sicht­lich Gentechnik über den Haufen gewor­fen. Ebenso wie die pazi­fis­ti­sche Haltung vor vie­len Jahren schon.

    2. Ich hat­te letz­tens ein Gespräch mit einem ca. 40-Jährigen Dreifachgeimpften, der auch sei­ne Kinder hat imp­fen las­sen. Er mein­te, dass die 85 Toten, die das PEI als mög­li­che oder wahr­schein­li­che Opfer der Impfung aner­kennt (von ca. 2000 gemel­de­ten Todesällen, wenn ich mich recht erin­ne­re?) doch sehr wenig wären. Er wäre jeden­falls froh, dass er und sei­ne Familie (die alle erkrankt waren) nur leich­te Symptome hat­ten auf­grund der Impfung.
      Ich wäre fast vom Stuhl gefal­len – aber die­se Leute kön­nen nichts dafür, die Propaganda hat die­se Menschen so ver­wirrt, dass ihnen gar nicht bewusst ist, dass da auch jun­ge gesun­de Menschen ster­ben, die durch Covid bes­ten­falls eine saf­ti­ge Erkältung bekom­men hät­ten. Diese Leute ver­ste­hen nicht, dass es hier nicht um einen letz­ten Heilversuch bei einem Todkranken geht, son­dern um ein Experiment mit Gesunden. Ich kann es ihnen nicht übel neh­men – es ist die Gehirnwäsche von 2 Jahren Panikmache und Desinformation. Erschreckt hat es mich aber schon, weil ich den Mann nicht so ein­ge­schätzt hätte.

  14. Berliner Zeitung, 28.04.2022
    Gunnar Schupelius – Mein Ärger
    Wie gefähr­lich ist der Mundschutz für die Atemwege?

    Mikrofasern lösen sich aus den Corona-Masken und wer­den in der Lunge abge­la­gert, Mikroplastik gelangt in den Verdauungstrakt.
    Diese Risiken wer­den nach und nach erforscht, von offi­zi­el­ler Seite aber igno­riert, meint Gunnar Schupelius.

  15. Herr Drosten wehrt sich nicht mit Fakten, son­dern durch Diffamierung der Gegner und lächer­lich machen von Fachleuten von Weltrang. Das wäre noch mensch­lich, viel schlim­mer ist das er damit durch kommt,.…immer wieder.

    1. @b.m.buerger:
      "wei­ße Flagge"?
      Nö. Eher "Fähnchen nach dem Wind".
      Vielleicht gibt's ja auch kein Geld mehr aus dem "Pandemietopf" (ob direkt oder über "Impfwerbung" ist egal)

  16. Herr Riegel klotzt mal wieder.

    Corona-Maßnahmen: Keine Solidarität mehr mit den Schwachen?

    Ich wür­de immer plä­die­ren, und auch dem Gesetzgeber emp­feh­len, die­se zwar läs­ti­gen, aber doch nied­rig­schwel­li­gen Regeln wie Maskenpflicht und der­glei­chen wei­ter­hin gesetz­lich vor­zu­schrei­ben. Dazu hat sich der Deutsche Bundestag nicht ent­schlie­ßen kön­nen. Ich bedaue­re das sehr, weil damit Basisregeln nicht erfol­gen, die uns nicht viel kosten.

    https://www.ndr.de/kultur/Corona-Massnahmen-Keine-Solidaritaet-mehr-mit-den-Schwachen‑,lobhuedepohl102.html

    Mir fällt immer wie­der auf, dass der Ethikrat inhalt­lich-fach­lich statt ethisch argu­men­tiert. Frau Buyx hat­te genau die­se Vorgehensweise inter­es­san­ter­wei­se ja ein­mal zur Verteidigung als für den Ethikrat unan­ge­mes­sen zurückgewiesen.

  17. Mrs M ❤️
    @MrsMertes
    Wenn ich Herrn Lauterbach hier rich­tig ver­ste­he, ist das der Anlass für ein herz­li­ches und extra­gro­ßes DANKE, @Tim_Roehn
    !

    #DankeTim
    Quote Tweet
    phoenix
    @phoenix_de
    · 7h
    .@c_drosten habe das Sachverständigengremium ver­las­sen, weil es sehr viel Druck auf ihn gege­ben habe, erklärt #Bundesgesundheitsminister @Karl_Lauterbach in #phoe­nix­per­sön­lich. Besonders eine Zeitung habe sich sehr pro­fi­liert, meint Karl #Lauterbach https://phoenix.de/s/3R
    12:55 PM · Apr 29, 2022
    https://twitter.com/MrsMertes/status/1520024073971064832?cxt=HHwWgICzsfD1mpgqAAAA

  18. Vergessen wir nie­mals den genia­len Nobelpreisträger und Erfinder des PCR-Test Kary Mullis, der immer gesagt hat, dass sein PCR-Test kei­ne medi­zi­ni­sche Diagnose ist, um fest­zu­stel­len, ob ein Getesteter krank ist, oder wer­den könnte.

    Kary Mullis im Original, mit deut­schen Untertiteln:
    Hier erklärt er öffent­lich wie ein­fach es ist sei­nen Test zu miss­brau­chen, um zu betrügen.

    https://www.youtube.com/watch?v=LvNbvD0YI54

  19. Jessica Hamed Retweeted
    ntv Nachrichten
    @ntvde
    Der ntv-#Corona-#Liveticker begann am 26. Februar 2020 mit die­sem Eintrag: 

    +++08:48: Infiziertenzahl in China über­springt 78.000er-Marke+++

    Doch jetzt sagen wir Adieu. Nach über 2 Jahren (genau­er: 793 Tagen) endet heu­te der längs­te Liveticker in unse­rer Geschichte.
    2:12 PM · Apr 29, 2022
    https://twitter.com/ntvde/status/1520043470295031808?cxt=HHwWgICzofLeo5gqAAAA

  20. Onysoikimalypans
    @DrAKo_law
    Liebe @hamburg_de
    & @TschenPe
    : Den Beschluss eines VG zu igno­rie­ren, der glas­klar fest­stellt, dass d. Testpflicht unver­hält­nis­mä­ßig ist, offen­bart ein merk­wür­di­ges Verständnis v. Rechtsstaatlichkeit. Müssen wir jetzt wirk­lich mas­sen­haft kla­gen? Machen wir.
    abendblatt.de
    Corona Hamburg:
    Testpflicht für alle Schüler bleibt trotz Urteil
    Die Behörde hat den Schulen in Hamburg mit­ge­teilt, dass die Testpflicht trotz eines Richterspruchs wei­ter für alle Schüler gilt.
    5:20 PM · Apr 29, 2022
    https://twitter.com/DrAKo_law/status/1520090730915635200

  21. "Zu den sach­kun­di­gen Dritten gehör­te unter ande­rem das Institut für Virologie der Charité, Universitätsmedizin Berlin, das deut­lich nach[sic!] Ablauf der vom Bundesverfassungsgericht gesetz­ten Frist, nach allen ande­ren Sachkundigen [8], noch eine Stellungnahme ein­reich­te (im Folgenden: „Charité-Stellungnahme“) [9]."
    Prof. Dr. med. Ursel Heudorf

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