„Immer öfter stelle ich mich inzwischen als Immunologe vor“

Über den angeb­li­chen Immunologen und Regierungsberater Michael Meyer-Hermann wur­de hier bereits eini­ge Male berich­tet (z.B. Neue Sau durchs Dorf und Wenn WissenschaftlerInnen wahn­sin­nig wer­den: Zonengrenzen, aber kein Intershop).

Angeregt durch einen Tweet habe ich mir ein Porträt des Herrn ange­se­hen, das auf der Webseite sei­ner Arbeitgebers zu fin­den ist:

https://www.helmholtz.de/gesundheit/grenzgaenger-der-wissenschaft/

Vorab sei fest­ge­stellt: Grenzgänger sind nicht die mit den Wünschelruten, wenn auch man­ches im Folgenden die­se Vermutung nahe­le­gen könn­te. Man liest dort:

»… In den theo­re­ti­schen Disziplinen ver­miss­te Michael Meyer-Hermann den Bezug zu den „ech­ten“ Problemen der Menschheit. Nun ver­bin­det der Braunschweiger Wissenschaftler Physik, Biologie und Mathematik, um die medi­zi­ni­sche Forschung vor­an­zu­trei­ben. Sein aktu­el­les Anliegen: Den Verlauf der COVID-19-Epidemie mit­hil­fe von mathe­ma­ti­schen Modellen vorhersagen…

Mathematik betrach­tet er als Handwerkszeug für die Erforschung von Naturphänomenen. Und mit Zahlen und Formeln kennt er sich aus. „Meine quan­ti­ta­ti­ve Ausbildung aus der Promotion in Theoretischer Physik im Gebiet der Quantenfeldtheorie habe ich in die Biologie getra­gen“, erzählt der Physiker. In der Theoretischen Physik ver­miss­te er den Bezug zu „ech­ten“ Problemen der Menschheit. Den fand er in der Biologie, ins­be­son­de­re der medi­zi­ni­schen Forschung. Meyer-Hermann denkt ger­ne in Systemen, erforscht zum Beispiel das Immun- und das Nervensystem des Menschen und deren Interaktionen.«

Intuition, Ästhetik und Experimente

»Heute lei­tet er die Abteilung System-Immunologie am Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology (BRICS), dem Forschungszentrum für Systembiologie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung HZI und der Technischen Universität Braunschweig. Biologe ist er zwar nicht, aber: „Immer öfter stel­le ich mich inzwi­schen als Immunologe vor“, so der Wissenschaftler mit der Doppelrolle. Disziplinübergreifend zu arbei­ten und zu den­ken ist für ihn ganz natür­lich. Neben Physik und Mathematik hat Michael Meyer-Hermann sich in sei­nem Philosophiestudium mit der Theorie der Ästhetik und mit dem Phänomen der Intuition befasst. „Der Einfluss die­ser Faktoren auf die Wissenschaft“, meint er, „wird wahr­schein­lich unter­schätzt.“ Intuition, Ästhetik und Experimente beglei­ten den Physiker-Immunologen auch außer­halb sei­ner Forschung. Er unter­stützt sei­ne Frau, die Künstlerin anna.laclaque, bei der Entwicklung expe­ri­men­tel­ler Kunstprojekte und Performances durch Photographie und Elektromusik. Gemeinsam ver­su­chen sie, die Grenzen künst­le­ri­scher Disziplinen zu spren­gen. In Braunschweig fin­det das Paar nicht zuletzt durch die renom­mier­te Hochschule für Bildende Kunst eine leben­di­ge Szene für expe­ri­men­tel­le Kunst.«

Wir haben also – trotz des erfun­de­nen Berufs des "Physiker-Immunologen" – einen Theoretischen Physiker vor uns, der sich ger­ne mit Ästhetik beschäf­tigt. Dagegen ist schlech­ter­dings nichts ein­zu­wen­den. Aber reicht das wirk­lich, um einer der ein­fluß­reichs­ten Berater der Bundesregierung für die "Bekämpfung einer Pandemie" zu sein?

»Methoden des maschi­nel­len Lernens kön­nen Modelle her­vor­brin­gen, anhand derer sich Krankheitsverläufe vor­her­sa­gen las­sen. „Sie schöp­fen ihre Vorhersagekraft aller­dings allein aus den Patientendaten“, gibt Meyer-Hermann zu beden­ken. In sei­ne mathe­ma­ti­schen Modelle dage­gen flie­ßen auch wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse und medi­zi­ni­sche Erfahrung ein. „Dabei basie­ren unse­re Modelle auf strik­ten erkennt­nis­theo­re­ti­schen Prinzipien“, betont er – wie­der hört man den theo­re­ti­schen Physiker heraus.«

Offenbar hat er den Text selbst geschrie­ben. Niemand sonst mit kla­rem Verstand hät­te so formuliert.

»Big Data und die Sprache der Mathematik

Michael Meyer-Hermann arbei­tet mit Big Data, um sei­ne Modelle zu ent­wi­ckeln. Dabei steht Big in sei­nem Fall häu­fig nicht für die schie­re Menge. „In allen Projekten, die ich bear­bei­tet habe, hat­ten wir eigent­lich zu wenig Daten“, sagt er. Gerade medi­zi­ni­sche Untersuchungsergebnisse in der erfor­der­li­chen Qualität sind näm­lich ein rares Gut für die Systembiologen. Häufig stam­men die Daten, mit denen sie arbei­ten müs­sen, aus unter­schied­li­chen Quellen. Big steht dann eher für die gro­ße Heterogenität des Ausgangsmaterials. In dem Fall nutzt der stu­dier­te Physiker, Mathematiker und Philosoph die Sprache die Mathematik, um ele­gan­te Brücken zwi­schen den Erkenntnissen aus diver­sen Disziplinen zu bau­en.«

Mit Verlaub, das ist Mumpitz. Big Data mit "zu wenig Daten" ist nun mal nicht Big Data und noch nicht ein­mal eine Ausgangsbasis für Modelle egal wel­cher Art. Was Meyer-Hermann wirk­lich tut, ist das Betreiben von Alchemie. Er rührt "hete­ro­ge­nes Ausgangs-Material" zusam­men und hofft, daß dabei Gold ent­steht, (So mag auch man­cher gleich­na­mi­ge Standard ent­stan­den sein.) Allerdings: Wenn kei­ne hin­rei­chen­den Daten vor­han­den sind, hilft auch kei­ne Übersetzung in "die Sprache die Mathematik".


Einschub:

Bei Wikipedia fin­det sich zum Begriff "Big Data" auch dies:

»Weitere Bedeutungen

Big Data bezeich­net pri­mär die Verarbeitung von gro­ßen, kom­ple­xen und sich schnell ändern­den Datenmengen. Als Buzzword bezeich­net der Begriff in den Massenmedien aber ande­re Bedeutungen:


Lotse für ein Geisterschiff

»Meyer-Hermann und sein Team [haben] ein Ziel vor Augen – den suk­zes­si­ven Ausstieg aus den Kontaktbeschränkungen zu errei­chen, ohne die Kontrolle über das Virus zu ver­lie­ren. Auch hier hat der Physiker und Immunologe die Tücken des Systems genau im Blick: „Zwar kön­nen wir jeden Tag eine neue Vorhersage machen und so die Lockerungen bewer­ten und gege­be­nen­falls umkeh­ren. Aber man muss vor­sich­tig sein: Das ist immer zeit­ver­zö­gert. Wie beim Steuern eines Schiffs: Es fährt noch eine Zeit in die ursprüng­li­che Richtung, bevor es sei­ne Richtung ändert.“«

Können und Nicht-Wollen

»Besonders span­nend fin­det er, wenn die Vorhersagen aus sei­nen Modellen ein­mal nicht mit der Wirklichkeit über­ein­stim­men. „Dann hat man etwas falsch gemacht und kann die­sen Fehler loka­li­sie­ren", erklärt er. Das kann zu einem ech­ten Umbruch in einer Forschungsdisziplin füh­ren. „Denn die Daten lügen nicht“, weiß Meyer-Hermann. Also müs­sen die Experten, deren Wissen in das Modell ein­ge­flos­sen ist, ihre Thesen über­prü­fen – und häu­fig neu for­mu­lie­ren. Auf die­se Weise tra­gen die mathe­ma­ti­schen Modelle der Systembiologen nicht nur dazu bei, Diagnose und Therapie von Patienten in der kli­ni­schen Praxis zu opti­mie­ren. Gleichzeitig brin­gen sie einen greif­ba­ren Erkenntnisgewinn für die Wissenschaft…«


Geschöpf der Goethe-Universität

Man kann Meyer-Hermann (Physiker) – so Wikipedia – kei­nen Vorwurf dar­aus machen, daß er wie angeb­lich Christian Drosten an der Frankfurter Goethe-Universität pro­mo­viert hat. Auffällig ist aber, daß neben den bei­den mit Sandra Ciesek, Martin Stürmer und Klaus Cichutek wei­te­re PropagandistInnen der Regierung mit die­ser Hochschule ver­bun­den sind. Siehe dazu Alles Gute kommt aus Frankfurt (Goethe-Universität). Interessenkonflikt von Klaus Cichutek.

Und wo Du sagst, Goethe-Universität: Finstere Traditionen der Goethe-Universität.


Update: Einem Leser ist auf­ge­fal­len, was ich über­se­hen habe. Unter dem Artikel fin­det sich die­ser Kasten:

23 Antworten auf „„Immer öfter stelle ich mich inzwischen als Immunologe vor““

  1. "Wenn die Vorhersagen aus sei­nen Modellen ein­mal nicht mit der Wirklichkeit über­ein­stim­men" – "ein­mal" ist bei der Trefferquote des Herren und sei­ner Modelle wahr­lich nicht das Wort, wel­ches sich unmit­tel­bar aufdrängt…

    Ich stim­me Ihnen zu, aa: die­ses unsäg­li­che Geschwurbel über das Einfließen wis­sen­schaft­li­cher Erkenntnisse und erkennt­nis­theo­re­ti­sche Prinzipien (mer­ke: außer­halb der theo­re­ti­schen Physik basiert Wissenschaft auf der Beschau von Eingeweiden und Oma Annelieses Gelenkschmerzen, dar­aus erklärt sich auch die höhe­re Genauigkeit der Vorhersagen als bei Meyer-Blödmanns Modellen) kann nur aus der Feder die­ses viel­fäl­ti­gen Un-Genies stammen.
    Der Scherzkeks gibt vor all­seits begabt zu sein, ist aber bei der Betrachtung der Welt und der Anwendung ech­ter ana­ly­ti­scher Methoden genau­so weit­sich­tig wie ein ein­äu­gi­ges Rhinozeros.

  2. Ingenieure hal­ten ihre Gleichungen für eine Annäherung an die Wirklichkeit.
    Physiker hal­ten die Wirklichkeit für eine Annäherung an ihre Gleichungen.

  3. Wenn der gan­ze Wahnsinn zu Ende ist, könn­te man die Goethe-Universität in eine Nervenheilanstalt umwan­deln und in "Schwurbel-Uni" umbe­nen­nen. Offenbar ist dies das ein­zi­ge, was dort gelehrt wird.

  4. Einmal lang­sam zum Mitschreiben für Meyer-Hermann: Physik = Auto, Flugzeug, tote Materie, kal­ku­lier­ba­re Abläufe. Biologie = Leben, Chaos mit Regeln, spon­ta­ne Veränderungen. Allein mit der Denke der Physik die Biologie erklä­ren zu wol­len, muss zum Scheitern ver­ur­teilt sein. Was machen über­haupt all die Physiker bei der gan­zen Geschichte?

    1. "Was machen über­haupt all die Physiker bei der gan­zen Geschichte?"

      Nun, Biologen sind da nicht brauch­bar – sage ich als Biologe.

  5. Manchmal läßt das Aussehen doch auf die geis­ti­ge Ausrichtung schlie­ßen. Wenn ich auch noch all den Quatsch, den der Zausel in den diver­sen Blödelrunden im ÖRR zum bes­ten gege­ben hat, mit­be­den­ke, hege ich kei­nen Zweifel mehr dar­an, daß die­ses Land dem intel­lek­tu­el­len Untergang geweiht ist. Es folgt ein­fach stur der poli­ti­schen Elite. Es ist nicht scha­de dar­um. Strafe muß sein.

  6. Danke für die­sen klu­gen und ent­lar­ven­den Artikel von Ihnen!
    Da ist man offen­sicht­lich auf eine zeit­ge­mä­ße Art von Wissenschaftsimitation reingefallen.

    1. @ some1

      Danke für den Link.
      Auf der Seite der Künstlerin Anette Stricker aka annalaclaque wird ihr künst­le­ri­scher Zusammenarbeitspartner "Michel Lavignon", der die elek­tro­ni­sche Musik und die Photographie zu ihren Performances bei­steu­ert, verlinkt.

      Auf des­sen Homepage gibt es weder Biographisches noch ein Porträtfoto. Allerdings ist auf einem künst­le­risch ver­frem­de­ten Bild ein schlan­ker Mann in gold­gel­bem Sweater zu sehen, bei dem hin­ter der vors Gesicht gehal­te­nen Kamera rot­blon­de Wuschelhaare erkenn­bar sind…

      Unter "CV", was für gewöhn­lich für "Circulum Vitae", also "Lebenslauf" steht, fin­det sich bei "Michel Lavignon" die­ser Text:

      "Photography is my vocation.
      I got my first came­ra from my grand­pa – a real­ly good one.
      I inheri­ted my voca­ti­on from my ille­gal great-grandfather.
      My gre­at-grand­f­a­ther was pho­to­gra­pher in the 19th century.
      I am pho­to­gra­pher in the 21st century.
      I love my camera.
      I love watching the world.
      I love trans­forming the world.
      I love being a converter.
      I con­stant­ly chan­ge the algorithm.
      I inven­ted the ratch.
      I made my first ratch for anna.laclaque.
      The ratch is empty when it starts.
      The ratch is lis­tening to anna in the world.
      The ratch loves trans­forming anna and the world.
      The ratch loves being a converter.
      The ratch runs in cir­cles and gets out of control.
      I found mys­elf when I ratch.
      To ratch is my vocation."

      inven­ted, engl. – erfand
      ratch, engl. – Ratsche
      voca­ti­on, engl. – Berufung, Begabung

      http://www.michel-lavignon.org

    2. Das ist ein Volldepp und Hochstapler, der den Lockdown for­der­te, obwohl er kei­ne Daten hat. Würfeln wäre sinn­vol­ler, hät­te mehr Erfolg und Aussage. Man hat kei­ne Daten, for­dert har­ten Lockdown.

      Zitat der Chef von dem berüch­ti­gen Helmholtz-InstituSt Michael Meyer-Hermann:""" "es gibt vie­le Unbekannte! – man hat kei­ne ver­läss­li­chen Daten!–Unbekannte Daten: 95 %"""

      Der Kerl, weiß also genau, das er Müll ver­brei­tet, bei sol­chen Aussagen. Lockdown, mit frei erfun­de­nen Geschichten. modelliert

      Podcast anhö­ren, von einem kom­plet­ten Spinner, denn Viren sind nor­mal die Ausbreitung kann man nicht berech­nen, und sind die­se Viren gefähr­lich: eben­so nicht

      Podcast anhö­ren!
      #1: PROF. MEYER-HERMANN ÜBER DAS MODELLIEREN UND NO COVID

      https://www.ndr.de/media/1‑Prof-Meyer-Hermann-ueber-Modellieren-und-No-Covid,audio831700.html

      Lockdown, für erfun­de­ne und model­lier­te Viren, und die bezahl­ten Deppen Wissenschaftler machen mit, erzäh­len selbst das es Blödsinn ist.

      Einfach einen Müll erfin­den, denn ob es einen gefähr­li­chen Virus gibt, das wird nicht hin­ter­fragt, noch die­se angeb­li­chen Viren, nun Mutanten iso­liert: am Computer erfun­den. ein­fach den Podcast hören, was die­se Gestalt der Lächerlich selbst sagt. Krank, ver­hun­gert, Haare fal­len aus, wie bei einem Stahlenschaden, der Helmholtz Chef, gelern­ter Physiker, der Viren am Computer model­liert, wie Neil Ferguson, für die Pharma Industrie, Microsoft. Früher nann­te man die Leute: Hochstapler, soviel Blödsinn, ver­brei­tet er hier im Podcast für Geld. Tolle Wissenschaft, Angela Merkel Berater

  7. "Orwell2024@orwell2022
    Antwort an @holmenkollin
    und @maithi_nk

    Ich habe in Modellierung pro­mo­viert und ziem­lich schnell rea­li­siert das es fast nichts mit Wissenschaft zu tun hat. Modelle schaf­fen so gut wie nie Prognosen zu machen. Deshalb habe ich zur ech­ter Experimentalphysik gewech­selt. Modellierung ist für Fitting und Interpolation.""

    https://twitter.com/orwell2022/status/1388078240577859589

  8. "Die Daten lügen nicht". hm. Ü‑b-e-r-r-a-s-c-h-u-n‑g! Der Sand in mei­nem Kasten auch nicht. Oder die Moleküle in Meyer-Herrmanns Gehirn.

    Aber viel­leicht der­je­ni­ge, der sie ein­tippt, groß­zü­gig oder will­kür­lich inter­pre­tiert, model­liert? Und (viel­leicht) Antworten auf grund­le­gen­de Fragen findet:
    Sind Menschen mit Blutgruppe A kri­mi­nel­ler als die mit B?
    Oder: Begehen männ­li­che Menschen U50 mit BMI < 28 und Jahresnettoeinkommen 150000 EUR?
    (Tabu sind immer­hin inzwi­schen Fragen und Antworten, die eine Kausalität eth­ni­scher oder reli­giö­ser Eigenschaften mit Kriminalität zulassen).

    NB: Gestern eine klas­si­sche "Diskussion" mit einem (recht­gläu­bi­gen aber immer noch guten) Freund geführt. Thema: Evidenz des Nutzens von NPI (=Nicht-phar­ma­ko­lo­gi­schen Interventionen") – vul­go: "Lockdowns" et al. Meine Aussage: Es gab bis Herbst 2019 keine -
    https://www.who.int/influenza/publications/public_health_measures/publication/en/
    und auch seit 15 Monaten NICHTS wei­ter als "Cherry-Picking"
    (Bei Masken: von der Hamster- bis zur Pseudo-Jena-"Studie", bei "Lockdowns": Wuhan, belie­ve it or not) und dem Wunsch (bzw dem Willen) "irgend­et­was" tun zu müssen.

    Sein "Hauptargument": man benö­ti­ge doch kei­ne Evidenz dafür, dass eine infek­tiö­se Person, die sich mit Maske 20m von mir ent­fernt auf­hiel­te, mich mit gerin­ge­rer Wahrscheinlichkeit anste­cken kön­ne als eine in 2m Entfernung! Diese Art von Milchbübchen(m/w/d)-Rechnung hält wohl die meis­ten Rechtgläubigen wei­ter auf Linie.
    Meinen Einwand, ob es gerecht­fer­tigt sei, sound­so­vie­le Menschen in (vir­tu­el­le) "Schutzhaft" zu neh­men, weil der Verdacht bestün­de, dass sie sich nicht an die­se "ein­fa­chen Regeln" hal­ten, ließ der Volljurist natür­lich nicht gelten.
    Ebensowenig, dass bei auf "Empfehlungen" basie­ren­den NPIs (wie in Schweden) z.T. sogar bes­se­re "Ergebnisse" (= um ca. Faktor 2 gerin­ge­re Intensivstationsbelegung und etwa 20% weni­ger Tote, per capi­ta, seit "2.Welle") her­aus­kom­men können?
    Zählt nicht. Indien schon (weil dort steht das schlimms­te ja noch bevor! Und wenn nicht? Ja, sooo lan­ge kön­nen wir nicht war­ten, und die Inder schon gar nicht).

  9. Warum haben wir in D die Fraktion der irr­lich­tern­den Physiker abbe­kom­men? Hat Dürrenmatt etwa sei­ne Hände im Spiel?????

    "Denis Rancourt@denisrancourt
    (Scientist. Social theorist.
    Researcher, Ontario Civil Liberties Association (http://ocla.ca).
    Former ten­u­red Full Professor of Physics.)

    As an expe­ri­en­ced mul­ti­di­sci­pli­na­ry rese­arch sci­en­tist, having stu­di­ed this in depth, I am cer­tain that: All their mea­su­res are con­tra­ry to sci­ence, con­tra­ry to health, and extre­me­ly harm­ful. This has been a mass ass­ault against peop­le, socie­ty and rea­son. And they continue.""

    "BREAKING NEWS : Scientist dis­co­vers an effec­ti­ve tre­at­ment for all viral respi­ra­to­ry dise­a­ses: Rest, food, accep­t­ance of the time dedi­ca­ted for healing, con­fi­dence in the abi­li­ty to heal, reli­ef from expe­ri­en­ced psy­cho­lo­gi­cal stress, reflec­tion, sup­port from loved ones."

    https://twitter.com/denisrancourt

  10. Das hier kommt am Ende der Spalte. Es han­delt sich also um einen quer­den­ken­den Simulanten:

    "Update vom 23.03.2021: Dieses Portrait stammt aus dem Jahr 2018. Die Ursprungsversion die­ses Textes bezeich­ne­te Michael Meyer-Hermann als „Querdenker“. Das soll­te den inter­dis­zi­pli­nä­ren Charakter sei­ner Forschung zum Ausdruck brin­gen. Mit Beginn der Corona-Pandemie haben wir den Text aktua­li­siert und zuletzt auch den Begriff „Querdenker“ gestri­chen, da die­ser seit der Pandemie völ­lig anders besetzt ist als zuvor.

    Als Leiter der Abteilung System-Immunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) simu­liert Michael Meyer-Hermannn die Auswirkung ver­schie­de­ner Bedingungen auf die Entwicklung der Pandemie in Deutschland mit­hil­fe mathe­ma­ti­scher Modelle (…)"

  11. Aber reicht das wirk­lich, um einer der ein­fluß­reichs­ten Berater der Bundesregierung für die "Bekämpfung einer Pandemie" zu sein?

    Ich kenn mich da zwar nicht aus, aber ich ver­mu­te, dass läuft so: Man bie­dert sich an (hier even­tu­ell auch über die Frankfurt-Connection), dann wird man in den Kanzlerbunker gela­den und über­prüft, ob man auf Linie ist, und wenn es dann noch so rich­tig men­schelt, dann bekommt man Wohlwollen, Forschungsgelder und Publicity.

    Die Deutschen haben ihre Regierung gewählt (sofern es in Deutschland kei­nen ver­deck­ten Wahlbetrug gibt), und jetzt bekom­men sie die dazu pas­sen­den Wissenschaftler: Ein wenig anbie­dernd, lini­en­treu, und sie kön­nen gut mit Mutti.

  12. Er stellt sich nun immer öfter als Immunologen vor und irgend­wann glaubt er sel­ber, dass er einer sei.

    Das muss bei Lauterbach ähn­lich gelau­fen sein, dass er sich immer öfter als Epidemiologe vor­stell­te und irgend­wann das sel­ber glaubte.

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