Sich wiederholende Geschichte. Erst die Tragödie oder erst die Farce?

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Wir haben eben wie bei Maskenpflicht, (Teil-)Impfpflicht und anlass­lo­sen Tests die umsich­tigs­ten, soli­da­rischs­ten und am meis­ten der Wissenschaft ver­pflich­te­ten PoliikerInnen. Nacht für Nacht lesen die wich­tigs­ten von ihnen bei einem Schoppen Roten Überschriften "wich­ti­ger Studien" und schüt­zen so das Volk.

»Hegel bemerk­te irgend­wo, daß alle gro­ßen welt­ge­schicht­li­chen Tatsachen und Personen sich sozu­sa­gen zwei­mal ereig­nen. Er hat ver­ges­sen, hin­zu­zu­fü­gen: das eine Mal als Tragödie, das ande­re Mal als Farce.«
K. Marx

Für geschicht­lich Interessierte: Marx beschreibt in "Der acht­zehn­te Brumaire des Louis Bonaparte" die Phase der Jahre 1848–1851 in Frankreich. Zu die­ser Zeit konn­te sich das Bürgertum vor­läu­fig und für lan­ge Zeit als herr­schen­de Klasse durch­set­zen. Es bedien­te sich dabei auch des auf­op­fe­rungs­vol­len Kampfes des Proletariats von Paris gegen das Königtum, um es nach erfolg­tem Sieg erbar­mungs­los zu bekämpfen.

»Auf ihrer Seite stand die Finanzaristokratie, die indus­tri­el­le Bourgeoisie, der Mittelstand, die Kleinbürger, die Armee, das als Mobilgarde orga­ni­sier­te Lumpenproletariat, die geis­ti­gen Kapazitäten, die Pfaffen und die Landbevölkerung. Auf der Seite des Pariser Proletariats stand nie­mand als es selbst. Über 3.000 Insurgenten wur­den nie­der­ge­met­zelt nach dem Siege, 15.000 ohne Urteil transportiert.«

Gegen "die Feinde der Gesellschaft"

Heute sind die Konstellationen ande­re. Vertraut klingt aber die Beschreibung der Methode, mit der damals wie heu­te die Interessen eine klei­nen Gruppe von Besitzenden über die Konstruktion eines ver­meint­lich gemein­sa­men Feindes (modern die­je­ni­gen, die eine "Delegitimierung des Staates", der ihre Rechte mit Füßen tritt, in Erwägung zie­hen) ver­tei­digt werden:

»Alle Klassen und Parteien hat­ten sich wäh­rend der Junitage zur Partei der Ordnung ver­eint gegen­über der pro­le­ta­ri­schen Klasse, als der Partei der Anarchie, des Sozialismus, des Kommunismus. Sie hat­ten die Gesellschaft "geret­tet" gegen "die Feinde der Gesellschaft". Sie hat­ten die Stichworte der alten Gesellschaft, "Eigentum, Familie, Religion, Ordnung", als Parole unter ihr Heer aus­ge­teilt und der kon­tre­revo­lu­tio­nä­ren Kreuzfahrt zuge­ru­fen: "Unter die­sem Zeichen wirst du sie­gen!" Von die­sem Augenblick, sobald eine der zahl­rei­chen Parteien, die sich unter die­sem Zeichen gegen die Juni-Insurgenten geschart hat­ten, in ihrem eige­nen Klasseninteresse den revo­lu­tio­nä­ren Kampfplatz zu behaup­ten sucht, unter­liegt sie vor dem Rufe: "Eigentum, Familie, Religion, Ordnung". Die Gesellschaft wird eben­so­oft geret­tet, als sich der Kreis ihrer Herrscher ver­engt, als ein exklu­si­ve­res Interesse dem wei­te­ren gegen­über behaup­tet wird. Jede Forderung der ein­fachs­ten bür­ger­li­chen Finanzreform, des ordi­närs­ten Liberalismus, des for­mals­ten Republikanertums, der plat­tes­ten Demokratie, wird gleich­zei­tig als "Attentat auf die Gesellschaft" bestraft und als "Sozialismus" gebrand­markt. Und schließ­lich wer­den die Hohenpriester der "Religion und Ordnung" selbst mit Fußtritten von den Pythiastühlen ver­jagt, bei Nacht und Nebel aus ihren Betten geholt, in Zellenwagen gesteckt, in Kerker gewor­fen oder ins Exil geschickt, ihr Tempel wird der Erde gleich­ge­macht, ihr Mund wird ver­sie­gelt, ihre Feder zer­bro­chen, ihr Gesetz zer­ris­sen, im Namen der Religion, des Eigentums, der Familie, der Ordnung.«

Die #ZeroCovidianerInnen, von denen so man­che frü­her ein­mal bei Marx geblät­tert haben, soll­ten sich den letz­ten Satz noch ein­mal zu Gemüte führen.

51 Antworten auf „Sich wiederholende Geschichte. Erst die Tragödie oder erst die Farce?“

  1. Es ist eine logi­sche Folge einer fal­schen Politik. Wer alles auf eine Karte setzt (Sonne und Wind), wo die Experten sagen, dass das Schwachsinn ist, dann für die Grundlast auf schnell zu regu­lie­ren­de Gaskraftwerke setzt, das dazu­ge­hö­ri­ge Gas aber zuneh­mend aus Russland impor­tiert (Nordseegas aus Holland, England und Nordwegen wird immer weni­ger), der hat ein Problem. 

    Obama hat Deutschland für die­se Energiepolitik kri­ti­siert. Sein Nachfolger auch: https://youtu.be/nu57D9YcIk0

    1. @Johannes Schumann: Schon alles wahr. Nur war es kein Fehler, Gas aus Russland zu impor­tie­ren. Der Fehler ist die irre von den Regierenden bewusst indu­zier­te Russophobie, die qua­si-auto­ma­tisch die eben­falls absichts­voll indu­zier­te kol­lek­ti­ve C19-Phobie ablöst, die selbst wie­der­um nur dank der bereits vor­her gras­sie­ren­den und genau­so bewusst her­bei­ge­führ­ten Klimawandelphobie der­art böse ein­schla­gen konnte. 

      Klaus von Dohnanyi hat in die­sem Fall so was von Recht: Deutsche Interessen sind ande­re als ame­ri­ka­ni­sche und eng­li­sche. In unse­rem Interesse sind Freundschaft und gute Handelsbeziehungen mit Russland.

      1. Ich habe nicht geschrie­ben, dass es ein Fehler gewe­sen wäre, Gas aus Russland zu impor­tie­ren, aber die Abhängigkeit wuchs immer wei­ter. Wenn man auf Gas setzt, dann muss man auch nach ande­ren Lieferanten Ausschau hal­ten. Oder man frackt in Niedersachsen das Gas aus dem Boden. Mehrere Standbeine, dem Lieferanten zei­gen, dass er sich nicht alles erlau­ben kann.

        Ich weiß über Ikea, dass die ganz bewusst nicht immer den sel­ben Lieferanten für ihre Lagerhäuser wäh­len. Die Idee ist auf dem ers­ten Blick char­mant: Man baut 100 mal welt­weit das glei­che Lagerhaus und alles ist gleich. Der Nachteil ist, dass man sich da enorm abhän­gig macht von die­sem einen Lieferanten macht. Politikern schei­nen die­ses stra­te­gi­sche Denken nicht zu haben.

        Deutschland muss als eine füh­ren­de Industrienation den Fuß in jeder Tür haben. Das heißt, wir dür­fen auch nicht Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke schrotten.

    2. @ Schumann
      Es wird jetzt immer so hin­ge­stellt, als sei es der gröss­te Fehler gewe­sen, Energie aus Russland zu bezie­hen. Aber Deutschland funk­tio­niert als Industriestandort über­haupt nur so. Ohne rus­si­sche Energie ist Deutschland nicht wett­be­werbs­fä­hig. Und Austausch von Waren, Handelsbeziehungen sind die ein­zig wah­re Methode das Verständnis zwi­schen Völkern zu för­dern und auf­recht­zu­er­hal­ten. In 100 Jahren wird man sagen dass es der gröss­te Fehler aller Zeiten war, die Auseinandersetzung mit Russland zu eskalieren.

      1. So habe ich das nicht hin­ge­stellt. Deutschland hat: Kernkraftwerke abge­stellt, steigt aus der Kohle aus, setzt mehr auf Gas und die­ser eine Lieferant wird immer bedeut­sa­mer und das ohne Not.

        Die Vertiefung von Handelsbeziehungen hat in den letz­ten 20 Jahren statt­ge­fun­den. Deutschland hat zwei Pipelines finan­ziert. Meine Firma hat­te auch schon Großaufträge in Russland. Dennoch hat Putin die Krim besetzt und den aktu­el­len Krieg begon­nen. Die Sanktionen sind Antwort auf den Krieg und nicht umgekehrt.

  2. @ aa
    Inwieweit stimmt die Grafik inhalt­lich? Denn es ist augen­schein­lich nur Deutschland als Gas-Notstands-Ausrufer eingetragen.

    1. @Gas-Notstands-Ausrufer: Womöglich ist sie ein klei­nes Bisschen zuge­spitzt. Ich habe dazu nicht rich­tig recher­chiert, aber ein offi­zi­el­ler Notstand ist mir in ande­ren Ländern nicht begegnet.

      1. @ aa:
        Wenn von Ihrer Seite als Alleine-Redakteur der corodk-Homepage Interesse an den ent­spre­chen­den Fakten (Fakten-Auswahl selbst­ver­ständ­lich) besteht, gra­se ich mal die größ­ten däni­schen Tageszeitungen nach ent­spre­chen­den Informationen ab und sen­de Ihnen die Informationen an Ihre corodok-E-Mail-Adresse.

        DK will sich eben­falls vom rus­si­schen Gas los­sa­gen, aber eben nicht zu Lasten der Industrie (na, DK hat weni­ger Industrie übrig als Deutschland) und auch nicht zu Lasten der Bevölkerung.

        Grüße,
        "Gas-Notstands-Ausrufer"

        1. @Gas-Notstands-Ausrufer: Danke, fin­de ich inter­es­sant. Aber eigent­lich woll­te ich das Thema nur strei­fen, indem ich auf den "deut­schen Sonderweg" auch hier hin­wei­sen wollte.

          1. @ aa:
            Wenn DK und ich kann nur schät­zen) die ande­ren Länder der EU den­sel­ben Quatsch mit­ma­chen und ohne (russ.) Gas wei­ter wirt­schaf­ten und leben wol­len, so ist dies kein deut­scher "Sonderweg" mehr, son­dern eine Gas-Boykott-Zusammenrottung aller europ. Länder, außer viel­leicht Ungarn und oder Rumänien bezie­hungs­wei­se Bulgarien.

              1. @ aa:
                Wenn meh­re­re Staaten für die­se und von die­sen ein­ge­bil­de­te erfüll­ba­re Notstands-Wünsche öffent­lich hegen, kann man ver­mu­ten, ob oder dass die EU der Notstands-Installations-Ausrufungs-Taktgeber/ ‑Befehlsgeber ist (bereit­wil­lig mit "Gottes eige­nenm Land" im Nacken).

                Es war schon immer bes­ser, sich auf mit den Ländern Landesprachen sach­kun­dig zu machen. Gut, die Sprache der Kalaallit kann ich nicht. Aber eben Dänisch.

  3. Heute sind die Konstellationen andere.

    Nein. Denn die Klassengegensätze (Bourgeoisie/Proletariat) sind ja seit 1848 die­sel­ben geblie­ben. Und wie Sie schrei­ben war bei die­sem Kampf das Proletariat völ­lig auf sich allein gestellt, denn das Ergebnis der bür­ger­li­che Revolution war die Verschmelzung des Feudaladels mit der Bourgeoisie.

    Aber auf­grund die­ser Verschmelzung ver­schärft sich auch der Kampf um die Neuaufteilung der Welt inner­halb der bür­ger­li­chen Klasse. Insbesondere durch die Bildung von Monopolen und Trusts. Und im Gegensatz zur Antike (Feudalismus) wo der Staatsapparat allein mit Steuern finan­ziert wur­de, leben heu­ti­ge Staatsorgane (Polizei, Justiz, Bundeswehr, Geheimdienst usw.) von Kapitalerträgen die der Staat selbst generiert. 

    Zum Beispiel durch Spekulationsgeschäfte mit Impfstoffen, Gas, Öl, Lebensmitteln, Trinkwasser usw. an denen der Staat direkt selbst betei­ligt ist. Infolgedessen ist es der Staat selbst der damit auf­grund sei­ner Profitgier die Preise in die Höhe treibt.

    Und genau des­we­gen wie­der­holt sich die Geschichte. Nicht weil die Ressourcen knapp werden.

    1. @ Erfurt
      Genau so ist es, dar­um ist das Klimanarrativ ja auch so inter­es­sant für die von Ihnen genann­ten Gruppen, da es sie selbst schad­los hält bzw. die nega­ti­ven Folgen auf alle abge­wälzt wer­den kann, wobei die sich "bür­ger­li­che" Klasse dann auch noch durch KI, Genforschung, Automatisierungs- Bio- und Nanotechnologie als Retter aus Krise fei­ern lässt. Nicht zu ver­gess­sen ist ja auch die "mora­li­sche" Seite des Arguments, denn dass der Mensch von Natur aus "gie­rig" ist, wird ja hier­zu­lan­de und anders­wo qua­si mit der Muttermilch auf­ge­saugt. Diesen Gierlappen mal so rich­tig die Zügel anzu­le­gen davon träu­men nicht nur die die Menschen, die der grü­nen Partei nahestehen…

      1. @Emil, davon träu­men sehr vie­le Menschen. Aber solan­ge die nur träu­men … tja. Dann bleibt das auch nur ein Traum.

        Btw., Wem gehört eigent­lich die Windenergie? Dem der Windräder auf­stellt und uns die­se Energie zu Höchstpreisen ver­kauft! Und dann von Klimaschutz, Nachhaltigkeit usw. faselt.

        Nächste Frage: Wem gehört die Sonnenenergie!?

        1. @Erfurt
          Ja natür­lich, denen die Produktionsmittel gehö­ren und des­halb haben die auch ganz bestimmt nicht vor das Eigentum abzu­schaf­fen, son­dern es geht natür­lich dar­um sich u.a. die sog. „Umweltdienstleistung“, die sich bis­her schlecht aneig­nen und mone­ta­ri­sie­ren lie­ßen ( weil pro­ble­ma­tisch zu quan­ti­fi­zie­ren) ins Privateigentum zu über­füh­ren. Daher wur­de auch in die Ausarbeitung zum Beispiel der Economics of Climate Change oder der Economics of Biodiversity eine Menge Zeit und Geld inves­tiert. Und dies ist nur ein Beispiel von vie­len wie nun ver­sucht wird das „Leben an sich“ zu paten­tie­ren, zu mone­ta­ri­sie­ren und sich letzt­lich anzu­eig­nen. Den mensch­li­chen Körper von staat­li­cher Seite ver­ord­net bei­spiels­wei­se als Produktionsmittel zu benut­zen wie durch die mRNA Genspritze gesche­hen ist da erst der Anfang….

  4. @Johannes Schumann
    wür­de nur Atomkraft blei­ben. Deutschland hat sei­ne Wettbewerbsfähigkeit durch güns­ti­ges rus­si­sches Pipeline-Gas erhal­ten. Natürlich erfor­dern Pipelines poli­ti­sche Kooperation. Seewege auch.

    Russland hat die mili­tä­ri­sche Fähigkeit, sei­ne Rohstoffe und die Rohstoffe ande­rer Länder zu schüt­zen. Die zie­hen das jetzt durch bis es eine Einigung zu ihren Gunsten gibt oder den drit­ten Weltkrieg. Letzteres kön­nen wir nicht wirk­lich wol­len. Bleibt Option 1. Die USA kön­nen das Ganze ziem­lich gelas­sen sehen. Die sind mitt­ler­wei­le energieunabhängig.
    https://english.alarabiya.net/News/gulf/2021/08/24/Saudi-Arabia-Russia-sign-deal-to-develop-joint-military-cooperation

    Von wegen Wiederholung: Wir brau­chen die Pandemie!
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-ist-deutschland-gut-auf-die-naechsten-pandemien-vorbereitet-18126417.html
    "Die deut­sche Maskenindustrie stirbt"
    "Wir leben in einem „pan­de­mi­schen Zeitalter“, wie der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb sagt. Es wird immer öfter vor­kom­men, dass Erreger von Wildtieren auf Menschen über­sprin­gen, ein­fach des­halb, weil der Planet so dicht bevöl­kert ist. Wir rücken den Wildtieren auf den Pelz, und weil die Weltgesellschaft so ver­netzt ist, ver­brei­tet sich jedes Virus in Windeseile über den gesam­ten Globus. SARS kam von Schleichkatzen, H1N1 von Schweinen, H5N1 von Vögeln, MERS von Dromedaren, SARS-CoV‑2 von Schuppentieren und Fledermäusen und nun Affenpocken ver­mut­lich von Nagetieren. Besonders im Vorteil sind Viren, die sich über Aerosole ver­brei­ten, weil das effek­ti­ver ist als eine Schmierinfektion oder der Kontakt mit infi­zier­tem Blut. Die Covid-19-Pandemie wird nicht die letz­te gewe­sen sein, in der Masken nötig sind."
    Oh die Logik. Viren ver­brei­ten sich über die Biosphäre, aber Masken schützen.
    Und übri­gens gibt es in chi­ne­si­schen Laboren unzäh­li­ge test­wei­se pro­du­zier­te Viren, die sich über Aerosole ver­brei­ten und mög­lichst schäd­lich für Menschen sind. Bezahlt von Regierungsbehörden der USA. Weil man ja schon mal Impfstoffe ent­wi­ckeln muss in Vorbereitung auf die Katastrophe.

  5. Darf ich mal sagen wie klein­geis­tig, unin­spi­riert und gräss­lich arm­se­lig ich die­se fal­sche Dichotomie zwi­schen "Wind und Solar" einer­seits und fos­si­ler Energie, bzw. Atomstrom ande­rer­seits finde?

    Verdammt noch mal, der mensch­li­che Erfindungsgeist ist grös­ser als das! Es soll mir doch bit­te nie­mand sagen, wir hät­ten Legionen von Ingenieuren aus­ge­bil­det und von denen hät­te nie­mand genug Phantasie und Kreativität um eine bes­se­re Lösung zu finden?

    Nein, ich wet­te die Energieerzeuger sit­zen auf umpf­zig genia­len Patenten die Energieerzeugung nach­hal­ti­ger und preis­wer­ter machen wür­den als sie es heu­te ist.

    Aber: Profitinteressen.

    Das ist ja schön und gut, Machtverhältnisse und so wei­ter, aber – Leute – des­sen soll­ten wir uns doch bewusst sein und nicht auch noch die­se schwach­köp­fi­ge Propaganda nachbeten!

    Rantende. Nichts für ungut.

  6. Achso, bevor Mißverständnisse ent­ste­hen- die Umstellung geschieht natür­lich nicht von heu­te auf mor­gen und bis dahin fin­de ich Nordstream eine gute Lösung.

  7. DANKE

    Ich glau­be kein ande­res Volk aus­ser den Deutschen glaubt so der­mas­sen an den "men­schen­ge­mach­ten Klimawandel", dass es sogar bereit ist die eige­nen Lebensgrundlagen zu zerstören.
    Nur um ein Ziel zu errei­chen ("co2 Reduktion"), das das Klima auf jeden Fall zu 100% sicher NICHT beein­flus­sen wird. Nicht nur schon weil die CO2 Theorie null bewie­sen ist, son­dern auch weil drei­vier­tel der Welt nie­mals mit­ma­chen wer­den bei dem Irrsinn (allen vor­an Russland, China, VAE, Indien).

    Aber wer glaubt ein Grippevirus welt­weit stop­pen zu kön­nen, und zu müs­sen, der glaubt auch dass er mit Reduktion von co2-Produktion das Klima ändern könnte. 

    Übrigens stos­sen 7 Mrd. Menschenmünder tag­täg­lich viel mehr co2 aus, als die gan­ze Industrie…

    Übrigens wäre eine Erderwärmung unglaub­lich vor­teil­haft um die Energiekosten zu senken.…

    Übrigens ster­ben mehr Menschen an Kälte als an Wärme.…

    1. @chrissie: Einerseits ist es die Blase, die mit der Zuspitzung auf CO2 Geschäfte machen will. Natürlich sind da auch Rußland und China mit dabei. Auf der ande­ren Seite ist nicht zu über­se­hen, daß gera­de in den armen Ländern ein Bewußtsein dafür wächst, daß die vom Westen auf­ge­zwun­ge­ne Art, zu leben und zu wirt­schaf­ten, ihre Lebensbedingungen auch kli­ma­tisch zer­stört. Versteppungen, Mißernten und ande­re Katastrophen neh­men sie nicht mehr hin als ver­meint­lich natür­lich. Ihnen hilft auch nicht die Beteuerung aus sat­ten nörd­li­chen Mündern, warm sei es im Sommer doch immer schon gewe­sen und Klima habe sich schon immer verändert. 

      Mir sind dabei Modellierungen ziem­lich egal; wir haben gelernt, wie leicht sie zu beein­flus­sen sind. Ich brau­che kei­ne Computerprogramme um zu erken­nen, daß ein gerech­tes Leben für alle Menschen mit der Verschwendung natür­li­cher Ressourcen, oft­mals für völ­lig fik­ti­ve und von Werbung und Medien erzeug­te Interessen, nicht mög­lich ist. 

      Was soll für mich bedroh­lich sein an der Erkenntnis, daß auch bei uns die Zubetonierung der Landschaft, die Subventionierung von Monokulturen in Wäldern, die zuneh­men­de Vergiftung von Äckern, die eine gesun­de Landwirtschaft zur Farce wer­den läßt, nicht gut für unse­re Umwelt und für uns und, ja auch für das Klima, sind? 

      Die Mächtigen star­ren auf die CO2-Reduktion, um neue Profitquellen zu erschlie­ßen und neben­bei alte wie die Atomkraft wie­der­zu­be­le­ben. Ihre kolo­nia­lis­ti­sche Art, Afrika und den son­ni­gen Süden ins­ge­samt erneut zu Rohstofflieferanten für "unse­re" Energie zu machen, ist ekel­haft. Sie scheu­en sich noch nicht ein­mal, ihren gut­mei­nen­den WählerInnen die lan­ge Nase zu zei­gen, und wol­len mas­siv in neue Gasförderung und Fracking, z.B. in Argentinien "inves­tie­ren". Biden ist wenigs­tens so ehr­lich, den US-Geldsegen mit neu­en Arbeitsplätzen in den Vereinigten Staaten zu begrün­den – Donald Trump läßt grüßen.

      Ach ja… Milliarden Menschen sto­ßen beim Atmen CO2 aus. Daran wer­den wir abseh­bar nichts ändern. Frühere Generationen waren klug genug, nicht die Wälder abzu­hol­zen, die für einen Kreislauf dies­be­züg­lich sorg­ten. Und anders als beim Atmen gibt es kei­nen Grund dafür, daß die­se Milliarden alle einen Halbtonner mit 120 PS vor ihrem Haus ste­hen haben. Solange kapi­ta­lis­ti­sche Wachstumslogik vor­herrscht, wird sich an die­sem Dilemma nichts ändern.

      1. @aa
        Man muss nur Benzin so teu­er hal­ten, dass eben nicht jeder unsin­ni­ge Autos vor der Tür ste­hen hat. Das ist die aller­ein­zigs­te Massnahme die not­wen­dig ist.
        Unterm Strich kön­nen sich dann halt nur die Reichen tol­le Autos und vie­le Fahrten leis­ten. Ein "Dilemma" das sich nicht lösen lässt.

      2. @aa

        Engels und der Klimawandel

        Auszug:

        Doch die Tatsache, dass sich auch das Klima schon immer geän­dert hat und zwar bis 1850 nur (!) durch natür­li­che Faktoren, wird gera­de von der mainstream-“Wissenschaft“ a la IPCC und PIK geleug­net. Schon des­halb ist deren Methode unhis­to­risch und undia­lek­tisch. Das zeig­te sich u.a. im „Hockeystick“, der inzwi­schen als falsch und hin­sicht­lich der Fakten und der Methode als unwis­sen­schaft­lich ent­larvt ist, gleich­wohl aber vom IPCC lan­ge ver­tre­ten wur­de. Natürlich spielt heu­te auch der Mensch eine Rolle. Deshalb müss­te die Klimawissenschaft die natür­li­chen und die anthro­po­ge­nen Faktoren berück­sich­ti­gen und deren Relation an der Erwärmung fest­stel­len. Das aber tut sie nicht!
        Die These des IPCC, dass das CO2 zu 100% für die Erwärmung ver­ant­wort­lich wäre, ist nicht nur theo­re­tisch wie empi­risch unbe­wie­sen, sie igno­riert auch wich­ti­ge Erkenntnisse der Klimaforschung zu den Meeresströmungen, zur Bewölkung, zu den sola­ren Wirkungen, dem Einfluss galak­ti­scher Partikelströme und den Zusammenhängen zwi­schen die­sen Faktoren. Kann man ein sol­che „ein­sei­ti­ge“ Forschung bzw. Klimapropaganda „Wissenschaft“ nen­nen? Wohl kaum! 

        -sie wich­ti­ge Faktoren aus­blen­det, z.B. die Sonne, und 2., indem sie fast immer nur „das Klima“ ab 1850 oder sogar erst spä­ter betrach­tet, als ob es vor­her kein Klima und kei­nen Wandel des Klimas gege­ben hät­te. Allein die­se „Geschichtsvergessenheit“ ist schon unwis­sen­schaft­lich. Anstatt dass sich Engels, wür­de er noch leben, von den Klimaalarmisten bestä­tigt sähe, wür­de er deren Pseudo-Wissenschaft in der Luft zerreißen. 

        So ist der Plastikmüll in der Umwelt ein Problem, beein­flusst aber nicht das Klima. Selbst die Wirkung des CO2 ist ambi­va­lent: einer­seits erwärmt es (angeb­lich) das Klima, ande­rer­seits för­dert es nach­weis­lich das Pflanzenwachstum (Photosynthese), damit den Artenreichtum, die CO2-Speicherfähigkeit der Pflanzen und die Erträge der Landwirtschaft.
        Die behaup­te­te star­ke Erwärmungswirkung des CO2 ist aber das ent­schei­den­de (und ein­zi­ge) „Argument“, um den gan­zen Klimaschutz-Klimbim mit der Energiewende, die jähr­lich welt­weit über 100 Milliarden Euro kos­tet, zu begrün­den. Es ist ein rie­si­ges Konjunkturprogramm, das zwar dem Klima nicht hilft, an dem sich aber klei­ne und gro­ße „grü­ne“ Investoren eine gol­de­ne Nase ver­die­nen – auf Kosten der Massen (Strompreis, CO2-Steuer usw.). 

        https://aufruhrgebiet.de/2021/05/engels-und-der-klimawandel/

        1. @Engels wür­de…: Neben "Stimmt ja gar nicht!" und nicht beleg­ten Behauptungen ("Die These des IPCC, dass das CO2 zu 100% für die Erwärmung ver­ant­wort­lich wäre", "Die Behauptung der zuneh­men­den Entwaldung wur­de wider­legt", "Die Tatsache, dass sich auch das Klima schon immer geän­dert hat und zwar bis 1850 nur (!) durch natür­li­che Faktoren, wird gera­de von der mainstream-“Wissenschaft“ a la IPCC und PIK geleug­net.") fin­det sich dort vor allem kein Argument von Engels gegen die geleug­ne­te These der Erderwärmung.

          In einem wei­te­ren Artikel dort, der das Fracking fei­ert, lesen wir – als hät­te es Tschernobyl nicht gege­ben – radi­ka­les Wortgeklingel:
          »Technologiefeindlichkeit ist dem Marxismus fremd. Er plä­diert nicht dafür, Technologien zu bekämp­fen, son­dern die gesell­schaft­li­chen Rahmenbedingungen, die Produktionsverhältnisse, unter denen sie ver­wen­det wer­den, grund­le­gend zu ändern. Das bedeu­tet v.a., dass eine ande­re Klasse, das Proletariat, den Einsatz, die Entwicklung – und unter Umständen auch die (zeit­wei­li­ge) Nichtnutzung – einer Technologie direkt kon­trol­liert und bestimmt.« (https://aufruhrgebiet.de/2022/06/fracking-fluch-oder-segen/)

          1. @aa
            In dem Artikel wird nicht eine Erderwärmung "geleug­net", (welch unwis­sen­schaft­li­cher Begriff, mit dem auch die Coronistas framen-), son­dern der nicht nach­ge­wie­se­ne anthro­po­ge­ne Anteil.
            „In einem wei­te­ren Artikel dort, der das Fracking fei­ert, lesen wir“
            Also, da lese ich nichts von Fracking als Segen, aber auch nicht als Fluch.

            Der Artikel ist ratio­nal abwä­gend und ent­hält eine star­ke Kritik an reak­tio­nä­re links-grün-bür­ger­li­che Kräfte, die durch ihre irra­tio­na­le und inter­es­sen­ge­steu­er­te Sanktionspolitk bei uns den Gasnotstand erst ver­sacht haben, so dass Fracking( dass ich ableh­ne, wes­halb rus­si­sches Gas uner­setz­bar ist) wie­der zum Thema gewor­den ist. 

            Auszug:
            „Die Position der Linken Das Gros der Linken folgt unkri­tisch den unwis­sen­schaft­li­chen, ein­sei­ti­gen und alar­mis­ti­schen Positionen zum Fracking. Für sie besteht die Lösung dar­in, die Technologie ein­fach zu ver­bie­ten – wie man es auch hin­sicht­lich der Kernenergie prak­ti­ziert. Eine sol­che Technologiefeindlichkeit ist dem Marxismus fremd. Er plä­diert nicht dafür, Technologien zu bekämp­fen, son­dern die gesell­schaft­li­chen Rahmenbedingungen, die Produktionsverhältnisse, unter denen sie ver­wen­det wer­den, grund­le­gend zu ändern. Das bedeu­tet v.a., dass eine ande­re Klasse, das Proletariat, den Einsatz, die Entwicklung – und unter Umständen auch die (zeit­wei­li­ge) Nichtnutzung – einer Technologie direkt kon­trol­liert und bestimmt. Wie über­all erweist sich auch beim Fracking, dass das Privatkapital und der ihm ver­pflich­te­te Staat einen effek­ti­ven und ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit Technologie nicht zuver­läs­sig sichern kann und will. Letztlich steht alles unter dem Vorbehalt des Profits und der jewei­li­ge Machtinteressen. Nur die Arbeiterklasse (zu der auch Wissenschaftler, Techniker und Spezialisten gehö­ren) hat das Interesse und die Fähigkeiten, Technik im Interesse alle Menschen und der für sie exis­ten­ti­el­len Natur ein­zu­set­zen. Insofern ist es absurd, gene­rell für oder gegen Fracking zu sein. Ist des­sen Einsatz öko­lo­gisch und öko­no­misch ver­tret­bar und sinn­voll, dann müs­sen sich die Linke und die Arbeiterbewegung dafür aus­spre­chen. Der ers­te Schritt dazu ist, dass es effek­ti­ve und unab­hän­gi­ge Kontrollorgane der Arbeiterklasse (Gewerkschaften), der Anwohner und von unab­hän­gi­gen Experten gibt. Es muss ein ener­gi­scher Kampf gegen die poli­ti­sche und media­le Dominanz der diver­sen „grü­nen“ Obskuranten geführt wer­den, die immer mehr Einfluss erlan­gen, die Weiterentwicklung und Verbesserung von Technologien zu ver- oder behin­dern und statt­des­sen Technologien wie Wind- und Solaranlagen för­dern, die kei­ne Entwicklungsperspektive haben und als Grundlage der Energieversorgung in der Zukunft unge­eig­net sind. Diese (links)bürgerlichen Kräfte behin­dern die Produktivkraftentwicklung und sind daher reak­tio­när. Sie stel­len eine moder­ne Form von Maschinenstürmerei dar und nüt­zen nicht der Umwelt oder dem Klima, son­dern nur den Profitinteressen bestimm­ter Teile des Kapitals. Solange die Linke die­sen dubio­sen Weltverbesserern hin­ter­her­läuft, wird sie (wei­ter) außer­stan­de sein, eine anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Alternative zu wei­sen. Schon Marx und Engels haben im “Kommunistischen Manifest“ die­se Art von lin­ken Reformern kri­ti­siert. Es wird Zeit, dass die „Marxisten“ von heu­te wie­der Marx lesen!“ https://aufruhrgebiet.de/2022/06/fracking-fluch-oder-segen/

            1. @reaktionäre links-grü­ne Maschinenstürmerei…: Ich beken­ne mich schul­dig der Fracking-Segen-Leugnung. Und wür­de das Thema ger­ne been­den, so inter­es­sant es auch ist.

  8. Das "men­schen­ge­mach­te" / indus­tri­ell ver­ur­sach­te co2 macht nur etwa 0.05% des Co2 in der Atmosphäre aus.

    99.95% ent­steht auf völ­lig natür­li­che Art und Weise.

    Deutschlands Anteil dar­an: 0.02%.

    Das zu ändern, ändert gar nichts. Das framing ändert sich ja jetzt auch schon, da "gott­sei­dank" Putin kam. Windmühlen sind jetzt "Freiheitsenergie". Statt um Klimarettung wird es bald nur noch um Emanzipation von den "Schurken der Welt" gehen, und das war ver­mut­lich der Plan von Anfang an. Die Konsequenz ist die Abschaffung der Industrie in Deutschland.

    1. @chrissie: Wie ich die­se Zahlenspiele à la Drosten lie­be! Die Warnrufe von der "Abschaffung der Industrie" kamen immer von denen, die Profite zu ver­lie­ren hat­ten. Als Atomkraftwerke gebaut wur­den, muß­te die Industrie geschützt wer­den, als sie still­ge­legt wur­den, droh­te das Licht aus zu gehen, beim Braunkohletagebau winkt wirt­schaft­li­cher Ruin, wenn er ein­ge­schränkt wird, eben­so wie bei der Einführung des Mindestlohns.

      Was sich gera­de ändert, ist im Gegenteil zu Ihrer Vermutung, daß die zur Beruhigung der FFF ver­kün­de­ten groß­ar­ti­gen Klimapläne ein­ge­stampft wer­den. Neben läp­pi­schen Windmühlen wer­den mit rie­si­gen Geldsummen neue Gasförderung und Fracking finanziert.

      1. @aa
        Exakt sol­che Zahlenspiele, Simulationen a la Ferguson, begrün­den den "men­schen­ge­mach­ten Klimawandel", und die resul­tie­ren­de Abschaffung der deut­schen Industrie.

        (Auch ich bin gegen Konsumblödsinn, und für Schonung der Erde).

        1. @Chrissie: Stimme dem zu, wie aa weiß. /Niemand/ kann wis­sen, wie sich das Klima in den nächs­ten Jahrzehnten ent­wi­ckelt. Nicht mal das Wetter für mor­gen lässt sich sicher vor­her­sa­gen. (Kleiner Scherz: Im Winter wer­den wir zunächst ein­mal ordent­lich frie­ren, wenn es nach Wirtschaftsminister Habeck geht.)

          Wie das Beispiel E‑Auto mit kata­stro­pha­ler Ökobilanz zeigt, beginnt die Klimawandelpanik unse­re Umwelt zu zer­stö­ren. Weitere Beispiele sind die Windparks und die Holzheizkraftwerke. 

          Wir soll­ten end­lich damit auf­hö­ren, Panikpolitik zu machen. Keine Klimawandelpanik, kei­ne Virenpanik, kei­ne Russenpanik mehr. Diese Paniken sind Elitenhysterie: Es sind die Ängste von Menschen, die abge­ho­ben haben, sich lang­wei­len und Gott spie­len wol­len. Bezeichnend der Titel "Homo Deus" eines Buches des WEF-Chefideologen Harari (https://t.me/stefanmagnet/1191).

          1. @Handwerker
            Harari ist auch so ein durch­ge­knall­ter Irrer. Und DER Vordenker der Weltregierung WEF.

            Aber es weist vie­les dar­auf hin dass die "Panik der Eliten" in Wirklichkeit Schauspiel ist, um tat­säch­lich "Great Reset"-Strategien umzu­set­zen. Es ist als wäre man froh gewe­sen um "Corona" und Putin. Als hät­te man sogar inten­siv dar­auf hin­ge­ar­bei­tet dass die­se Ereignisse ein­tre­ten und genutzt wer­den können.

  9. Eigentlich wird doch nur der öko­no­mi­sche Wahnsinn wei­ter­ge­führt der mit der Wende begon­nen hat. Wieviele Ökonomen haben damals vor einer über­stürz­ten Einführung der DM zum Kurs von 1:1 gewarnt? Fast alle. Aber dann wur­de sie doch ein­ge­führt und zwar ohne so unwich­ti­ge Personen wie den Bundesbank-Präsidenten zu fra­gen, da es genü­gend Jubelperser gab die droh­ten in den Westen aus­zu­wan­dern und dafür eine Hyperinflation von 400% in Kauf nah­men. Das Ende aller Ostbetriebe. Und ein Schnäppchen für die Westkonkurrenz die eine umfas­sen­de Deindustralisierung im Osten zu guns­ten der Westkonkurrenz ein­lei­te­te. Ausgewandert sind die meis­ten trotz­dem – 2020 hat­te der Ostteil Deutschland so wenig Einwohner wie zuletzt 1906. 

    Jetzt rich­tet sich die Deindustralisierung gegen den sieg­rei­chen Westen selbst. Aus Haß gegen­über Russland wird öko­no­mi­scher Selbstmord began­gen. Sehr beein­dru­ckend. Und wenn Habeck und sei­ne Dilletanten fer­tig sind wird Deutschland sich auf einem wirt­schaft­li­chen Niveau befin­den wie zuletzt 1870.

  10. " Jede Forderung der ein­fachs­ten bür­ger­li­chen Finanzreform, des ordi­närs­ten Liberalismus, des for­mals­ten Republikanertums, der plat­tes­ten Demokratie, wird gleich­zei­tig als "Attentat auf die Gesellschaft" bestraft und als "Sozialismus" gebrandmarkt. "

    Das ist heu­te lei­der immer noch so, wenn ich mir die vie­len Leserkommentare auch bei den sog. "alter­na­ti­ven" oder "neu­en" Medien anschaue. Da wird die Elite bezich­tigt den Kommunismus, oder Sozialismus ein­füh­ren zu wol­len und das Eigentum abschaf­fen zu wol­len , alle "gleich zu machen" usw. Das ist in der Tat eine alber­ne Vorstellung und jeder, der sich mit Marx mal beschäf­tigt hat und sei­ne Werke nicht nur auf Wikipedia oder im Sozialkundeunterricht mal kurz über­flo­gen hat wird auch wis­sen warum.

    1. Genau @Emil. Denn es geht ja nicht um das Abschaffen von Eigentum schlecht­hin son­dern um das Abschaffen des Eigentum an Produktionsmitteln.

      Und man­che Leute wis­sen gar nicht was Produktionsmittel sind.

  11. Das Doppeldenk funk­tio­niert eben nicht bei die­sen Experten. Statt ideo­lo­gisch Wasser zu pre­di­gen und tat­säch­lich Wein zu sau­fen, sau­fen die­se Ideologen tat­säch­lich Wasser. 

    Dass die "Energiewende" nie­mals in die­ser Form gelin­gen kann, ist klar. Wie auch, wenn ich nach­fra­ge­ori­en­tier­te Energieversorgung beö­ti­ge und nur angeots­ori­en­tier­te lie­fern kann. Und auf rus­si­sches Gas zu ver­zich­ten (aus wel­chen Gründen auch imemr), welch über­aus klu­ge Idee. Russland stand bis­her für eine zuver­läs­si­ge Gasversorgung zu güns­ti­gen Preisen.

  12. wie­so denn? wind­kraft tötet auch men­schen, im gegen­satz zu atom­kraft­wer­ken aller­dings schon im lau­fen­den betrieb und nicht erst nach einem unfall.

    zwar lang­sam, aber dafür ste­tig und seit jahren. 

    inso­fern passt doch alles zusam­men, plan­de­mie und klima/energiepolitik. wenn dann im win­ter ein paar men­schen unter ihren mas­ken erfrieren..ist halt putin schuld.

    oba­ma? was habe ich gelacht, als ich damals die nach­richt von der ver­lei­hung des frie­dens­no­bel­prei­ses gehört habe.

  13. Hier wie­der­holt sich auch eine Farce, dass der Twitterminister immer und immer wie­der sei­nen Blödsinn ablässt und sein "Rechtsverständnis" zu all­ge­mei­nem Recht wer­den lässt.

    Überladene Gerichte müs­sen sich nun auch noch damit beschäf­ti­gen und vom Berliner Senat, der sonst uni­so­no ins Charité-Horn bläst, sagt auch nichts dazu. Unfassbar.

    https://www.berliner-zeitung.de/news/geimpft-ungeimpft-lauterbach-sommerfest-impfstreit-an-der-charite-gewerkschaft-zieht-vor-gericht-li.239825

  14. nachdenkseiten.de
    Auszug:

    Im gut geheiz­ten Home Office im Eigenheim lässt sich natür­lich leicht „Solidarität für die Ukraine“ ein­for­dern. Den Preis zah­len – wie immer – die­je­ni­gen, die nicht so viel Glück im Leben hatten.
    Doch sozia­le Aspekte spie­len bei der gan­zen Debatte ohne­hin kei­ne Rolle. Es geht um Höheres. Um Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und vor allem dar­um, Russland „zu rui­nie­ren“, wie es unse­re Außenministerin jüngst so „elo­quent“ for­mu­lier­te. Dass sich Deutschland durch die­se Politik am Ende nur selbst rui­niert, liegt zwar auf der Hand, wird aber zumin­dest in den Leitartikeln und poli­ti­schen Statements tun­lichst ver­schwie­gen. Putin sei schuld und Maßnahmen zur Reduktion des Gasverbrauchs alter­na­tiv­los. Ist das so? Nein, natür­lich nicht. Würde Deutschland die selbst­mör­de­ri­sche Sanktionspolitik been­den, wäre die Gasversorgung schon mor­gen gesi­chert. Man könn­te Nord Stream 2 öff­nen und halb Europa mit über­schüs­si­gem Gas ver­sor­gen. Die Grünen könn­ten dann eif­rig das Klima ret­ten und selbst ärme­re Menschen müss­ten nicht frie­ren, die Industrie könn­te zu wett­be­werbs­fä­hi­gen Preisen pro­du­zie­ren und das Inflationsgespenst wäre vom Hof gejagt. Nur die Idee mit dem „Russland rui­nie­ren“ müss­te man dann wohl auf­ge­ben. Aber was wür­den dann unse­re lie­ben Freunde aus Washington sagen?
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=84980

  15. Tom Bohn
    @realTomBohn
    Wusste, dass das nicht geglaubt wird.

    Hängt in den Fluren sämt­li­cher Anwesen, die von unse­rer guten (!) Hausverwaltung betreut wird.

    Und: Jaaa, es gibt, trotz (!) Erderwärmung, auch im Sommer Tage, an denen man ger­ne die Heizung hochstellt.

    Und das bis­her bei uns auch konnte.
    https://pbs.twimg.com/media/FWRTCGNXoAQAxgW?format=jpg&name=small
    3:50 PM · Jun 27, 2022·Twitter Web App
    https://twitter.com/realTomBohn/status/1541448808608964611?cxt=HHwWhoCxycjhqeQqAAAA

  16. EU-Gesetz-Alle 18 EU-Mitgliedstaaten mit unterirdischen Gasspeichern – also auch D - müssen diese Speicher bis zum 1. 11. zu 80 Prozent auffüllen sagt:

    Ulrike Guérot
    @ulrikeguerot
    EU-Gesetz: Alle 18 EU-Mitgliedstaaten mit unter­ir­di­schen Gasspeichern – also auch Deutschland – müs­sen die­se Speicher bis zum 1. November zu 80 Prozent auffüllen:
    Gasspeicher.
    germany.representation.ec.europa.eu
    EU-Gesetz: Unterirdische Gasspeicher bis Herbst zu 80 Prozent gefüllt
    Alle 18 EU-Mitgliedstaaten mit unter­ir­di­schen Gasspeichern – also auch Deutschland – müs­sen die­se Speicher bis zum 1. November zu 80 Prozent auf­fül­len. Das schreibt die neue Gasspeicher-Verordnung…
    5:25 PM · Jun 27, 2022
    https://twitter.com/ulrikeguerot/status/1541472922061135878?cxt=HHwWjICz5ZPdtOQqAAAA

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