So belügt Dich das Video „Die Pandemie in den Rohdaten“

Das erklärt Dir der Hyperventilator und Leitende Redakteur und Geschäftsführer von Volksverpetzer. Hier nur ein Auszug von 2 Minuten. Das gan­ze Kunstwerk gibt es hier zu sehen und hier zu lesen. Es geht um ein sehens­wer­tes Video, das noch und wie­der hier zu sehen ist.

40 Antworten auf „So belügt Dich das Video „Die Pandemie in den Rohdaten““

  1. Ich hab die­sen Menschen nur eine Minute ertra­gen kön­nen. Hat er nicht vor ein paar Monaten noch im Sandkasten gespielt? Allein? Und dann gen­dert er auch noch‍♀️
    Im übri­gen: 99 Prozent der Geimpften inter­es­siert nicht mehr, was gesell­schaft­lich pas­siert. Nach dem Motto: Ich darf doch alles.… Es ist nicht mehr mei­ne Welt

  2. Hyperventilator ist der pas­sen­de Begriff: Der Typ ist so unglaub­wür­dig und wirkt auf mich als wür­de er dafür bezahlt, auf­ge­regt wie ein auf­ge­scheuch­tes Huhn eine mit Halbwahrheiten gespick­te poli­ti­sche Doktrin zu verkaufen…

  3. Was Volksverpetzer alles so behaup­ten zu kön­nen meint. Es sei­en 15 Mio. Tote statt 5 Mio. welt­weit. Einfach so. Die sind doch nicht im gerings­ten Satisfaktionsfähig. Der Herr Volksverpetzer hät­te zu unrer Zeit nicht mal vom Abitur trãu­men dürfen.

    Und übri­gens. Selbst wenn es 15 Mio. von 8 Mrd. Weltbevölkerung gewe­sen wären: so what? 0.2% der Weltbevölkerung. Und die aller­meis­ten davon wären auch ohne Corona gestor­ben. Es ist so der­mas­sen lächer­lich. Ich erle­be gera­de dass die Impfbefürworter die gan­zen (vor­mals gesun­den, jun­gen, von Corona unge­fähr­de­ten) Impftoten völ­lig nor­mal fin­den. Das sei halt das Risiko. Auf die Milliarden Impfspritzen gerech­net sei das doch peanuts.

  4. Nein, das ist Satire. Aus dem Volksverpetzer-Text:
    "Ohne Maßnahmen: 700.000 Tote allein unter den über 85-Jährigen in Deutschland"
    Dazu – Lebenserwartung stagniert
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/07/PD21_331_12621.html
    "WIESBADEN – Die durch­schnitt­li­che Lebenserwartung beträgt nach den Ergebnissen der Sterbetafel 2018/2020 für neu­ge­bo­re­ne Mädchen aktu­ell 83,4 Jahre und für neu­ge­bo­re­ne Jungen 78,6 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) wei­ter mit­teilt, hat sich die Lebenserwartung von Neugeborenen damit im Vergleich zur vor­an­ge­gan­gen Sterbetafel 2017/2019 nur sehr gering­fü­gig ver­än­dert: bei Jungen um +0,01 Jahre, bei Mädchen um +0,04 Jahre. Hauptgrund für die nahe­zu sta­gnie­ren­de Entwicklung sind die außer­ge­wöhn­lich hohen Sterbefallzahlen zum Jahresende 2020 im Zuge der zwei­ten Welle der Corona-Pandemie. Zuvor war die Lebenserwartung Neugeborener bei bei­den Geschlechtern seit der Berechnung für die Jahre 2007/2009 jeweils um durch­schnitt­lich 0,1 Jahre angestiegen."

  5. Was hat den der Thomas Laschyk für eine komi­sche Frisur?
    Wie ein Taubennest und vor­ne ein necki­scher Pony.
    Ist der etwa ungesumpft und des­halb eine Gefahr für ande­re und darf nicht zum Friseur?

  6. War ja klar, dass sich die Speichellecker frü­her oder spä­ter dar­auf stür­zen. Hätte ja schon viel frü­her Geschwurbel von Correctiv oder ande­ren Faktencheckern erwartet.
    Aber FB und Twitter haben wohl schon über ihre KI die Verbreitung ver­hin­dert, so dass Crowdangle wohl noch nicht genü­gend Verbreitung anzeigte^^

    Der Vorwurf Äpfel-Birnen-Vergleich wird mit Äpfel-Birnen-Vergleichen in den Raum gestellt. 🙂

  7. Wie stell ich mir das eigent­lich vor, ich glaub an alles was die Regierung sagt, und schau mir des­halb das Video des Erbsenzählers an. Und dann denk ich mir, okay, was ein Schmarrn und las­se mich beim Volksverät… äähh, ver­pet­zer, in mei­nem Glauben bestä­ti­gen. Läuft das so?

  8. »Apropos: Wer wis­sen will, ob die Intensivstationen über­las­tet waren, kann ger­ne die Pfleger:innen fra­gen, die ans Ende ihrer Kräfte kamen.«
    Wie jedes Jahr. Seit lan­gem. Ich erin­ne­re mich an orches­trier­te Kündigungen auf einer IMC aus Protest, weil die Belastung uner­träg­lich war und an Patient*innen, die viel zu früh ver­legt wur­den und dann wegen Platzmangel nicht schnell wie­der zurück konn­ten, wäh­rend zB die Sauerstoffsättigung im frei­en Fall war. Lange vor Corona. Also, wer einen ernst­haf­ten Vergleich zu vor­her machen will: Bitte eine ver­nünf­ti­ge Datengrundlage lie­fern und kei­ne Anekdoten! Die kann man immer liefern.

  9. Der Junge in die­sem Volksverpetzervideo ist stän­dig am Lachen, wie wenn er Marcel Barz aus­lacht oder ihn der Lächerlichkeit preis­ge­ben möch­te. Aber war­um? Barz ist ernst, er sagt sei­ne ehr­li­che Meinung, er wägt sie gegen ande­re Meinungen ab. Man muss nicht mit ihm ein­ver­stan­den sein, aber war­um ihn ver­la­chen? Das ist nicht ok, es ist irgend­wie unge­zo­gen, unge­hö­rig, unan­stän­dig. Es wäre auch gar nicht nötig, wenn es gute Argumente gegen Barz gäbe: Diese wür­den dann doch für sich sprechen.

    Es bräuch­te eines Faktenchecks des Volksverpetzer-Faktenchecks. Aber wer hat Lust auf sol­che Arbeit, wenn die Argumente so prä­sen­tiert wer­den, wie es der Volksverpetzer-Mitarbeiter tut?

  10. Schön auch:
    »Wer die Sterblichkeit 2020 auf die­se Art und Weise direkt mit frü­he­ren Jahren ver­gleicht, blen­det die kon­stan­ten Fortschritte in der Lebenserwartung und den damit ver­bun­de­nen Rückgang der Sterblichkeit aus. Aus die­ser Perspektive ist es bereits ein Rückschritt, wenn die Lebenserwartung *aus irgend­ei­nem Grund* nicht wei­ter ansteigt.« (Der Sprecher des Statistischen Bundesamts)
    https://correctiv.org/faktencheck/2021/03/02/keine-uebersterblichkeit-2020-samuel-eckerts-berechnungen-sind-laut-statistischem-bundesamt-methodisch-unzulaessig/

    Ich sag's ja: Anything goes. Irgendwann wer­den wir alle 250. Bringt auch Kohle für die Konzerne, die dann 100 Jahre von unse­rer Verwahrung ähhh Pflege pro­fi­tie­ren wol­len … WIN WIN WACHSTUM WACHSTUM ENDLOS JA ES GEHT VERSPROCHEN GRÜN SOYLENT GRÜN

  11. Aus wel­chem Rattenloch krie­chen so Leute wie das Jüngelchen im Video her­aus? Bei den Volksverpetzern muss man aus der aller­un­ters­ten Schublade kom­men und ein „NoBrainer“ sein, sonst darf man für die nicht arbeiten.

  12. Es gibt ziem­lich vie­le Laschyks: im Alltag leicht erkenn­bar an der FFP2-Doppelmaske, beson­de­rem Sendungsbewusstsein und Terminologie (Sundermeyer wür­de das "Codes" nen­nen, an der sich die "Bösen" erken­nen): in die­sem Fall der Glottisschlag, das Gender-Doppelpünktchen und irgend­was Religiöses mit viel ‑leugner:innen.
    Andere Merkmale:
    – die (imho) ein­fäl­ti­ge (RKI-kon­for­me) Aussage (aka: "Modellierung"), wen man in "unse­rem" tol­len Land mit­tels "Maßnahmen" alles geret­tet habe
    – Erwähnung von "PLURV" (was auf die unge­gen­der­ten Ver:etzer zurück­fällt. Deren zen­tra­ler "V"erschwörungsmythos: den Ketzern/Leugnern etc. gehe es um KohleKohleKohle (womit man sich ‑sze­ne­kon­form, antifa&so- wohl­feil als Antikapitalist "outen" darf).

    Die "Argumente" und "Faktenchecks" "über­zeu­gen" – trotz oder wegen des Niveaus? – i.d.R. ledig­lich durch gebets­müh­len­haf­te Wiederholung, Jargon (s.o.) und Schlichtheit (wer die Gefahr der "Seuche" auf einer Ebola[10] bis Schnupfen[1]-Skala unter 9 ein­stuft ist ein "Leugner").

    Es ist schwie­rig (und i.d.R. sinn­los) zu ver­su­chen, sich mit die­sen Zeloten sach­lich auseinanderzusetzen.
    Der Lächerlichkeit geben sie sich aber auch ohne "Diskussion" preis: so ähn­lich wie Nachmittagsprogramme von RTL/SAT1. (Die wer­den schließ­lich sogar wiederholt!)

  13. Der sog. Volksverpetzer lie­fert lei­der kei­ne Fakten um die sta­tis­ti­sche Analyse des Marcel Barz zu wider­le­gen. Während Barz sich auf die Rohdaten kon­zen­triert , kommt der auf­ge­reg­te jun­ge Mann in dem Video mit wil­den Hypothesen daher. Er behaup­tet ein­fach die Sterblichkeit sei höher als in den offi­zi­el­len Daten ange­ge­ben. Während Barz mit den Daten aus Deutschland ope­riert, zeigt der bes­ser­wis­sen­de Volksverpetzer die Daten der Welt. Dann kommt noch ein Extrembeispiel aus Italien mit völ­lig unge­si­cher­ter Datenlage und sub­jek­ti­ven Eindrücken eines Bewohners. Rein wis­sen­schaft­lich betrach­tet müß­te sich der Volksverpetzer mal sel­ber che­cken las­sen oder es bes­ser gleich sein las­sen, da es ihm an Objektivität mangelt.

  14. Wie erba­ermlich von die­sen Flachpfeifen gelo­gen wird …
    Nur ein Beispiel:

    "Zum 1.2.2021 haben sich die Personaluntergrenzen von 2,5 (Tag) bzw. 3,5 (Nacht) auf 2:1 und 3:1 geän­dert, sprich weni­ger Patient:innen kom­men auf eine Pflegekraft. Wenn weni­ger Patient:innen durch eine Pflegekraft ver­sorgt wer­den dür­fen, sind ent­spre­chend weni­ger betreib­ba­re Betten im System ver­füg­bar. Dazu kommt, dass Intensivmediziner:innen sich selbst infi­zie­ren oder wegen Burn-out abbre­chen müs­sen (Quelle). Bei WELT und Schrappe et al. wird aber so getan, als ste­cke ein per­fi­der Plan dahin­ter, um die Anzahl der frei­en Intensivbetten zu manipulieren."

    Der Abbau der Zahl der Intensivbetten begann aber nicht erst in die­sem Jahr. Allein zwi­schen 20.Oktober und 20.Dezember (also noch lan­ge *vor* der erwa­ehn­ten Aenderung zum 01.02.2021) wur­de die Zahl der Intensivbetten im Schnitt tae­g­lich um ca. 150 redu­ziert. Das kann man noch immer in den Archiven der DIVI Tagesberichte nach­le­sen (wenn man denn an Tatsachen inter­es­siert wae­re, was aber bei den "Volksverpetzern" nicht der Fall ist). Aber der gan­ze "Bericht" strotzt von sol­chen "Fake Fakten", weh­rend die Analyse von Marcel Barz kor­rekt ist. Dass mit der Zahl der gemel­de­ten Intensivbetten Schmuh gemacht wur­de, hat­te im letz­ten Jahr auch der Bundesrechnungshof nach einer umfang­rei­chen Pruefung besta­e­tigt. Auch die Behauptung, Sterbezahlen wuer­den auf­grund hoehe­rer Gesundheit von Jahr zu Jahr fal­len, ist nur der "blue­hen­de Bloedsinn". Die Betrachtung der Sterbezahlen der letz­ten 10 Jahre (nach sta­tis­ti­schem Bundesamt) zeigt das genaue Gegenteil.

    Es wird Zeit, dass end­lich der Prozess von Wolfgang Wodarg gegen "Volksverpetzer" die­se elen­den Luegenmaeuler rui­niert und ihnen die Maeuler stopft. Schliesslich geht es bei dem (anschei­nend boes­wil­lig bis November die­sen Jahres ver­zo­e­ger­tem) Prozess um einen Streitwert von einer vier­tel Mio Euro, was dem "Volksverpetzer" (wenn sie den Prozess nicht gewin­nen) finan­zi­ell das Genick bre­chen wird (hof­fent­lich).

  15. 700,000 Tote OHNE Maßnahmen!?

    Die Schweden müs­sen dem­nach also das gesam­te letz­te Jahr nur mit dem Wegräumen von gigan­ti­schen Leichenbergen beschäf­tigt gewe­sen sein. 

    Naja … sozi­al ist alles was Arbeit schafft.

  16. Eine ein­fa­che Wahrheit:
    Sie sie­gen – oder leben ewig in Angst.

    Wenn über­haupt – sehr lan­ge bekom­men sie Personenschutz nicht. Außer sie wer­den "wich­tig", statt gernegroß.

    Die Loungemusik zur Einstimmung gibt das Niveau treff­lich wider – also, ob sich so jemand selbst beschüt­zen könnte …?

  17. Der Volksverpetzer-Typ ist ja echt ein Knaller! Zeigt irgend­ei­nen Menschen mit Maske, der sagt, dass er sich da, wo er jetzt sitzt, immer mit 4 ande­ren getrof­fen hat, die jetzt tot sind – na das ist ja mal eine super-sach­li­che, glaub­wür­di­ge Aufklärung und so authentisch!

  18. So schnell die Videos bei you­tube gelöscht waren und bei dem vie­len Wind um den gelern­ten Bundeswehroffizier "Erbsenzähler", hat er viel­leicht ins Schwarze getroffen.

    Das ein­zi­ge Problem, bei der Nummer des völ­ki­schen Verpetzers, ist, dass alle Zahlen und Statistiken zur Übersterblichkeit aus PCR-Test Daten ent­stan­den sind. Die sel­ben, denen der Erbsenzähler nicht ver­traut. Hier geht es nicht um "infi­ziert", hier geht es um "die Todesursache". (Der Autounfall, der einen Schnupfen hat­te, ist höchst­wahr­schein­lich an inne­ren Blutungen oder der­glei­chen ver­stor­ben, nicht an den, durch einen PCR-Test, fest­ge­stell­ten Erregern.)
    Um über­haupt eine Vergleichbarkeit der bei­den Erkenntnisse zu bekom­men, müß­te zu aller­erst geklärt wer­den, was das sta­tis­ti­sche Bundesamt schon geklärt hat. Die Todesursache kann mit einem PCR-Test nicht fest­ge­stellt werden.

    Die Sache mit dem Abbau der Krankenhausbetten ist eine Textaufgabe für Drittklässler. Wenn es in den Jahren x, y und z sovie­le Krankenhäuser und so vie­le Krankenhausbetten gege­ben hat, gibt es denn davon jetzt weni­ger oder mehr? Alle Zehntklässler malen bit­te Graphen zur Anzahl der Krankenhäuser und einen zur Anzahl der Kranhausbetten, für die letz­ten 20 Jahre.
    Zur Lage des Personalspiegels lie­ßen sich, schät­zungs­wei­se über die letz­ten 30 Jahre, Gesundheitsreformen sei Dank, in schöns­ter Regelmäßigkeit, Berichte über die unzu­rei­chen­den Bedingungen in der Pflege oder in Krankenhäuser, in allen Qualitätsmedien, fin­den. Gleichzeitig wird in die­ser Branche, wo die Personalkosten den größ­ten Anteil aus­ma­chen, seit Jahren mit Renditen bis 10%/20%/25% oder mehr, geworben.

    An die­ser Stelle wäre das Räuspern eines Befehshabenden, zu den Zweifeln an den Ausbildungsmethoden bei der Bundeswehr oder den Anforderungskriterien an die Soldaten, wün­schens­wert. Der Erbsenzähler ver­steckt weder sei­nen Rang noch geht er damit hau­sie­ren. Er macht ledig­lich, was ihm bei­gebracht wurde.

  19. Weia – eine der Seiten, auf die der Lügenwicht ver­linkt, bil­det die "age spe­ci­fic death rate" ab. Nun müss­te man natür­lich wis­sen, dass die "Todesrate" in der anglo-ame­ri­ka­ni­schen Statistik nicht wie im deut­schen all­ge­mei­nen Sprachgebrauch pro­zen­tu­al, son­dern abso­lut bestimmt wird, das sieht man auch an der Graphik. Mit ande­ren Worten: mehr Menschen = mehr Tote. Daran ändert auch eine leich­te Zunahme beim durch­schnitt­li­chen Lebensalter kaum etwas. 

    Im Gegensatz zu sei­ner Behauptung ist die Berechnung des Erbsenzählers auch nicht "metho­disch unzu­läs­sig", son­dern eine ein­fa­che Methode, um in akzep­ta­bler Genauigkeit die bei­den wich­tigs­ten demo­gra­phi­schen Faktoren (Bevölkerungszahl und Altersstruktur) zu berück­sich­ti­gen. Etwas aus­ge­fuchs­ter macht das die Statistische Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität München, die in ihren Codag-Berichten regel­mä­ßig auch die ver­meint­li­che Übersterblichkeit beleuch­tet. Die Ergebnisse sind ähn­lich. "Methodisch unzu­läs­sig" ist es allen­falls, wenn man eine Übersterblichkeit aus­weist, ohne Bezug auf die Grundgesamtheit und deren Zusammensetzung zu neh­men – das ist das, was das Statistische Bundesamt macht.

    Würde der Lügenwicht sich die Sterbezahlen der letz­ten 12 Jahre anse­hen, wür­de er auch die lang­fris­tig ste­tig stei­gen­de Zahl der pro Jahr ster­ben­den ältes­ten Menschen sehen. Der Effekt beträgt, wenn zwei in Bezug auf Grippewellen ver­gleich­ba­re Jahre auf­ein­an­der fol­gen, zwi­schen 20.000 bis 35.000 Menschen pro Jahr. In den 3‑Jahres-Zyklen 2013–2015 und 2016–2018 sind die Sterbezahlen in Deutschland jeweils um gut 100.000 Menschen nach oben gegan­gen. Selbst wenn wir die­ses Jahr genau­so vie­le Tote haben soll­ten wie 2020 (wonach es trotz der Heiligen Impfung aus­sieht) wird die Sterbezahl für den Zeitraum 2019–2021 eben­falls im glei­chen Umfang zule­gen. Schon beein­dru­ckend, dass die Gegenmaßnahmen es hin­be­kom­men haben, eine super-töd­li­che Krankheit in ihrer Wirkung genau auf das durch­schnitt­li­che Maß ein­zu­brem­sen. Chapeau!

    Darum funk­tio­nie­ren die Modelle der Panikmacher nicht: sie bezie­hen den lang­fris­ti­gen Effekt nicht mit ein, son­dern machen ihn zu einem kurz­fris­ti­gen Covid-Effekt. Wenn man einen lang­fris­ti­gen Trend zu einem kurz­fris­ti­gen Einfluss ummo­delt, über­zeich­net man den Trend mehr­fach und lan­det am Ende bei Quatsch-Zahlen wie 700.000 Toten ohne Gegenmaßnahmen.

    Das ist kei­ne Wissenschaft, son­dern blin­de Dummheit oder ver­ab­scheu­ungs­wür­di­ge Propaganda. All das also, wofür der Lügenwicht und sei­ne Lügenseite stehen.

  20. Eine beein­dru­cken­de Ansammlung von Unsinn. Das hat ja mitt­ler­wei­le ein Niveau, dass es sogar schon dem dümms­ten Leser sol­cher "Faktenchecks" auf­fal­len müss­te, wie blöd­sin­nig das gan­ze ist.

    Nur ein Beispiel aus dem Elaborat der Volksverpetzer:
    "Es gibt kla­re Peaks, genau dann, wenn auch vie­le Corona-Toten zu ver­zeich­nen sind. Außerdem gibt es höhe­re Übersterblichkeit in Bundesländern mit mehr Corona-Toten, was bei­des nicht durch Alterungseffekte erklärt wer­den kann. Nehmen wir ein prak­ti­sches Beispiel: Mit die­sem Trick vom „Erbsenzähler“ könn­te man die Todesopfer des Anschlags vom 11. September in New York leug­nen. Die Terroranschläge von 2001 in New York City haben fast 3.000 Opfer gefor­dert. Im September 2001 führ­te das zu einer Übersterblichkeit von 60 % (ähn­lich der in Deutschland Ende des Jahres 2020). Schaut man sich aber das gan­ze Jahr an, sind die Unterschiede zu den Vorjahren kaum noch vor­han­den (…). Niemand, der noch eini­ger­ma­ßen sei­ne Tassen im Schrank hät­te, wür­de jetzt anhand die­ser Daten behaup­ten, dass die Terroranschläge nicht statt­ge­fun­den haben könnten."

    Nein, das wür­de in der Tat nie­mand behaup­ten, und nie­mand behaup­tet das von Corona. Aber – und das ist der Punkt – es bedeu­tet, dass die Terroranschläge in der Gesamtbevölkerung im Jahr 2001 zu kei­ner nen­nens­wer­ten Übersterblichkeit geführt haben. Punkt. Wie auch, bei "nur" 3.000 Toten? Das fällt sta­tis­tisch – wenn man nicht gera­de den 11. September und die Stadt New York iso­liert betrach­tet – halt nicht ins Gewicht, weil jedes Jahr hau­fen­wei­se Menschen aus hau­fen­wei­se ande­ren Gründen ster­ben. Bei einer Pandemie, die angeb­lich so vie­le Todesopfer gefor­dert hat, wie der Volksverpetzer behaup­tet, soll­te man aller­dings etwas ganz ande­res erwar­ten dür­fen, und zwar nicht nur für ein­zel­ne Perioden oder für ein­zel­ne Regionen, son­dern bun­des­weit und über das gan­ze Jahr (d.h. im Vergleich mit ande­ren Jahren). Und eben das scheint (in Deutschland) nicht der Fall zu sein. Da kann sich der "Faktenchecker" win­den, wie wir will, und noch so vie­le Bananen für Gartenschläuche ausgeben.

    Aber wie gesagt: Eigentlich sind die Methoden und die Argumente der "Faktenchecker" inzwi­schen schon so hane­bü­chen, dass sich die Frage stellt, wie lan­ge das selbst die "Zeugen Coronas" noch bereit sind zu fres­sen. So blöd kann doch eigent­lich nie­mand sein, um hier nicht lang­sam mal stut­zig zu werden.

  21. Um wenigs­tens die Anstrengungen des corodok.de.-betreibers zu wür­di­gen, gehe ich zumin­dest auf die augen­schein­lichs­te Sachverhaltsvernebelung ein:

    Volksverpetzers Mutmaßung: "Ohne Maßnahmen wären also allei­ne in Deutschland über 700.000 Menschen der über 85 Jährigen gestorben"

    Meine Frage: Und wie vie­le Menschen der über 85 Jährigen star­ben allei­ne in Deutschland auf­grund bzw trotz der lebens­feind­li­chen Maßnahmen ? Das ist näm­lich DAS, was uns der Volksverpetzer, bestimmt nicht ohne Grund, tun­lichst vorenthält.

    Eine gute Seite hat der Volksverpetzer/Volksverhetzer trotz­dem: Ich kann den Ausführungen völ­lig unauf­ge­regt zuhö­ren, weil ich ja weiß, und es ist all­ge­mein bekannt, dass der Volksverpetzer/Volksverhetzer eben nur fürs Diffamieren bzw Verbiegen der Faktenlage einer­seits, und ander­seits für die Vernebelung bzw Beunruhigung der Unbedarften, u.a. mut­maß­lich, sogar von der Bill & Melinda Gates (Unruhe)Stiftung fürst­lich, bezahlt wird. 

    Muss man wirk­lich mehr wissen ???

    Wie auch immer
    MfG

  22. Wie wäre es mit einem pas­sen­de­ren Motto zu die­sem Blog?

    "Hier fin­den sich ver­öf­fent­lich­te, aber irgend­wie völ­lig bescheu­er­te und die see­li­sche Gesundheit mög­li­cher­wei­se schwer schä­di­gen­de Informationen."

    (Ach nur, falls mich hier jemand nahe lie­gen­der Weise der Inkonsequenz bezich­ti­gen möch­te: ich lese hier eigent­lich kaum die Artikel, schon gar nicht die ewi­gen Dünnpfiff-Zitierungen, geschwei­ge denn, dass ich mir sol­che Irren-Videos etwa antun wür­de. Von den Kommentaren hier ist aber manch­mal was brauchbar.)

    1. @Albrecht Storz sagt:
      "Hier fin­den sich ver­öf­fent­lich­te, aber irgend­wie völ­lig bescheu­er­te und die see­li­sche Gesundheit mög­li­cher­wei­se schwer schä­di­gen­de Informationen."

      Sie sind also der Ansicht, dass es an den hier bereit­ge­stell­ten Informationen lie­gen könn­te, die mei­nen Gemütszustand regel­mä­ßig in Richtung "depres­siv" schlit­tern lassen ???

      Verstehe ich Sie somit rich­tig, dass, wenn ich von den hier bereit gestell­ten Informationen ÜBERHAUPT NICHTS wis­sen wür­de, mein Gemütszustand ein wesent­lich Besserer sein könn­te, unter dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß ???

      Oder könn­te, Ihrer Meinung nach, mein mitt­ler­wei­le stark depres­si­ver Gemütszustand, sogar was mit den von mir real erleb­ba­ren Grundrechte ein­schrän­ken­den Maßnahmen der Bundesregierung zu tun haben, wel­che, weil sie eben real sind, mit oder ohne Kenntnis der hier gebo­te­nen Informationen, als ver­fas­sungs­wid­ri­ge Ausgrenzung erleb- und wahr­nehm­bar blei­ben würden ???

      Soviel zum Thema: see­li­sche Gesundheit !

      Wie auch immer
      MfG

  23. Die Betreiber sind an Kritik auch gar nicht inter­es­siert. In den Kommentaren steht nur etwas von tol­ler Recherche, tol­le Arbeit, alles super und gut. Eine eige­ne Selbstbestätigungsblase.

  24. Das war aber ein tol­ler Faktencheck!
    Erst wird behaup­tet, dass viel mehr Menschen welt­weit gestor­ben sei­en, als offi­zi­ell bekannt. Belege: Fehlanzeige.
    Dann wer­den die Tränendrüsen stra­pa­ziert, indem er einen alten mann aus Italien dar­über berich­ten lässt, wie­viel Freunde er ver­lo­ren hat und dass in die­sem Ort 1,3% der bevöl­ke­rung an Corona gestor­ben sei.
    Zu den Zahlen, die Barz ver­ar­bei­tet hat und die sich nur auf Deutschland bezie­hen kommt nichts.

    Man fragt sich, was das für klei­ne Würstchen sind beim Volksverpetzer. Sind das BWL-Studenten, die gegen Bezahlung Videos machen?

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