Vorsitzende des Deutschen Ethikrats: Ungeimpfte stellen sich außerhalb der Solidargemeinschaft

So wird am 14.8. auf de.rt.com zusam­men­ge­faßt, was von Prof. Buyx am 10.8. auf ndr.de ver­kün­det wurde.

Sie wird so zitiert:

»… Es ist jetzt ein­fach genug Impfstoff da, man kriegt das bequem. Man kann bei Ikea vor­bei­ge­hen oder eben eine Bratwurst essen und sich imp­fen lassen…

Wenn du dich jetzt nicht imp­fen lässt, nicht weil es nicht geht, oder weil du kei­ne Informationen dazu hast oder nicht kannst, son­dern weil du sagst: Nö, mache ich nicht! ent­schei­dest du dich letzt­lich eigen­ver­ant­wort­lich gegen dei­nen eige­nen Schutz, gegen den Schutz der Menschen um dich her­um, und du ent­schei­dest dich auch dazu bei­zu­tra­gen, dass die Pandemie noch wei­ter geht…

Die Solidargemeinschaft macht mir ein kos­ten­lo­ses Angebot, dass ich mich schüt­zen kann. Ich habe all die Informationen, die ich brau­che, die Impfung ist 4,3 Milliarden mal ver­impft wor­den welt­weit. Wir wis­sen alles über die Sicherheit. Und ich mache das trotz­dem nicht. Und jetzt möch­te ich aber, dass die Solidargemeisnschaft mir den­noch mei­nen Restaurantbesuch ermög­licht. Das funk­tio­niert dann irgend­wann nicht mehr…

Deswegen muss man sich dann irgend­wann klar­ma­chen, dass man eine indi­vi­du­el­le Entscheidung trifft, die gege­be­nen­falls bestimm­te Konsequenzen mit sich bringt.«


Nicht von Buyx, aber ethisch durch­aus ver­gleich­bar in Nur das bes­te für psy­chisch Kranke: AstraZeneca.

Ethik ist auch, heu­te etwas ande­res zu sagen als ges­tern und morgen.

Im "WELT INTERVIEW: Alena Buyx – Es soll­te kei­ne Sonderrechte für bereits Geimpfte geben" (15.12.20).

37 Antworten auf „Vorsitzende des Deutschen Ethikrats: Ungeimpfte stellen sich außerhalb der Solidargemeinschaft“

    1. Sehr guter Punkt. Was das eigent­lich Problem für Söder ist: STIKO arbei­ten ehren­amt­lich und sind unab­hän­gig. Die vom Ethikrat kön­nen schon mal Politiker acht­kant raus­ge­wor­fen wer­den. Die Unabhängigkeit der STIKO ist dem Söder ein Dorn im Auge.

  1. seit 2019 WHO expert advi­so­ry com­mit­tee on Developing glo­bal stan­dards for gover­nan­ce and over­sight of Human Genome editing.

    seit 2020 Leopoldina Mitglied

    2021 wur­de Alena Buyx mit dem Deutschen Nationalpreis „für ihren Einsatz für den gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt wäh­rend der Coronakrise geehrt“, so die Begründung der Deutschen Nationalstiftung.

    Letzterem wird sie voll gerecht, also ver­dient geteehrt. Nicht, dass noch jemand auf die Idee käme, sie sei gekauft.

      1. @aa: Danke für den Hinweis.
        Ich höre eine dunk­le ster­ben­de Stimme aus dem off: wer sich u m d i e D e m o k r a t i e v e r d i e n t . . .. . .

  2. Die Solidargemeinschaft macht mir (noch) ein kos­ten­lo­ses Angebot, dass ich mich schüt­zen kann.

    Klar, indem ich nicht an dem Gentechnik-Versuch am Menschen teil­neh­me. Nur kos­ten­los ist dies in Zukunft lei­der nicht mehr. 

    Vielleicht könn­te man Kalle auch in die­ses Gremium der Erleuchtung auf­neh­men. Der passt da schon gut. Ethikrat und Kalle pas­sen per­fekt zusam­men. Vielleicht eine Doppelspitze mit Buyx und Kalle?

  3. "Wir wis­sen alles über die Sicherheit. "

    Warum gibt Frau Buyx die­ses Wissen eigent­lich nicht an die Pharmafirmen und die Zulassungsbehörden wei­ter? Die wis­sen näm­lich noch nicht alles über Sicherheit und Wirksamkeit, wes­halb die Studien ja noch bis 2022/23 wei­ter­lau­fen und wei­te­re dazu­kom­men sol­len? Oder lügt Frau Buyx etwa? Nein, das kann nicht sein, das wäre ja total unethisch!

    https://www.ema.europa.eu/en/documents/overview/comirnaty-epar-medicine-overview_en.pdf

    1. Ich ver­mu­te, sie ist gebrieft wor­den, und plap­pert jetzt ein­fach nach, was ihr ein­ge­trich­tert wur­de. Eine Sprechpuppe. Als Entschädigung bekommt man dafür Schmerzens-Preise. Je veri­ta­bler der Preis, des­to düm­mer das Gelaber.

      (Sie sieht sogar schon aus, wie ein Muppet: Klick)

      1. @taspie
        Das trifft wie die Faust auf's Auge. Genauso kommt sie mir vor, wie
        eine Sprechpuppe. Wer die Bauchredner sind, dürf­te klar sein…
        Und viel­leicht soll­te sie auch mal "ggf. mit bestimm­ten Konsequenzen" rechnen…

    1. @Chrissie: Ich den­ke immer noch, wir soll­ten uns vor der­ar­ti­gen sta­tis­ti­schen Spielereien hüten. Die dort ange­ge­be­ne Excel-Tabelle ist gro­tesk. Doch selbst der Autor spricht von "pos­si­bi­li­ty that 120,000 Americans have been kil­led by vac­ci­nes". Für die BRD wüß­te ich dann ger­ne, wie sich das ver­meint­li­che "Impf-Mord-Programm" bei den paar Dutzend "Coronatoten" der letz­ten Wochen abzeich­ne­te. Zweifellos wer­den mit den "Impfungen" vie­le Tote und Erkrankte bil­li­gend in Kauf genom­men, ohne daß dem, so maka­ber es klingt, ein Nutzen ent­ge­gen­ge­stellt wer­den könn­te. Das Ziel der Tötung hal­te ich nach wie vor für absurd. Das haben weder Viren noch Pharmaindustrie.

      1. Frau Buyx ist schon eine "sie"…

        @@aa,

        Arschlöcher sind säch­lich: Das Arschloch. Muss man nicht gen­dern. Hab' ich über­se­hen, entschuldigung 😉

  4. Die übli­chen Staatspropaganda Parolen. Klingt nicht anders wie damals bei Hitler.

    Übrigens gibt es im Kapitalismus kei­ne "Solidargemeinschaft".

    1. Im Kommunismus auch nicht. Wer die Gemeinschaft (Volksgemeinschaft, Solidargemeinschaft) pro­pa­giert, aber gleich­zei­tig die Familien angreift (Großeltern dür­fen nicht besucht wer­den, Geimpfte und Ungeimpfte wer­den gegen­ein­an­der auf­ge­hetzt, es wird mit Kindesentzug gedroht), der hat nicht im Sinn, dass Menschen in einem funk­tio­nie­ren­den Netz Solidarität erfah­ren. Natürlich ist es gut, Sozialleistungen zu haben, aber es viel bes­ser für, wenn sich der Staat nicht um alles küm­mern muss und wenn sich Menschen zuerst unter­ein­an­der hel­fen, als gleich zum Staat zu rennen.

  5. Buyx lügt oder ist ein­fach nur dumm.. Es soll­te klar sein bzw. es ist erwie­sen, dass die Impfung nicht vor Ansteckung schützt. Weder mich noch die ande­ren. Es ist auch nach­weis­lich so, dass Menschen trotz Impfung auch krank wer­den, hos­pi­ta­li­siert wer­den und u.U. ster­ben. Es ist auch eine Lüge, dass alle Informationen zu der Impfung vor­han­den sind, da man­gels Zeit und feh­len­der Versuchsreihen natur­ge­mäß nicht alle Informationen über ewa­ti­ge Nebenwirkungen und Langzeitwirkungen/- schä­den vor­lie­gen kön­nen. Da ihre bei­den Argumente evi­dent falsch sind ist die von ihr gezo­ge­ne Schlussfolgerung ( Restaurantbesuch) nicht stich­hal­tig d.h. unwahr oder ein­fach nur völ­li­ger Quatsch. 

    Und da wir schon bei Ethik sind. Frau Buyx sin­niert über das von der Solidargemeinschaft zur Verfügung gestell­te kos­ten­lo­se Impfgeschenk. Sie kommt aber gar nicht auf die Idee bei­spiels­wei­se die Gewinne die­ses „Geschenks“ eben­falls der Solidargemeinschaft zugu­te kom­men zu las­sen. Das heißt zum Beispiel ein Fonds für Impfgeschädigte damit auf­zu­le­gen, wenn man schon expe­ri­men­tel­le Stoffe an Menschen aus­pro­biert. Anstatt des­sen sind die Nutznießer, die­ser von der Solidargemeinschaft gespon­ser­ten Impfung sogar von jeg­li­cher Haftung aus­ge­nom­men. Zu die­ser Thematik hat Buyx nix zu sagen, es kommt ihr wahr­schein­lich auch gar nicht in den Sinn, weil dies unter kapi­ta­lis­ti­schen Verhältnisse eh eine Selbstverständlichkeit ist über die nicht wei­ter reflek­tiert wird. Dieser Rat in sei­ner jet­zi­gen Verfassung gehört abgeschafft.

  6. Mal abge­se­hen davon, dass Ethik für Frau Bangbüchs offen­sicht­lich bedeu­tet, alle müss­ten zu der glei­chen Entscheidung fin­den, was ein­deu­tig die Ethik der Diktatoren und nicht die der Demokraten ist: das "Impfangebot der Solidargemeinschaft" ist nicht kos­ten­los, son­dern extrem teu­er und von mir und ande­ren bösen Suppenverweigerern mit­be­zahlt. Der soli­da­ri­sche Beitrag der vom Staat, also uns, bezahl­ten Frau B. ist wesent­lich gerin­ger als z.B. mei­ner. Wenn hier also jemand auf Kosten Anderer schma­rotzt, dann ist das wohl eher sie. 😀

    Dass sie sich selbst offen­sicht­lich nicht über die Wirkungsart einer Impfung im Allgemeinen bzw. der mRNA-Spritze im Speziellen infor­miert hat, macht ihre Aussage nicht unbe­dingt besser.

  7. Was mit den gan­zen arbeits­un­wil­li­gen "Harzern", die der Solidargemeinschaft auf der Tasche lie­gen und die­sen Zustand sel­ber ver­ur­sacht haben und es sich vie­le Jahre auf Kosten der Allgemeinheit "gut" gehen las­sen? Das wird seit Jahren so hingenommen.

    Die Solidargemeinschaft hat auch kein Problem damit, die "gan­ze Welt" durch­zu­füt­tern, wenn wie­der eine Schwemme von jun­gen männ­li­chen Flüchtlingen ins Land kommt.

    Aber nun wird ver­sucht, die Bürgen gegen­sei­tig aus­zu­spie­len und dazu zu brin­gen, sich zu bekrie­gen. Wenn das gelin­gen soll­te, ist die Politik fein raus und hat ihr Ziel erreicht.

    Ich habe in den Beitrag zuge­ge­be­ner­ma­ßen nur kurz rein­ge­hört. Vielleicht zie­he ich mir das in den kom­men­den Tagen mal in Gänze rein.

    Ich fra­ge mich, auf wel­cher Grundlage man von "siche­ren Impfstoffen" oder "vor­lie­gen­den Langzeiterfahrungen" spre­chen kann. Woher kom­men die­se Informationen?

    1. @R.L.: Irgendwie schräg, zu bejam­mern, daß die wir gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den und gleich­zei­tig die Spaltung anhand von Arbeitslosen und Geflüchteten aufzubauen.

      1. Ich habe mich ja bewußt auf jene bezo­gen bzw. beschränkt, die bis­her zu Unrecht der­ar­ti­ge Leistungen bezo­gen haben und ohne dafür je ihren Beitrag an die Solidargemeinschaft geleis­tet zu haben. Das wur­de ja bis­her auch mit­ge­tra­gen und Unmut dar­über kam eher aus den Reihen der Bürger und nicht der Politik – der Kuchen hat also bis­her auch für alle gereicht.
        Vielleicht habe ich mich auch nur unglücklich/missverständlich ausgedrückt.

  8. Wenn das ethisch sein soll, bin ich der Kaiser von China. 

    Ich war­te auf den Tag, an dem der Staat sich wei­gert, Steuern von unso­li­da­ri­schen Ungeimpften anzu­neh­men. Den Tag, an dem die GEZ kein Geld mehr von Querdenkern annimmt. Und wenn der Tag kommt, dann kön­nen wir über Ethik sprechen.

    Menschen zu bedrän­gen, die sich nicht imp­fen las­sen wol­len, DAS ist UNETHISCH.

  9. Quella don­na dia­bo­li­ca, die­se Teufelin.
    Hölle, mit die­sen "Neue Ethik" Algorithmen wird die KI gefüttert.

  10. Es mag ja sein, dass das Mädel vom Ethikrat alles mit sich machen lässt, wenn man ihr eine Bratwurst gibt-sol­che Frauen hat es schon immer gegeben. 

    Aber reicht das, um sich an huma­nis­ti­schen Debatten zu beteiligen?

    1. @Lars
      Die Geschichte der huma­nis­ti­schen Debatten ist eine Geschichte vol­ler Bratwürste… ähem, MIssverständnisse – inso­fern ist Frau B. durch­aus geeig­net, an einer sol­chen Debatte teilzunehmen.

      https://www.youtube.com/watch?v=vwMI6uO8j1k

      Das größ­te Missverständnis sol­cher Debatten ist, dass man all­zu­oft ein ein­deu­ti­ges Ergebnis erzie­len will, und ein sol­ches kann es aus mei­ner Sicht nicht geben. Ethik, Humanismus, Moral, all das ist viel zu sehr sub­jek­tiv beein­flusst. Man kann (und soll­te!) aus sol­chen Debatten vie­les mit­neh­men und ler­nen, aber man wird nie­mals ein all­ge­mein gül­ti­ges Ergebnis erzie­len kön­nen. Ein Ethikrat, der den pom­pö­sen Namen ver­die­nen will, dürf­te nur öffent­lich debat­tie­ren und dar­stel­len, ohne ein Ergebnis zu prä­sen­tie­ren. Stattdessen tagt man nicht-öffent­lich und prä­sen­tiert öffent­lich die eige­nen Ergüsse.

  11. Wie kann man den Bürgern nur ver­mit­teln, die Impfung wäre ein "kos­ten­lo­ses Geschenk"?! Jeder Steuerzahler und Krankenversicherte zahlt in Heller und Pfennig den gan­zen Käse mit. Ob es die gene­ral­stabs­mä­ßig auf­ge­zo­ge­ne "Impfaktion" mit auf­wän­di­ger Infrastruktur (Errichtung und Betrieb der Zentren), aber auch den Testwahn müs­sen wir mit­fi­nan­zie­ren, ob wir ihn brauchen/wollen, sei dahingestellt.

  12. Oh, gut, dann kann ich ja auf­hö­ren, Steuern und Krankenversicherungsbeiträge zu zah­len, von denen sich die Solidarischen ihre Zugehörigkeit zur Solidargemeinschaft finan­zie­ren lassen.…

  13. Grüß Gott und MoinMoin
    "Stand: 15.08.2021 10:56 Uhr
    Kommentar: Impfen ja, bit­te! Impfpflicht nein, danke!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/kommentare/Kommentar-Impfen-ja-bitte-Impfpflicht-nein-danke,impfen662.html

    "Die Zahl der Corona-Infizierten steigt wie­der – eine vier­te Welle der Pandemie scheint unaus­weich­lich. Um sie mög­lichst flach zu hal­ten, scheint das Impfen mög­lichst vie­ler Menschen das zuver­läs­sigs­te Mittel zu sein. Aber ent­steht durch die Abschaffung kos­ten­lo­ser Corona-Tests nicht eine Impfpflicht durch die Hintertür, die von der Politik eigent­lich immer abge­lehnt wor­den war?
    NDR Info Wochenkommentar von Heribert Prantl, Autor und Kolumnist der "Süddeutschen Zeitung""
    Auf "… scheint unaus­weich­lich." "… scheint das Impfen …" läßt sich zurückkommen.
    Und ja, finan­zi­el­ler Druck, an dem Lebenshaltungskosten gebun­den sind, hat den Charakter von Zwang.

    "Die kos­ten­frei­en Corona-Tests wer­den abge­schafft; das haben die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin beschlos­sen. Auf die­se Weise sol­len die Noch-Nicht-Geimpften zur Impfung gedrängt wer­den. Was ist dage­gen zu sagen? Werbung für die Impfung ist doch gut und rich­tig. Ja, gewiss. Aber die­se Form des Drängens ist falsch und schäd­lich. Sie scha­det ers­tens der Corona-Bekämpfung, weil sie dar­auf ver­zich­tet, die Impfunwilligen ein­zu­be­zie­hen. Und sie ver­schärft zwei­tens die Spaltung der Gesellschaft."
    So mal neben­bei, ist es der Legislative so eigent­lich ver­bo­ten für so medi­zi­ni­sche Produkte zu wer­ben. Sie könn­ten ja ihre Macht dazu ein­set­zen eini­ge weni­ge Firmen, durch ein­sei­ti­ge Knebelverträge, zu bevor- oder, durch Lockdownmaßnahmen, zu benach­tei­li­gen. Abgesehen davon, ist es zwei­fel­haft, die gesamm­te Bevölkerung einem expe­ri­men­tel­len Wirkstoff aus­set­zen zu wollen.
    Lustig dabei ist, dass auch Gespritze wei­ter­hin getes­tet wer­den. Werden deren Kosten dann vom Gesundheitsamt über­nom­men, wel­ches von allen Beitragszahlern glei­cher­ma­ßen finan­ziert wird?

    "Ein kos­ten­lo­ser Test pro Woche
    Das bevor­ste­hen­de Ende der kos­ten­lo­sen Testung ist zwar noch kein Impfzwang. Es wird nie­mand gezwun­gen. Aber er wird von der Gemeinschaft, er wird von der gesell­schaft­li­chen Teilhabe, er wird vom Leben prak­tisch aus­ge­schlos­sen – wenn er sich nicht imp­fen lässt oder er sich die dau­ern­den Tests nicht leis­ten kann. Es gibt dann künf­tig nicht mehr nur die Impfwilligen und die Impfunwilligen. Es gibt die Impfunwilligen, die sich das Testen leis­ten kön­nen und die Impfunwilligen, die sich das Testen nicht leis­ten kön­nen. Das heißt: Wer ohne­hin arm dran ist, ist künf­tig noch ärmer dran. Das ist die Exklusion der Exkludierten."
    "Aber er (WIRD) von der Gemeinschaft, er (WIRD) von der gesell­schaft­li­chen Teilhabe, er (WIRD) vom Leben prak­tisch aus­ge­schlos­sen – wenn er sich nicht imp­fen (LÄSST) oder er sich die dau­ern­den Tests nicht leis­ten (KANN)." Soviel zu "… scheint unaus­weich­lich." "… scheint das Impfen …".
    "Das ist die Exklusion der Exkludierten." Die Krokodielstränen in den Augen, die so bei­na­he run­ter­kul­lern. (Ironie, Satire und Zynismus ist eines, Schadenfreude, Häme und Arroganz etwas anderes.)

    "Was hät­ten die Ministerpräsidenten machen sol­len? Sie hät­ten beschlie­ßen sol­len, dass es für jeden einen Test pro Woche kos­ten­los gibt. Das wäre der Corona-Bekämpfung dien­li­cher, weil so die Ausbreitung des Virus über die Impfwilligen hin­aus ein­ge­dämmt wird. Die Abschaffung der kos­ten­lo­sen Tests scha­det mehr als sie nützt. Sie ist, so muss man das sagen, die Vorstufe zur Impfpflicht. Das ist schon des­we­gen ungut, weil die Politiker aller deut­schen Regierungsparteien in Bund und Ländern mona­te­lang hoch und hei­lig ver­si­chert haben, dass es eine Impfpflicht nicht geben wird. Kaum ein ande­res Versprechen in der Corona-Pandemie wur­de so ein­hel­lig, so ein­deu­tig, so oft und so unmiss­ver­ständ­lich abge­ge­ben. Wenn es nicht ein­ge­hal­ten wird, scha­det das dem Vertrauen in die Corona-Bekämpfungspolitik massiv."
    "Was hät­ten die Ministerpräsidenten machen sol­len?" Interessante Frage. Mmmhh, was hät­ten die Gesetzgebenden und Regeln schaf­fen­den also machen kön­nen? Ist den die Gefahr natio­na­ler Tragweite, nach mehr als einem Jahr, über­haupt noch gege­ben? Zum Einführen der Grundrechtseinschränkungen war die Kompetenz noch groß genug, reicht sie auch zum Abschaffen? Was braucht es, um eine Entscheidung tref­fen zu kön­nen? Vielleicht Informationen? Hilft denn das Spritzexperiment? Sicher? Sicher, wie "es wird sicher eine wei­te­re Spritze kom­men"? So voll­kom­men ohne Nebenwirkungen? Sicher? (irgend­wie ist der Werbespruch vom Anfang bei mir hän­gen­ge­blie­ben.) Ist denn die Krankheit, nach mehr als einem Jahr immer­noch so unvo­her­seh­bar? Ist sie denn über­haupt gefähr­lich? Gefährlicher als z.B. die Folgen von Autounfällen, Herzinfarkten, Diabetis, usw.? Gefährlicher als ver­gleich­ba­re Viruserkrankungen ver­gan­ge­ner Jahre? Und alle Ungereimtheiten um den Test, der "nicht für dia­gnos­ti­sche Zwecke geeig­net" ist, sind aus­ge­räumt? Sind denn die, ver­gleichs­wei­se enor­men, Varianzen des Testes inzwi­schen, gol­dig, standardisiert?
    Etwas abzu­ni­cken, schien am Ende, für die Minister der Länder, ein­fa­cher zu sein.

    "Bei Masern ver­hält es sich anders als bei Covid-19
    Es gibt eine Impfpflicht bis­lang nur bei den Masern. Kann das, was für Masern gilt, nicht auch für Covid-19 gel­ten? Es gibt wich­ti­ge Unterschiede: Masern sind deut­lich anste­cken­der als Covid-19. Der R‑Wert bei Masern liegt bei 14, ein Infizierter steckt 14 Menschen an. Masern gehö­ren zu den infek­tiö­ses­ten Krankheiten des Menschen über­haupt. In Deutschland stirbt im Durchschnitt jeder fünf­hun­derts­te Infizierte dar­an; vor hun­dert Jahren war es noch jeder fünf­zigs­te. Die Masern gehö­ren, wie die Pocken und die Kinderlähmung, zu den Krankheiten, die sich aus­rot­ten las­sen, weil sie aus­schließ­lich oder ganz über­wie­gend den Menschen befal­len. Die Grippe und Covid-19 gehö­ren nicht dazu; man muss also anders damit umge­hen. Der Hamburger Medizinhistoriker Philipp Osten hat das soeben in der Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament" schön beschrieben."
    "Die Masern gehö­ren, wie die Pocken und die Kinderlähmung, zu den Krankheiten, die sich aus­rot­ten las­sen, weil sie aus­schließ­lich oder ganz über­wie­gend den Menschen befal­len." Das sind inter­es­san­te Theorien. Mir war völ­lig unbe­kannt, dass die Pocken oder die Kinderlähmung "aus­ge­rot­tet" wären. Wäre dem so, wür­de kei­ne wei­ter Impfung dage­gen von­nö­ten sein. Und genau­so las­sen sich jetzt also die Masern "aus­rot­ten"?
    ("Stand der Dinge in Karlsruhe – mit Erratum des Newsletters
    Zuletzt aktua­li­siert: 01. Juli 2021
    Das BVerfG will noch die­ses Jahr entscheiden"
    https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/stand-der-dinge-in-karlsruhe-mit-erratum-des-newsletters.html )

    "Die Grippe und Covid-19 gehö­ren nicht dazu; man muss also anders damit umge­hen." Hier viel­leicht eine Annäherung, dass Grippe und Covid sehr viel gemein­sam haben?

    "Impfpflichtgegner und nicht Impfgegner
    Im Übrigen: Eine Impfpflicht ist kein pro­ba­tes Mittel, um Menschen vom Sinn einer Impfung zu über­zeu­gen, zumal dann nicht, wenn man mona­te­lang ver­si­chert hat, dass sie nicht kommt. Mit "hau drauf!", mit Bedrängen, mit Beschimpfen und Beleidigen gelingt das Werben für das Impfen auch nicht. Das gelingt mit klu­ger Aufklärung, wie das einst bei der Kinderlähmung gelang. Man darf Gegner einer Impfpflicht auch nicht ein­fach pau­schal als "Impfgegner" abser­vie­ren. Viele haben gar nichts gegen Impfung, sind auch selbst geimpft, also gewiss kei­ne Impfgegner. Sie haben aber etwas gegen staat­li­chen Zwang – sie sind also Zwangsimpfungsgegner. Das ist etwas ande­res. Und wer eine Impfung aus irra­tio­na­len Ängsten her­aus ablehnt, der ist des­we­gen kein Verfassungsfeind. Es ist auch der­je­ni­ge kein Verfassungsfeind, der einem pater­na­lis­ti­schen Staat miss­traut, der befürch­tet, dass die Fürsorglichkeit des Staats obses­siv und dau­er­grund­rechts­be­drän­gend wer­den könnte."
    Dem let­ze­ten Teil ab "Sie haben aber etwas gegen staat­li­chen Zwang … " stim­me ich zu. Als Befürworter des Grundgesetzeses scheint mir "NDR Info Wochenkommentar von Heribert Prantl, Autor und Kolumnist der "Süddeutschen Zeitung" kein Verfassungsfeind zu sein.
    Welche Impfungen sind in Deutschland Pflicht?
    https://www.bussgeldkatalog.org/impfpflicht/#welche_impfungen_sind_in_deutschland_pflicht
    "Eine gesetz­li­che Impfpflicht gab es in Deutschland bis zum März 2020 nicht. Damit gilt die­se bis­lang ein­zig für Masernimpfungen. Auch eine Impfpflicht gegen das Coronavirus SARS-CoV‑2 – sofern es denn über­haupt einen Impfstoff in naher Zukunft geben wird, schließt die Regierung aus."
    Welche Empfehlungen las­sen sich tref­fen? (von EINEM Arzt)
    https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-kinder‑0–12-jahre.html
    "STIKO-Empfehlungen (Stand 2020):
    Ab 7. Lebenswoche: Rotaviren (2 – 3 mal je nach Impfstoff)
    3. Monat: Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Hepatitis B, Polio, Pneumokokken
    5. Monat: Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Hepatitis B, Polio, Pneumokokken
    12.–15. Monat: Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Hepatitis B, Polio, Pneumokokken, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Meningokokken C
    16.–24.Monat: Masern, Mumps, Röteln, Windpocken (2. Impfung)
    6.–7. Jahr: Teta­nus, Diphtherie, Keuchhusten
    10.–15. Jahr: HPV-Impfung (2x)
    10.–18. Jahr: Tetanus, Diphtherie, Polio, Keuchhusten""
    (Anbei: DIese Liste ent­spricht nicht mei­ner Meinung. Ich habe davon schlicht zu wenig Ahnung.)

    Es ist Zeit für Abrüstung in der Corona-Debatte. Abrüstung, Aufklärung und Achtung der Grundrechte – das ist die Drei-A-Regel für die kom­men­den Monate.
    Juhu, dass sinn­lo­se Dauergeteste, das Spritzenexperiment, der Zucht-Lappen, die Propagandabeschallung, der Lockdown, die Maßnahmen, die, im Zuge der Pandemie, ent­stan­de­nen Gesetze, alles wird wie­der abge­schafft und zurück­ge­nom­men oder zumin­des­tens einer super-hef­ti­gen Untersuchung unterworfen.
    Achneeja, es ging ja grad noch drum, voll­kom­men gerecht­fer­tigt, dafür büßen zu dür­fen, sich nicht expe­ri­men­tell behan­deln las­sen zu wollen.

    Anmerkung der Redaktion: Liebe Leserin, lie­ber Leser, die Trennung von Meinung und Information ist uns beson­ders wich­tig. Meinungsbeiträge wie die­ser Kommentar geben die per­sön­li­che Sicht der Autorin / des Autors wie­der. Kommentare kön­nen und sol­len eine kla­re Position bezie­hen. Sie kön­nen Zustimmung oder Widerspruch aus­lö­sen und auf die­se Weise zur Diskussion anre­gen. Damit unter­schei­den sich Kommentare bewusst von Berichten, die über einen Sachverhalt infor­mie­ren und unter­schied­li­che Blickwinkel mög­lichst aus­ge­wo­gen dar­stel­len sollen.
    Dieses Thema im Programm:
    NDR Info | Kommentar | 15.08.2021 | 09:25 Uhr"

    Genug Diskusionsbedarf scheint vor­han­den zu sein

  14. Anhang/Korrektur/Anpassung
    Dreimal Gänsefüschen ver­ges­sen. Schande über mich.

    "Es ist Zeit für Abrüstung in der Corona-Debatte. Abrüstung, Aufklärung und Achtung der Grundrechte – das ist die Drei-A-Regel für die kom­men­den Monate."

    "Anmerkung der Redaktion: Liebe Leserin, lie­ber Leser, …

  15. Wieviel Glaubwürdigkeit soll man einer Frau schen­ken die seit einem Jahr in einem roten Kleid durch die Medien geistert?

    Ethische Normen erge­ben sich nor­ma­ler­wei­se aus Überlegungen ein­zel­ner, der Kantsche Imperativ, Frau Buyx dage­gen for­dert das Einstellen des eigen­stän­di­gen Denkens und Anpassung an die Schwarmdummheit von Millionen.

    Eigentlich kaum zu fas­sen, dass sie das was sie sagt so gesagt hat, die 40jährige Vorsitzende des Ethikrates. Anscheinend gab es kei­ne ande­ren Freiwilligen mit paar Dekaden Expertise und Erfahrung, die den Job machen wollten

  16. Abwechslung wäre gut, auch hier im Blog. Statt die dut­zends­te Mumpitz-Aussage die­ser Frau hier zu para­phra­sie­ren, viel­leicht mal einen Blick hin­ter das rote Kleid wer­fen. Ich geb Herrn Storz Recht, Sie machen Leute wie Lauterbauch und Buyx im Grunde zu Clowns oder Muppets in ihren regel­mä­ßi­gen Kommentaren, ver­ken­nen aber anschei­nend, dass das vom brei­ten Publikum irgend­wann gera­de des­we­gen als Entertainment und Normalität gou­tiert wird und die bei­den Personen oben mit ihren Motiven qua­si nicht mehr tie­fer hin­ter­fragt werden.

    Denken Sie eigent­lich Frau Buyx trägt immer Rot aus kei­nem spe­zi­fi­schen Grund bei öffent­li­chen Auftritten!? Allein das macht sie schon fragwürdig/durchschaubbar für mich, da muss ich nicht 100 Statements von ihr im Blog hier lesen die sich im übri­gen total wider­spre­chen. Das wäre der zwei­te Grund sie völ­lig totzuschweigen. 

    Mich dolcht aber ihr Blog hier ist mehr ein Blog einer Berliner Clique/Szene und Sie sind hier unter sich. Das ist auch ok und dann tan­giert mich das nicht wei­ter und ich bin wie Herr Storz hier wohl am fal­schen Platz. Gute Unterhaltung weiterhin 😉

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