WHO droht medizinischem Personal

»Die Imp­fung gegen Affen­po­cken wird, soweit ver­füg­bar, bei engen Kon­takt­per­so­nen, wie z. B. medi­zi­ni­schem Per­so­nal, ein­ge­setzt. Die WHO beruft Exper­ten ein, um Emp­feh­lun­gen zur Imp­fung zu erörtern.«

So heißt es im Doku­ment "Mul­ti-coun­try mon­key­pox out­break in non-ende­mic count­ries" der WHO vom 21.5. Grund­la­ge dafür sind 92 bestä­tig­te Fäl­le in "nicht-ende­mi­schen Län­dern". Für ende­mi­sche Län­der Afri­ka wer­den, bezo­gen auf das letz­te hal­be Jahr, 1.315 Fäl­le mit weni­ger als 67 Toten berichtet.

Update: "Soweit ver­füg­bar"? Da gibt es was von Bava­ri­an Nor­dic, s.u.

»Die kreuz­pro­tek­ti­ve Immu­ni­tät durch die Pocken­imp­fung wird auf älte­re Men­schen beschränkt sein, da die Bevöl­ke­rung unter 40 oder 50 Jah­ren welt­weit nicht mehr von dem Schutz pro­fi­tiert, der durch frü­he­re Pocken­impf­pro­gram­me gebo­ten wur­de. Bei jün­ge­ren Men­schen, die in Län­dern leben, in denen die Pocken nicht ende­misch sind, besteht kaum Immu­ni­tät gegen die Pocken, da das Virus dort nicht vorkommt.

In der Ver­gan­gen­heit hat sich die Pocken­imp­fung als Schutz gegen die Affen­po­cken erwie­sen. Zwar wur­den ein Impf­stoff (MVA-BN) und eine spe­zi­fi­sche Behand­lung (Teco­viri­mat) gegen Affen­po­cken zuge­las­sen (2019 bzw. 2022), doch sind die­se Gegen­maß­nah­men noch nicht all­ge­mein verfügbar.

Der Ein­satz phar­ma­zeu­ti­scher Gegen­maß­nah­men, ein­schließ­lich spe­zi­fi­scher Viro­sta­ti­ka (z. B. Teco­viri­mat, das für Affen­po­cken zuge­las­sen, aber noch nicht all­ge­mein ver­füg­bar ist), kann im Rah­men von Prü­fungs- oder Anwen­dungs­pro­to­kol­len* (com­pas­sio­na­te use) in Betracht gezo­gen wer­den, ins­be­son­de­re für Per­so­nen, die schwe­re Sym­pto­me auf­wei­sen oder bei denen ein Risi­ko für schlech­te Ergeb­nis­se besteht (z. B. Per­so­nen mit Immun­sup­pres­si­on). Vor kur­zem wur­de ein Impf­stoff gegen Affen­po­cken zuge­las­sen, der noch nicht all­ge­mein ver­füg­bar ist. Eini­ge Län­der ver­fü­gen mög­li­cher­wei­se über Pocken­impf­stof­fe, deren Ver­wen­dung gemäß den natio­na­len Leit­li­ni­en in Betracht gezo­gen wer­den könn­te. Alle ange­for­der­ten Impf­stof­fe sind je nach Land mög­li­cher­wei­se nur in begrenz­ten Men­gen über die natio­na­len Behör­den erhält­lich. Die Län­der könn­ten eine recht­zei­ti­ge Imp­fung von engen Kon­takt­per­so­nen als Post­ex­po­si­ti­ons­pro­phy­la­xe oder für bestimm­te Grup­pen von Beschäf­tig­ten im Gesund­heits­we­sen als Prä­ex­po­si­ti­ons­imp­fung in Betracht ziehen.«

* der ers­te Über­set­zungs­vor­schlag von deepl​.com für "com­pas­sio­na­te use pro­to­cols" lau­tet "Mit­leids­pro­to­kol­le", ein wei­te­rer "Gefäl­lig­keits­pro­to­kol­le"…
Update: Aus einem Kom­men­tar ler­ne ich, deepl​.com ist viel klü­ger als ich.

»Unter dem eng­li­schen Aus­druck Com­pas­sio­na­te Use („Anwen­dung aus Mit­ge­fühl“) ver­steht man den Ein­satz (noch) nicht zuge­las­se­ner Arz­nei­mit­tel an Pati­en­ten in beson­ders schwe­ren Krank­heits­fäl­len, die mit zuge­las­se­nen Arz­nei­mit­teln nicht zufrie­den­stel­lend behan­delt wer­den kön­nen…«
de​.wiki​pe​dia​.org


Das Insti­tu­te for Tro­pi­cal Medi­ci­ne (ITM) in Ant­wer­pen hat prak­ti­scher­wei­se nicht nur einen PCR-Test für Affen­po­cken (s. Na klar gibt es Affen­po­cken-PCR-Tests). Es hat auch einen Tip für die Impfungen:

»Dr. Patrick Soent­jens vom Ant­wer­pe­ner Insti­tut für Tro­pen­me­di­zin (IMT) sag­te am Frei­tag der Nach­rich­ten­agen­tur Bel­ga, dass Impf­stof­fe, die frü­her für Pocken ver­wen­det wur­den, Men­schen vor Affen­po­cken schüt­zen können.

Der Pocken­impf­stoff, der vor eini­gen Jah­ren von dem baye­ri­schen Unter­neh­men Nor­dic ent­wi­ckelt wur­de, kann laut Bel­ga nur von den Bun­des­be­hör­den bestellt werden…

Bava­ri­an Nor­dic ver­fügt über einen spe­zi­fi­schen Impf­stoff, der "bei Mit­ar­bei­tern des Gesund­heits­we­sens oder Per­so­nen mit Risi­ko­kon­tak­ten ein­ge­setzt wer­den könn­te", so Dr. Soent­jens wei­ter…«
brussel​sti​mes​.com (21.5.)


Aus Bel­gi­en wird wei­ter­hin bekannt:

»Affenpocken-Patienten müssen 21 Tage in Isolation verbringen

Wer sich mit dem Affen­po­cken­vi­rus infi­ziert hat, muss sich 21 Tage lang selbst iso­lie­ren, beschlos­sen die Risi­ko­be­wer­tungs­grup­pe (RAG) und die Gesund­heits­be­hör­den am Freitag.

Bis­lang wur­den in Bel­gi­en drei Fäl­le von Affen­po­cken fest­ge­stellt. Zwei der Fäl­le wur­den kli­nisch dia­gnos­ti­ziert, wäh­rend der Part­ner eines die­ser Pati­en­ten eben­falls Sym­pto­me zeigt…

Die Inku­ba­ti­ons­zeit kann zwi­schen 5 und 21 Tagen betra­gen, und Men­schen, die mit Affen­po­cken infi­ziert sind, zei­gen in der Regel schon früh leich­te Symptome.

Hoch­ri­si­ko­kon­tak­te, wie Mit­be­woh­ner, Sexu­al­part­ner und Per­so­nen, die engen Kon­takt zu einer infi­zier­ten Per­son hat­ten, müs­sen nicht iso­liert wer­den, son­dern müs­sen selbst beob­ach­ten, ob sie Sym­pto­me entwickeln.

Die RAG emp­fiehlt Hoch­ri­si­ko­kon­tak­ten, in der Nähe von Men­schen mit geschwäch­ter Immu­ni­tät, schwan­ge­ren Frau­en und Kin­dern beson­ders vor­sich­tig zu sein.«
brussel​sti​mes​.com (20.5.)


Zu Bava­ri­an Nor­dic sie­he auch Pocken. Dros­ten. Bio­waf­fen. RKI. Ein Puz­zle wird erkenn­bar.

(Her­vor­he­bun­gen nicht in den Originalen.)

22 Antworten auf „WHO droht medizinischem Personal“

  1. Medi-Facts!
    @Doc_MediFacts
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    5h
    #Affen­po­cken #Pan­de­mie
    1/n Ent­wi­ckelt sich gera­de eine neue Pan­de­mie bzw. wird COVID nun durch Affen­po­cken abge­löst? Besteht Grund zur Sor­gen? Ehr­li­che Ant­wort: ich weiß es nicht. Es gibt aber eini­ge Fak­to­ren, die ein mul­mi­ges Bauch­ge­fühl hin­ter­las­sen. Sie­he THREAD
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    Medi-Facts!
    @Doc_MediFacts
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    5h
    2/n Nach den ers­ten Mel­dun­gen hat­te ich zunächst den Impuls: „Och nee, nicht das nächs­te Virus vor dem nun unre­flek­tiert Panik geschürt wird! Bit­te kein neu­es Dash­board und bloß kei­nen Exper­ten-Pod­cast!‍!!“ Nun habe ich mich aber doch mal etwas mit dem The­ma beschäftigt.
    Medi-Facts!
    @Doc_MediFacts
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    5h
    3/n Nüch­tern betrach­tet scheint eine neue Pan­de­mie zunächst unwahr­schein­lich, da nach bis­he­ri­gem Wis­sen ein enger (!) Kon­takt für die Über­tra­gung vor­lie­gen muss und asym­pt. Über­tra­gun­gen wohl die abso­lu­te Aus­nah­me dar­stel­len. Das RKI schreibt dazu:
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    Medi-Facts!
    @Doc_MediFacts
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    5h
    4/n Dazu passt, dass die aktu­ell gemel­de­ten Fäl­le nahe­zu aus­schließ­lich auf sexu­el­le Kon­tak­te (Män­ner, die Sex mit Män­nern hat­ten) zurück­zu­füh­ren sind. Auf­grund der Inku­ba­ti­ons­zeit von 1–3 Wo ist damit zu rech­nen, dass zahl­rei­che Infi­zier­te der­zeit noch kei­ne Sym­pto­me aufweisen.
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    5/n In der Ver­gan­gen­heit gab es außer­halb des afri­ka­ni­schen Kon­ti­nen­tes nur ver­ein­zelt (!) Fäl­le von Affen­po­cken, dann jedoch i.d.R. mit typi­scher Rei­se­ana­mne­se. Das aktu­ell gehäuf­te Auf­tre­ten ohne Rei­se­ana­mne­se stellt für Affen­po­cken ein Novum dar.
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    6/n Die aktu­el­len Fäl­le wur­den durch die (weni­ger gefähr­li­che) west­afri­ka­ni­sche Vari­an­te her­vor­ge­ru­fen, mit einer (WHO) Falls­terb­lich­keit (CFR) um 1%. Anders als bei SARS-CoV‑2 trifft dies offen­bar auch für jun­ge Erwach­se­ne & Kin­der zu (was dann doch etwas nach­denk­lich stimmt).
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    7/n Zahl­rei­che Exper­ten, Viro­lo­gen & Wis­sen­schafts­jour­na­lis­ten geben „Ent­war­nung“, eine neue Pan­de­mie dro­he nicht. Auch mei­ne pers. Ein­schät­zung ist, dass eine mas­sen­haf­te, kaum kon­trol­lier­ba­re Aus­brei­tung (wie b. Omi­kron) in Anbe­tracht d. Über­tra­gungs­we­ge sehr unwahrsch. ist.
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    8/n Aber war­um die­se Häu­fung exakt jetzt, nach 2 J. COVID und zuvor Jahr­zehn­ten ohne rel. Aus­brü­che? Lock­down Fol­ge? Ver­än­der­te Immun­ant­wort? Neue Virus­mu­ta­ti­on? Evtl. Ein­fluss der COVID Imp­fun­gen (Cave: hoch­spe­ku­la­tiv!). All das muss unter­sucht werden.
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    9/n Mich sorgt ins­bes., wel­che Dyna­mik auf­grund der Bericht­erstat­tung u. aus i.d. Ver­gan­gen­heit erstell­ten Sze­na­ri­en ent­ste­hen könn­te – bzw. mit wel­chen „Maß­nah­men“ unser Hr. Gesund­heits­mi­nis­ter @Karl_Lauterbach
    im Fal­le einer wei­te­re Aus­brei­tung reagiert. Und Chi­nas Reaktion?
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    10/n Sze­na­ri­en und Plä­ne für eine Affen­po­cken-Pan­de­mie lie­gen ja in der Schub­la­de: Im NTI Papier zur Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz 2021 fin­det man Fol­gen­des. Sze­na­rio dabei ist ein Virus, wel­ches gegen die (Affen)Pockenimpfung resis­tent ist.
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    11/n Her­aus­ge­stellt wird die gro­ße Bedeu­tung von frü­hen nicht­phar­ma­zeu­ti­schen Inter­ven­tio­nen, wie bspw. Mas­ken. Auch die büro­kra­ti­schen (demo­kra­ti­schen?) Pro­zes­se natio­na­ler Regie­run­gen wer­den angeprangert.
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    @Doc_MediFacts
    12/n Erst vor weni­gen Mona­ten hat Bill Gates vor einem Ter­ror­an­griff mit Pocken­vi­ren (nicht Affen­po­cken) gewarnt, wes­we­gen eine glo­ba­le Vor­be­rei­tung mit raschem und schnell abge­stimm­ten Han­deln not­wen­dig sei:
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    10:32 AM · May 22, 2022·Twitter for iPad
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    @Doc_MediFacts
    13/n Vor weni­gen Tagen wur­de von den G7 schließ­lich ein „Pan­de­mie Pakt“ ange­kün­digt. In die­sem Zusam­men­hang äußer­ten eini­ge Kri­ti­ker die Sor­ge, dies kön­ne mit­tel-/lang­fris­tig zu einer Ent­mach­tung natio­na­ler Par­la­men­te füh­ren. Ob die­se Sor­ge begrün­det ist, bleibt abzuwarten.
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    14/n 2019 wur­de nach Jahr­zehn­ten ohne Imp­fung von der FDA eine Imp­fung gegen Pocken & Affen­po­cken zuge­las­sen – obwohl die Pocken von d. WHO 1978 als welt­weit aus­ge­rot­tet erklärt wur­den (USA bereits 1972). Begrün­dung auch hier die Vor­be­rei­tung auf eine natio­na­le Notfallsituation.
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    15/n Die nächs­ten Woche blei­ben span­nend. Der/Die Ein­zel­ne soll­te dabei kei­ne irra­tio­na­le Angst vor den ‑Pocken haben (außer vll. bei sehr libe­ra­ler Frei­zeit­ge­stal­tung ). Zunächst braucht es har­te Fak­ten über die der­zei­ti­gen Ver­läu­fe, mehr Infos zu Über­tra­gungs­we­gen etc.
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    16/n Die künf­ti­ge Ent­wick­lung ist aus mei­ner Sicht nicht vor­her­zu­se­hen. Auch beim Covid Aus­bruch 2020 gaben Exper­ten Ent­war­nung, „Euro­pa“ betref­fe das nicht, Mas­ken sei­en ohne Evi­denz etc. – kurz danach dann die Kehrt­wen­de und har­te Maß­nah­men – und plötzl. auch Masken.
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    @Doc_MediFacts
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    5h
    17/n Mein Ver­trau­en ist daher etwas erschüt­tert. Am Ende ent­schei­det die Poli­tik ‑evtl. ent­ge­gen jeg­li­cher nüch­ter­ner Evi­denz. Das haben wir nun ja bereits 2 Jah­re live erlebt…
    Ich hof­fe, dass mein Bauch­ge­fühl mich täuscht und die­ser Thread in 4 Wo abso­lut bedeu­tungs­lo­se ist.
    Medi-Facts!
    @Doc_MediFacts
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    5h
    18/n Quel­len u.a.:

    https://rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Affenpocken-Ueberblick.html%3Bjsessionid=2C3B69C8C9BFB4841CD7A88042615E56.internet111

    https://​who​.int/​e​m​e​r​g​e​n​c​i​e​s​/​d​i​s​e​a​s​e​-​o​u​t​b​r​e​a​k​-​n​e​w​s​/​i​t​e​m​/​2​0​2​2​-​D​O​N​383
    fda​.gov
    FDA appro­ves first live, non-repli­ca­ting vac­ci­ne to pre­vent small­pox and monkeypox
    FDA announ­ced appr­oval of Jyn­ne­os for the pre­ven­ti­on of small­pox and mon­key­pox dise­a­se in adults 18 years of age and older deter­mi­ned to be 

    https://​twit​ter​.com/​D​o​c​_​M​e​d​i​F​a​c​t​s​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​2​8​3​2​2​9​9​9​4​4​6​8​1​4​720

    1. Wer pro­fi­tiert von der Angst vor Affenpocken? 

      "… Unab­hän­gig davon, wie sich die Situa­ti­on in Bezug auf die Affen­po­cken ent­wi­ckelt, machen zwei Unter­neh­men bereits Kas­se. Mit der zuneh­men­den Besorg­nis über die Affen­po­cken sind auch die Akti­en von „Emer­gent Bio­so­lu­ti­ons“ und „SIGA Tech­no­lo­gies“ gestie­gen. Bei­de Unter­neh­men haben auf dem US-ame­ri­ka­ni­schen Markt und auch auf ande­ren Märk­ten prak­tisch ein Mono­pol auf Pocken­impf­stof­fe und ‑behand­lun­gen. Ihre haupt­säch­lich auf Pocken aus­ge­rich­te­ten Pro­duk­te wer­den prak­ti­scher­wei­se auch zum Schutz vor oder zur Behand­lung von Affen­po­cken ein­ge­setzt. Infol­ge­des­sen klet­ter­ten die Akti­en von „Emer­gent Bio­so­lu­ti­ons“ am Don­ners­tag um 12%, wäh­rend die von „SIGA“ um 17,1% zulegten…

      … Nur weni­ge Tage nach der Ver­öf­fent­li­chung des Kon­gress­be­richts gab „Emer­gent Bio­so­lu­ti­ons“ bekannt, dass es von der Fir­ma „Chi­me­rix“ die welt­wei­ten Exklu­siv­rech­te für das „ers­te von der FDA zuge­las­se­ne ora­le Anti­vi­rus­mit­tel gegen Pocken für alle Alters­grup­pen“ erwer­ben wird. Das Medi­ka­ment mit der Bezeich­nung „TEMBEXA“ ist aus­schließ­lich für die Behand­lung von Pocken bestimmt, die das Unter­neh­men als „eine Bedro­hung der öffent­li­chen Gesund­heit mit hoher Prio­ri­tät“ bezeich­net. In der Pres­se­mit­tei­lung zum Erwerb von „TEMBEXA“ heißt es, dass für das Pro­dukt Ver­trä­ge mit der US-Regie­rung in Mil­lio­nen­hö­he erwar­tet wer­den. Die FDA hat das Medi­ka­ment im ver­gan­ge­nen Juni for­mell zugelassen.…

      … „Emer­gent Bio­so­lu­ti­ons“ besitzt auch die Rech­te an dem Pocken­impf­stoff „ACAM2000“, der auch zur Behand­lung von Affen­po­cken ver­wen­det wer­den kann. Der ursprüng­lich von „Sano­fi“ her­ge­stell­te Impf­stoff wur­de 2017 von dem Unter­neh­men erwor­ben. Infol­ge­des­sen hat das Unter­neh­men im Wesent­li­chen ein Mono­pol auf Pocken­impf­stof­fe, da ACAM2000 „der ein­zi­ge von der FDA zuge­las­se­ne Impf­stoff für die akti­ve Immu­ni­sie­rung gegen die Pocke­n­erkran­kung für Men­schen ist, die als hoch­gra­dig pocken­ge­fähr­det ein­ge­stuft werden…

      … In Anbe­tracht der Erfolgs­bi­lanz des Unter­neh­mens stellt sich die Fra­ge, war­um „Emer­gent Bio­so­lu­ti­ons“ in den letz­ten Mona­ten dar­an gear­bei­tet hat, einen Groß­teil sei­nes Geschäfts auf Pocken­be­hand­lun­gen umzu­stel­len. Es sind jedoch kei­ne Spe­ku­la­tio­nen nötig, wenn man fest­stellt, dass die gegen­wär­ti­gen Ängs­te vor den Pocken dazu bei­tra­gen, das Unter­neh­men zu ret­ten, des­sen Akti­en im bis­he­ri­gen Jah­res­ver­lauf um etwa 26 % gefal­len waren – bevor die Besorg­nis über den jüngs­ten Pocken­aus­bruch zunahm.…"

      https://​uncut​news​.ch/​a​n​g​s​t​-​v​o​r​-​a​f​f​e​n​p​o​c​k​e​n​-​k​o​e​n​n​t​e​-​g​e​f​a​e​h​r​d​e​t​e​-​u​n​t​e​r​n​e​h​m​e​n​-​r​e​t​t​en/

  2. Kna­ben­mor­gen­blü­ten­träu­me
    @Knabenmorgenbl1
    Seit >2 Jah­ren pro­phe­zeie ich mei­nen Juris­ten­kol­le­gen die Umdeu­tung der Grund­rech­te von Abwehr­rech­ten zu sekun­dä­ren Anspruchsrechten. 

    Ich habe in die­ser Zeit unfass­ba­re Unkennt­nis fest­ge­stellt. Rechts­phi­lo­so­phi­sche Grund­la­gen, Grund­rechts­theo­rie sind bereits begriff­lich 1/
    6:32 AM · May 22, 2022·Twitter for Android
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    Knabenmorgenblütenträume
    @Knabenmorgenbl1
    ·
    9h
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    @Knabenmorgenbl1
    bei die­sen Leu­ten kaum prä­sent. Die Drei­tei­lung in Abwehr­rech­te, Anspruchs­rech­te und Par­ti­zi­pa­ti­ons­rech­te nicht bekannt. Begrif­fe wie Demo­kra­tie und Rechts­staat wer­den syn­onym ver­wen­det, meis­tens zur Beschrei­bung des der­zeit herr­schen­den Sys­tems, ohne jed­we­de wert- und 2/
    Knabenmorgenblütenträume
    @Knabenmorgenbl1
    ·
    9h
    prin­zi­pi­en­ba­sier­te Ein­ord­nung. Es fin­det kein Abgleich des Vor­ge­fun­de­nen mit, kei­ne Prü­fung an den Kri­te­ri­en statt.

    Herr­schen­des Sys­tem = Demokratie. 

    Was in dem Sys­tem geschieht = gut. 

    Ande­re Sys­te­me = undemokratisch.

    Hob­bes, Locke, Rous­se­au, de Toc­que­ville, Mon­tes­qieu 3/
    Knabenmorgenblütenträume
    @Knabenmorgenbl1
    ·
    9h
    und ihr Werk sind völ­lig unbekannt. 

    Leu­ten mit Dop­pel-VB sind die Grund­la­gen bei der Ver­hält­nis­mä­ßig­keits­prü­fung nicht geläufig.

    In fast jeder Dis­kus­si­on tritt ein ekel­haf­ter, faschis­tisch anmu­ten­der Rechts­po­si­ti­vis­mus zu Tage. 

    Der pater­na­lis­ti­sche Staat wird nicht als 4/
    Knabenmorgenblütenträume
    @Knabenmorgenbl1
    ·
    9h
    sol­cher erkannt, geschwei­ge denn kritisiert. 

    Aus jeder Pore düns­ten die­se Juris­ten Obrig­keits­hö­rig­keit, Gehor­sam, Unter­ord­nung aus.

    Die weni­gen Aus­nah­men sind fast völ­lig ver­stummt. Sie stan­den schon zu Beginn allein auf wei­ter Flur. Der Druck von Man­dan­ten, 5/
    Knabenmorgenblütenträume
    @Knabenmorgenbl1
    ·
    9h
    Part­nern, Kol­le­gen war enorm, es wirk­te fast orchestriert. 

    Juris­ten, die man für äußerst fähig gehal­ten hat, reagier­ten wie ver­ängs­tig­te, irra­tio­na­le Kanin­chen. Ver­ga­ßen ihre juris­ti­schen Werk­zeu­ge und hin­ter­frag­ten nichts. Erst war­te­te man auf Anwei­sung durch die Poli­tik, 6/
    Knabenmorgenblütenträume
    @Knabenmorgenbl1
    ·
    9h
    dann auf kon­kre­te Vor­ga­ben in den Medien. 

    Die­se Men­schen wirk­ten wie unfä­hi­ge Kin­der, die sich hil­fe­su­chend nach ihren Eltern umschau­ten. Unfä­hig, eige­ne Ent­schei­dun­gen zu treffen.

    Das #Urteil­Der­Schan­de ist vor die­sem Hin­ter­grund ledig­lich als logi­sche Kon­se­quenz 7/
    Knabenmorgenblütenträume
    @Knabenmorgenbl1
    ·
    9h
    die­ser über­wie­gend inkom­pe­ten­ten Juris­ten­kas­te zu betrach­ten. Das juris­ti­sche Aus­bil­dung­s­ys­tem hat eine Armee von kon­for­mis­ti­schen Exe­ku­ti­v­ju­ris­ten und Sub­sum­ti­ons­au­to­ma­ten geschaffen. 

    Das mag dem Lai­en nicht schme­cken: Von den Juris­ten habt Ihr nichts (mehr) zu erwarten!
    Knabenmorgenblütenträume
    @Knabenmorgenbl1
    ·
    9h
    Ich neh­me hier natür­lich aus­drück­lich die all­seits bekann­ten Frei­heits­kämp­fer wie @jeha2019
    , @nhaerting
    , @GieslerIris
    und @SylK1966
    aus.
    Ich bewun­de­re das Enga­ge­ment und die Charakterstärke. 

    Ich sehe jedoch in #Big­Law, dass der Groß­teil der Juris­ten­schaft völ­lig ver­lo­ren ist.
    https://​twit​ter​.com/​K​n​a​b​e​n​m​o​r​g​e​n​b​l​1​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​2​8​2​6​2​4​5​1​9​0​8​7​0​6​306

  3. Klaus Schwab in der NZZ
    https://​www​.nzz​.ch/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​w​e​f​-​g​r​u​e​n​d​e​r​-​k​l​a​u​s​-​s​c​h​w​a​b​-​i​c​h​-​h​a​b​e​-​d​r​o​h​s​c​h​r​e​i​b​e​n​-​e​r​h​a​l​t​e​n​-​l​d​.​1​6​8​4​901
    Mit der Idee von der Welt­herr­schaft ist es vorbei.
    "Sie haben alle Rus­sen aus­ge­la­den. Was genau hat Sie dazu bewogen?
    Das hat einer­seits mit den euro­päi­schen Sank­tio­nen zu tun, ande­rer­seits mit mei­ner per­sön­li­chen Geschichte. …
    Sie ken­nen Putin per­sön­lich, waren regel­mäs­sig im Aus­tausch mit ihm.
    .…
    Zuletzt habe ich ihn vor Covid im Dezem­ber 2019 gese­hen. Ich hat­te ein sehr lan­ges Gespräch mit ihm. Ich habe mich für ein gemein­sa­mes euro­päi­sches Haus aus­ge­spro­chen, das von Wla­di­wos­tok bis Lis­sa­bon reicht, und Putin gefragt, wie­so er das nicht tut. Er hat sich auf einen euro­päi­schen Gip­fel beru­fen, den er einen Tag frü­her ver­las­sen habe, weil er nicht so behan­delt wor­den war, wie er sich das vor­ge­stellt hat­te. Als der Krieg aus­brach, erin­ner­te ich mich an die­ses Gespräch. Nun war völ­lig klar: Der Ver­such, Putin zu über­zeu­gen, euro­päi­scher zu wer­den, ist geschei­tert. Ich war trau­rig und ent­setzt. Wir haben noch vor dem Bun­des­rat unse­re Stel­lung­nah­me ver­öf­fent­licht und unse­re Bezie­hun­gen zu Russ­land suspendiert.
    .…
    Jetzt sehen wir den Zer­fall unse­res glo­ba­len Wertesystems.
    Was wird denn Ihrer Ansicht nach an des­sen Stel­le treten?
    Die Welt wird frag­men­tier­ter, wahr­schein­lich zer­brech­li­cher. Die Welt wird mehr im Fluss sein. Es kann eine bipo­la­re, viel­leicht auch eine mul­ti­po­la­re Welt werden. "

    1. Will man jetzt das rest­li­che medi­zi­ni­sche Per­so­nal ganz außer Gefecht set­zen und die nächs­te "Über­las­tung des Gesund­heits­sys­tems" provozieren?

      @b.m.buerger

      "Ich hat­te ein sehr lan­ges Gespräch mit ihm. Ich habe mich für ein gemein­sa­mes euro­päi­sches Haus aus­ge­spro­chen, das von Wla­di­wos­tok bis Lis­sa­bon reicht, und Putin gefragt, wie­so er das nicht tut."

      So ein Heuchler
      Dies hat­te Putin am 25.09.2001 in sei­ner Rede im Bun­des­tag angeboten.
      Die Bundesregierung/EU woll­te davon nix wissen

  4. Erst wenn das letz­te medi­zi­ni­sche Per­so­nal impf­be­dingt aus­fällt, wird die Mensch­heit mer­ken, dass man mit Big Phar­ma und WHO allein kei­ne Gesund­heit gewähr­leis­ten kann.

    1. "… dass man mit Big Phar­ma und WHO allein …"

      Äh? Wie bit­te? Der Satz behaup­tet impli­zit, dass Big Phar­ma und WHO Gesund­heit irgend­wie (mit-)gewährleisten würden.

      Mei­ne per­sön­li­che Erfah­rung: das Gegen­teil ist der Fall. Heu­te ster­ben Men­schen vor­wie­gend WEGEN Big Phar­ma und WHO. Ich kann ein lan­ges, trau­ri­ges Lied dar­über sin­gen. Wenn ande­re mehr Glück damit hat­ten – schön, gön­ne ich denen. Glau­ben, dass bei Big Phar­ma und WHO der Nut­zen den ange­rich­te­ten Scha­den über­wie­gen wür­de, kann ich aber nicht.

  5. com­pas­sio­na­te use 

    "Anwen­dung aus Mit­ge­fühl, Frei­ga­be aus Barm­her­zig­keit" … Anwen­dung eines nicht zuge­las­se­nen Arz­nei­mit­tels an Pati­en­ten / vor­zei­tig gedul­de­te Anwen­dung eines noch nicht zuge­las­se­nen Arz­nei­mit­tels aus huma­ni­tä­ren Erwägungen 

    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​C​o​m​p​a​s​s​i​o​n​a​t​e​_​Use

    expan­ded access / com­pas­sio­na­te use 

    https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​E​x​p​a​n​d​e​d​_​a​c​c​ess

  6. Wir sind alle "Unge­impf­te". Auch die "Geimpf­ten". Denn es gibt immer Krank­hei­ten und man neue Krank­hei­ten erfin­den, gegen die man natür­lich noch nicht den pro­pa­gier­ten "Impf­schutz" haben kann.

  7. Aus­zug:
    Tecovirimat
    EU-Zulas­sung für anti­vi­ra­len Wirk­stoff gegen Pocken

    Die Pocken sind zwar eigent­lich seit Ende der 1970er-Jah­re aus­ge­rot­tet, doch exis­tie­ren sie wei­ter in Laboren. 

    Um gegen bio­lo­gi­sche Angrif­fe gewapp­net zu sein, wur­de Teco­viri­mat ent­wi­ckelt. Nun hat die EU-Kom­mis­si­on es zugelassen.
    Danie­la Hüttemann
    13.01.2022 10:30 Uhr

    Teco­viri­mat darf bei einer Infek­ti­on mit Pocken, Affen­po­cken oder Kuh­po­cken bei Erwach­se­nen sowie Kin­dern, die min­des­tens 13 kg wie­gen, ein­ge­setzt werden.
    Zudem ist es indi­ziert zur Behand­lung von Kom­pli­ka­tio­nen nach einer Lebend­imp­fung gegen Pocken, wenn sich das Impf­vi­rus repli­zie­ren sollte.

    https://​www​.phar​ma​zeu​ti​sche​-zei​tung​.de/​e​u​-​z​u​l​a​s​s​u​n​g​-​f​u​e​r​-​a​n​t​i​v​i​r​a​l​e​n​-​w​i​r​k​s​t​o​f​f​-​g​e​g​e​n​-​p​o​c​k​e​n​-​1​3​0​7​07/

    neu­er ist die­ser Beitrag:
    Kreuzimmunität
    Pocken­imp­fung schützt auch gegen Affenpocken

    Das Affen­po­cken­vi­rus brei­tet sich außer­halb Afri­kas aus und hat jetzt auch Deutsch­land erreicht. 

    Ein Grund für den Aus­bruch könn­te der schwin­den­de Impf­schutz gegen Pocken sein. 

    Mög­li­cher­wei­se wer­den Nach­imp­fun­gen nötig.

    Chris­ti­na Hohmann-Jeddi
    20.05.2022 18:00 Uhr

    https://​www​.phar​ma​zeu​ti​sche​-zei​tung​.de/​p​o​c​k​e​n​i​m​p​f​u​n​g​-​s​c​h​u​e​t​z​t​-​a​u​c​h​-​g​e​g​e​n​-​a​f​f​e​n​p​o​c​k​e​n​-​1​3​3​2​73/

  8. Daten hel­fen hei­len? War­um die elek­tro­ni­sche Pati­en­ten­ak­te nicht gesün­der macht
    Dr. med. Andre­as Meißner 

    Stellt euch vor, ihr wür­det zur Arbeit mit einem Sys­tem gezwungen,
    – bei dem Anschluss und die nöti­gen Gerä­te wochen­lang nicht funktionieren,
    – das dann per­ma­nent Sys­tem­ab­stür­ze wegen elek­tro­sta­ti­scher Ent­la­dun­gen erzeugt,
    – bei dem der nöti­ge elek­tro­ni­sche Ver­sand von For­mu­la­ren nicht funktioniert,
    – bei dem ihr wegen Stö­run­gen teil­wei­se wochen­lang abge­hängt seid,
    – wofür ihr teu­re Updates instal­lie­ren müsst, ob ihr wollt oder nicht,
    – bei dem ihr Bauch­schmer­zen habt, was mit sen­si­blen Daten eurer Kun­den pas­siert, die zen­tral in Clouds gespei­chert wer­den (alter­na­tiv­los vorgegeben).

    Ihr fürch­tet um Ver­trau­en und Schwei­ge­pflicht. Wehe aber, ihr instal­liert und nützt die­ses Sys­tem nicht! Wer sich ver­wei­gert, bekommt weni­ger Hono­rar für sei­ne Arbeit!

    Wo sich die­ser Wahn­sinn abspielt?
    Im deut­schen Gesundheitswesen.
    Der Anschluss an die Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur (TI) zur Ver­net­zung von Pra­xen, Kli­ni­ken und ande­ren Akteu­ren ist seit 2018 Pflicht. 

    Dar­über läuft nun auch die elek­tro­ni­sche Pati­en­ten­ak­te (ePA), die die Gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen seit 1.1.2021 anbie­ten müssen.

    Die Nach­fra­ge der Pati­en­ten hält sich bis­her in Gren­zen, in mei­ner Pra­xis gleich null.
    Die zen­tra­le Spei­che­rung sen­si­bler Daten in Clouds ver­un­si­chert vie­le Menschen.
    Sie wol­len sich oft auch mit nöti­ger Tech­nik und PINs nicht beschäf­ti­gen – verständlich.
    Und das E‑Rezept, kurz vor Zwangs­ein­füh­rung zum 1.1.2022 doch noch ver­scho­ben, kön­nen vie­le mei­ner Pati­en­ten gar nicht emp­fan­gen – über die Hälf­te aller 65-Jäh­ri­gen nützt kein Smartphone.

    Papier, Fax und Rezept mögen old­fa­shio­ned und rück­stän­dig sein. Aber sie sind ein­fach, schnell zu bedie­nen und rela­tiv billig.
    TI und ePA aber sind kom­plex (Entro­pie!), teu­er, brin­gen wenig Mehr­wert und brem­sen dafür den work­flow in den Pra­xen. Burn­out durch digi­ta­li­sie­rungs­be­ding­te Mehr­ar­beit? In den USA heu­te schon Realität.

    Gesün­der macht die ePA lei­der auch nicht. 

    Pati­en­ten brau­chen eher ana­lo­ge Bera­tung und Beziehung.
    Jetzt aber wer­den Ärz­te und Pati­en­ten zu Daten­lie­fe­ran­ten für die Indus­trie gemacht – die schon gro­ßes Inter­es­se an den Daten signa­li­siert hat.
    Das deut­sche Gesund­heits­we­sen bis­her ist gut, aber sowie­so schon teuer.
    Der nöti­ge Auf­wand für ent­spre­chen­den Out­put (Entro­pie!) wird durch TI und ePA nur ver­stärkt. Dabei gäbe es ande­re drin­gen­de Not­wen­dig­kei­ten im Gesundheitswesen.

    Vor­schlä­ge für eine siche­re, dezen­tra­le e‑He­alth-Struk­tur wur­den bereits gemacht, bis­her aber igno­riert. Man­ches wäre ja sinn­voll, etwa schnel­le Befund­über­mitt­lung auf siche­ren Kanä­len direkt an Pati­en­ten und Kol­le­gen – ohne Spei­che­rung auf Ser­vern. Es müss­te ein­fach bedien­bar sein, Mehr­wert haben – und frei­wil­lig sein!

    https://​media​.ccc​.de/​v​/​g​p​n​2​0​-​6​1​-​d​a​t​e​n​-​h​e​l​f​e​n​-​h​e​i​l​e​n​-​w​a​r​u​m​-​d​i​e​-​e​l​e​k​t​r​o​n​i​s​c​h​e​-​p​a​t​i​e​n​t​e​n​a​k​t​e​-​n​i​c​h​t​-​g​e​s​n​d​e​r​-​m​a​cht

    Down­load (nied­ri­ge Qualität)
    https://​cdn​.media​.ccc​.de/​e​v​e​n​t​s​/​g​p​n​/​g​p​n​2​0​/​h​2​6​4​-​s​d​/​g​p​n​2​0​-​6​1​-​d​e​u​-​D​a​t​e​n​_​h​e​l​f​e​n​_​h​e​i​l​e​n​_​W​a​r​u​m​_​d​i​e​_​e​l​e​k​t​r​o​n​i​s​c​h​e​_​P​a​t​i​e​n​t​e​n​a​k​t​e​_​n​i​c​h​t​_​g​e​s​u​e​n​d​e​r​_​m​a​c​h​t​_​s​d​.​mp4

    1. @Erfurt:
      Die­se Bahn­bre­chen­de Neu­ig­keit stand glau­be ich schon im "Mani­fest der Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei". Die Fra­ge ist doch wie geht man damit um? War­um kön­nen sich die meis­ten Men­schen eher eine Erde ohne Men­schen als eine Erde ohne Kapi­ta­lis­mus vor­stel­len? War­um wird jede Dis­kus­si­on über Alter­na­ti­ven zum Kapi­ta­lis­mus abge­würgt (vor­zugs­wei­se mit aber die DeDe­Är, Grät Räset,weweEF,Schtasi) War­um denkt eine Lin­ke nicht in Struk­tu­ren son­dern nur in Per­so­nen und Insti­tu­tio­nen und beschäf­tigt sich vor­zugs­wei­se mit Rand­phä­no­me­nen wie Kul­tur­ab­bruch und Falsch-schrei­bung? War­um den­ken die Rech­ten der Kapi­ta­lis­mus sei "Hard Rock", also Kri­sen­frei und Fel­sen­fest, wie in den 1950ern und man müs­se unbe­dingt, gesell­schaft­lich, poli­tisch, wirt­schaft­lich, sol­che Zustän­de wie­der anstreben?

  9. Figu­re 1. Child with a Suspec­ted Case of Monkeypox. 

    https://​www​.nejm​.org/​d​o​i​/​f​u​l​l​/​1​0​.​1​0​5​6​/​N​E​J​M​c​0​6​0​792

    31.08.2006 / August 31, 2006 / N Engl J Med 2006; 355:962–963
    DOI: 10.1056/NEJMc060792

    Dis­co­very of Mon­key­pox in Sudan 

    https://​www​.nejm​.org/​d​o​i​/​f​u​l​l​/​1​0​.​1​0​5​6​/​N​E​J​M​c​0​6​0​792

    2007

    More data are nee­ded to bet­ter under­stand the magni­tu­de of the pro­blem posed by the mother-to-child trans­mis­si­on of the mon­key­pox virus. (…) 

    Infor­ma­ti­on on the out­co­me of mon­key­pox among pregnant women and fet­u­ses is very limited. 

    https://​www​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​p​m​c​/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​P​M​C​6​2​7​9​1​31/

    2017

    A Noso­co­mi­al Out­break of Human Mon­key­pox in the Cen­tral Afri­can Republic 

    [ noso­ko­mi­al / noso­co­mi­al = "kran­ken­haus­be­zo­gen", wäh­rend des Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes ent­stan­den bzw. im Kran­ken­haus­be­reich weitergetragen ] 

    (…) An out­break of fami­li­al mon­key­pox occur­red in the Cen­tral Afri­can Repu­blic in 2015/2016 by 3 trans­mis­si­on modes: fami­li­al, health care–related, and trans­port-rela­ted. Ten peo­p­le (3 child­ren and 7 adults) were infected. 

    https://​www​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​p​m​c​/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​P​M​C​5​9​2​0​3​48/

    The name mon­key­pox ori­gi­na­tes from the initi­al dis­co­very of the virus in mon­keys in a Danish labo­ra­to­ry in 1958. The first case in humans was dia­gno­sed in 1970 in a 9‑month-old baby boy in Zai­re (now the Demo­cra­tic Repu­blic of the Con­go, DRC). 

    https://​jour​nals​.plos​.org/​p​l​o​s​n​t​d​s​/​a​r​t​i​c​l​e​?​i​d​=​1​0​.​1​3​7​1​/​j​o​u​r​n​a​l​.​p​n​t​d​.​0​0​1​0​141

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