Fakten-Checker – Wer sie finanziert

Mehrfach war hier die Rede von fal­schen "Fakten-Checks" auf correctiv.org (Alice soll­te lesen ler­nenDemozahlen – die Tricks der "Faktenchecker"). Nachzutragen bleibt die Finanzierung des Portals. Wikipedia teilt dazu mit:

Spender Summe
Brost-Stiftung 3.746.090
Schöpflin Stiftung 835.000
Omidyar Network 640.051,24
Adessium Foundation 382.000
Google Digital News Initiative 370.000
Open Society Foundations 303.393,3
Rudolf Augstein Stiftung 254.111,13
Deutsche Telekom 245.000
Bundeszentrale für poli­ti­sche Bildung 209.294
Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur 178.000
Stiftung Mercator 158.691,59
Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen 120.050
Facebook 105.000
Cassiopeia Foundation 100.000

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Drosten-Diss: Mündliche Prüfung am Samstag

corona-transition.org zeigt heu­te die Seiten 2 und 3 der besag­ten Dissertation. Daraus geht her­vor, daß die münd­li­che Prüfung am 22.3.2003, einem Samstag, statt­fand. Auch die Prüfer wer­den hier benannt.

Das Portal kommt zu ähn­li­chen Zweifeln an der Ordnungsmäßigkeit des Verfahrens, wie sie hier mehr­fach dar­ge­legt wur­den (z.B. Drosten-Dissertation aus Leipzig ein Fake?Wie konn­te Drostens "Dissertation" aus dem UB-Katalog ver­schwin­den?Drosten-Dissertation: An wel­cher Stelle lügt die Goethe-Universität?).

Mal sehen, wie Herr Kühbacher sei­ne Vermutungen bele­gen wird:

"Corona-KritikerInnen" verstehen keinen Spaß

Dies ist die Antwort des SWR auf die Zuschrift eines Vaters, der sich wegen des Spiels "Corona World" sorg­te (s.a. Hochansteckende Kinder platt machen) – der ARD-Sender spricht von "Ironie":

»Sehr geehrte*r …,

vie­len Dank für Ihre Mail. Gerne set­zen wir uns mit Ihrer Kritik ausein­ander, denn durch kon­struk­ti­ve Anregung von außen kön­nen wir unser Angebot ste­tig opti­mie­ren. Das Browser Ballett ist ein Satire-Kanal, der die Ereignisse des Zeitgeschehens mit den Mitteln der Ironie, der Satire und der Komik auf­be­rei­tet. Dabei wer­den bekann­te Muster mit­tels sati­ri­scher Überspitzung mehr oder weni­ger ad absur­dum geführt. 

Das von Ihnen kri­ti­sier­te Spiel greift die Auseinandersetzung mit der aktu­el­len Corona-Pandemie auf eine sati­ri­sche Art und Weise auf. Den Macher*innen vom Browser Ballett geht es hier­bei in keins­ter Weise dar­um, Menschen oder eine bestimm­te Menschengruppe zu dif­fa­mie­ren. Es ist uns durch­aus bewusst, dass eine pola­ri­sie­ren­de Form der Darstellung gewählt wur­de, die nicht immer den Geschmack aller trifft. Das liegt jedoch im Kern von Satire und der Ironie. 

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Bill Gates: Auf diese 4 Corona-Impfstoff-Aktien setzt der Multimilliardär

Das ist die Überschrift eines Beitrags vom 15.9. auf deraktionaer.de. Dort ist zu lesen:

»Als Mitgründer von Microsoft ist Bill Gates zu einem der reichs­ten Menschen auf dem Planeten gewor­den. Mit sei­ner kapi­tal­kräf­ti­gen Stiftung enga­gie­ren er und sei­ne Frau Melinda sich für zahl­rei­che sozia­le Projekte im Gesundheitsbereich und zur Bekämpfung extre­mer Armut. Nun ver­riet Gates, wel­che Pharma- und Biotech-Firmen er im Kampf gegen das Coronavirus unterstützt…

Die im Jahr 2000 gegrün­de­te Stiftung gilt mit einer Kapital­­ausstattung von annä­hernd 50 Milliarden Dollar als größ­te ihrer Art.

Der Fokus der Stiftung liegt auf Unternehmen, deren Wirkstoffe in gro­ßen Mengen und preis­wert her­ge­stellt wer­den kön­nen. Aktuell unter­stütz­te er daher AstraZeneca, Johnson & Johnson, Sanofi und Novavax, ver­riet Gates. 

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Kungelei von Impfstoff-Firmen: Leopolidina-Mitglied behilflich

Auf corona-transition.org wun­dert man sich:

»Novartis ver­kauft eines sei­ner renom­mier­tes­ten Werke in Deutschland an BioNTech und lässt sich dafür in Aktien bezah­len, die im Falle des Konkurses von BioNTech nach poten­ti­ell mög­li­chen Schadenersatz­klagen wert­los wer­den könnten.«

Am 26.9. wird dort berichtet:

»Das deut­sche Unternehmen BioNTech über­nimmt von der Schweizer Novartis die Produktionsstätte für bio­tech­no­lo­gi­sche Produkte in Marburg. Dort soll der COVID-19-Impfstoff BNT162b2 pro­du­ziert wer­den — für den es aller­dings noch gar kei­ne Zulassung gibt. Das berich­tet das Fachmagazin transkript.

"Offenbar bezahlt die an der Nasdaq notier­te BioNTech SE das Werk mit eige­nen Aktien (share purcha­se agree­ment)", berich­tet das Magazin, und: "Marburg soll die Produktionskapazität des Unternehmens für COVID-19-Impfstoffe um bis zu 750 Millionen Dosen pro Jahr oder über 60 Millionen Dosen pro Monat erwei­tern, sobald sie voll funk­ti­ons­fä­hig ist"«

Doch ist das wirk­lich so erstaunlich?

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Impfbereitschaft sinkt weiter

Die Bereitschaft, sich gegen COVID-19 imp­fen zu las­sen, ist von 79 % im April auf 56 % im September gesun­ken. Einer Impfpflicht stim­men nur noch 46 % zu, im April waren es noch 73 %.

Das sind die aktu­el­len Werte einer Studie des Gemeinschaftsprojekts von Universität Erfurt (UE), Robert Koch-Institut (RKI), Bundeszentrale für gesund­heit­li­che Aufklärung (BZgA), Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), Science Media Center (SMC), Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM), Yale Institute for Global Health (YIGH), Stand 18.9.
(Der Beitrag wur­de inzwi­schen entfernt.)

Die Absicht der EU, Pharmaunternehmen von einer Haftung weit­ge­hend zu befrei­en, dürf­te die­sen Abschwung noch ver­fes­ti­gen. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt dazu am 18.9.:

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Noch ein verdienter Bundesverdienstkreuzler

Hinter der Begeisterung oder wahl­wei­se dem Entsetzen über die Ankündigung, C. Drosten ein wei­te­res Bundesverdienstkreuz zu ver­lei­hen, dürf­te unter­ge­gan­gen sein, wer da noch geehrt wird.

»Auch Albrecht Broemme, ehe­ma­li­ger Leiter des Technischen Hilfswerks (THW), erhält das Bundesverdienstkreuz. Er hat­te im Frühjahr inner­halb von nur sechs Wochen ein Behandlungszentrum für 500 Covid-19-Patienten aufgebaut.«

ist auf apotheke-adhoc.de unter dem Titel "Drosten, Putsch, Broemme: Bundesverdienstkreuze für Corona-Helden" zu erfah­ren. Was hat es mit die­ser ehrens­wür­di­gen Leistung auf sich?

Im Beitrag Berliner Senat ver­plem­pert Dutzende Millionen für "Corona-Notfallklinik" wur­de hier bereits Anfang August dar­über informiert.

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Wenn die Quarantäne 24 Tage dauert

»In einem spe­zi­el­len Fall gel­ten 20 Tage Quarantäne – näm­lich dann, wenn man mit einer infi­zier­ten Person im sel­ben Haushalt lebt.«

wird aus Österreich gemel­det. Deutschland kann das top­pen. Schuld ist das RKI.

"Corona-Auflagen: Wenn die Quarantäne 24 Tage dau­ert" titelt wz.de am 7.9.

»Eine Familie aus Barmen muss mehr als drei Wochen zu Hause blei­ben. Die Stadt sagt, sie hal­te sich an die Vorgaben des RKI. Die Familie kri­ti­siert aber die Kommunikation.

Es ist ein Härtefall. Das räumt auch die Stadt ein. Am 16. September wird die Quarantäne von David-Benjamin Kutzner ablau­fen. 24 Tage wer­den es dann ins­ge­samt für den Barmer, sei­ne Frau und zwei sei­ner Kinder gewe­sen sein. Obwohl die Corona-Tests der vier alle nega­tiv waren. 

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Negatives Testergebnis hebt Quarantänepflicht nicht auf – oder doch?

So ist am 24.9. aus Österreich zu lesen. Was für Schulkinder gilt, kann für Regierungsmitglieder ganz anders aussehen:

»Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) wird mit Freitag aus der Isolation ent­las­sen und kann ihren für mor­gen geplan­ten Ungarn-Besuch wahr­neh­men. Sie ist seit einer Woche in Heim-Isolation, weil ein Kabinettsmitglied der Kanzleramtsministerin an Covid-19 erkrankt war. Bei wei­te­ren Testungen ergab sich ein zwei­ter posi­ti­ver Test im Umfeld. Edtstadler selbst wur­de hin­ge­gen mehr­fach nega­tiv getes­tet und hat daher ab Freitag die behörd­li­che Erlaubnis, ihre Wohnung wie­der zu verlassen.«

Sonderregelungen gibt es auch für deut­sches Führungspersonal:

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Linkspartei: Wie kann man nur so blöd sein?

Niemand kann bestrei­ten, daß es auf den Berliner Querdenker-Demos Reichsfahnen zu sehen gab, daß bekann­te Neonazis und AfD-Funktionäre nicht unwill­kom­me­ne TeilnehmerInnen waren.

Was also beweg­te die Bundestagsfraktion der Partei "Die Linke", eine Anfrage zu die­sem Thema zu stel­len und sie aus­ge­rech­net von Seehofers Innen­ministerium beant­wor­ten zu las­sen? Der Rechtsaußen der Bundesregierung, der noch jede rechts­ra­di­ka­le Unterwanderung von Behörden in sei­nem Ressort leug­net, soll Auskunft geben über eine rechts­ra­di­ka­le Unterwanderung der Querdenker?

Das war nicht nur töricht, son­dern eine Steilvorlage für die Rechten.

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