EU bestellt weitere Millionen nicht zugelassener Dosen

»EU bestellt 15 Millionen Dosen Omikron-Vakzin bei Moderna

Die Europäische Kommission bestellt bei Moderna 15 Millionen wei­te­re Dosen Omikron-Impfstoff. Die für Juli und August ver­trag­lich vor­ge­se­he­nen Dosen des ursprüng­li­chen Covid-19-Vakzins Spikevax von Moderna wur­den auf einen spä­te­ren Zeitpunkt in die­sem Jahr ver­scho­ben, wie das US-Biotech-Unternehmen mit­teilt. Dabei könn­ten alle ver­blie­be­nen ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Spikevax-Dosen in Omikron-Impfstoffe umge­wan­delt wer­den – vor­be­halt­lich, dass die­se durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA zuge­las­sen wer­den. Moderna ent­wi­ckelt zwei biva­len­te Omikron-Booster, die je einen Anteil des bestehen­den Vakzins ent­hal­ten und einen Anteil, der sich gegen die Untervariante BA.1 bezie­hungs­wei­se BA.4 sowie BA.5 rich­tet.«
ndr​.de (9.8.)

Wenn der auch nicht hilft, wer­den wei­te­re 150 Millionen bestellt und die alten umge­wan­delt. Und so weiter.

tages​schau​.de (17.7.)

Weiter heißt es dort:

»Lauterbach hatte nach Amtsübernahme nachbestellt

Bundesgesundsheitsminister Karl Lauterbach hat­te – kurz nach der Übernahme des Amtes von sei­nem CDU-Vorgänger Jens Spahn – im Dezember ver­gan­ge­nen Jahres 92 Millionen Impfdosen nach­ge­or­dert, weil er einen Engpass befürch­te­te. Der Großteil der Bestellungen war das Präparat von BioNTech und Pfizer, es war aber auch der Impfstoff von Moderna dabei. Der Haushaltsausschuss im Bundestag gab dazu Mittel in Höhe von 2,2 Milliarden Euro frei…«

5 Antworten auf „EU bestellt weitere Millionen nicht zugelassener Dosen“

  1. Bestellte Corona-Impfdosen: 666,1 Mio. (BMG, 'Welt' u.a. 27.07.).
    Verimpfte Dosen: 184,1 Mio. (Impfdashboard 09.08.).

    Sollte die Nachfrage auf dem Niveau der letz­ten 12 Monate (ca. 7 Mio. monatl.) ver­lau­fen, wür­den die Bestellungen bis April 2028 reichen.
    Auf Basis der letz­ten 6 Monate (ca. 2,3 Mio. monatl.) bis Anfang Dezember 2039.
    Dümpelt es wei­ter so wie in den ver­gan­ge­nen 4 Wochen, könn­te die bestell­te Menge bis Dez. 2046 reichen.

    Haben das wirk­lich alle verstanden?

  2. Und wie­der ein­mal mei­ne Frage: wer, ganz kon­kret, unter­schreibt das, ist der­je­ni­ge befugt, ist es tat­säch­lich recht­lich bin­dend, kann er belangt werden?

    Manchmal sind es die ver­nach­läs­sig­ten klei­nen Dinge, die Kartenhäuser ein­stür­zen lassen.

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