Was die Pandemie den Staat bisher kostet

Der Artikel auf mdr.de datiert auf den 21.11., so daß die eine oder ande­re Million noch auf­zu­schla­gen sein wird:

»Sieben Milliarden Euro für Masken, fast neun Milliarden Euro für Impfdosen, über 120 Milliarden Euro an Corona-Hilfen und aktu­ell eine Verschuldung von zwei Billionen Euro. Die Pandemie hat bis­her den Staat schon eini­ges gekos­tet – ein Überblick.«

Die Aufstellung ist beein­dru­ckend, wenn auch die Schuldzuweisung an die "Pandemie" nicht schlüs­sig ist:

»Milliarden für Bürgertests

Seit März 2021 kön­nen sich Bürger und Bürgerinnen kos­ten­frei in Apotheken, Testzentren und Arztpraxen auf das Coronavirus tes­ten las­sen. Die Kosten dafür trägt der Bund. Angaben des Bundesamts für Soziale Sicherung zufol­ge wur­den bis August die­ses Jahres 3,7 Milliarden Euro für die Beschaffung und Durchführung der Schnelltests aus­ge­ge­ben. Die Kassenärztliche Vereinigung hat allein seit Juli 2021 für die soge­nann­ten Bürgertests mehr als 870 Millionen Euro aus­ge­ge­ben, wie das ZDF Mitte November berichtete.

Dabei wur­den die Tests nicht durch­gän­gig vom Bund bezahlt. Ab 11. Oktober waren sie kos­ten­pflich­tig, aber auf­grund stei­gen­der Infektionszahlen kön­nen Bürger und Bürgerinnen sich seit dem 14. November wie­der kos­ten­frei tes­ten las­sen. Zudem ist an die­ser Stelle auch wich­tig zu erwäh­nen, dass die Schnelltests an Schulen und in Kitas nicht vom Bund, son­dern von den Ländern bezahlt wer­den.

Fast neun Milliarden für den Kauf von Impfdosen

Seit Ende Dezember 2020 kann man sich in Deutschland gegen Covid-19 imp­fen las­sen. Während die Länder und Krankenkassen den Betrieb der Impfzentren finan­zie­ren, küm­mert sich der Bund um die Beschaffung von Impfdosen. Da bis­her die Preise für die ein­zel­nen Impfstoffe unter Verschluss gehal­ten wer­den, lässt sich an die­ser Stelle nur die Summe nen­nen, die die Bundesregierung geplant hat, für den Kauf von Impfdosen aus­zu­ge­ben: 2021 will die Regierung für fast 600 Millionen Impfdosen 8,9 Milliarden Euro aus­ge­ben. Dem Gesundheitsministerium zufol­ge beträgt der Preis pro Impfdosis im Durchschnitt 14 Euro – wobei je nach Hersteller die Preise nach oben und unten abwei­chen können.

Auch in die Entwicklung der Impfstoffe hat der Bund viel inves­tiert: ins­ge­samt 1,5 Milliarden Dollar (umge­rech­net: ca. 1,3 Milliarden Euro). Nur die USA haben mehr inves­tiert – näm­lich 2,2 Milliarden Dollar. Das geht aus Daten des Zentrums für glo­ba­le Gesundheit in Genf her­vor. Demnach wur­den welt­weit ins­ge­samt 5,9 Milliarden Dollar in die Entwicklungen von Impfstoffen inves­tiert.«

Die Ausführungen zu den fol­gen­den Themen möge man sich in der Quelle ansehen:

»Schulden in Billionenhöhe

Die Pandemie sorgt nicht nur für viel mehr Ausgaben, son­dern auch für weni­ger Einnahmen. Das führ­te dazu, dass Ende 2020 der höchs­te Schuldenstand am Jahresende seit Beginn der Aufzeichnung beim Statischen Bundesamt gemel­det wur­de. Im ver­gan­ge­nen Jahr belie­fen sich die öffent­li­chen Schulden im nicht-öffent­li­chen Bereich auf über zwei Billionen Euro – aus­ge­schrie­ben: 2.000.000.000.000.

Zur Erklärung: Die Summe der öffent­li­chen Schulden im nicht öffent­li­chen Bereich fasst alle Schulden zusam­men, die Bund, Länder, Gemeinden, Gemeindeverbände und Sozialversicherung beim nicht-öffent­li­chen Bereich haben, also etwa bei pri­va­ten Banken oder Unternehmen im In- und Ausland…«

(Hervorhebungen nicht im Original.)

Siehe auch Nicht nur die Pharmakonzerne pro­fi­tie­ren.

7 Antworten auf „Was die Pandemie den Staat bisher kostet“

  1. Immerhin sind kei­ne Bomben geflo­gen und der Blutzoll ist recht gering, glück­li­cher­wei­se, aber ansons­ten wird uns die­se Massenhysterie noch jah­re­lang schmer­zen. Vermutlich zer­bricht noch die Union. Merkels Platz ist in den Geschichtsbüchern gesi­chert. Gibt ja zwei Möglichkeiten, in den Geschichtsbücher zu kom­men. Entweder als Held oder als Schurke. Als Schurke ist sogar die Wahrscheinlichkeit grö­ßer, dass gan­ze Produktionsfirmen damit beschäf­tigt sind, Dokumentationen am Fließband zu pro­du­zie­ren, die dann bei ZDF oder N24 stän­dig gesen­det werden.

    "Merkels Manager"
    Folge 1: Nostradamus Lauterbach
    Folge 2: Das Orakel von Drosten
    Folge 3: Södolf der Einheizer
    Folge 4: Laschet der Bruchpilot
    Folge 5: Scholz der Finanzier und Nachlassverwalter
    Folge 6: Montgomery der Aufpeitscher
    Folge 7: Habarth, der treue Winkeladvokat als Verfassungsrichter

    Scherzhaft wird man viel­leicht auch von Merkeltainment sprechen.

    Eine ande­re Staffel wäre dann:

    "Merkels nütz­li­che Idioten"
    Folge 1: Volksverpetzer – Hetzer vom Dienst
    Folge 2: ARD und ZDF – die Volkssender
    Folge 3: Lesch u. Mai-Thi – die Wissenschaftsclowns

  2. In sei­ner heu­ti­gen Form des staats­mo­no­po­lis­ti­schen Kapitalismus finan­ziert sich der BRD-Staat selbst über eige­ne Kapitalerträge. Zum Beispiel aus Spekulationsgeschäften mit Pharmaka, medi­zi­ni­schem Gerät, Fachkräften, Intensivbetten, Blutkonserven, Organen, Grundstücken, Immobilien, Mieten, Wertpapieren, Aktien usw.

    Genau des­we­gen haben wir ja die heu­ti­ge Situation.

  3. Auf GMX stand: https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-news-ticker-ueberstandene-corona-infektion-schuetzt-anscheinend-infektion-omikron-variante-36341800

    Da scheint nun die nächs­te Stufe des Plans ans Tageslicht zu kom­men: "Genesen" wird also län­ger­fris­tig abschafft, so dass nur noch "Gespritzt" zäh­len wird und sich somit noch mehr an Spritzmitteln ver­die­nen läßt, weil kei­ne Wartezeiten nach Gesundung mehr abge­war­tet wer­den müs­sen, wenn die nächs­te Quartalsspritze fäl­lig wird.

    Ich bekam heu­te mor­gen eine Diskussion zwi­schen Personen Anfang 40 mit, die letz­te Woche zum "boos­tern" waren und sich dar­über auf­reg­ten, dass sie für das Schwimmbad den­noch einen Test wegen 2Gplus bräuch­ten und sie sich so mit Ungespritzten auf eine Stufe gestellt fühl­ten. Dumm nur, dass Ungespritzte, egal wie aktu­ell und nega­tiv der Test ist, ja gene­rell aus­ge­schlos­sen sind. Ihrer Meinung nach wäre das kei­ne poli­ti­sche Schikane, son­dern eine rein "gesund­heit­li­che Vorsichtsmaßnahme" – alles klar…

  4. PS: Der Staat finan­ziert haupt­säch­lich sei­ne eige­nen Instanzen: Polizei, Bundeswehr, Gerichte, Justiz, Geheimdienste, Verfassungsschutz usw. und natür­lich lässt sich die­ser Staat auch die Propaganda was kosten.

    Weiterhin einen schö­nen Sonntag.

  5. 600 Millionen Impfdosen für 83 Millionen Bürger? Macht gut sie­ben Impfdosen pro Nase, vom Säugling bis zur Greisin. Und das war von vorn­her­ein Plan der Bundesregierung für 2021? Ein Schelm, wer Verschwörtes dabei denkt…

      1. Und das haben sich die­se Verbrecher nicht erst seit ges­tern aus­ge­dacht das mit den Millionen Impfdosen.
        Das mit denn 10 Terminen – 30% ist ja nicht ein­mal übertrieben.
        Die wer­den bereits im nächs­ten Jahr aus­ver­kauft sein.

        Rechne damit, dass die Zeitabstände immer gerin­ger werden. 

        Am bes­ten man besorgt sich gleich ein Abo.
        Dann wird man viel­leicht auch bevor­zugt behan­delt und braucht nicht anzustehen.

        Ich bekom­me nur Angst, dass ich den gan­zen Zauber, der sich so lang­sam aber sicher breit macht, bereits vor fast 2 Jahren vor­aus­ge­se­hen habe und so man­chen "Rüffel" ein­kas­siert habe. 

        Habe Anfang 2021 eine Rechtsschutzversicherung abge­schlos­sen, weil ich bereits mit einer Zwangsimpfung rech­ne­te und mei­nen Berater auch geziehlt dar­auf hingewiesen.
        Wahrscheinlich im nächs­ten Jahr.
        Bei man­chen Berufsgruppen wird sie ja jetzt schon die Zwangsimpfung durchgeführt.

        Mein Devise – nicht erst seit Coronazeiten:
        Glaube wenig – hin­ter­fra­ge alles – den­ke selbst.

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