Woher kommt die Angst des Lehrpersonals?

Immer noch lesen wir von Stellungnahmen von FunktionärInnen, die unver­mumm­te Kleinkinder mehr fürch­ten als Pest und Cholera zusam­men, sie­he zuletzt dar­ge­stellt in Sommer, Frühling, Herbst und Winter – ewig Maske für die Kinder. Wie ist eine der­art gro­tes­ke Fehlwahrnehmung zu erklä­ren? Vielleicht ist ein Grund, daß vie­le von ihnen sich auf das Portal news4teachers stüt­zen. Dort wim­melt es von sol­chen Darstellungen:

new​s4​tea​chers​.de (10.7.21)

Entsprechend sind die Kommentare, etwa von "Jan aus H":

»…Was die Stiko angeht, so sind deren Empfehlungen für die Tonne. Solange sie sich auf Empfehlungen beschrän­ken wür­den, wären sie noch beden­kens­wert, aber da sich schon min­des­tens zwei Mitglieder der Stiko offen als Durchseuchungsfans offen­bart haben („Kinder soll­te man nur noch bei Symptomen tes­ten“), ist das kein neu­tra­ler Standpunkt mehr, son­dern ein poli­ti­sches Statement mit fata­len Folgen für die Betroffenen…

gilmo­re girl: Kann ich so unter­schrei­ben!…«

Oder die zu einem wei­te­ren Artikel:

»Koogle: … Die Stiko soll­te jetzt Gas geben und spä­tes­tens in 2 Wochen eine Entscheidung treffen…

Darfdaswahrsein: … Offensichtlich ver­folgt die Stiko doch eine „Durchseuchungs-Agenda“, was die Jugend anbe­langt… Mertens und Gassen haben kei­ne Kinder, die Schaden erlei­den könn­ten. Eine schlim­me, zyni­sche Situation für alle Eltern, die ihre Kinder vor nicht abseh­ba­ren Folgen durch Covid-19 schüt­zen möch­ten…«


Zu dem Portal und sei­ner Geschäftsidee sie­he auch:

news4teachers treu an der Seite von Microsoft

Keine gene­rel­le Impfempfehlung für Schüler von der Stiko? Egal: Wissenschaftler imp­fen 30.000 jun­ge Menschen im Großversuch

Lauterbach über­ge­lau­fen

Einmal war man dort rich­tig sau­er, wie hier nach­zu­le­sen ist:

Philologenverband lässt an Lehrer ver­teil­te Masken tes­ten – Ergebnis: Minderwertig

13 Antworten auf „Woher kommt die Angst des Lehrpersonals?“

  1. Auch bei den weni­gen Kommentaren, die Lauterbachs Politik als zu lasch kri­ti­sie­ren kommt immer der glei­che Salmon unter hash­tag nichtnurim­heim …von wegen die Kinder wer­den gefähr­det. Diese Kommentare kom­men mir vor wie bots. Aber wer weiß viel­leicht haben vie­le Menschen auch einen gewal­ti­gen Sprung in der Platte und bestä­ti­gen sich in ihren Blasen gegenseitig.

  2. Ein von mir gern in Sachen «Pandemie» kon­sul­tier­ter Arzt hat auf mei­ne Frage, war­um aus­ge­rech­net Lehrer den «Krieg gegen die Kinder» (*) mit sol­cher Vehemenz füh­ren, so beantwortet:

    «Als Patient:innen fal­len Lehrer:innen oft durch „fun­dier­tes Halbwissen“ kom­bi­niert mit „Angst und Wehleidigkeit“ auf—anstrengend.»

    (*) https://​www​.medi​zi​ni​sches​-coa​ching​.net/​k​r​i​e​g​-​g​e​g​e​n​-​k​i​n​d​e​r​.​h​tml

  3. Da hat aber jemand die Hosen gestri­chen voll. Die win­ter­li­che "Durchseuchung" der Kinder mit Schnupfen war bis­her mit dem Begriff "Rotznasen" sinn­bil­dend umschrie­ben. Diese (Verzeihung) HOSENSCHEISSER jedoch schei­nen Schnupfen als töd­lich auf­zu­fas­sen. Klingt nach Hirnschaden. 

    S.P.

  4. Offenbar hat die Gehirnwäsche von KL und Konsorten bei der Lehrerschaft gan­ze Arbeit geleis­tet. Dass die so tol­len Impfungen weder Infektion noch Weitergabe ver­hin­dern, wird erfolg­reich ver­drängt. Und die gaa­anz sel­ten vor­kom­men­den Nebenwirkungen kön­nen getrost ver­nach­läs­sigt wer­den. Impfen ist fast so gut wie kom­plett des­in­fi­ziert und nicht geimpft ist die tota­le ver­seuch­te Virenschleuder und damit ein Superspreader.
    Wenn es mög­lich wäre, wür­de man die klei­nen Rotznasen ganz in Plastik ein­hül­len, anstatt ihnen nur einen Gesichtslappen zu verpassen.
    Ich ver­ste­he es auch nicht, wie­so offen­bar nor­mal bil­dungs­fä­hi­ge Menschen nicht in der Lage sind die­se Missstände zu erkennen.

  5. Man soll die Kinder lie­ber unge­ahn­ten Folgen einer Verabreichung von nur bedingt zuge­las­se­nen Impfstoffen (die kei­nen Fremdschutz bie­ten) aus­set­zen als den fuer Kinder gerin­ge­ren Risiken einer Infektion mit einem Virus, dass fuer Kinder defi­ni­tiv weni­ger ris­kant ist als der "Impfstoff"? Und das zum Schutz der Lehrkraefte, die letzt­lich dadurch gar nicht geschuetzt wer­den koen­nen? Wolfgang Wodarg hat offen­bar recht:

    "Man soll sich boos­tern las­sen, weil die Geschützten vor den Ungeschützten wei­ter geschützt wer­den sol­len, indem man die Ungeschützten zwingt, den Schutz zu erdul­den, der die Geschützten nicht geschützt hat."

    Traurig nur, wenn die­ses (ohneihn schon idio­ti­sche) Narrativ genutzt wer­den soll, um Kinder *durch* die "Impfung" zu gefaehrden …

  6. Es sind Buckler und Nachfahren der­je­ni­gen, die den 'Marsch durch die Institutionen' ange­tre­ten haben. Das ist im Ganzen die glei­che Kanaille wie die im Parlament um Scholz/Faeser/Esken/Lauterbach. Im Wahn. Respektive wahn­sin­nig im wahrs­ten Sinn des Wortes. Sie ver­mei­nen sich – als Gutbezahlte – als die Guten, die umringt sind von 'Leugnern' ihres Wahns. 'Klimaleugner', 'Pandemie-Leugner', 'Gender-Leugner', 'Rassismus-Leugner', 'Geflüchteten-Leugner' usw. usf. Ein sehr ungu­tes Szenario für Kinder. Denn die ver­lan­gen, dass man ihnen die Wirklichkeit erklärt. Und dann sind die­se Pippi-Langstrumpf-Verschnitte vor ihnen (man beach­te die Aliasse der Personen), respek­ti­ve ful­mi­nant Geisteskranke, denen nichts fer­ner als die Wirklichkeit liegt. (Zumal die, dass sie sich von den gan­zen Leugnern bezah­len gut las­sen.) Gute Nacht!

    1. Das hat mit Pädagogik nicht das Geringste mehr zu tun, son­dern nur noch mit schwe­rem Missbrauch Schutzbefohlener. Man kann die­se irre Sekte Q‑Anon schon fast ver­ste­hen, wenn die vor die­ser Wirklichkeit den sexu­el­len Missbrauch von Kindern her­bei­hal­lu­zi­niert und dass Kinder in schwar­zen Löchern ver­sin­ken wür­den. Denn das tun die aller­dings. Über die Folgen kann ich als Nicht-Psychologe kei­ne Aussage tref­fen. Es dürf­te jeden­falls an Psychologen feh­len, die die­sen Missbrauch dann irgend­wann auf­zu­ar­bei­ten haben.

    1. Na ja, was die unter links halt so verstehen…
      Marx und Engels ken­nen die meis­ten bes­ten­falls vom Hörensagen.
      Selbst eine so bana­le Frage wie die nach den Profiteuren des Ganzen bringt da vie­le Hirne in die Nähe der Kernschmelze.
      Kann man nach C jetzt auch mit dem gan­zen Ukraine-Thema beob­ach­ten. Kenne so eini­ge "links-anti­fa­schis­ti­sche" Leer-Kräfte (Kein Schreibfehler!) die eif­rig die Bandera-Grußformel nachbeten.…
      Muss da bei mei­nen Kurzen regel­mä­ßig nachjustieren.

  7. Was soll denn bei die­sen "Vorbildern" her­aus­kom­men ?: “Den Abschluss der dies­jäh­ri­gen Frankfurter Kinder-Uni macht am Freitag (7. Oktober) die Vorlesung ´Was pas­siert beim Impfen. So schützt uns ein ‚Piks‘ vor Krankheiten´. Die Virologin Prof. Sandra Ciesek erklärt gemein­sam mit den Kinderärzten Dr. Sebastian Hoehl und Dr. Christoph Königs, wie eigent­lich Impfen funk­tio­niert und was nach dem klei­nen Piks im Körper abläuft, so dass wir gegen Viren geschützt sind.” Zitat aus https://​sci​ence​files​.org/​2​0​2​2​/​0​9​/​2​8​/​g​o​e​t​h​e​-​u​n​i​-​i​n​-​f​r​a​n​k​f​u​r​t​-​u​n​s​-​g​r​a​u​t​-​v​o​r​-​d​i​r​-​i​n​d​o​k​t​r​i​n​a​t​i​o​n​-​v​o​n​-​8​-​b​i​s​-​1​2​j​a​e​h​r​i​g​en/

  8. Abgegrenzte "eli­tä­re" Gruppe + ein­sei­ti­ge Information + bra­ver Bürger = beklopp­te Ideen. Diese Formel funk­tio­niert seit Jahrhunderten.

    Alle öffent­lich Beschäftigten im Bildungsbereich mit einem aka­de­mi­schen Hintergrund sind beson­ders anfäl­lig für gezielt gefil­ter­te Informationen (wir wol­len staat­li­chen Stellen schließ­lich kei­ne Lügenpropaganda unterstellen).
    Sie sind nie­mals aus dem schu­lisch-uni­ver­si­tä­ren Bereich her­aus­ge­kom­men und tref­fen dort auf in weit über­wie­gen­der Anzahl auf ähn­lich gepol­te Menschen sowie auf bes­ten­falls zwei­fel­haf­te Infomationsquellen, die sie für den Dienstgebrauch nut­zen müs­sen. Wer sich zum Beispiel die Veröffentlichungen der Bundeszentrale für poli­ti­sche Bildung anschaut (das Thema ist fast egal), wird eine mitt­ler­wei­le erschre­cken­de Eindimensionalität feststellen.
    Wenn das dann auch noch mit dem Gefühl des "Ich bin auf der Seite der Guten" zusam­men­kommt, dann ent­ste­hen Forderungen wie Maskenpflicht für Grundschüler.

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