Vom Zynismus der Lockdown-Befürworter

Impfungen sind zur Zeit ein heiß umstrit­te­nes Thema. Nicht zuletzt die gigan­ti­schen Geldmittel, die im Zuge der Corona-Bekämpfung vor allem an Großkonzerne ver­teilt wer­den, tra­gen dazu bei.

Hier soll nicht über das Für und Wider gespro­chen wer­den. Sondern über die Ignoranz der Parteigänger von Impfungen und Lockdown in so gut wie allen Medien (mit dabei wie­der die lin­ke Tageszeitung jun­ge Welt). Ihnen ist die­ses Thema gera­de ein­mal eine dür­re dpa-Meldung wert:

»Wegen Coronamaßnahmen ent­fal­len Kinderimpfungen
Kinderimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten sind wegen der Coronamaßnahmen deut­lich zurück­ge­gan­gen. Beim Impfstoff gegen Masern hät­ten mehr als 60 Länder Lieferprobleme gemel­det, berich­te­ten UNICEF und WHO am Mittwoch in Genf. In ande­ren Fällen trau­ten Familien sich nicht aus dem Haus oder hät­ten kein Geld, zu einer Klinik zu fah­ren. Mindestens 30 geplan­te Impfkampagnen gegen Masern könn­ten aus­fal­len. Laut WHO könn­te die Zahl von Kindern, die an eigent­lich ver­meid­ba­ren Erkrankungen lei­den oder sogar ster­ben, weil sie die Routineimpfungen nicht bekom­men, weit­aus grö­ßer aus­fal­len als die von Covid-19-Betroffenen

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Wie war das noch… mit den RKI-Studien zur Verbreitung der Coronavirus-Infektion?

Insgesamt 4 Studien unter dem Titel "CORONA-MONITORING lokal" hat­te das RKI geplant.

»In der Studie CORONA-MONITORING lokal wer­den vier beson­ders stark betrof­fe­ne Orte der COVID19-Epidemie als Studienorte aus­ge­wählt, in denen jeweils ca. 2.000 Personen ab 18 Jahren in die Studie ein­ge­schlos­sen. Als ers­ter Studienort wur­de die Gemeinde Kupferzell im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg ausgewählt. «

heißt es dazu in einem Dokument vom 15.5. Update 24.9.: Dieses Dokument exis­tiert nicht mehr. In einem Text vom 1.9. wird das Verfahren etwas anders beschrieben.

Zwar wird dies in der Studie nicht so for­mu­liert, doch eine Erwartungshaltung im Rahmen der Aufrechterhaltung einer Angstlage beschreibt der SWR so:

»Die Corona-Lage scheint eini­ger­ma­ßen im Griff. Doch die Behörden war­nen: Eine zwei­te Krankheitswelle könn­te noch kom­men. Um dafür gerüs­tet zu sein, star­te­te das Robert-Koch-Institut eine Studie…«

Danach habe das RKI auf einer Pressekonferenz vom 19.5. ers­te Ergebnisse "in rund sechs Wochen" ange­kün­digt. Inzwischen sind fast 8 Wochen ver­gan­gen. Ergebnisse wur­den noch nicht bekannt.

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