Olfert Landt – Corona-Millionär und Opern-Mäzen

»Musik-unter­stüt­zen­de Labore 
Music-sup­por­ting tes­ting laboratories
Von Normalität im Opernbetrieb konn­te 2020 kei­ne Rede sein. Wann immer Werke in (halb­wegs) ori­gi­na­ler Besetzung und Länge zur Aufführung kom­men konn­ten, war dies der engen Zusammenarbeit mit der Wissenschaft zu ver­dan­ken. Durch die unent­gelt­li­che Zurverfügungstellung von Corona-Tests haben Unternehmen wie das Syntheselabor TIB MOLBIOL in Berlin oder die Biotech-Firma Centogene Unmögliches möglich gemacht: Trotz Pandemie konn­ten so selbst Großprojekte wie die Walküre-Produktion der Deutschen Oper Berlin oder die Konzert- und Aufnahmeaktivitäten der Cappella Aquileia bei den Heidenheimer Opernfestspielen stattfinden.«

Das erfah­ren wir in der Rubrik "BESTE FÖRDERER" auf oper-awards.com.

Frau Dr. Landt bezeich­net sich auf ihrem Instagram-Account als "Opera-Freak, Worldtraveler and Photographer“. Das Freakige drückt sich auch dar­in aus, daß sie einem exklu­si­ven Förderkreis der Deutschen Oper Berlin angehört.

Dort sitzt sie neben RepräsentantInnen von

    • BMW,
    • Daimler AG,
    • Deutsche Bank AG auch zusam­men mit
    • Bernd Pischetsrieder (dem laut Spiegel 2006 sei­ne Absetzung als VW-Chef mit 50 Mio. € ver­gol­det wor­den sein soll),
    • Arend Oetker, Chef der Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG und u.a. Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
    • Ulrike Teschke, Geschäftsführerin des Tagesspiegel

Es wäre sicher Verschwörungstheorie, den letz­ten Namen mit 3 PR-Artikeln des Tagesspiegels zur Familie Landt in Verbindung zu bringen:
Schneller Erkennungsdienst, „Der Staat kennt mich nur als Steuerzahler“, Berliner Firma pro­du­ziert Coronavirus-Tests für die gan­ze Welt

Das wäre schon des­halb unzu­läs­sig, weil Frau Teschke zum Zeitpunkt des Erscheinens der ers­ten bei­den Artikel noch gar nicht beim Tagesspiegel war…
Ihr hin und wie­der in der Oper zu begeg­nen, kann den­noch bei ihrem Engagement in 10 Medienunternehmen hilf­reich sein.

Die Gattin des oben erwähn­ten Förderers der Deutschen Oper Arend Oetker ist Mitglied des Stiftungsrat der Stiftung Charité… (vgl. Stiftung Charité – fest in der Hand der Wirtschaft).


Zu Olfert Landt gibt es jede Menge Informationen hier mit die­sem Suchbegriff. Zu Centogene siehe:

Wer steckt hin­ter Centogene? Die Crème de la Crème von Big Pharma und Bill Gates
Auch Ex-Centogene-Chef trom­mel­te früh für Millionen Tests
Centogene sichert sich Zugang zu Corona-Schnelltest
Endlich! 98 Prozent in 39 Minuten
"Initiative Wir tes­ten" von Testanbieter betrieben
Corona: schier uner­schöpf­li­che Geldquelle

6 Antworten auf „Olfert Landt – Corona-Millionär und Opern-Mäzen“

  1. Mir wird schlecht, wenn ich das lese.…..Es wird immer abstruser.…
    Oder deka­den­ter? Vielleicht ist das das unver­wech­sel­bars­te Symptom von Corona! Alle deka­den­ten Geschwüre die­ser Zeit zei­gen sich über kurz oder lang an der Oberfläche.

  2. Es ist natür­lich ein wahn­sin­ni­ger Skandal, dass die Frau vom PCR-Test-Hersteller, zusam­men 5 ande­ren Firmen und einer Zeitung im Förderkreis der Oper sitzt und den Musikern Corona-Tests gespen­det hat…

    1. @Markus
      Yep. Aber wenn schon, denn schon: ist es "natür­lich ein wahn­sin­ni­ger Skandal", wenn sich x‑Tausend (x>20) MaßnahmengegnerInnen zusam­men mit einer y‑Menge (y unbe­kannt, aber in gewis­sen Kreisen ger­ne hoch "geschätzt") von "ReichsbürgerInnen" (o.ä.) auf einer Fläche von z Quadratkilometern (inner­halb von n Stunden) auf(ge)halten (haben)?

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