RKI: Zahl und Anteil der "Impfdurchbrüche" steigen

Immer noch trifft es vor­nehm­lich die alten Menschen, doch auch bei den unter 60-Jährigen beträgt die Zahl fast 75.000. Das geht aus dem jüngs­ten Wochenbericht des RKI vom 21.10. hervor.

rki​.de (21.10.)

Verglichen mit dem Bericht aus der Vorwoche sind mehr als 6.000 Fälle bei den Ü‑60 und über 36.000 für die Jüngeren dazu gekommen.

Die glei­che Tendenz ist zu sehen bei Hospitalisierung und Todesfällen:

rki​.de (21.10.)

In einer Woche ist die Zahl der "COVID-19-Fälle mit wahr­schein­li­chem Impfdurchbruch, die ver­stor­ben sind", von 817 auf 943 gestiegen.

Erstaunlich wirkt ange­sichts des besorg­nis­er­re­gen­den Trends die Bewertung des RKI:

»Betrachtet man den Anteil der Impfdurchbrüche an allen COVID-19-Fällen wird deut­lich, dass nur ein gerin­ger Anteil der hos­pi­ta­li­sier­ten, auf Intensivstation betreu­ten bzw. ver­stor­be­nen COVID-19-Fälle als Impfdurchbruch zu bewer­ten ist. Unter den ins­ge­samt 943 COVID-19-Fällen mit Impfdurchbrüchen, die ver­stor­ben sind, waren 695 (74 %) 80 Jahre und älter. Das spie­gelt das gene­rell höhe­re Sterberisiko − unab­hän­gig von der Wirksamkeit der Impfstoffe − für die­se Altersgruppe wider. 

Zusammengefasst bestä­ti­gen die Anzahl der wahr­schein­li­chen Impfdurchbrüche sowie die nach der Screening-Methode geschätz­te Wirksamkeit der ein­ge­setz­ten Impfstoffe die hohe Wirksamkeit aus den kli­ni­schen Studien. Dass im Laufe der Zeit mehr Impfdurchbrüche ver­zeich­net wer­den, ist erwart­bar, da gene­rell immer mehr Menschen geimpft sind und sich SARS-CoV‑2 der­zeit wie­der ver­mehrt aus­brei­tet. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, als voll­stän­dig geimpf­te Person mit dem Virus in Kontakt zu kommen.«

17 Antworten auf „RKI: Zahl und Anteil der "Impfdurchbrüche" steigen“

  1. "80 Jahre und älter. Das spie­gelt das gene­rell höhe­re Sterberisiko − unab­hän­gig von der Wirksamkeit der Impfstoffe − für die­se Altersgruppe wider." 

    Dazu fällt mir jetzt wirk­lich nichts mehr ein…
    Wie war das noch mal, als vor mehr als einem Jahr Kritiker der Maßnahmen, ande­re Covidioten und rück­sichts­lo­se Menschenhasser wie ich dar­auf hin­ge­wie­sen hat­ten, dass die meis­ten an Covid19 ver­stor­be­nen sehr alt waren und zahl­rei­che Nebenerkrankungen hatten…?

    1. @Dirk
      Der Doppeldenk hat mich von Anfang an fast am meis­ten auf­ge­regt. Und es ist im Lauf der Zeit noch schlim­mer gewor­den. Einfach nur zum Brechen.

    2. Da ja in Rumänien gera­de (wie­der?) alles(?) zusam­men­bricht(?), habe ich mir mal das gest­ri­ge "Buletin de Presa" des dor­ti­gen RKI-Äquivalents reingezogen:
      https://stirioficiale.ro/informatii/buletin-de-presa-21-octombrie-2021-ora-13–00

      Auch ohne ver­hand­lungs­si­che­re Rumänischkenntnisse kann man das in guter Qualität lesen: (ange­fan­gen bei "Dintre cele 448 de decese …" )

      "Von den 448 Todesfällen ent­fiel 1 auf die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen, 21 auf die Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen, 66 auf die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen, 104 auf die Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen, 148 auf die Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen und 108 auf die Altersgruppe der über 80-Jährigen.

      412 der erfass­ten Todesfälle betra­fen Patienten mit Komorbiditäten, 12 ver­stor­be­ne Patienten hat­ten kei­ne Komorbiditäten, und für 24 ver­stor­be­ne Patienten wur­den bis­her kei­ne Komorbiditäten gemeldet.

      Von den ins­ge­samt 448 Patienten, die star­ben, waren 412 unge­impft und 36 geimpft. Die 36 geimpf­ten ver­stor­be­nen Patienten waren zwi­schen 23 und 80 Jahre alt. 35 der ver­stor­be­nen geimpf­ten Patienten wie­sen Komorbiditäten auf, und bei 1 ver­stor­be­nen Patienten wur­den kei­ne Komorbiditäten angegeben."

      [Übersetzt mit http://​www​.DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor (kos­ten­lo­se Version)]

      Das mit den "Komorbiditäten" ver­mis­se ich in den RKI-Berichten (war mal bei der Risikobewertung für schwan­ge­re Frauen im "Epidemiologischen Bulletin" erwähnt, sonst konn­te ich nichts fin­den – oder kann mich da jemand verbessern?).
      Bei den (oft so genann­ten) "angeb­li­chen Impftoten" dür­fen sie nicht fehlen.
      Einen – nicht unbe­rech­tig­ten – Einwand eines Rechtgläubigen ken­ne ich bereits: "Komorbidität" sei doch ü50 "nor­mal" und des­we­gen als Kriterium irrele­vant; stimmt natür­lich, wenn man dar­un­ter jedes Zipperlein ver­steht … und stets "Covid-19" als Haupt-Todesursache ange­ben darf. "Impfungen" oder "Krankenhauskeime" wären dem­nach gemei­ne Unterstellungen … .
      Wie wär's dann mit irgend­ei­ner die­ser "Morbiditäten"?:
      https://​www​.desta​tis​.de/​D​E​/​T​h​e​m​e​n​/​G​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​-​U​m​w​e​l​t​/​G​e​s​u​n​d​h​e​i​t​/​T​o​d​e​s​u​r​s​a​c​h​e​n​/​T​a​b​e​l​l​e​n​/​g​e​s​t​o​r​b​e​n​e​_​a​n​z​a​h​l​.​h​t​m​l​?​n​n​=​2​1​0​776
      Davon hat­te ich bereits vor Ü50 ein paar schon­mal (aller­dings nie län­ger als ein paar Wochen) und hät­te mich bei jeder über mein bevor­ste­hen­des Ableben geärgert … .

      Interessant auch, dass in D 2019 gut 4% der regis­trier­ten Todesfälle auf "Symptome und abnor­me kli­ni­sche und Laborbefunde, die ande­ren­orts nicht klas­si­fi­ziert sind" zurück­zu­füh­ren waren.

      "MenschenhasserInnen" oder "ExpertInnen" dür­fen das natür­lich ver­schie­den inter­pre­tie­ren. Dito Volksver:etzer.

      1. Nachträge: "Komorbidität" (klingt zwar wis­sen­schaft­li­cher, aber …) heißt beim RKI i.d.R. "Vorerkrankungen" aber selbst damit ist man dort eher sparsam.

        Auch zur (täg­li­chen) Mortalität ("an und mit") in Rumänien habe ich mir mal die (über­schau­ba­re) Mühe gemacht sie in Relation zu setzen.
        448 pro Tag ent­sprä­chen auf D umge­rech­net ca. 1800.
        "Ausreißer" von über 3000 Todesfällen pro Tag gibt es hier öfter (vor allem in Winterhalbjahren – auch ohne "Lockdowns").
        Gemäß
        https://​www​.un​.org/​e​n​/​d​e​v​e​l​o​p​m​e​n​t​/​d​e​s​a​/​p​o​p​u​l​a​t​i​o​n​/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​s​/​p​d​f​/​m​o​r​t​a​l​i​t​y​/​W​M​R​2​0​1​9​/​W​o​r​l​d​M​o​r​t​a​l​i​t​y​2​0​1​9​D​a​t​a​B​o​o​k​l​e​t​.​pdf
        hat­te Rumänien 2019 übri­gens eine fast 20% höhe­re Sterberate als D (13,2 statt 11,2 Promille in 2019) – unter Berücksichtigung des­sen und der (will­kür­li­chen?) Etikettierung von Todesursachen bleibt, außer "Anekdotischem" und rei­ße­ri­scher Berichterstattung (wenn über­haupt) nicht viel jen­seits von dem, was man seit spä­tes­tens 1990 jedes Jahr von dort hät­te berich­ten können.
        Seit https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​C​i​g​hid hat man weit­ge­hend dar­auf ver­zich­tet. Erst recht dar­auf, "Lockdowns" als "Lösungen" dafür zu betrachten.

    3. https://​www​.open​pe​ti​ti​on​.de/​p​e​t​i​t​i​o​n​/​k​o​m​m​e​n​t​a​r​e​/​s​o​f​o​r​t​i​g​e​r​-​s​t​o​p​p​-​d​e​s​-​e​i​n​s​a​t​z​e​s​-​m​o​b​i​l​e​r​-​i​m​p​f​t​e​a​m​s​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​d​e​s​-​m​a​s​k​e​n​z​w​a​n​g​s​-​u​n​d​-​s​c​h​n​e​l​l​t​e​sts

      Hallo alle Corodok-Leser und Corodok-Kommentatoren!

      Es geht nicht um alte oder jun­ge Menschen, es geht um uns ALLE. Bitte unter­zeich­net und ver­teilt auch die­se Petition. STOP SOFORT ALLE MASSNAHMEN! Auch in den ein­zel­nen Bundesländern darf die "Epidemische Notlage natio­na­ler Tragweite" AUF KEINEN FALL wei­ter bestehen bleiben!

  2. Es ist wirk­lich unglaub­lich, wie unver­hoh­len hier die Tatsachen zurecht gebo­gen wer­den. Aber ange­sichts des­sen, dass die brei­te Masse offen­sicht­lich die Fähigkeit zum logi­schen Denken ver­lo­ren hat oder vor lau­ter Freude über die wie­der­ge­won­ne­nen „Freiheiten“ nichts mit­be­kommt, fällt das nicht wei­ter auf.

  3. "Alte Menschen haben ein viel höhe­res Risiko zu ster­ben, als jun­ge Menschen. Das ver­steht eigent­lich jeder. Möchte man mei­nen, oder? Doch in der Coronakrise lag von Anfang an der Hauptfokus auf Kindern, jun­gen Erwachsenen und Menschen unter 65 Jahren. Es wur­den in Deutschland und fast allen Ländern – außer in Demokratien wie in Schweden – die Schulen geschlos­sen, Läden zuge­sperrt, Sport- und Kulturveranstaltungen abge­sagt, alles Orte, die von 87-jäh­ri­gen Altenheimbewohner*innen eher sel­ten besucht wer­den. Und damit der Wahnsinn kom­plett wur­de, hat man die 87-jäh­ri­gen Altenheimbewohner*innen iso­liert, sie durf­ten nicht mehr gemein­sam essen, kei­nen Besuch emp­fan­gen und wenn sie nach 6 Wochen oder 2 Monaten so rich­tig demo­ti­viert waren und noch. "
    https://​www​.cle​mens​he​ni​.net/​2​g​-​a​l​s​-​l​e​b​e​n​s​g​e​f​a​hr/

  4. Wahnsinn. Menschen über 80 kön­nen erkran­ken und ster­ben, auch an/mit Corinna. An oder mit ohne Gen-Injektion.
    Da muss ich wie­der an den Kakao den­ken, von dem man nicht auch noch trin­ken sollte.

  5. 80 Jahre und älter. Das spie­gelt das gene­rell höhe­re Sterberisiko − unab­hän­gig von der Wirksamkeit der Impfstoffe − für die­se Altersgruppe wider.

    Aluhutbewertung!
    Nach Genuss einer ver­gif­te­ten Suppe sind lei­der pro­zen­tu­al die über 80 Jährigen in der Mehrheit ver­stor­ben. Die Jüngeren haben zum gro­ßen Teil überlebt. 

    Das spie­gelt gene­rell das höhe­re Sterberisiko-unab­hän­gig von der Wirksamkeit der Giftstoffe- für die­se Altersgruppe wider.

  6. "Luigi Warren @luigi_warren

    URGENT: Covid vac­ci­nes will keep you from acqui­ring full immu­ni­ty EVEN IF YOU ARE INFECTED AND RECOVER"

    https://​twit​ter​.com/​l​u​i​g​i​_​w​a​r​r​e​n​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​5​1​4​0​9​2​0​6​1​6​7​3​0​6​240

    "Aside from that, ever­ything is fine."

    ttps://alexberenson.substack.com/p/urgent-covid-vaccines-will-keep-you/comments?r=m7jq6&utm_campaign=post&utm_medium=web&utm_source=

  7. … es gab mal ein "Studienergebnis" bezgl. der Pfizer-Suppe :

    Von ca. 20.000 "Placebogespritzten" wur­de bei 162 Probanden Sars-CoV‑2 detek­tiert … Damals …

    In der neu­en Booster-Studie wur­den in der Gruppe der "Vollimmunisierten", also 5000 dop­pelt mit Pfizer gespritz­te Personen, 109 Probanden mit Sars-CoV‑2 detektiert …

    Hochgerechnet auf 20.000 "voll­im­mu­ni­sier­te" Teilnehmer über­trifft man das "über­ra­gen­de Ergebnis" der Zulassungsstudie … Das Ergebnis zwi­schen "Vollimmunisierten" gegen "ehe­mals Gesunde" lau­tet dem­nach 436 : 162 …

    ,, Herr, wirf Hirn vom Himmel … "

    https://​inves​tors​.bio​n​tech​.de/​d​e​/​n​e​w​s​-​r​e​l​e​a​s​e​s​/​n​e​w​s​-​r​e​l​e​a​s​e​-​d​e​t​a​i​l​s​/​d​a​t​e​n​-​a​u​s​-​p​h​a​s​e​-​3​-​s​t​u​d​i​e​-​v​o​n​-​p​f​i​z​e​r​-​u​n​d​-​b​i​o​n​t​e​c​h​-​z​e​i​g​e​n​-​h​ohe

    1. Über wel­che Monate hin­weg und in wel­chen Geographien? Ich neh­me an auf der Nordhalbkugel im Sommer? Aber wohl auch in Brasilien im Winter? Wie war die Verteilung mit wel­chen wirt­schaft­lich sozia­len Bezügen (Einsiedler auf dem Land Großfamilie in der Wellblechhütte? und war­um wur­den wo die über 3000 aussortiert.
      Die Faktoren Zeit und Saisonalität spie­len doch eine wesent­li­che Rolle.

  8. die Corona-"Impfung",
    begin­nend bei den Ältesten,
    irgend­ei­nen posi­ti­ven Einfluss (=Verhinderung/Abschwächung u.ä.)
    auf
    – die Ansteckungsfähigkeit
    – die Entwicklung der Krankheit
    – die Schwere der Erkrankung
    – den Todeszeitpunkt

    haben wür­de,

    MÜSSTE

    das Durchschnittsalter der (an/mit Corona) Versterbenden

    im Laufe der Zeit (deut­lich) sinken!

    Das kann selbst das RKI (der­zeit noch nicht) belegen!

    u.a.
    https://​twit​ter​.com/​S​H​o​m​b​u​r​g​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​4​9​7​9​1​4​4​8​0​0​6​7​6​6​593

    1. Solange die Impfquote in allen Altersgruppen gleich bleibt, soll­te sich am Durchschnittsalter der Verstorbenen nichts ändern. Der eini­zi­ge Zeitraum, in dem die Impfquote der Älteren deut­lich über der der Jüngeren lag, war in der drit­ten Welle im Frühjahr. Und sie­he da, genau in die­sem Zeitraum star­ben rela­tiv gese­hen mehr Jüngere:

      https://​coro​na​.stat​.uni​-muen​chen​.de/​m​a​ps/ (Gemeldete Todesfälle -> Todesfälle nach Altergruppen -> Kompletter Zeitraum -> Dann zwei­te und drit­te Welle vergleichen)

  9. Vaccine-shame-attack bald auch hier?:

    "Um mehr Menschen zur Impfung gegen das Coronavirus zu bewe­gen, grei­fen Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde in der Türkei zu frag­wür­di­gen Mitteln. In einem Dorf in der öst­li­chen Provinz Mus wer­den die Namen der nicht oder nicht voll­stän­dig Geimpften über die Lautsprecher der dor­ti­gen Moschee aus­ge­ru­fen und sie wer­den zur Impfung auf­ge­for­dert. In der gesam­ten Provinz sei­en zudem Gesundheitsteams unter­wegs, die von Tür zu Tür gin­gen und für eine Impfung wer­ben. Auch in der Türkei gilt kei­ne gene­rel­le Impfpflicht. "

    https://www.n‑tv.de/panorama/13–08-Namen-Ungeimpfter-von-tuerkischer-Moschee-ausgerufen–article21626512.html

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