Innenministerium läßt "Schockpapier" verschwinden.

Mitte März hat­te das Bundesinnenministerium ein gehei­mes Thesenpapier "Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekom­men" erstellt. Erst auf öffent­li­chen Druck wur­de es am 28.4. ver­öf­fent­licht. Inzwischen ist es gelöscht. Es kann aber hier ein­ge­se­hen werden.

Update 13:14: Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, daß das Papier unter einem ande­ren Link dort steht (Google kennt den heu­te nicht).

Siehe auch: Schock-Papier – ver­faßt von Lobbyisten und ver­stö­ren­dem SprachlehrerSchockpapier Innenministerium: Verfasser plau­dert Interessantes aus und Wie war das noch… mit dem Schock-Papier des Innenministeriums?Neues vom Mitverfasser von Seehofers "Schockpapier".

6 Antworten auf „Innenministerium läßt "Schockpapier" verschwinden.“

  1. Sucht man auf der Seite des BMI nach Schockwirkung, so taucht das Dokument auf [1]. Anhand des URL-Parameters "v" (wohl Version) lässt sich dort eine 6 statt einer 4 erkennen.
    Das führt zu einer inter­es­san­ten Beobachtung: Das Ministerium führt für ein solch wich­ti­ges Dokument kei­ner­lei Versionshistorie im Dokument selbst. Auch kein Datum der aktu­el­len Version ist ange­ge­ben. Aber wen wun­dert das, wenn nicht ein­mal Autoren ange­ge­ben werden.

    Der URL-Parameter ist übri­gens nicht der Grund dafür, dass Google ins Leere greift: Man hat die Benamung des Dokuments geän­dert, von "szenarienpapier-covid-19.pdf" zu "szenarienpapier-covid19.pdf".

    [1] https://www.bmi.bund.de/SiteGlobals/Forms/suche/expertensuche-formular.html?resourceId=9389478&input_=9389000&pageLocale=de&templateQueryString=schockwirkung&submit.x=15&submit.y=31
    [2] https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid-19.pdf?__blob=publicationFile&v=4
    [3] https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.pdf?__blob=publicationFile&v=6

  2. Man soll­te sich in die­sen Zeiten jeg­li­che Papiere, Artikel und ande­re »Beweise« bei­zei­ten her­un­ter­la­den und ggf. sogar ausdrucken.

    Das »Schockpapier« ist sicher­lich bei Tausenden Widerständlern noch zu krie­gen, soll­te es je tat­säch­lich offi­zi­ell nicht mehr erreich­bar sein.

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