Spitzenbeamte der EMA machten Druck für schnelle Biontech-Zulassung

focus.de mel­det am 2.3.:

»Mails aus November auf­ge­taucht"
Die Lage ist auf­ge­heizt": EMA-Mitarbeiter woll­ten Biontech-Zulassung beschleunigen

Aus ver­trau­li­chen Mails der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) geht her­vor, dass hoch­ran­gi­ge Mitarbeiter bei der Zulassung des welt­weit ers­ten Impfstoffs gegen Covid-19 von Biontech/Pfizer im Herbst 2020 aufs Tempo drü­cken woll­ten. Die inter­nen Schreiben geben einen Einblick in die hit­zi­gen Diskussionen kurz vor der ers­ten Zulassung. Das berich­tet der "Business Insider". Dem Blatt lie­gen die Mails nach eige­nen Angaben vor, die EMA habe deren Echtheit bestätigt…

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Israel-Besuch des Pfizer-CEOs abgesagt, weil er nicht vollständig geimpft ist

Der Besuch im "Testlabor für die Welt", wie Bourla sich aus­ge­drückt hat­te, soll­te auch im Wahlkampf eine Rolle spie­len. Die "Jerusalem Post" mel­det am 6.3.:

»Pfizer-CEO Albert Bourla hat sei­nen erwar­te­ten Besuch in Israel abge­sagt, nach­dem sich her­aus­stell­te, dass er nicht voll­stän­dig gegen das Coronavirus geimpft wur­de, berich­te­te N12 am Freitag.

Dem Sender zufol­ge haben sowohl Bourla als auch die Mitglieder der Delegation, die ihn bei sei­nem Besuch beglei­ten soll­te, die zwei­te Dosis des Impfstoffs nicht erhalten.

Daraufhin wur­de beschlos­sen, den Besuch um eini­ge Tage zu ver­schie­ben, was wegen der bevor­ste­hen­den israe­li­schen Wahlen auch eine logis­ti­sche Herausforderung darstellte. 

Bourla sag­te im Dezember, dass er den Impfstoff noch nicht erhal­ten hat, weil er sich nicht "sich vor­drän­geln" möch­te und war­ten wür­de, bis sei­ne Altersgruppe als nächs­te geimpft wird. Als sol­cher hat er die ers­te Dosis erhal­ten, aber noch nicht die zwei­te.«

Sie müs­sen da merk­wür­di­ge Kriterien haben in sei­ner Heimat Griechenland.

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Pflegeschutzbund fordert Erleichterungen für Geimpfte

»Der BIVA-Pflegeschutzbund for­dert eine sofor­ti­ge Anpassung der Besuchsverordnungen für geimpf­te Pflegeheimbewohner. Trotz erfolg­ter Impfungen in so gut wie allen Heimen der Bundesrepublik war­te­ten die alten Menschen wei­ter­hin auf Erleichterungen der beson­ders strik­ten Kontaktbeschränkungen, erklär­te BIVA-Vorsitzender Manfred Stegger in Bonn. Besuche nach den all­ge­mein gel­ten­den Regeln müss­ten jetzt unver­züg­lich ermög­licht wer­den. "Die Politik hat bis­her offen­bar nach erfolg­ter Impfkampagne in den Heimen die Bewohnerinnen und Bewohner wie­der ver­ges­sen", sag­te Stegger. Seit Wochen lie­ge eine Empfehlung des Ethikrates vor, die­ser Personengruppe mit dem erreich­ten Impfschutz spür­ba­re Erleichterungen zu ermög­li­chen, beton­te er. Doch es sei wenig gesche­hen.«

Darüber infor­miert heu­te tagesschau.de. Die Pressemitteilung gibt es hier. Warum die Organisation die­se Triage von Grundrechten mit­trägt, erscheint schlei­er­haft. Richtig bleibt anzu­pran­gern, daß die SeniorInnen nach Strich und Faden belo­gen wurden.

Obduktion angeordnet. 49-Jährige stirbt nach Impfung, Kollegin mit Lungenembolie im Krankenhaus

Auf noen.at ist heu­te zu lesen:

»Neue Details zu Tod nach Corona-Impfung
Einen Tag nach dem NÖN-Bericht über den Tod einer Krankenschwester aus dem Landesklinikum Zwettl wur­den am Samstag neue Details dazu bekannt. Bestätigt ist: Die Frau wur­de ver­gan­ge­nes Wochenende aus einem nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Krankenhaus in der Intensivstation des AKH Wien auf­ge­nom­men. „Die Frau erhielt zehn Tage vor der Spitalsaufnahme die ers­te Teilimpfung eines Covid19-Impfstoffes“, sagt eine AKH-Sprecherin. Einen Tag nach der Überstellung starb die Krankenschwester an einer schwe­ren Gerinnungsstörung…

Kollegin mit Lungenembolie im Spital
Mittlerweile sorgt ein wei­te­rer Fall für Gesprächsstoff: Eine zwei­te, etwa 30-jäh­ri­ge Mitarbeiterin liegt aktu­ell auf der inter­nen Abteilung des Krankenhauses. Auch sie soll zuvor eine Astra Zeneca-Impfung erhal­ten haben. 

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Landrat eröffnet „Reste-Impfbörse“

»

Borken – Für die Menschen im Kreis Borken (NRW) hat sich ein Schlupfloch auf­ge­tan, schnel­ler als üblich den Corona-Schutz zu erhal­ten. Ganz legal.

Das Zauberwort heißt „Reste-Impfbörse“. Auf einer Internetseite kön­nen sich Interessierte regis­trie­ren, kom­men so mit etwas Glück frü­her an den Schutzstoff. Landrat Dr. Kai Zwicker (53): „Wir kön­nen sie dann für die Verwendung von übrig geblie­be­nen Impfstoff-Dosen kon­tak­tie­ren, wenn ande­re Personen kurz­fris­tig absagen.“

Kleiner Haken, so Zwicker: „Auch bei der Impfbörse wer­den spon­ta­ne Nachrücker nach der Prioritätenliste der Impfverordnung aus­ge­sucht.“ Außerdem ist Schnelligkeit gefragt: Nach der Benachrichtigung bleibt nur eine Stunde Zeit, um am Impfzentrum in Velen zu erschei­nen…«
bild.de

Startet das Rollator-Rennen in Borken?

Kein Speisesaalbesuch für Geimpfte

faz.net berich­tet am 4.3. über ein ent­spre­chen­des Urteil:

»Das Verwaltungsgericht Freiburg hat­te am Donnerstag als wohl ers­tes deut­sches Gericht dar­über zu ent­schei­den, ob die gel­ten­den Corona-Maßnahmen auch gegen­über geimpf­ten Personen auf­recht­erhal­ten wer­den dürfen… 

In der für das Verwaltungsgericht maß­geb­li­chen baden-würt­tem­ber­gi­schen Corona-Verordnung ist ledig­lich die Möglichkeit vor­ge­se­hen, „aus wich­ti­gem Grund im Einzelfall Abweichungen“ zu gestat­ten. Auf die­se Klausel hat­te sich ein Seniorenheim in Steinen im Landkreis Lörrach beru­fen, das sei­nen Gastronomiebetrieb in einem gemein­sa­men Speisesaal wie­der­auf­neh­men woll­te. Heimbewohner, die zuvor geimpft wor­den waren oder nach einer über­stan­de­nen Corona-Infektion über natür­li­che Abwehrkräfte ver­fü­gen, soll­ten dort wie­der zusam­men essen und sich unter­hal­ten dür­fen; die Bewirtung soll­te aus­schließ­lich durch geimpf­tes oder gene­se­nes Pflegepersonal erfolgen.

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Handelskrieg mit Impfstoffen?

Während #ZeroCovid von welt­wei­ter Gerechtigkeit träumt und lee­re Sprüche von welt­wei­ter Solidarität geklopft wer­den, schafft die EU Fakten.

»Beim Impfstoff begeht Italien einen ris­kan­ten Tabubruch« schreibt die "Welt" heu­te und weiter:

»Italien mit sei­nem neu­en Premier Mario Draghi ist das ers­te EU-Land, das den Export eines Corona-Impfstoffs ver­wehrt hat. 250.000 Dosen für Australien wur­den erst ein­mal blo­ckiert. Doch der Ausfuhrstopp könn­te ein böses Nachspiel haben – auch für Deutschland.

Mario Draghi greift durch. Kaum im Amt, ver­an­lass­te der neue Regierungschef Italiens einen Exportstopp für Lieferungen des AstraZeneca-Impfstoffs in einen Drittstaat. Ursprünglich soll­ten rund eine Viertelmillion Dosen aus einem ita­lie­ni­schen Werk des Konzerns nach Australien gehen. Doch weil der bri­tisch-schwe­di­sche Konzern sei­ne Vertragszusagen gegen­über der EU bis­her nicht ein­hält, zog Draghi nach Absprache mit der EU-Kommission am ver­gan­ge­nen Freitag die Reißleine – als ers­tes EU-Mitgliedsland überhaupt.

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WHO lehnt geplante Impfpässe der EU ab

Ganz zutref­fend scheint die­se Überschrift auf sueddeutsche.de vom 5.3. nicht zu sein. Der Artikel ver­weist aber dar­auf, daß wir es nicht mit einem so ein­heit­li­chen und über­mäch­ti­gen Block zu tun haben, wie er in man­chen Kommentaren hier geschil­dert wird.

»Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lehnt die von der EU-Kommission geplan­ten Impfpässe ab. Zwar sei die für den Sommer ange­kün­dig­te Einführung "wohl unver­meid­lich", sag­te der Regionaldirektor der WHO/Europe, Hans Kluge, der Welt. "Aber es ist kei­ne Empfehlung der WHO." Es gebe erns­te Bedenken: So sei unsi­cher, wie lang eine Immunität anhal­te. Auch kön­ne ein Impfstoff "nicht unbe­dingt die Ansteckung ande­rer Menschen verhindern".«

Das Interview der "Welt" (Bezahlschranke) ist zurück­hal­ten­der mit »Es gibt ernst zu neh­men­de Bedenken beim Impfpass« über­schrie­ben. Darin wird deut­lich, daß auch Kluge die Maßnahmen fast voll­stän­dig mit trägt:

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Impfen muß sich wieder lohnen!

»Arbeit in Impf- und Testzentren: Ärzte müs­sen kei­ne Sozialabgaben zahlen
04.03.2021 – Arbeiten Ärzte in einem Impf- oder Testzentrum oder in mobi­len Teams, sind die­se Einnahmen nicht sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig. Das hat der Gesetzgeber jetzt festgelegt.

Die KBV hat­te sich dafür stark gemacht, da sich ansons­ten eine hono­rar­ärzt­li­che Tätigkeit finan­zi­ell kaum gelohnt hätte.

Sie wur­de in das Gesetz zur Reform der tech­ni­schen Assistenzberufe in der Medizin und zur Änderung wei­te­rer Gesetze (MTA-Reform-Gesetz) auf­ge­nom­men, das am 3. März im Bundesanzeiger ver­öf­fent­licht wur­de…«

So freut sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung.

Der Fake der Ständigen Impfkommission zu AstraZeneca

Quelle: fr.de

Am 29.1. hat­te das RKI noch erklärt:

»In der Auswertung der Zulassungsstudien konn­ten für die Altersgruppe ≥65 Jahre nur jeweils etwa 300 TeilnehmerInnen in der Impfstoff- und Placebo-Gruppe berück­sich­tigt wer­den. Diese Datenlage reicht nicht aus, um eine wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Aussage über die Wirksamkeit des Impfstoffs in die­ser Altersgruppe zu treffen.«

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