Uber Pfizer

Die mona­te­lan­gen Recherchen zahl­rei­cher inter­na­tio­na­ler JournalistInnen in 124.000 inter­nen Dokumenten von Uber tref­fen in deut­schen Medien, gemes­sen an Tips zum Sparen rus­si­schen Gases und selbst dem Interesse an Affenpocken, auf wenig Resonanz. Zu pein­lich sind die Beweise für jah­re­lan­ges Bearbeiten von Politik und Medien durch die Firmen-Lobbyisten.

Man mag sich nicht vor­stel­len, wie ange­sichts des rela­tiv klei­nen Marktes von Fahrdiensten jemals das Vorgehen von Pharmariesen wie Pfizer mit sei­ner kri­mi­nel­len Vorgeschichte (s.u.) auf­ge­klärt wer­den soll.

Bevor alte und neue Säue durch die Dörfer getrie­ben wer­den, blei­ben wir zunächst bei Uber:

Auf boerse-online.de ist am 11.7. zu lesen:

»LONDON (dpa-AFX) – Öffentlich gewor­de­ne E‑Mails und Chats des Fahrdienst-Vermittlers Uber aus den Jahren 2013 bis 2017 geben tie­fe­re Einblicke in das dama­li­ge aggres­si­ve Geschäftsgebaren des Unternehmens. So habe Uber ver­sucht, Zusammenstöße zwi­schen Taxifahrern und sei­nen Chauffeuren zu Lobbyzwecken zu nut­zen und wäh­rend Behörden-Razzien auch in euro­päi­schen Städten Computer per Fernzugriff blo­ckiert, geht aus Medienberichten auf Basis der inter­nen Kommunikation am Montag hervor.

Mehr als 124 000 Dokumente wie E‑Mails und Chatnachrichten wur­den der bri­ti­schen Zeitung "Guardian" zuge­spielt. Als Quelle gab sich nach der Veröffentlichung ein ehe­ma­li­ger Uber-Manager zu erken­nen. Mark McGann war Lobbyist für den Fahrdienst-Vermittler in Europa. Er habe beschlos­sen, als Whistleblower auf­zu­tre­ten, weil er glau­be, dass Uber bewusst Gesetze miss­ach­tet habe. "Ich bin zum Teil ver­ant­wort­lich", sag­te er dem "Guardian". Er sei der­je­ni­ge gewe­sen, der Regierungen und Öffentlichkeit von Vorteilen des Uber-Modells zu über­zeu­gen ver­such­te. Nun habe er ein schlech­tes Gewissen: "Wir haben den Leuten in Wirklichkeit eine Lüge verkauft."…

An der Auswertung die­ser soge­nann­ten Uber-Files waren das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) und mehr als 180 Journalisten Medien betei­ligt, dar­un­ter "Le Monde", "El País" und "Washington Post". In Deutschland arbei­te­ten Reporterinnen und Reporter von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" mit.«

FAZ in Erklärungsnot

Auf faz.net ist man am 11.7. sehr bemüht, die Vorfälle in die Vergangenheit zu ver­le­gen und den Eindruck eines geläu­ter­ten Unternehmens zu erwe­cken. Offenbar ist die FAZ direkt betroffen:

»Uber in Erklärungsnot

Eine Serie von Enthüllungsberichten gibt Einblicke in das dama­li­ge Geschäftsgebaren Ubers zwi­schen 2013 und 2017. Der Ökonom Justus Haucap bestrei­tet Vorwürfe, er habe im Auftrag für Uber einen Gastbeitrag für die F.A.Z. geschrieben.

Eine Serie neu­er Enthüllungsberichte hat Uber ein­mal mehr in die Defensive gebracht. Der ame­ri­ka­ni­sche Fahrdienst wird dar­in als Unternehmen beschrie­ben, das wenig Skrupel bei sei­ner inter­na­tio­na­len Expansion hat­te, sei­ne eige­nen Geschäftsmethoden für ille­gal hielt, bei Razzien sei­ne Computer mit einem „Kill Switch“ unzu­gäng­lich mach­te und eine frag­wür­di­ge Nähe zu mäch­ti­gen Politikern kultivierte…

Sie pas­sen in das Bild der Kalanick-Ära, in der Uber oft mit Skandalen auf­fiel. Kalanick muss­te 2017 zurück­tre­ten, heu­te wird das Unternehmen von Dara Khosrowshahi geführt und distan­ziert sich aus­drück­lich von Mitgründer Kalanick. Uber bestritt jetzt kei­ne der in den Berichten geäu­ßer­ten Anschuldigungen und sag­te, Uber sei heu­te „ein ande­res Unternehmen“, das kei­ne Ausreden für „ver­gan­ge­nes Verhalten“ gebrau­chen wolle…

Uber soll den Berichten zufol­ge auch Absprachen mit dem deut­schen Ökonomen Justus Haucap getrof­fen haben, gegen Bezahlung eine Studie und einen Zeitungsartikel zu posi­ti­ven Wirkungen einer Liberalisierung des Taximarkts zu erstel­len. Am 6. Dezember 2014 war der F.A.Z. ein Gastbeitrag Haucaps erschie­nen mit dem Titel „Die Taxipreise frei­ge­ben". Haucap bestrei­tet, dass die­ser Artikel Gegenstand des Vertrags mit Uber war, denn der Vertrag sei erst am 19. Dezember 2014 – also nach Erscheinen des Gastbeitrags – unter­zeich­net wor­den. Gegenstand des Vertrags, der zwi­schen den Beratungseinrichtungen DICE Consult, DIW Econ sowie Uber geschlos­sen wor­den sei, sei neben einer Studie über die „Konsumentenvorteile einer Liberalisierung des Taxi-Marktes“ das Abfassen eines Presseartikels gewe­sen. „Abgerechnet wur­de im März 2015 dann ein ,Newsletter´-Artikel. Wir kön­nen heu­te nicht mehr rekon­stru­ie­ren, um wel­chen Beitrag es sich dabei gehan­delt haben soll. Doch der F.A.Z.-Beitrag war es defi­ni­tiv nicht“, teil­te Haucap der F.A.Z. in einer Stellungnahme mit. Der Gastbeitrag in der F.A.Z. berich­te „1:1 die Inhalte des Hauptgutachtens der Monopolkommission, der ich bis zum Sommer 2014 ange­hör­te“, so Haucap. 

Er bestrei­tet zudem auch einen Zusammenhang zwi­schen dem genann­ten F.A.Z.-Artikel von 2014 und sei­ner Mitgliedschaft im Kuratorium der FAZIT-Stiftung. „Wie hät­te das auch mög­lich sein sol­len: Ich bin erst seit April 2016 Mitglied des Kuratoriums“, schreibt Haucap. Der F.A.Z. war von Absprachen zwi­schen Haucap und Uber nichts bekannt.«

Die FAZIT-Stiftung

Ziel der Stiftung ist nach eige­nen Angaben die Sicherung der Unabhängigkeit der FAZ. Darüber wacht ein Kuratorium, das so zusam­men­ge­setzt ist:

fazit-stiftung.de

Ergänzen wir die spär­li­chen Angaben mit denen von Wikipedia, dann wird ver­ständ­li­cher, wie dort Unabhängigkeit ver­stan­den wird:

Zum Zeitpunkt der Abfassung des Wikipedia-Artikels war der Vorsitzende des Kuratoriums noch nicht der CSU-Politiker Ulrich Wilhelm, zuvor u.a. Regierungssprecher der Merkel-Regierungen und Vorsitzender der ARD, über des­sen wei­te­re zahl­lo­se Ämter in Stiftungen und ande­ren Gremien auf Wikipedia zu lesen ist.

Die Präsidentin der Goethe-Universität

Halten wir uns nicht mit der Frage der Unabhängigkeit der FAZ auf, son­dern kon­sta­tie­ren: Ein ehe­ma­li­ger Vorsitzender der Monopolkommission stand ein­ge­stan­de­ner­ma­ßen auf der Gehaltsliste von Uber. Interessanter für die Frage der Aufarbeitung der Corona-Geschichte und der Rolle Pfizers ist die Personalie Birgitta Wolf. Sie war vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2020 Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Zentrum des Vakzinismus in Deutschland, sie­he dazu vor allem Alles Gute kommt aus Frankfurt (Goethe-Universität). Interessenkonflikt von Klaus Cichutek. Daß die dort täti­ge Sandra Ciesek nicht nur von der Quandt-Stiftung gespon­sert wur­de, son­dern auch Beratungshonorare von Pfizer erhielt, ist wie manch ande­re span­nen­de Geschichte, mit dem Schlagwort "Goethe-Universität" hier zu finden.

Was ist mit Pfizers "organisierter Kriminalität"?

Zunächst zu den Dimensionen. Der Umsatz von Uber belief sich laut de.statista.com welt­weit auf 17,46 Mrd. US-Dollar. Bereits vor einem Jahr bezif­fer­te das WEF den "COVID-Impfstoffmarkt" mit min­des­tens 150 Milliarden Dollar (s. hier). Daß ein sol­cher Markt nicht ähn­lich "wenig Skrupel" und "eine frag­wür­di­ge Nähe zu mäch­ti­gen Politikern" (FAZ) her­vor­rie­fe, wäre sehr blauäugig.

"Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia"

Das wuß­te 2015 noch die "Süddeutsche Zeitung", die heut­zu­ta­ge nicht nur mit Christina Berndt eine Wissenschaftsjournalistin beschäf­tigt, deren Hauptaufgabe "Impf-" und Maskenpropaganda ist (s. hier). Damals schrieb die SZ in einem Artikel unter obi­ger Überschrift über Pfizer:

»… Der welt­weit größ­te Medikamentenhersteller Pfizer zum Beispiel hat in den USA 2009 nach einem Prozess wegen der ille­ga­len Vermarktung von Arzneimitteln 2,3 Milliarden Dollar gezahlt

In einem Prozess gegen Pfizer haben die Geschworenen 2010 aus­drück­lich fest­ge­stellt, dass die Firma über einen Zeitraum von zehn Jahren gegen das soge­nann­te Rico-Gesetz gegen orga­ni­sier­te Kriminalität ver­sto­ßen hat.«

Über zehn­tau­sen­de Todesopfer von Pfizer-Medikamenten und ent­spre­chen­de Strafzahlungen läßt sich hier mehr nachlesen.

Pfizers schmutzige Tricks

Ebenfalls aus guten Zeiten der "Süddeutschen Zeitung" stammt ein Artikel unter die­sem Titel. Es geht um die Frage:

»Hat Pfizer Druck auf die nige­ria­ni­sche Justiz aus­ge­übt, um Prozessen nach einer umstrit­te­nen Medikamentenverabreichung zu ent­ge­hen? Einige Kinder star­ben damals. Nun zitiert Wikileaks aus einem Geheimpapier.

Als 1996 im Norden Nigerias eine Meningitis-Epidemie aus­brach, schick­te der welt­größ­te Pharmahersteller Pfizer Ärzte in die Region und star­te­te eine groß­an­ge­leg­te huma­ni­tä­re Hilfsaktion. So jeden­falls erzählt der Konzern die Geschichte.

Kritiker behaup­ten hin­ge­gen schon seit Jahren, das US-Unternehmen habe die Welle an Hirnhautentzündungen, die schließ­lich 12.000 Menschen das Leben kos­te­te, genutzt, um einen ille­ga­len Freilandversuch an Kindern mit einem sei­ner Medikamente zu unter­neh­men. Dabei soll das Unternehmen in Kauf genom­men haben, dass Kinder star­ben – und zum Teil schwe­re Behinderungen erlit­ten…«

Ausführliches sie­he hier. Wie wir wis­sen, wird in einem kon­zer­tier­ten Verfahren der west­li­chen Justiz der Überbringer sol­cher und ähn­lich schlim­mer Nachrichten, Julian Assange, gera­de mit dem Tode bedroht.

Pfizergate

Mit dem gegen­wär­ti­gen Umgang des Konzerns mit Sicherheit und zustän­di­gen Behörden befaß­te sich Illa in Pfizergate und BioNTechgate.

Das Verschwinden der Kommunikation der EU-Chefin mit dem CEO von Pfizer läßt erah­nen, womit wir es zu tun haben (sie­he Frau von der Leyen: Schon wie­der Ärger mit dem Handy und Wird das Uschis Pfizergate?)

Siehe auch Pfizer H.C.P. Corp. zahlt 15 Millionen Dollar Strafe zur Beilegung von Ermittlungen wegen Bestechung im Ausland

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

5 Antworten auf „Uber Pfizer“

  1. Das wird sie doch hof­fent­lich nicht davon abbrin­gen, wei­ter rund um die Uhr FAZ-Dreck unter die Leute zu brin­gen, oder? 

    Dann wären ihre Michel doch sehr ent­täuscht von ihnen.

    1. @Zapata Gag: Gerne ver­lin­ke ich auf Ihre pres­se­kri­ti­sche und poli­tisch kor­rekt-revo­lu­tio­nä­re Seite, wenn Sie mir die Daten zur Verfügung stellen!

  2. https://www.laprensalatina.com/puurs-the-belgian-town-brewing-beer-and-a-covid-19-vaccine/

    "Situated in the pro­vin­ce of Antwerp, 30 kilo­me­ters from Brussels, Puurs is a Dutch-spea­king, agri­cul­tu­ral town that is also home to several phar­maceu­ti­cal com­pa­nies, inclu­ding American giant Pfizer, which has a fac­to­ry capa­ble of pro­du­cing 400 mil­li­on doses of the new vac­ci­ne each year.

    Around 5,000 peop­le are employ­ed in the phar­maceu­ti­cal indus­try in Puurs, but the town is also famous for its strong Duvel beer, which it has been brewing sin­ce at least 1871.

    To the dis­plea­su­re of many, the Covid-19 pan­de­mic has for­ced the town’s bars to tem­pora­ri­ly close.

    The search for an effec­ti­ve vac­ci­ne con­ti­nues, however.

    Puurs is geo­gra­phi­cal­ly bles­sed, with quick access to Brussels Airport and the Port of Antwerp, mea­ning it can export its goods around the world “very quick­ly,” the mayor says.

    It was for this rea­son that Pfizer cho­se the town as a manu­fac­tu­ring point for the vac­ci­ne, which is being deve­lo­ped with German firm BioNTech.

    Van Der Heuvel, mayor for the last 24 years, got the news during the sum­mer — from its head­quar­ters in New York, Pfizer had cho­sen Puurs as a manu­fac­tu­ring hub along with its fac­to­ry in Kalamazoo in Michigan.

    When Pfizer and BioNTech repor­ted that the vac­ci­ne had shown 90% effi­cacy in late-sta­ge tes­ting, some of the locals asked the mayor whe­ther they would get the chan­ce to be vac­ci­na­ted first, some­thing he said would be “impos­si­ble.”

    The rela­ti­ons­hip bet­ween Puurs and Pfizer goes back some time.

    “Pfizer has inves­ted enor­mous­ly in Puurs in the last 10 years, the num­ber of employees has dou­bled, the­re are almost 3,000 employees working in the Pfizer plant,” the mayor says.

    Belgium is one of the three lea­ding exporters of phar­maceu­ti­cals in the European Union, along with the Republic of Ireland and Germany.

    The EU has alrea­dy signed pre-orders with six vac­ci­ne pro­grams: Pfizer/BioNTech (300 mil­li­on doses), Sanofi-GSK (300 mil­li­on), Curevac (405 mil­li­on), AstraZeneca/Oxford University (400 mil­li­on), Johnson & Johnson (400 mil­li­on) and Moderna (160 million).

    All are pen­ding final appro­val from the EU’s regu­la­to­ry body. EFE-EPA"

    https://www.ema.europa.eu/en/news/increase-vaccine-manufacturing-capacity-supply-covid-19-vaccines-biontechpfizer-moderna

    "News 23/04/2021

    EMA’s human medi­ci­nes com­mit­tee (CHMP) has adop­ted two important recom­men­da­ti­ons that will incre­a­se manu­fac­tu­ring capa­ci­ty and sup­ply of COVID-19 vac­ci­nes in the EU.
    Scaled-up pro­ces­ses for BioNTech/Pfizer’s COVID-19 vaccine

    EMA has appro­ved an incre­a­se in batch size and asso­cia­ted pro­cess sca­le up at Pfizer’s vac­ci­ne manu­fac­tu­ring site in Puurs, Belgium. The recom­men­da­ti­on by the Agency’s Committee for Human Medicines (CHMP) is expec­ted to have a signi­fi­cant impact on the sup­ply of Comirnaty, the COVID-19 vac­ci­ne deve­lo­ped by BioNTech and Pfizer, in the European Union.

    Based on the review of the data sub­mit­ted by BioNTech Manufacturing GmbH, the app­li­ca­ti­on to incre­a­se the batch size of the finis­hed pro­duct manu­fac­tu­red at the Puurs site has been appro­ved. EMA’s decisi­on reaf­firms that the Puurs faci­li­ty is capa­ble of con­sist­ent­ly pro­du­cing high-qua­li­ty vac­ci­nes and enab­les Pfizer/BioNTech to sca­le up the pro­duc­tion pro­cess at this site.

    The chan­ges descri­bed will be inclu­ded in the publicly avail­ab­le infor­ma­ti­on on this vac­ci­ne on EMA’s website.
    New fil­ling manu­fac­tu­ring line for COVID-19 vac­ci­ne Moderna

    The CHMP also recom­men­ded the appro­val of a new fil­ling line at Moderna’s finis­hed pro­duct manu­fac­tu­ring site for the EU in Rovi, Spain. The new line will enab­le an incre­a­se in finis­hed pro­duct fill acti­vi­ties, to syn­chro­ni­ze with the acti­ve sub­s­tance sca­le-up pro­cess at the acti­ve sub­s­tance manu­fac­tu­ring site (Lonza, Visp) appro­ved last month.

    The chan­ges descri­bed will be inclu­ded in the publicly avail­ab­le infor­ma­ti­on on this vac­ci­ne on EMA’s website.

    EMA is in con­ti­nuous dia­lo­gue with all mar­ke­ting aut­ho­ri­sa­ti­on hol­ders of COVID-19 vac­ci­nes as they seek to expand their pro­duc­tion capa­ci­ty for the sup­ply of vac­ci­nes in the EU. The Agency pro­vi­des gui­d­ance and advice on the evi­dence requi­red to sup­port and expe­di­te app­li­ca­ti­ons to add new sites or incre­a­se the capa­ci­ty of exis­ting sites for the manu­fac­tu­re of high-qua­li­ty COVID-19 vaccines."

    https://www.ema.europa.eu/en/news/additional-manufacturing-capacity-biontechpfizers-covid-19-vaccine

    "Additional manu­fac­tu­ring capa­ci­ty for BioNTech/Pfizer’s COVID-19 vac­ci­ne Share
    News 01/06/2021

    EMA has recom­men­ded the appro­val of addi­tio­nal manu­fac­tu­ring and fil­ling lines at Pfizer’s vac­ci­ne manu­fac­tu­ring site in Puurs, Belgium. The recom­men­da­ti­on by the Agency’s Committee for Human Medicines (CHMP) is expec­ted to have a signi­fi­cant and immedia­te impact on the sup­ply of Comirnaty, the COVID-19 vac­ci­ne deve­lo­ped by BioNTech and Pfizer, in the European Union.

    Based on the review of the data sub­mit­ted by BioNTech Manufacturing GmbH, EMA’s decisi­on reaf­firms that the Puurs faci­li­ty is capa­ble of con­sist­ent­ly pro­du­cing high-qua­li­ty vac­ci­nes and enab­les Pfizer/BioNTech to incre­a­se the volu­mes of vac­ci­nes pro­du­ced at this site.

    The chan­ges descri­bed will be inclu­ded in the publicly avail­ab­le infor­ma­ti­on on this vaccine."

    Wundere ich mich über die Kürze der Zeit? anschei­nend war Pfizer gut vor­be­rei­tet. Die EMA, die EU Kommission.…da sitzt wohl der Filz. Und der ist viel schwie­ri­ger zu ent­wir­ren da kom­ple­xer und wei­ter weg.

  3. https://www.pfizer.com/news/articles/shot_of_a_lifetime_how_pfizer_developed_its_own_raw_materials_to_ensure_a_steady_supply_for_the_covid_19_vaccine

    Built to scale

    The pro­cess to crea­te the lipid had alrea­dy been devi­sed by a Pfizer rese­arch and deve­lo­p­ment faci­li­ty in Groton, Conn. The team the­re knew the Michigan manu­fac­tu­ring facility—which was con­cur­r­ent­ly working hard at other aspects of vac­ci­ne production—had the right spe­cia­li­zed equip­ment for making the lipids and had the space “Melissa French.jpgand abi­li­ty to pro­du­ce the quan­ti­ties nee­ded. Now, it was just a mat­ter of assemb­ling the right team.

    French has been working at Pfizer for 27 years, ever sin­ce she was stu­dy­ing bio­lo­gy at Western Michigan University. Across tho­se deca­des, she’d worked in a num­ber of dif­fe­rent are­as and met scores of col­leagues at Pfizer. Now, she drew upon that expe­ri­ence to pull tog­e­ther a top-notch team who could com­ple­te in a mat­ter of weeks a pro­ject that could nor­mal­ly take at least six months.

    “This wasn’t just any pro­ject. This was, on paper, an impos­si­ble pro­ject that we were being asked to do in the time­li­ne that we knew we nee­ded to do it in,” says French. “Picking the right peop­le and knowing we could do this tog­e­ther was key.”

    All told, she assem­bled a team of 50 peop­le across 20 dif­fe­rent are­as, inclu­ding ope­ra­ti­ons, pro­duct tech­no­lo­gy, qua­li­ty assuran­ce, pro­cu­re­ment and plan­ning, to pre­pa­re for what’s known as a “tech trans­fer” from the Groton faci­li­ty. That means that they would adopt a com­pa­ra­ble pro­cess and components—including equip­ment and ingredients—in Michigan that were alrea­dy being used in Connecticut, to crea­te the catio­nic lipid the Pfizer-BioNTech vac­ci­ne depends on.

    This tiny fat glob, known as a func­tio­n­al lipid, is actual­ly one of four lipids that make up the lipid nano­par­ti­cles that go into the vac­ci­ne. Without the­se lipid nano­par­ti­cles, in fact, the­re could be no Pfizer-BioNTech mRNA vac­ci­ne. That’s becau­se mRNA, which is the gene­tic mate­ri­al that tea­ches our cells to make the pro­te­in that will help our immu­ne sys­tems pro­du­ce anti­bo­dies that hel­ps to pro­tect us from COVID-19, is incredi­b­ly deli­ca­te. It needs struc­tu­re and pro­tec­tion to do its job in the human body, and lipids pro­vi­de that. The catio­nic lipid, in par­ti­cu­lar, is the one that does the pro­tec­ting. “It’s the pri­ma­ry com­po­nent of the lipid nano­par­ti­cle, so it was nee­ded in much lar­ger quan­ti­ties,” says French. If Pfizer were to manu­fac­tu­re the catio­nic lipid, its­elf, it would beco­me an important com­po­nent of buil­ding a reli­able sup­ply chain—and hel­ping to pro­tect against poten­ti­al shortages—for vac­ci­ne pro­duc­tion in the future.

    Manufacturing the lipid invol­ves mul­ti­ple che­mi­cal reac­tions and a puri­fi­ca­ti­on step. To expe­di­te the time­li­ne, the team found ways to con­so­li­da­te steps when pos­si­ble. “Oftentimes, you gene­ra­te each che­mi­cal reac­tion and then 'iso­la­te' or packa­ge the part of the pro­duct we need, step by step, reac­tion by reac­tion. And you do ano­t­her reac­tion and you iso­la­te the pro­duct. We found a way to keep the pro­duct in the tank and not have to packa­ge it bet­ween each reac­tion, which hel­ped to expe­di­te the pro­cess,” she says.

    The first batch was com­ple­ted just nine weeks after Kalamazoo was selec­ted as the site. French credits her col­leagues for pul­ling off a task that, in the ear­ly days, see­med insur­moun­ta­ble. “I can’t com­ment enough on the team I had. Every one of them was dedi­ca­ted. You’d get online at night to check emails or to do some­thing and everybody’s sys­tems indi­ca­ted they were still online at 11 p.m. It was just such an ama­zing effort,” she says.
    Making it count

    As of July 2021, the Michigan faci­li­ty was making near­ly 20 kilo­grams of catio­nic lipids a week, which is enough for mil­li­ons of doses of the vac­ci­ne. French, who’s accus­to­med to being deep in the details of a manu­fac­tu­ring pro­ject, far away from the lime­light, is still get­ting used to the atten­ti­on that her unit has recei­ved. In February 2021, President Joe Biden tou­red the faci­li­ty along with dif­fe­rent natio­nal news out­lets and mem­bers of Pfizer’s exe­cu­ti­ve lea­ders­hip team. She’s not one to let it go to her head, though, espe­cial­ly when there’s still work to be done. “We con­ti­nue to find our­sel­ves with new chal­len­ges. And we’re loo­king to opti­mi­ze and may­be get new equip­ment to do it fas­ter and make more,” she says.

    At home, the four kids are still too young to recei­ve the vac­ci­ne. But they know their mom play­ed an important role in it. And they under­stand, as much as they can: why her office door was often clo­sed to them (unless the­re was an emer­gen­cy) and why Christmas loo­ked a litt­le dif­fe­rent last year. “We told them, 'The more Mom can work on this, the quicker we can get back to nor­mal,'” says French.

    But paren­tal chal­len­ges and all, when French loo­ks back, she’s in awe of what her team has been able to do. “Sometimes you don’t get time to think about the emo­tio­nal pie­ces of it. But when you do, it’s humb­ling to be a part of some­thing that is chan­ging how we’re living. And not just my life, but everybody’s,” she says.

    And she knows, without a doubt, that were she to do it over again, she wouldn’t chan­ge a thing. “The long hours were abso­lute­ly worth it. Absolutely in 27 years, it’s the most mea­ning­ful thing I’ve ever worked on. Without question.”

    https://www.pfizer.com/news/articles/shot_of_a_lifetime_how_two_pfizer_manufacturing_plants_upscaled_to_produce_the_covid_19_vaccine_in_record_time

    "Shot of a Lifetime: How Two Pfizer Manufacturing Plants Upscaled to Produce the COVID-19 Vaccine in Record Time

    After Pfizer and BioNtech signed a let­ter of intent in March 2020 to work tog­e­ther on a vac­ci­ne, two Pfizer faci­li­ties were swift­ly selec­ted for deve­lo­ping the pro­ces­ses and manu­fac­tu­ring the pro­duct at an indus­tri­al sca­le. Located in Puurs, Belgium, and Kalamazoo, Michigan, both plants had the space, the know-how, the peop­le, and the equip­ment to get to work right away. Their loca­ti­ons in the U.S. and Europe posi­tio­ned them well for glo­bal distribution.

    Luc Van SteenwinkelBut even with all the right com­pon­ents, the­re were so many ques­ti­ons. “At that point in time, we didn’t know yet how big the pan­de­mic would be. Many peop­le belie­ved this was going to be over in a few mon­ths, like a flu pan­de­mic,” says Luc Van Steenwinkel, Vice President Pfizer Biotech Operations and Site Lead of Pfizer Puurs. Further, an mRNA vac­ci­ne, like they were working on, had never been appro­ved on a small sca­le, much less a glo­bal scale.

    But the­re was no time for deba­te. If the­re was one thing that ever­yo­ne felt down to their core, it was the ticking of the clock. “From CEO Albert Bourla through the orga­niz­a­ti­on, the mes­sa­ge was clear, the direc­tion was clear, the prio­ri­ties were clear, and the decisi­on-making was real­ly stream­li­ned,” says Patrick McEvoy, Senior Director of Operations and Engineering with Pfizer, based in Kalamazoo. “We real­ly didn’t have a lot of time to dwell on it.”
    A mas­si­ve manu­fac­tu­ring undertaking

    Working in tan­dem, the teams at Puurs and Kalamazoo orde­red equip­ment and ves­sels they thought they’d need. For the next 100 days, their goal was to build a for­mu­la­ti­on lab, design an indus­tri­al pro­cess, and pro­du­ce the first bat­ches of what they hoped would be an effec­ti­ve vac­ci­ne – one that could, in time, be dis­tri­bu­t­ed around the world, hel­ping to put an end to the pan­de­mic. The teams star­ted chan­ging exis­ting fil­ling lines, buil­ding for­mu­la­ti­ons booths and new fil­ling lines, con­struc­ting pack­a­ging lines and a “free­zer farm,” while recrui­t­ing and trai­ning new col­leagues. “All tho­se were invest­ments at risk, that’s the bet we took,” says Van Steenwinkel.

    In Puurs, at the very begin­ning, they had space in three small rooms in a new buil­ding. In Kalamazoo, they used an exis­ting for­mu­la­ti­on area that was alrea­dy being used to pro­du­ce two lifesaving medi­ca­ti­ons. Before they could use that area for the vac­ci­ne, they went into over­dri­ve to pro­du­ce tho­se two medi­ca­ti­ons so they didn’t run into any shor­ta­ges during the con­struc­tion phase.

    To keep with their aggres­si­ve time­li­ne, the team deci­ded to manu­fac­tu­re mul­ti­ple inves­ti­ga­tio­nal COVID-19 vac­ci­ne for­mu­la­ti­ons in tan­dem, to be rea­dy whenever a decisi­on was made. Along the way, both faci­li­ties would also hire and train new col­leagues to help accom­plish the monu­men­tal task. All of this, of cour­se, amid a sur­ging pan­de­mic. Protections were put in place to keep workers safe and to mini­mi­ze downtime.

    Patrick McEvoy.png

    Relying on video calls to com­mu­ni­ca­te and ope­ra­ting at all hours of the day and night, the two teams alter­na­ted working on dif­fe­rent engi­nee­ring steps and lear­ning from each other. “We didn't have the time to deve­lop a Kalamazoo pro­cess and a Puurs pro­cess. We had to focus on crea­ting one pro­cess we could both use,” says McEvoy.

    In sepa­ra­te coun­tries, joi­ned by a com­mon pur­po­se, they worked to for­mu­la­te lipid nano­par­ti­cles – a noto­rious­ly tri­cky pro­cess – that would pro­tect and gui­de the mRNA, which pro­grams cells to pro­du­ce anti­bo­dies to fight off COVID-19 by intro­du­cing a pro­te­in found on the sur­face of the virus.1 They col­la­bo­ra­ted on methods to puri­fy the RNA using a pro­cess cal­led tan­gen­ti­al flow fil­tra­ti­on, which remo­ves unnee­ded materials.…"

  4. Vielleicht geht's (bei Uber) nicht nur um die Taxi-Branche
    (Pfizer ver­dient ja auch an den Nebenwirkungen)

    Das nöti­ge Kleingeld bekommt das Unternehmen nach eige­nen Angaben von einer Reihe nam­haf­ter Startup-Financiers.
    Im Boot sind dem­nach Geldgeber wie Menlo Ventures, First Round Capital, Google Ventures und die US-Bank Goldman Sachs.
    Und der Geldfluss scheint unend­lich; die müss­ten schon min­des­tens drei mal plei­te­ge­gan­gen sein

    Es gab mal einen Rechtsstreit mit der Alphabet-Tochter Waymo, die Uber vor­warf, Unternehmensgeheimnisse über selbst­fah­ren­de Autos gestoh­len zu haben sowie Bestechungsvorwürfe in Asien.

    "Uber sei heu­te „ein ande­res Unternehmen“, das kei­ne Ausreden für „ver­gan­ge­nes Verhalten“ gebrau­chen wolle…"

    Ich kann nie­man­den hin­dern, dies zu glauben.

    Aber:
    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/fahrdienst-vermittler-uber-bringt-essenslieferdienst-eats-nach-deutschland-lieferando-bekommt-konkurrenz/27115988.html

    https://www.euronews.com/next/2022/01/19/the-driverless-race-uber-to-compete-with-imperium-s-remotely-driven-car-sharing-service-in

    Das fah­rer­lo­se Rennen: Imperiums fern­ge­steu­er­ter Carsharing-Dienst in Großbritannien soll mit Uber konkurrieren 

    Nur mal fol­gen­de Überlegung:

    Autos/ Sprit wer­den für den nor­ma­len Bürger zu teu­er / wer­den abge­schafft wegen Klimawandel / Ressourcenschonung
    (was auch immer)

    Wer hat die Logistik und die Fahrer, die­se zu ersetzen?
    (Noch wer­den Fahrer benö­tigt, genau­so wie z.B. Kassierer/innen – noch!)

    Auch kön­nen Krankenfahrdienste ersetzt werden,
    spä­ter even­tu­ell Lieferdienste der Supermärkte, Getränkehändler u.ä.,

    Zeitungen müs­sen auch trans­por­tiert wer­den, oder ande­re Waren
    Was will Uber oder ande­re hin­dern, die Dienstleistung auf LKW's / Gigaliner zu erweitern?

    Dem Wachstum / Der Expansion sind (erst mal) kei­ne Grenzen gesetzt, man muss "nur" die Konkurrenten ausschalten

    Wer übrib bleibt … The win­ner takes it all

    Die Parallelen zu Pfizer sind gege­ben; die Machart ist immer gleich

    Deutschland sah/sieht man als Schlüsselrolle für den euro­päi­schen Markt.
    In dem Zusammenhang sind die Namen Otto Fricke (FDP) und
    Neelie Kroes, Politikerin der nie­der­län­di­schen Liberalen und EU-Digitalkommissarin bis 2014 interessant;
    Prominentestes Beispiel ist der fran­zö­si­sche Präsident Emmanuel Macron, der den Lobbyisten des Konzerns damals eine „Korrektur der Gesetze“ ver­sprach und die­se als Wirtschaftsminister auch umsetzte.

    Gemeinwohlorientierte Positionen kom­men immer zu kurz,
    im Geheimen aus­ge­kun­gel­te Privatinteressen set­zen sich per Lobbyaktivitäten durch ; auf die­ser Seite ist das Geld, die Macht und der Einfluß

    … alles ande­re hat einen Preis

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