Bayerische Staatsregierung beauftragt Militärdienstleister aus Dubai mit PCR-Tests an Flughäfen in Deutschland

»Ecolog International arbei­tet sowohl für die Bundeswehr als auch die US Army und erhielt Aufträge ohne Ausschreibungen — und ein Diagnostik­unternehmen ist Ecolog nicht.

Markus Söder könn­te im baye­ri­schen PCR-Skandal erneut unter Druck gera­ten: Wie der Militärdienstleister Ecolog International mit­teilt, habe der Freistaat Bayern das Unternehmen beauf­tragt, PCR-Tests an drei Flughäfen auf dem Territorium der Bundesrepublik durch­zu­füh­ren. Mit PCR-Diagnostik hat Ecolog wenig am Hut: Bekannt wur­de das Unternehmen unter ande­rem für die Versorgung von Truppen der ISAF in Afghanistan und der "Koalition der Willigen" im USA-Irakkrieg 2003.«

Das und Näheres ist auf corona-transition.org zu lesen.

Klabauterlach gegen "viel zu präzisen Test"

Basta Berlin, Ableger des Feindsenders RT, hat ein­mal über­prüft, wo Karl Lauterbach in einem Monat über­all in Talkshows war: 8.4. Markus Lanz, 15.4. Markus Lanz, 20.4. Hart aber fair, 23.4. Markus Lanz, 26.4. Anne Will, 29.4. Markus Lanz, 5.5. Markus Lanz, 6.5. Maischberger, 7.5. bild.tv.

Die Weitsicht von KL füh­ren sie vor anhand eines Auftritts vom 9.3. bei Lanz:

Man ach­te auf sei­ne Berufsbezeichnung am Ende.

Am 19.8. zeig­te er sich, eben­falls bei Lanz über­zeugt: Wir sind in der zwei­ten Welle. In gewohnt sach­li­cher Art konn­te der Virologe Schmidt-Chanasit ihn widerlegen.

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Drosten-Diss und Google – schwierige Partnerschaft

Wie wir inzwi­schen gelernt haben, soll C. Drosten 2001 eine Dissertation mit dem Titel "Etablierung von Hochdurchsatz-PCR-Testsystemen für HIV‑1 und HBV zur Blutspendertestung" ver­faßt haben (alter­na­tiv eine Sammlung von drei eng­li­schen Fachartikeln). Gibt man den Titel bei Google ein, sind die ers­ten Ergebnisse nicht wirk­lich weiterführend.

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"Die Studien zur Immunität sind sehr ermutigend"

Unter die­sem Titel ver­öf­fent­licht spiegel.de heu­te ein Interview mit Marcus Altfeld, Professor für Immunologie und Direktor des Instituts für Immunologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Darin heißt es:

»SPIEGEL: Herr Altfeld, gibt es bereits Menschen, die sich ein zwei­tes Mal mit Sars-CoV‑2 infi­ziert haben?

Marcus Altfeld: Ich ken­ne kei­nen Fall, bei dem eine Zweitinfektion zwei­fels­frei nach­ge­wie­sen wur­de. Zwar haben Ärzte ver­ein­zelt von Patienten berich­tet, bei denen die PCR-Tests eini­ge Tage nach der Infektion nega­tiv und etwas spä­ter wie­der posi­tiv waren. Gründe für die­se Schwankungen kön­nen aber auch eine vari­ie­ren­de Viruslast im Körper des Infizierten oder schlicht Messfehler sein…

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Der Virologe, auf den niemand hört

Auf wel­che Fachleute in Sachen Corona kann sich die Bundesregierung eigent­lich noch stüt­zen? Nach dem Abtauchen von C. Drosten wer­den uns täg­lich Fachfremde wie Herr Wieler vom RKI (Univ.-Prof. für Mikrobiologie und Tierseuchenlehre) und der Epidemiologie-Darsteller Lauterbach präsentiert.

Virologen wie Streeck dür­fen sich zu Wort mel­den, wer­den bei den Entscheidungen aber über­gan­gen. Einer, der seit Anbeginn der Pan(ik)demie mit dif­fe­ren­zier­ten Worten zu ver­neh­men war und dem es ähn­lich ergeht, ist der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit.

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Die Legende von der asymptomatischen Übertragung

Will man dem NDR glau­ben, sind die Nordlichter nicht gera­de die Hellsten:

„Recherchen von NDR Info und NDR Data zei­gen, dass in einem Datensatz von Anfang Juli 78 Fälle in den Einzelfall-Meldungen des RKI ver­zeich­net waren, deren Erkrankungsbeginn deut­lich vor dem oder zeit­gleich mit dem Bekanntwerden des ers­ten Hamburger Patienten lag – in eini­gen Fällen schon Mitte Januar, also sogar vor dem Ausbruch beim baye­ri­schen Automobilzulieferer Webasto.“ [1]

Diese Daten stamm­ten aus allen nord­deut­schen Bundesländern und nach­dem der NDR nach­ge­hakt hat­te, wur­den min­des­tens 38 der 78 Frühfälle mit den merk­wür­digs­ten Erklärungen revi­diert. „‚Ärgerliche‘ Tippfehler“ habe es gege­ben, und: „Erstaunlich häu­fig geschah es, dass Mitarbeitende der Gesundheitsämter bei der Fallaufnahme statt März den Februar als Erkrankungsbeginn ver­merk­ten“. Das wur­de so erklärt: „Da prall­ten ja Digitalisierung und neu­es Personal auf­ein­an­der, das war ein sehr dyna­mi­scher Prozess und das waren ein­fach sehr kom­ple­xe Bearbeitungsgänge.“ [1] „Die Legende von der asym­pto­ma­ti­schen Übertragung“ weiterlesen

Alles steht und fällt mit den "Fallzahlen" – und diese mit dem PCR-Test

Unter die­sem Titel ver­öf­fent­licht heu­te corona-transition.org einen Beitrag, der hier weit­ge­hend wie­der­ge­ge­ben wird.

"Was misst der Test genau? Und wie geht das prak­tisch vor sich? Wo lie­gen allen­falls Fehlerquellen, die das Resultat beein­flus­sen? Was ist zu beach­ten, um zwei­fels­freie Ergebnisse zu erhalten?

Die Antworten auf die­se Fragen sind von kaum zu über­schät­zen­der Wichtigkeit, stüt­zen oder zer­stö­ren sie doch die Glaubwürdigkeit und Gültigkeit der «Fallzahlen», die wie­der­um das Hauptargument für sämt­li­che Corona-Massnahmen, Verordnungen und für umstrit­te­ne Gesetze sind.

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Was stimmt eigentlich am akademischen Lebenslauf von C. Drosten?

Lassen wir die offen­sicht­lich fal­schen Angaben außer Acht, die er in einem Lebenslauf vor 2007 hat ver­öf­fent­li­chen las­sen: Promotion im Jahr 2000 mit "expe­ri­men­tal the­sis in Transfusion Virology (blood donor screening)".

Nehmen wir statt des­sen einen 2017 auf einer Internetseite der Bundesärztekammer publi­zier­ten Lebenslauf (s. Abb.). Auch hier paßt eini­ges nicht zusammen.

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Nach dem bayerischen Test-Skandal: Verfassungsbruch mit windigen Zahlen

Wie ernst man­che Regierenden ihre Propaganda über die Gefährlichkeit von Corona neh­men, wird aktu­ell am Umgang mit den Ergebnissen der Tests von Reiserückkehrern deutlich.

In der Kommentierung der mei­nungs­ma­chen­den Medien geht völ­lig unter, daß jen­seits von "Selbstüberschätzung", "Vorpreschen", "Kapazitätsengpässen" wesent­lich mehr zu beob­ach­ten ist. Da ist zum einen die Tatsache, daß es eine Infektionsquote von nicht ein­mal 1,5% gibt, die auch noch sehr unter­schied­lich ermit­telt wird.

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Spahn: Viel testen ist schlecht, deshalb jetzt viel testen!

Wie sein Co-Darsteller C. Drosten ver­kün­det der Gesundheitsminister sei­ne Erkenntnisse stets mit dem Brustton der Überzeugung. Auch dann, wenn die­se kurz zuvor geäu­ßer­ten widersprechen.

So hat­te er am 9.6. ver­fügt, Corona-Tests deut­lich aus­zu­wei­ten. Begründet wur­de das mit dem rät­sel­haf­ten Satz "Es ist viel teu­rer, zu wenig zu tes­ten, als zu viel zu tes­ten."

Fünf Tage spä­ter schrieb presse.online:

»Spahn- Durch zu vie­le Tests mehr falsch-posi­ti­ve Fälle als Echte
Berlin- Selbst der Regierung scheint inzwi­schen klar gewor­den zu sein, dass die epi­de­mi­sche Lage natio­na­ler Tragweite nicht mehr besteht. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lehnt mas­sen­haf­te Coronavirus Tests ab.

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