Ärzteschaft sorgt sich um Impfgeschäft

Auf br.de ist am 20.3. zu lesen:

»Ärzteverbände haben die Beschlüsse von Bund und Ländern zu Corona-Impfungen in Hausarztpraxen als unzu­rei­chend kri­ti­siert. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, bemän­gel­te im Gespräch mit der "Bild" ins­be­son­de­re die vor­ran­gi­ge Belieferung der wei­ter offen gehal­te­nen Impfzentren mit Vakzinen: "Die Praxen dür­fen nicht zur Resterampe wer­den, wenn bei den Impfzentren was übrig ist." Auch den auf den 5. April vor­ge­zo­ge­nen Impf-Start in den Hausarztpraxen hält Weigeldt für zu spät. "Warum nicht jetzt sofort? Wir könn­ten direkt los­le­gen", erklär­te Weigeldt…

Kassenärzte war­nen vor Kapazitätsgrenzen der Impf-Zentren
Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sieht die Beschlüsse des Impfgipfels dage­gen kri­tisch. "An der grund­le­gen­den Situation ändert der Beschluss nichts. Wir imp­fen wei­ter in Slow Motion", sag­te Gassen dem Wirtschaftsmagazin "Business Insider" am Freitag. Die Impfzentren mach­ten im Grundsatz eine ordent­li­che Arbeit, aber sie hät­ten "nun ein­mal Kapazitätsgrenzen", erklär­te Gassen. Es wäre "fatal", falls die Impfzentren es nicht schaf­fen soll­ten, die wöchent­lich 2,25 Millionen Impfstoffdosen zu ver­imp­fen, warn­te Gassen. "Man muss klar sagen: Jede Dosis, die im Schrank lie­gen bleibt, ist ein poten­zi­el­ler Corona-Toter mehr."…«

So sieht das Geschäft aus:

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Wer haftet für Folgeschäden? Der Corona-Impfsegen hat seinen Preis

Mit die­ser Überschrift ver­sieht n‑tv.de am 19.3. einen Artikel, in dem zu lesen ist:

»Im Falle von Astrazeneca lässt sich die Staatengemeinschaft dann aber doch dar­auf ein, die Haftung für mög­li­che Probleme mit dem Impfstoff zu über­neh­men – offen­bar auch in Bezug auf Impfschäden. "Die EU haf­tet für die Folgen des Impfens", bestä­tigt CDU-Gesundheitsexperte Erwin Rüddel im ntv-Interview. "Wir sind dank­bar, dass uns die Pharmafirmen so schnell und in so gro­ßen Mengen haben ver­sor­gen kön­nen. Ich den­ke, da ist die Haftung für Impfschäden ein über­schau­ba­rer Aspekt". Es ist der Preis, den die EU-Staaten zah­len für die Aussicht auf ein schnel­le­res Ende des Corona-Alptraums. Entfällt die Produkthaftung für womög­lich man­gel­haf­te Impfdosen, nutzt das aber vor allem den Herstellern.

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Dat Ullala und dat liebe Jeld

Wir wer­den ja gera­de mit einer recht geküns­tel­ten Debatte beschäf­tigt über "ein­zel­ne" Abgeordnete, die sich berei­chern. Vor allem die SPD insze­niert sich da als Saubermann (Sauberfrau?). Werfen wir aus gege­be­nem Anlaß – "Lauterbach gilt als Einflüsterer der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, als jemand, der ganz nah dran ist an der Macht." (s. dazu Wie war das noch… mit Karl Lauterbachs Lobbyismus?) – einen Blick auf die­se Frau:

https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/S/schmidt_ulla-523374

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Razzia in einem Lübecker Corona-Testzentrum

»In Lübeck haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag die Räume eines Corona-Test-Anbieters durch­sucht. Möglicherweise wur­den dort Befunde von PCR-Tests gefälscht.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren ein­ge­lei­tet. Der Vorwurf der Ermittler: gewerbs­mä­ßi­ger Betrug. Das Testzentrum in der Lübecker Altstadt soll PCR-Tests für 120 Euro ver­kauft haben. Die Abstriche sol­len aber laut Staatsanwaltschaft gar nicht unter­sucht wor­den sein oder wenn, dann nicht ord­nungs­ge­mäß. Unterschrieben wur­den die Bescheinigungen laut Staatsanwaltschaft von einer Mitarbeiterin mit einem Doktortitel, pro­mo­viert hat sie aller­dings nicht.

Erst seit knapp zehn Tagen betreibt eine Berliner Firma das Testzentrum in der Lübecker Altstadt. Vor allem für Gratis-Schnelltests, die allen Bürgern nun ein­mal pro Woche zuste­hen. Daneben waren auch PCR-Labortests im Angebot, zum Beispiel für Reisen ins Ausland.

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FFP2-Masken aus Apotheken: "Dumm und dämlich verdient"

So ist ein Artikel auf tagesschau.de am 17.3. über­schrie­ben. Zu lesen ist:

»Die Fachabteilungen im Gesundheitsministerium waren nach Recherchen von WDRNDR und SZ gegen die kos­ten­lo­se Abgabe von FFP2-Masken durch Apotheken: Doch Gesundheitsminister Spahn setz­te sich durch – und ver­schaff­te Apotheken damit gigan­ti­sche Gewinne.
Von Lena Kampf, Markus Grill, Moritz Börner und Arnd Henze, NDR/WDR

Für den Apotheker Detlef Glass war der Dezember ein beson­de­rer Monat. Der Pharmazeut besitzt in Berlin drei Apotheken. Das Geschäft läuft auch so gut, aber kurz vor Weihnachten bescher­te ihm Gesundheitsminister Jens Spahn noch Einnahmen von 170.000 Euro. Denn Glass ver­teil­te im Dezember, wie Apotheken bun­des­weit, FFP2-Masken gra­tis an Rentner. "Wir haben die Masken für ein Euro bis 1,50 Euro ein­ge­kauft", sagt Glass. Der Bund kal­ku­lier­te aber mit einem Erstattungspreis von sechs Euro pro Maske. Die Rechnung sei "sehr gut auf­ge­gan­gen", sagt Glass. Oder, ein biss­chen kla­rer for­mu­liert: "Wir haben uns dumm und däm­lich verdient." 

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Curevac-Impfstoff kommt offenbar früher als erwartet

Mit der Dachzeile "Hoffnung in der Pandemie" berich­tet am 16.3. t‑online.de dar­über, wie die gegen­wär­ti­ge häß­li­che AstraZeneca-Lücke geschlos­sen wer­den kann. Glücklicherweise mit einem Produkt made in Germany, jeden­falls im Prinzip:

»Der Chemiekonzern Wacker will noch in die­sem Frühjahr mit der Auftragsproduktion des Corona-Impfstoffs für das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac begin­nen. Die Zulassung durch die EU-Arzneimittelbehörde EMA wer­de bis Anfang Mai erwar­tet, sag­te der desi­gnier­te Wacker-Vorstandschef Christian Hartel am Dienstag in München.«

Der Mann hat einen kla­ren Zeithorizont:

»Das Münchner Unternehmen lässt den Impfstoff in Amsterdam her­stel­len. Möglich wäre nach Hartels Worten auch eine Verdoppelung der Produktion auf 200 Millionen Dosen pro Jahr. Maximale Kapazität in drei bis vier Jahren mit zusätz­li­cher Produktion im säch­si­schen Werk in Nünchritz wären knapp 400 Millionen Dosen. "Wir haben auch mit Biontech und Moderna lau­fen­de Gespräche, da ist im Moment aber noch nichts zu berich­ten", sag­te Hartel…

Die EMA hat­te das schnel­le Prüfverfahren für den Curevac-Impfstoff im Februar gestartet.«

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Insolvenzversteigerung Krankenhaus Ingelheim – werden noch ein paar Beatmungsgeräte Baujahr 2020 benötigt?

Unter die­sem Titel erscheint heu­te ein Beitrag auf corona-blog.net.

https://corona-blog.net/2021/03/16/insolvenzversteigerung-krankenhaus-ingelheim-werden-noch-ein-paar-beatmungsgeraete-baujahr-2020-benoetigt/

In dem Artikel gibt es auch ein Horror-Video des Auktionshauses. Siehe auch Corona-Klinik schließt: Nicht pro­fi­ta­bel und 9.000 Pflegende bedan­ken sich bei Jens Spahn.

"Philanthropischer" Wellcome Trust verdient an Pharmakonzernen

Beißt da jemand die Hand, die ihn füt­tert? In "The BMJ", der Plattform der BMJ Publishing Group Ltd, erschien am 3.3. ein Artikel unter der Überschrift "Covid-19, trust, and Wellcome: how charity’s phar­ma invest­ments over­lap with its rese­arch efforts". Erstaunlich dar­an ist, was in einer Fußnote des Beitrags zu lesen ist:

»BMJ ver­öf­fent­licht Arbeiten von Forschungsgruppen und Wissenschaftlern, die von der Bill and Melinda Gates Foundation und dem Wellcome Trust finan­ziert werden.«

In dem Artikel heißt es:

»Der größ­te Geldgeber der Gesundheitsforschung pro­fi­tiert finan­zi­ell von der Pandemie, was Fragen nach Transparenz und Rechenschaftspflicht aufwirft

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Pfizer-Manager sprechen von "signifikanter Möglichkeit", die Preise für den Impfstoff zu erhöhen

Wenn zutrifft, was businessinsider.com heu­te ver­öf­fent­licht, dann ist die Verschwörungstheorie um eine Variante rei­cher. Dritte Dosis, jähr­li­che Auffrischung, das gan­ze Programm:

»Pfizer-Führungskräfte haben die Investoren des Unternehmens über eine "signi­fi­kan­te Möglichkeit" infor­miert, die Preise für den Impfstoff von Pfizer-BioNTech zu erhöhen.

In einer Rede auf der vir­tu­el­len Barclays Global Healthcare Conference letz­te Woche sag­ten zwei hoch­ran­gi­ge Pfizer-Mitarbeiter – CFO Frank D'Amelio und Chuck Triano, Senior VP of Investor Relations – dass es eine Chance für Pfizer gäbe, die Preise für den Impfstoff zu erhö­hen, wenn COVID von einem pan­de­mi­schen Zustand in eine ende­mi­sche Situation über­geht und das Virus kon­ti­nu­ier­lich in Inseln rund um den Globus zirkuliert.

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Tagesschau vor 20 Jahren: Schon damals Verschleierung und Worthülsen

Gesundheitsministerin Schmidt spen­diert der Pharmaindustrie 400 Millionen.

Quelle: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-835249.html

Auf arznei-telegramm.de war damals zu lesen:

»BMG-KUNGELEIEN: FESTBETRÄGE ERKAUFT, POSITIVLISTE GEOPFERT

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