Noch ein Leuchtturm der Ethik. Moralisches Win-win einer Bekannten des Biontech-Chefs

Prof. Frauke Zipp hat eine bemer­kens­wer­te Karriere hin­ter sich (s.u.). Erst jetzt aber macht sie sich einer brei­te­ren Öffentlichkeit bekannt mit ori­gi­nel­len Gedanken. Sie tut das in einem ihr gewid­me­ten Artikel auf welt.de am 1.1., in dem sie zunächst die Regierung schilt, daß sie ande­ren Ländern nicht mehr vom guten Biontech-Impfstoff weg­ge­kauft hat:

»„Ich hal­te die der­zei­ti­ge Situation für gro­bes Versagen der Verantwortlichen“, sag­te Frauke Zipp WELT. „Vor Kurzem gab es noch offi­zi­el­le Totengedenken, jetzt zählt offen­bar nicht mehr jeder Tag, an dem Menschenleben geret­tet wer­den könn­ten. Jetzt wird Geduld eingefordert.“«

Man hät­te sich über bei­de Ohren ein­de­cken sollen.

»„Was wäre das Risiko gewe­sen?“, fragt Zipp. „Wenn alle Impfstoffe effek­tiv und sicher wären, hät­te man zwar zu viel Impfstoff – der könn­te aber an ärme­re Länder wei­ter­ge­ge­ben wer­den.“ Es gäbe kei­nen Schaden, son­dern Deutschland hät­te einen Überschuss an Impfstoff als „Ausdruck von Solidarität“ tei­len können.«

Selbst, wenn er noch nicht abge­lau­fen wäre.

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Empfehlung der Ständigen Impfkommission von Pfizer geschrieben?

In dem Dokument "Anhang zum Epidemiologisches Bulletin Nr. 2 | 14. Januar 2021 (online vor­ab)" [so im Original, AA] – das ent­hält die "STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung" – ist unter dem Punkt "3. Extraktionen der Studiendaten für den sys­te­ma­ti­schen Review zur Wirksamkeit und Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe1" zu lesen:

»Interessenkonflikt
Dr. Absalon, Dr. Bailey, Dr. Cooper, Dr. Dormitzer, Dr. Gruber, Dr. Gurtman, Dr. Jansen, Dr. Kalina, Dr. Kitchin, Dr. Koury, Dr. Li, Dr. Lockhart, Dr. Mather, Dr. Perez, Dr. Pérez Marc, Dr. Roychoudhury, Dr. Swanson, Dr. Tresnan berich­tet über per­sön­li­che Honorare von Pfizer Inc, außer­halb der ein­ge­reich­ten Arbeit;
Dr. Hammitt berich­tet über Zuwendungen von Pfizer, wäh­rend der Durchführung der Studie; Zuwendungen von Merck, Zuwendungen von Novavax, außer­halb der ein­ge­reich­ten Arbeit;

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Ein-Dosis-Strategie "Glücksspiel"

Am 1.1. ist auf telegraph.co.uk zu lesen:

»Wissenschaftler auf der gan­zen Welt waren am Freitag in eine hef­ti­ge Debatte dar­über ver­wi­ckelt, ob es klug ist, dass Großbritannien zu einer Ein-Dosis-Strategie für Covid-19-Impfstoffe übergeht.

Weiße Kittel flat­ter­ten in den sozia­len Medien, nach­dem das Joint Committee on Vaccination and Immunisation (JCVI) am Donnerstagabend sei­ne Begründung für die­sen Schritt ver­öf­fent­licht hatte.

"Die Empfehlung … zielt dar­auf ab, den Schutz in der Bevölkerung zu maxi­mie­ren", sag­te das JVCI.

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Was ein Corona-Profiteur so denkt

Auf welt.de ist heu­te unter dem Titel »„Der Staat muss Bewegungsprofile aus­wer­ten und nut­zen dür­fen“« ein Interview mit einem der gro­ßen Gewinner der Corona-Krise zu lesen. Es geht um Stefan Dräger, Chef des welt­weit größ­ten Herstellers von Beatmungsgeräten. Er ver­dient auch an FFP2-Masken.

»WELT: Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie auch in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn 10.000 Beatmungsgeräte bei Ihnen bestellt. Jetzt ist zu erfah­ren, dass der Bund nur knapp 1600 Geräte abge­nom­men hat. Wie kommt das?

Dräger: Kein Mensch konn­te damals sagen, wie vie­le Geräte im Verlauf der Pandemie gebraucht wür­den. Unsere Regierung hat ent­schlos­sen und umsich­tig gehan­delt. Denn kei­ne zwei Wochen spä­ter hät­te sie schon kei­ne Geräte mehr im lau­fen­den Jahr gelie­fert bekom­men. Der Bund hat sich damit einen Vorsprung gegen­über ande­ren Bestellern gesi­chert. Das hat Unmutsäußerungen aus aller Welt aus­ge­löst, die auch bei mir anka­men. Im Verlauf des Jahres wur­de fest­ge­stellt, dass der Bedarf nicht so groß ist wie gedacht…«

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Neues Investitionsprogramm: Evonik will vom Boom der Impfstoffe profitieren

»Nicht nur Biontech braucht Zulieferungen von Evonik, um den Corona-Impfstoff zu pro­du­zie­ren. Darum will der Spezialchemieriese die Produktion hochfahren.

Düsseldorf Neue Impfstoffe gegen Corona machen Hoffnung, dass die Corona-Pandemie bald beherrsch­bar sein könn­te. Von den welt­weit Milliarden nöti­gen Impfungen will auch der Spezialchemiehersteller Evonik pro­fi­tie­ren und sei­ne Position als Zulieferer der gro­ßen Hersteller stär­ken. Wie es in Konzernkreisen heißt, haben die Essener dazu in der ver­gan­ge­nen Woche ein neu­es Investitionsprogramm beschlossen.

Es sieht im ers­ten Schritt den Ausbau der bestehen­den Produktionsstätten im kana­di­schen Vancouver und in den USA vor. Evonik fer­tigt dort soge­nann­te Liquid-Nanopartikel (LNP). Diese Trägerstoffe sind ent­schei­dend, damit mRNA-Impfstoffe wie die von Biontech über­haupt funk­tio­nie­ren.«

Das berich­te­te am 7.12. handelsblatt.com.

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Wann werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen?

"Charité in Personalnot – Ärzte sol­len in der Pflege hel­fen" heißt es heu­te auf t‑online.de. Seit Jahren war­nen Gewerkschaften vor die­ser Situation. Sie ist alles ande­re als neu und wie­der­holt sich stets in jeder Grippesaison. Dabei fehlt es der Charité nicht an Geld. Auf ihrer Internetseite ist zu lesen:

»Mit 15.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirt­schaf­tet die Charité 2,0 Milliarden Euro Gesamteinnahmen pro Jahr und ist damit einer der größ­ten Arbeitgeber Berlins. Mit Tochterunternehmen hat die Charité 18.700 Beschäftigte.«

»Die Charité hat­te im Jahr 2019 rund 2,0 Milliarden Euro Gesamteinnahmen und 0,1 Millionen Euro Jahresüberschuss erzielt. Bereits zum neun­ten Mal in Folge erreich­te die Charité ein posi­ti­ves Jahresergebnis.«

So heißt es an ande­rer Stelle. Die Erlöse wer­den auch erwirt­schaf­tet mit einer schlech­ten Personalausstattung und unter­ta­rif­li­cher Bezahlung in den Tochterunternehmen.

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"Es ist schier unmöglich, per Gesetz jeden Corona-Todesfall zu verhindern."

Hat sich Wolfgang Schäuble bei den "Corona-LeugnerInnen" eingereiht?

»Schäuble ruft vor Gipfel zu "aus­ge­wo­ge­nen Entscheidungen" auf
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat vor dem anste­hen­den Corona-Gipfel von Bund und Ländern "aus­ge­wo­ge­ne Entscheidungen" ange­mahnt. Bei den Corona-Maßnahmen "bleibt es zen­tral, dass die Exekutive die Verantwortung des Einzelnen fest im Blick hält und auf so viel Freiheit wie mög­lich setzt", sag­te Schäuble der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

"Es ist schier unmög­lich, per Gesetz jeden Corona-Todesfall zu ver­hin­dern." Es sei daher sei­ne "Grundüberzeugung", dass die Politik die Abwägung zwi­schen dem Schutz des Lebens und den Nachteilen der Corona-Maßnahmen "nicht kom­plett per Verordnung oder Gesetz auf­lö­sen kann, son­dern dass die Verantwortung auch in den Händen der Ärzteschaft, von Wissenschaft und Ethikern liegt".«

So stellt es tagesschau.de dar. Es wird wohl eher dar­um gehen, daß die Wirtschafts-Fraktion, die vom Lockdown über­haupt nicht pro­fi­tiert, sich zu Wort mel­det. Es wird deut­lich, daß die aus­schließ­li­che Orientierung der Regierungspolitik an den Think-Tanks rund um die Pandemie-Planspiele zu Widersprüchen führt.

Impfungen: Sind die Planer vom BER am Werk?

Manches erin­nert in der Tat an die voll­mun­di­gen Ankündigungen zum legen­dä­ren Berliner Großflughafen. Bestellungen von Impfstoffen stel­len sich als eine Art Leerverkauf dar, in High-Tech-Impfzentren macht sich die Bundeswehr breit, hat aber kaum etwas zu tun, die Liefer- und Kühlkette stellt sich als pre­kär her­aus. Dazu kommt, daß auch noch die Nachfrage nach dem Glücksbringer beschei­den aus­fällt. Zu den groß­spu­ri­gen Ankündigungen zu Produktionsausweitungen stellt nun der Chef von Biontech und Multimilliardär Sahin heu­te fest:

»Mehr Dosen – "alles ande­re als trivial"
Das Mainzer Unternehmen Biontech arbei­tet nach eige­nen Angaben mit Hochdruck an der Ausweitung der Herstellungskapazitäten des Corona-Impfstoffs. Die Produktion kurz­fris­tig zu erhö­hen, sei "alles ande­re als tri­vi­al", sag­te BioNTech-Chef Ugur Sahin dem "Spiegel".

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Wie war das noch… mit Karl Lauterbachs Lobbyismus?

»Lauterbach gilt als Einflüsterer der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, als jemand, der ganz nah dran ist an der Macht…

Vor weni­gen Jahren [war er] noch dafür bekannt, dass er im Auftrag der Pharmaindustrie Medikamentenstudien durch­führ­te. Über 800 000 Euro an Drittmitteln heims­te er dafür allein im Jahr 2000 ein.

So war er auch an einer Studie über den Fettsenker Lipobay betei­ligt – jenem Medikament, das die Herstellerfirma Bayer wegen töd­li­cher Zwischenfälle im Jahr 2001 vom Markt nahm. Die frü­hen Hinweise dar­auf, dass Lipobay mög­li­cher­wei­se gefähr­lich war, nahm Lauterbach damals eben­so wenig wahr, wie es sei­ne Auftraggeber taten…

"Ich sehe mich in einem Netzwerk von Menschen, die poli­tisch ähn­lich den­ken wie ich."

Wer nicht in einem sol­chen Netzwerk arbei­te, sagt er, der habe kei­ne Chance…

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Merkblatt zur Impfung von Pharma-Marketing-Organisation erstellt

In RKI-"Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff" wur­de dar­ge­legt, mit wel­chen Falschinformationen zu Impfende ver­sorgt wer­den. Durch eine Zuschrift wur­de ich dar­auf auf­merk­sam gemacht, wer neben dem RKI bei die­ser "Aufklärung" mitmischt:

Quelle: rki.de

Über die­se Organisation berich­te­te 2009 das kri­ti­sche Portal arznei-telegramm.de unter dem Titel "DEUTSCHES GRÜNES KREUZ … grü­nes Feigenblatt für Pharmamarketing":

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