Liesa Wölm von t‑online.de hat "den Höhepunkt noch nicht erreicht"

Am 27.10. berich­tet sie aus Mühldorf am Inn:

»Corona-Kollaps in deut­schem Landkreis? 
Inzidenz bei fast 600: "Haben den Höhepunkt noch nicht erreicht"

Kein ein­zi­ges Intensivbett ist im Klinikum in Mühldorf am Inn noch frei, die Corona-Inzidenz kratzt an der 600er-Marke. In dem baye­ri­schen Landkreis zeigt sich wie im Brennglas, dass die Pandemie in Deutschland noch lan­ge nicht vor­bei ist.«
t‑online.de (27.10.)

Wer ist die jun­ge Frau, die hier ihr Brennglas aus dem Leistungskurs Horoskopie ver­wen­det? „Liesa Wölm von t‑online.de hat "den Höhepunkt noch nicht erreicht"“ weiterlesen

"Konformismus mit demokratischer Fassade"

Der Rezensent eines Buches auf faz.net am 27.10. wun­dert sich (hin­ter der Bezahlschranke):

»Nach sieb­zig Jahren: Das epo­cha­le Buch über die Verfolgung und Ermordung der euro­päi­schen Juden des fran­zö­si­schen Historikers Leon Poliakov erscheint nun auch auf Deutsch. Doch war­um dau­er­te das so lange?«

Dabei fin­det er zum Schluß die Antwort doch:

»Mit der Tätergesellschaft geht Poliakov des­halb hart ins Gericht: „Alles voll­zog sich inmit­ten einer wei­test­ge­hen­den Gleichgültigkeit. […] Die kol­lek­ti­ve Zurichtung der Deutschen war bereits aus­rei­chend vor­an­ge­schrit­ten.“ Der Bruch mit der Vergangenheit sei nach 1945 aus­ge­blie­ben, denn selbst die Nachkriegsgeneration zeich­ne sich vor allem durch Konformismus aus, nun­mehr „ein Konformismus mit demo­kra­ti­scher Fassade“.« „"Konformismus mit demo­kra­ti­scher Fassade"“ weiterlesen

Lockdowns haben weltweit 125 Millionen Vollzeitstellen vernichtet

Dagegen hilft nur "Impfen", meint der Chef der Internationalen Arbeitsorganisation. Unter der irre­füh­ren­den Überschrift "Pandemie ver­nich­tet mehr Jobs als befürch­tet" ist am 27.10. auf faz.net zu lesen:

»Die Corona-Pandemie belas­tet die Arbeitsmärkte nach einer Analyse der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) welt­weit stär­ker als bis­lang gedacht. Die Konjunkturerholung sei ungleich ver­teilt, und das lie­ge an den unglei­chen Impfraten und finan­zi­el­len Möglichkeiten der Regierungen, sag­te ILO-Chef Guy Ryder am Mittwoch in Genf. „Wir hat­ten in die­sem Jahr mit einer lang­sa­men, aber anhal­ten­den Erholung gerech­net. Dieser rela­ti­ve Optimismus ist geschwun­den“, sag­te er. „Lockdowns haben welt­weit 125 Millionen Vollzeitstellen ver­nich­tet“ weiterlesen

Sie sind nicht "vollständig geimpft". Das werden Sie auch nie sein.

"Das ist ein Ziel für Gemeinschaften oder Nationen, nicht für Einzelpersonen", so heißt es in einem Artikel auf washingtonpost.com am 22.10. Es fin­den sich dort bemer­kens­wer­te Erkenntnisse für ein Blatt, des­sen Aufsichtsratsvorsitzender jahr­zehn­te­lang Warren Buffett hieß und das jetzt dem Amazon-Chef Jeff Bezos gehört. Am Beispiel von Colin Powell wird verdeutlicht:

»Die Verwendung des Begriffs "voll­stän­dig geimpft" ist auch nicht nur bei Powell üblich, obwohl die Berichterstattung über sei­nen Tod deut­lich gemacht hat, dass der Begriff in vie­len Fällen unan­ge­mes­sen ist, vor allem weil es kei­nen Konsens dar­über gibt, was er bedeu­tet. „Sie sind nicht "voll­stän­dig geimpft". Das wer­den Sie auch nie sein.“ weiterlesen

"Papua-Neuguinea vor Coronakatastrophe"

So lau­ten aktu­el­le Schlagzeilen, ger­ne auch "Massenbegräbnis soll Papua-Neuguinea hel­fen", "Papua-Neuguinea: Zahl der Corona-Toten steigt dras­tisch". Auf corona-blog.net hat man sich die Mühe gemacht, dem nach­zu­ge­hen. Etwa die­ser Meldung auf n‑tv.de vom 26.10.:

»Papua-Neuguinea steu­ert nach Ansicht von Experten auf eine Corona-Katastrophe zu. Die Infektionszahlen in dem Pazifikstaat sind zuletzt dra­ma­tisch gestie­gen – wäh­rend gleich­zei­tig weni­ger als ein Prozent der neun Millionen Einwohner voll­stän­dig gegen das Virus geimpft ist. Im Port Moresby General Hospital sei die Leichenhalle mitt­ler­wei­le rest­los über­füllt, berich­te­te der Sender Radio New Zealand. Dort sta­pel­ten sich rund 300 Leichen, wäh­rend die Räumlichkeiten nur für maxi­mal 60 Tote ange­legt sei­en. Der Chef der Pandemiebekämpfung in Papua-Neuguinea, David Manning, habe nun ein Massenbegräbnis von 200 Leichen gestat­tet, um die Situation zu ent­schär­fen.« „"Papua-Neuguinea vor Coronakatastrophe"“ weiterlesen

Warum die Vertuschungen des Paul-Ehrlich-Instituts folgerichtig sind und welche Rolle Klaus Cichutek dabei spielt

In vie­len Beiträgen wur­de hier über die Rolle des PEI berich­tet, die es bei der Vertuschung von Nebenwirkungen der "Impfstoffe" spielt, zuletzt in einer Übersicht des aktu­el­len Sicherheitsberichts (Paul-Ehrlich-Institut: Weitere fast 20.000 Verdachtsfälle in einem Monat, davon 350 mit "töd­li­chem Ausgang"). Einem Leser ist eine von mir über­se­he­ne Dreistigkeit dar­in aufgefallen:

pei.de

Warum ist das alles kein Zufall? „Warum die Vertuschungen des Paul-Ehrlich-Instituts fol­ge­rich­tig sind und wel­che Rolle Klaus Cichutek dabei spielt“ weiterlesen

Bringen Ungeimpfte die Krankenhäuser an die Belastungsgrenze?

Gar zu oft muß man sich fra­gen, ob JournalistInnen lesen, was sie schrei­ben, bevor sie einen Text frei­ge­ben. Oder war­um nie­mand vor der Veröffentlichung noch ein­mal dar­über schaut. Oder ob ein System dahin­ter steckt, uns mit wider­sprüch­lichs­ten Informationen zu ver­sor­gen. Aktueller Anlaß für sol­che Fragen ist ein Text vom 25.10. unter obi­gem Titel auf faz.net (Bezahlschranke). "Wie schlimm wird die Pandemie der Ungeimpften?", fragt man sich da und fin­det – Überraschung – die Antwort beim Leiter des DIVI-Intensivregisters. Als sei­en die LeserInnen noch so naiv wie vor einem Jahr kommt er ihnen mit Inzidenzen:

»Die Inzidenz spie­le nach wie vor die ent­schei­den­de Rolle bei der Beurteilung der Pandemie, ist Karagiannidis über­zeugt… „Bringen Ungeimpfte die Krankenhäuser an die Belastungsgrenze?“ weiterlesen

Überwachungswahn oder globales Datenglück?

Auf faz.net wird die­se Frage gestellt in einem Bericht vom 26.10. über den Berliner World Health Summit mit dem Titel "EIN GLOBALES DATEN-NETZWERK? Der Gipfel der Gesundheitsutopie" (Bezahlschranke). Es ist zu lesen:

»Die Ideologie der Weltverbesserung durch Big Data heißt Solutionismus, und sie hat es jen­seits von Silicon Valley nicht weit gebracht. Bis zu Beginn der Woche, als auf demWorld Health Summit (WHS) in Berlin die mau­ri­tia­ni­sche Datenspezialistin und Politikberaterin Drudeisha Madhub das kürz­lich eröff­ne­te „Informationsökosystem“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den Blick genom­men und die Pandemie als poten­ti­el­le „Waffe zur Massenüberwachung“ dis­ku­tiert hat. „Überwachungswahn oder glo­ba­les Datenglück?“ weiterlesen