"Falls 99 Prozent der Menschen immun sein sollten, fragt man sich natürlich, wer dann noch geimpft werden soll"

Das sagt der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit am 2.6. auf deutschlandfunkkultur.de.

In der Zusammenfassung heißt es:

»... Begleitende Studien fehlen noch

Unzufrieden ist der Forscher dagegen damit, dass begleitende Studien, die die nötigen wissenschaftlichen Grundlagen für künftige Strategien im Kampf gegen das Virus liefern könnten, auf sich warten lassen.
Am 30. Juni soll der Corona-Situationsbericht der Bundesregierung vorgelegt werden. Bis zum Herbst sei dann zwar noch genug Zeit, um eine Strategie zu erarbeiten, sagt der Wissenschaftler – dies gelte aber nur, wenn bereits entsprechende Studien angeschoben worden seien oder schnellstmöglich angeschoben würden. Auf deren Grundlage wiederum gebe auch die Ständige Impfkommission ihre Empfehlungen.

Wie viele Menschen sind bereits immun?

Doch solche Studien bräuchten Zeit, betont Schmidt-Chanasit. Deshalb sei Eile geboten, sie zu initiieren.
„Unter anderem zum Beispiel eine sogenannte Seroprävalenzstudie, wo wir sehen, wie viele Menschen bereits eine Infektion durchgemacht haben oder sogar mehrmals genesen sind. Das sind wichtige Daten, auch in Bezug auf eine mögliche neue Impfkampagne. Denn falls 99 Prozent der Menschen immun sein sollten, weil sie geimpft sind oder bereits eine Infektion durchgemacht haben, fragt man sich natürlich, wer dann noch geimpft werden soll.“«


Die grüne Fraktionsvorsitzende, die auch noch Dröge heißt, steht über solchen Überlegungen:

Der Bilderberg kreißt und gebiert Krieg und Verderben

Kaum haben sie das Weltwirtschaftsforum in Davos abge­fei­ert, schi­cken Konzerne ihre CEOs und Regierungen ihre Funktionäre zur Bilderberg-Konferenz vom 2.–5.6 in Washington. Nur eini­ge aus der illus­tren Liste:

José Manuel Barroso (Goldman Sachs), Albert Bourla (Pfizer), William J. Burns (CIA), Mathias Döpfner (Axel Springer), Henry A. Kissinger, Jörg Kukies (Staatssekretär im Bundeskanzleramt), Yann LeCun (Facebook), Charles Michel (Präsident des Europarats), Mark Rutte (Premier NL), Eric E. Schmidt (Google), Kevin Scott (Microsoft), Jens Stoltenberg (NATO), Yuriy Vitrenko (Naftogaz Ukraine), Emma Walmsley (GlaxoSmithKline).

Nachdem die Crème des Großkapitals jahr­zehn­te­lang geheim getagt hat­te, woll­te man inzwi­schen nicht wei­ter Verschwörungstheorien Vorschub leis­ten und ver­öf­fent­lich­te vor­ab die Liste der TeilnehmerInnen: „Der Bilderberg kreißt und gebiert Krieg und Verderben“ weiterlesen

Mutante BA.5: Anteil fast so hoch wie Inflation

Außerdem stoppt das RKI den "ste­ti­gen Fallzahlen-Rückgang":

»RKI: Corona-Zahlen sta­gnie­ren nach wochen­lan­gem Rückgang – Anteil von BA.5 bei etwa fünf Prozent

In der Corona-Pandemie könn­te der ste­ti­ge Fallzahlen-Rückgang erst ein­mal gestoppt sein. In der Woche bis zum 29. Mai sei die bun­des­wei­te Sieben-Tage-Inzidenz zwar im Vergleich zur Vorwoche wei­ter um 37 Prozent gesun­ken, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) im Covid-19-Wochenbericht von Donnerstagabend. In der aktu­el­len Woche sta­gnie­re der Inzidenzrückgang jedoch. Größtenteils bezieht sich der Bericht auf ver­gan­ge­ne Woche. „Mutante BA.5: Anteil fast so hoch wie Inflation“ weiterlesen

Neue Corona-Welle im Herbst: Lauterbach zuversichtlich

Ist das sub­ver­siv, was da am 3.6. an Bildern in einem Video auf merkur.de gezeigt wird. Der Gesundheitsminister an einem Schreibtisch Putinschen Ausmaßes – und wie bit­te heißt die Endhaltestelle der S‑Bahn??

Bevor es den "Volksverpetzer" auf den Plan ruft: Die Originalüberschrift auf merkur.de lau­tet »Neue Corona-Welle im Herbst: Vorbereitung „läuft auf Hochtouren“ – Lauterbach zuver­sicht­lich«. Echt auch der Text: „Neue Corona-Welle im Herbst: Lauterbach zuver­sicht­lich“ weiterlesen

Elektronische Patientenakte: Google könnte 9.000 € für Verzicht auf Schweigepflicht zahlen

Noch sind es Planspiele, mit denen ein gemein­nüt­zi­ger Verein die Attraktivität der "Elektronischen Patientakte" erhö­hen will. Sie hal­ten es dort für "Innovative Mehrwertfunktionen".

hashtag-gesundheit.de (Hervorhebungen nicht im Original)

„Elektronische Patientenakte: Google könn­te 9.000 € für Verzicht auf Schweigepflicht zah­len“ weiterlesen

Neue Studie berechnet Personallücke
Auf deutschen Intensivstationen fehlen bis zu 50.000 Pflegekräfte

Mit einer aktu­el­len Studie der Hans-Böckler-Stiftung beschäf­tigt sich am 1.6. aktuelle-sozialpolitik.de:

»Da war doch vor eini­ger Zeit was jeden Tag in den Medien? Irgendwas mit die­sen Intensivstationen, die – für eine Zeit lang – sicht­bars­te Speersitze der Corona-Pandemie. Parallel zu den Corona-Wellen wur­de täg­lich über die Belegungszahlen der Intensivstationen berich­tet. Und immer wie­der wur­de auch auf das Problem hin­ge­wie­sen, dass vor­ne und hin­ten Personal fehlt. Dass (nicht nur) vie­le Pflegekräfte nach Monaten außer­ge­wöhn­li­cher Zusatzbelastungen am Ende ihrer Kräfte waren und sind. „Neue Studie berech­net Personallücke
Auf deut­schen Intensivstationen feh­len bis zu 50.000 Pflegekräfte“
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