Rostocks OB denkt, aber nicht zu Ende

Der Rostocker Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen ver­liert am 24.6. in einem Interview auf welt.de man­ches kri­ti­sche und selbst­kri­ti­sche Wort. Das wirkt sym­pa­thisch und hat einen ent­schei­den­den Pferdefuß. Denn das Interview ist über­schrie­ben mit "Der Alltag für Ungeimpfte muss unan­ge­neh­mer sein". Es beginnt mit den Fußballfans, die sich über­all in Europa mas­ken­los in den Armen liegen:

»Claus Ruhe Madsen: Schauen Sie. Genau aus die­sem Fenster hier habe ich am 22. Mai auf 7000 Menschen geschaut, die den Aufstieg von Hansa Rostock gefei­ert haben. Ohne Maske, bes­tens gelaunt, sehr eng bei­ein­an­der. Mein Gott, dach­te ich damals, hof­fent­lich geht das gut. Am nächs­ten Tag mel­de­ten sich diver­se Virologen zu Wort und waren sich ganz sicher: Das wird ein Superspreader-Event… „Rostocks OB denkt, aber nicht zu Ende“ weiterlesen

Rechtsausschuß billigt Verlängerung des Notstandsrechts durch die Hintertür

Vor eini­gen Tagen wur­de hier berich­tet, daß über eine Änderung des Tierarzneimittelgesetzes klamm­heim­lich die Ermächtigungen des Infektionsschutzgesetzes noch ein Jahr nach Aufhebung der "epi­de­mi­schen Notlage" gel­ten sol­len. Nun wur­de ein wei­te­rer Vorstoß bekannt, wie auf bundestag.de über die Sitzung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz vom 22.06.2021 gemel­det wird: „Rechtsausschuß bil­ligt Verlängerung des Notstandsrechts durch die Hintertür“ weiterlesen

Hersteller warnen vor FFP2-Masken für Kinder

Ist es die Angst vor einem Imageschaden, ein Rest von Verantwortungsgefühl oder ein­fach der unsi­che­re Markt? Eine Umfrage, über die auf handelsblatt.com am 23.6. berich­tet wird, zeigt:

»Die Bundesregierung sieht einen Bedarf an FFP2-Masken für Kinder. Manche Hersteller leh­nen eine sol­che Produktion ab, ande­re wie der Medizintechnikhersteller Dräger sind dafür…

„Aus unse­rer Sicht ist das abso­lut nicht sinn­voll“, sagt Kai Rinklake, Geschäftsführer des Maskenproduzenten Skylotec. Der Manager ver­weist dar­auf, dass FFP-Masken ein Arbeitsschutzprodukt sind und für pro­fes­sio­nel­le Anwender ent­wi­ckelt wur­den. „Hier sind die Unternehmer ver­pflich­tet, Produkte aus­zu­wäh­len, die den jewei­li­gen Trägern pas­sen und dicht sit­zen. Gleichzeitig müs­sen sie für Pausen sor­gen und die Träger arbeits­me­di­zi­nisch unter­su­chen, um Schäden durch das erschwer­te Atmen zu ver­hin­dern“, sagt Rinklake… „Hersteller war­nen vor FFP2-Masken für Kinder“ weiterlesen

BioNTech und Moderna: Herzentzündungen nach mRNA-Impfungen

Monatelang haben "Fakten-Checker" dies als Verschwörungstheorie ent­larvt, nun ist es offi­zi­ell. Unter obi­ger Überschrift ist bei der "Deutschen Welle" am 24.6. zu lesen:

»Bereits seit Ende April ist bekannt, dass es nach COVID-19-Impfungen mit mRNA-Impfstoffen auch bei jun­gen und sport­li­chen Menschen zu Fällen von Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) kom­men kann. Die Gesundheitsbehörden von Israel hat­ten als ers­te davon berich­tet. Sie waren schon damals bei ihrer Impfkampagne weit fort­ge­schrit­ten und ver­füg­ten dar­über hin­aus auch über umfas­sen­de Patientendaten. 

Nun berich­tet auch die US-Gesundheitsbehörde Center for Disease Control (CDC), dass es seit April in den USA mehr als ein­tau­send Berichte über Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen (Myokarditis und Perikarditis) nach mRNA-Impfungen gegen COVID-19 gege­ben habe. Das CDC betrach­tet die­se Fälle als Impfnebenwirkung. Die Impfstoffe stamm­ten von BioNTech/Pfizer und Moderna. „BioNTech und Moderna: Herzentzündungen nach mRNA-Impfungen“ weiterlesen

Sag', daß das nicht wahr ist!

Die Kanzlerin erklärt im Bundestag, daß sie Drostens Postcasts zu "SARS-Cov-19" hört und des­halb nicht ansatz­wei­se ver­steht, was ein CT-Wert ist. Und nie­mand fragt nach den Tassen im Schrank.

Quelle: youtube.com (23.6. ca. Min. 32)

Update: Im Stenografischen Bericht des Bundestags wird die Rede an ver­schie­de­nen Stellen gefälscht. Dort heißt es auf S. 49.: „Sag', daß das nicht wahr ist!“ weiterlesen

Nebenwirkung oder Zufall?
AstraZeneca-Impfung – Komplikation Guillain-Barré-Syndrom?

Auf www.springermedizin.de (nur für Fachpersonal) ist am 18.6. unter obi­ger Überschrift zu lesen:

»Die Impfung gegen COVID-19 kann in sehr sel­ten Fällen mög­li­cher­wei­se ein Guillain-Barré-Syndrom aus­lö­sen. Für den Zusammenhang mit der Impfung spricht ein cha­rak­te­ris­ti­scher Verlauf.

Inzwischen gibt es vie­le Fall berich­te über neu­ro­im­mu­no­lo­gi­sche Komplikationen einer COVID-19-Erkrankung, dazu zählt vor allem das Guillain-Barré-Syndrom (GBS). Insgesamt tritt das GBS nach einer Infektion mit dem neu­en Coronavirus sehr sel­ten auf, wenn jedoch SARS-CoV‑2 eine sol­che Autoimmunreaktion trig­gern kann, ist das auch bei einer Impfung gegen das Virus zunächst nicht über­ra­schend. Fallberichte aus Indien und Großbritannien legen einen sol­chen Zusammenhang für die AstraZeneca-Vakzine jeden­falls nahe. Fast alle Erkrankten ent­wi­ckel­ten einen sel­te­nen GBS-Subtyp mit beid­sei­ti­ger Fazialisparese. „Nebenwirkung oder Zufall?
AstraZeneca-Impfung – Komplikation Guillain-Barré-Syndrom?“
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Lob der Statistik

"Neue "Delta Plus"-Variante brei­tet sich welt­weit aus". So heißt es all­über­all. Vielleicht stimmt das sogar. Da sich mit Statistik und ihrer Darstellung bekannt­lich alles bewei­sen läßt, sei hier die­se Analogie dargestellt:

Beide Grafiken sind kor­rekt. Die lin­ke zeigt einen sehr star­ken Anstieg des Anteils nütz­li­cher Apps an Apps ins­ge­samt. Das ent­spricht der Mediendarstellung der "Deltas". Die rech­te zeigt, daß die Zahl nütz­li­cher Apps zwar steigt, die von Apps ins­ge­samt aber stark abnimmt. Beide Grafiken basie­ren auf dem­sel­ben (fik­ti­ven) Datenbestand. „Lob der Statistik“ weiterlesen