KL: "Vieles von dem, was wir machen, ist wissenschaftlich nicht gesichert"

Er hat das erkannt "an der Universi::tät in Köln und auch in Bos­ton, wenn Sie so wol­len". Offen­bar han­delt es sich um einen Aus­schnitt von "Peter Voß fragt Karl Lau­ter­bach" vom 16.04.2012 (pro​gramm​.ard​.de). Das Ori­gi­nal habe ich nicht fin­den kön­nen. (Update: Ich bit­te um Ent­schul­di­gung für die ursprüng­lich ver­stüm­mel­te Über­schrift!. Außer­dem hat ein Leser die Quel­le gefun­den: media​thek​view​web​.de.)

Video­quel­le: you​tube​.com

Novavax: Beendigung des COVID-19-Impfstoffvertrags mit Gavi

Das teilt der Her­stel­ler am 23.11.22 auf ir​.nova​vax​.com mit:

»Am 21. Novem­ber gab Nova­vax eine Aktua­li­sie­rung sei­ner Ver­ein­ba­rung mit Gavi, der Vac­ci­ne Alli­ance, bekannt, die sich auf das Advan­ced Purcha­se Agree­ment (APA) für 350 Mil­lio­nen Dosen des Impf­stoffs COVID-19 bezieht.

Nova­vax hat sich bereit erklärt, sei­ne Ver­pflich­tung zur Her­stel­lung und Lie­fe­rung von Dosen für die COVAX-Ein­rich­tun­gen zu erfül­len. Ange­sichts der Tat­sa­che, dass die Impf­ra­ten in den Ent­wick­lungs­län­dern nach wie vor unter den von den Gesund­heits­be­hör­den gesetz­ten Zie­len lie­gen, hat­ten wir die Hoff­nung, dass der Impf­stoff von Nova­vax dazu bei­tra­gen könn­te, das ver­füg­ba­re COVAX-Impf­stoff­port­fo­lio zu diver­si­fi­zie­ren und durch die Kühl­schrankt­aug­lich­keit unse­res Impf­stoffs und die tra­di­tio­nel­le­re Impf­stoff­tech­no­lo­gie die wich­tigs­ten logis­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen und die Akzep­tanz zu erhö­hen. „Nova­vax: Been­di­gung des COVID-19-Impf­stoff­ver­trags mit Gavi“ weiterlesen

Studie: Kinder geimpfter Eltern seltener wegen Covid-19 im Krankenhaus

Offen­bar hat der MDR etwas gut zu machen bei Pfi­zer. Nach der Doku­men­ta­ti­on von "Imfpschä­den" in ver­schie­de­nen Bei­trä­gen muß­te des­halb am 16.11.22 unter obi­ger Über­schrift auf mdr​.de atem­be­rau­ben­der Unsinn ver­faßt werden:

»Unter 5‑jährige Kin­der muss­ten mit Covid-19 häu­fi­ger ins Kran­ken­haus, wenn ihre Eltern nicht geimpft waren. Laut Daten aus Frank­reich galt das vor allem wäh­rend Del­ta, teil­wei­se aber auch für Omikron…

Bei der sta­tis­ti­schen Ana­ly­se zeig­te sich, dass das Risi­ko einer Kli­nik­ein­wei­sung von Kin­dern mit geimpf­ten Eltern nur drei Pro­zent des Risi­kos betrug, das Kin­der unge­impf­ter Eltern hat­ten. Wäh­rend Omi­kron stieg die­ses Risi­ko auf 21 Prozent…«

Das Haupt­man­ko die­ser "Stu­die" wird nicht erwähnt, aber immer­hin: „Stu­die: Kin­der geimpf­ter Eltern sel­te­ner wegen Covid-19 im Kran­ken­haus“ weiterlesen

»Es bedarf einer gewaltigen gemeinsamen Anstrengung, eine Zero-Covid-Strategie zu etablieren«

archi​ve​.org

»Wir benötigen in Deutsch­land alle Maß­nah­men, um eine Fall­re­duk­ti­on wie von V. Prie­se­mann, M. Brink­mann, S. Cie­sek et al in "The Lan­cet" gefor­dert zu erreichen..

[Wir] benötigen eine "Green-Zone"-Strategie mit Öffnung in allen Regio­nen ohne Fälle und selek­ti­ven Einschränkungen von Ein­rei­se und inter­re­gio­na­ler Mobilität…

Fak­ten­leug­nung und Verwässerung wis­sen­schaft­li­cher Vorschläge dürfen poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen nicht wei­ter nega­tiv beein­flus­sen. Es bedarf einer gewal­ti­gen gemein­sa­men Anstren­gung, eine Zero-Covid-Stra­te­gie zu eta­blie­ren…«


Das for­der­te nicht nur ein Dr. Hane­feld im Janu­ar 2021, son­dern zahl­rei­che Medi­zi­ne­rIn­nen, die in dem "Offe­nen Brief" erwähnt wer­den. Bit­te ger­ne nach­le­sen! Hane­feld ist der, über den im April hier berich­tet wurde:

twit​ter​.com (4.4.)

Es mag bes­se­re Quel­len geben. Hier der Ein­fach­heit hal­ber, was Wiki­pe­dia zum Begriff "aso­zi­al" weiß:

»In der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus wur­den „Aso­zia­le“ Opfer ver­schärf­ter Ver­fol­gung.[1] Die Akti­on „Arbeits­scheu Reich“ mar­kiert den Höhe­punkt der „Aso­zia­len­ver­fol­gung“ im Natio­nal­so­zia­lis­mus. Seit 1938 dräng­ten die Wohl­fahrts­äm­ter die Poli­zei­be­hör­den gera­de­zu zur Ver­haf­tung von „Aso­zia­len“. An die Stel­le der Schi­ka­nen und der Ver­trei­bung von Bedürf­ti­gen tra­ten ihre Erfas­sung und Ver­nich­tung. Die Sozi­al­uto­pie von der end­gül­ti­gen Besei­ti­gung abwei­chen­den Ver­hal­tens wur­de in die Tat umge­setzt. Die Akti­on „Arbeits­scheu Reich“ war dabei das bedeu­tends­te Ein­zel­er­eig­nis der NS-Poli­tik gegen „Aso­zia­le“. Nach dem Erlass vom 26. Janu­ar 1938 folg­ten eine Gesta­po-Akti­on am 21. April 1938 und eine Kri­mi­nal­po­li­zei-Akti­on am 13. Juni 1938. Zir­ka 20.000 „Aso­zia­le“ wur­den in Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger ein­ge­lie­fert. Als „aso­zi­al“ gal­ten Straf­tä­ter, Trin­ker, Pro­sti­tu­ier­te und Heim­zög­lin­ge. Sie tru­gen den schwar­zen Win­kel auf ihrer Klei­dung als Kenn­zeich­nung und stan­den in der KZ-Hier­ar­chie ganz unten.«
de​.wiki​pe​dia​.org

Kom­me mir nie­mand damit, der Mann mei­ne es nicht so. Ich soll­te erwäh­nen, daß er pro­mo­vier­ter Arzt ist…


Sie wollten einen Maulkorb verpassen

In etwa die glei­che Per­so­nen­grup­pe, die den Offe­nen Brief 2021 unter­zeich­ne­te, hat­te sich schon im Okto­ber 2020 zu Wort gemel­det. Es ging mit vol­ler Breit­sei­te gegen ein Papier zahl­rei­cher Ver­bän­de und der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung, über das hier berich­tet wurde.

web​.archi​ve​.org

Dort war zu lesen:

»Wir kri­ti­sie­ren die jüngsten Stel­lung­nah­men der Spit­zen der Kassenärztlichen Bun­des­ver­ei­ni­gung (KBV) durch Herrn Gas­sen, der Bundesärztekammer (BÄK) durch Herrn Rein­hardt, sowie das gemein­sa­me Posi­ti­ons­pa­pier mit den Viro­lo­gen Stre­eck und Schmidt-Chanasit.

Im Gegen­zug unterstützen wir ausdrücklich die aktu­el­le Ent­schei­dung der Bun­des­re­gie­rung für einen Wellenbrecher-Lockdown..-

Wir hal­ten des­halb auch im Moment, schnel­les und ent­schlos­se­nes Han­deln für gebo­ten, anstel­le von realitätsfernen Appel­len. Die Akzep­tanz für Coro­na- Maß­nah­men lässt sich nicht durch Inkon­se­quenz oder halb­her­zi­ges Han­deln ver­bes­sern, son­dern nur indem „Ärzteschaft“ und „Wis­sen­schaft“ sich bemühen, öffentlich weit­ge­hend mit einer Stim­me zu spre­chen. Das ist auch bei unter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen im Detail möglich, wenn ver­schie­de­ne Akteu­re künftig dar­auf ver­zich­ten, sich aus Ein­zel­in­ter­es­sen her­aus zu pro­fi­lie­ren…«

Übri­gens war die Akti­on erfolg­reich. Wie im oben ver­link­ten Bei­trag erklärt wird, ver­schwand das KBV-Papier sehr schnell. Auf der ande­ren Sei­te wur­den auch die Maul­korb-Auf­ru­fe recht bald aus dem Netz zurückgezogen.

Sie­he auch:

Nie­mand hat­te die Absicht…, Zero COVID ein­zu­füh­ren. Wirk­lich niemand

Ange­regt wur­de die­ser Bei­trag durch einen Tweet von @Notarzt12, bei dem wie­der ein­mal kei­ne Quel­le ange­ge­ben wurde.


Update:

volks​ver​pet​zer​.de (6.1.21)

Musks Neuralink will in sechs Monaten Tests am Menschen beginnen

Was unter die­ser Über­schrift auf wiwo​.de zu lesen ist, kann nur eine mie­se Ver­leum­dung der Lügen­pres­se sein. Am 1.12. heißt es dort:

»Das Neu­ro­tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men Neu­r­a­link von Tes­la-Chef Elon Musk will in vor­aus­sicht­lich sechs Mona­ten mit kli­ni­schen Stu­di­en sei­ner sei­ne draht­lo­sen Gehirn­com­pu­ter­chips an Men­schen beginnen.

„Wir sind extrem vor­sich­tig und wol­len sicher­ge­hen, dass es gut funk­tio­niert, bevor wir ein Gerät in einen Men­schen ein­set­zen, aber wir haben, glau­be ich, die meis­ten unse­rer Unter­la­gen bei der FDA ein­ge­reicht“, sag­te Musk wäh­rend einer Prä­sen­ta­ti­on des Implan­tats am Mitt­woch. Mit den Schnitt­stel­len will Musk neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kun­gen wie Alz­hei­mer, Demenz und Rücken­marks­ver­let­zun­gen hei­len. „Musks Neu­r­a­link will in sechs Mona­ten Tests am Men­schen begin­nen“ weiterlesen

»Ärzteverbände warnen bereits, dass es im neuen Jahr zunächst gar keine Impfungen mehr geben könnte«

Ohne Moos nix los, sagen sie und brin­gen auf den Punkt, wor­um es bei den "Imp­fun­gen" schon immer ging. "Ab Janu­ar: Kein Geld mehr für Coro­na-Imp­fun­gen". Unter die­ser Über­schrift ist auf apo​the​ke​-adhoc​.de am 29.11.22 zu lesen:

»Ber­lin – Der Bund will die Coro­na-Imp­fun­gen nicht län­ger finan­zie­ren, schon ab Janu­ar sol­len die Kas­sen über­neh­men. Doch das gibt die Rechts­la­ge über­haupt nicht her – in Win­des­ei­le müss­ten in den kom­men­den Wochen ent­spre­chen­de Geset­zes­än­de­run­gen auf­ge­setzt und ver­ab­schie­det wer­den. Dazu ist die Sache aber viel zu kom­plex. Die Ärz­te­ver­bän­de war­nen bereits, dass es im neu­en Jahr zunächst gar kei­ne Imp­fun­gen mehr geben könn­te… „»Ärz­te­ver­bän­de war­nen bereits, dass es im neu­en Jahr zunächst gar kei­ne Imp­fun­gen mehr geben könn­te«“ weiterlesen

»Kinder brauchen bis zu 16 Infekte im Jahr, damit sie überhaupt erst ein intaktes Immunsystem aufbauen können. Das ist das 1‑und‑1 der Immunologie«

Das sagt der Mün­che­ner Immu­no­lo­ge Dr. Peter Schlei­cher laut bild​.de am 2.12.22:

»IMMUNOLOGE ÜBER DEN ANSTIEG VON RSV-INFEKTIONEN
DARUM sind jetzt so vie­le Kin­der krank
… Dr. Peter Schlei­cher: „Kin­der brau­chen bis zu 16 Infek­te im Jahr, damit sie über­haupt erst ein intak­tes Immun­sys­tem auf­bau­en kön­nen. Das ist das 1‑und‑1 der Immu­no­lo­gie. Tra­gen sie Mas­ken, kön­nen sie sich nicht infi­zie­ren. In der Fol­ge kön­nen sie kei­ne Immun­ab­wehr und kein Immun-Gedächt­nis ent­wi­ckeln. Des­halb wer­den heu­te so vie­le Kin­der schwer krank.“…

Heu­te ist Dr. Peter Schlei­cher rich­tig sau­er: „Die­se Ent­wick­lung war wirk­lich vor­her­seh­bar, die Mas­ken-Ent­schei­dung war ein gro­ßer Feh­ler. Die Poli­tik hat sich blöd bera­ten las­sen. Das war eine Kata­stro­phe.“…«

Er war nicht der ein­zi­ge, der gewarnt hat­te. Und "Bild" ist durch­aus nicht unschuldig:

„»Kin­der brau­chen bis zu 16 Infek­te im Jahr, damit sie über­haupt erst ein intak­tes Immun­sys­tem auf­bau­en kön­nen. Das ist das 1‑und‑1 der Immu­no­lo­gie«“ weiterlesen

Am 8. Dezember sollen bundesweit die Sirenen heulen

Karl Lau­ter­bach macht mit. "كورونا كبير"

Ori­gi­nal-Bild: Wolf­gang Eil­mes, faz​.net

»Der ers­te bun­des­wei­te Warn­tag vor zwei Jah­ren war ein Flop. Mal sehen, ob es beim zwei­ten Warn­tag am Don­ners­tag, 8. Dezem­ber 2022, klappt. Bund, Län­der und Kom­mu­nen erpro­ben ihre Mit­tel zur War­nung der Bevöl­ke­rung – durch Sire­nen, Warn-Apps, TV‑, Radio- oder Laut­spre­cher­durch­sa­gen und in die­sem Jahr erst­mals auch durch eine bun­des­weit per Cell Broad­cast über das Mobil­funk­netz über­mit­tel­te Pro­be­warn­mel­dung…«
kreis​zei​tung​-wochen​blatt​.de (30.11.22)

Aktuelles aus den Tollhäusern (1.12.21)

Wie so oft mit DPA-News aus Gesund­heits­we­sen, heu­te mit aktu­el­ler Beflaggung:

"Die deut­sche Poli­tik 2022 in Zitaten
«Wer eine Mög­lich­keit hat, sich imp­fen zu las­sen, soll­te da nicht hin­ge­hen, son­dern eher hinrennen.»
(Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz, SPD, am 7. Janu­ar in Ber­lin nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen zum wei­te­ren Vor­ge­hen in der Corona-Pandemie.)

«Für Mil­li­ar­dä­re gleicht die Pan­de­mie einem Gold­rausch. Regie­run­gen haben Mil­li­ar­den in die Wirt­schaft gepumpt, doch ein Groß­teil ist bei Men­schen hän­gen­ge­blie­ben, die von stei­gen­den Akti­en­kur­sen beson­ders pro­fi­tie­ren. Wäh­rend ihr Ver­mö­gen so schnell wächst wie nie zuvor (..), hat die welt­wei­te Armut dras­tisch zugenommen.»
(Manu­el Schmitt, Refe­rent für sozia­le Ungleich­heit bei Oxfam Deutsch­land, zu den Fol­gen der Coro­na-Pan­de­mie in einer Pres­se­mit­tei­lung vom 17. Janu­ar vor dem Welt­wirt­schafts­fo­rum.)…"
kran​ken​kas​sen​.de „Aktu­el­les aus den Toll­häu­sern (1.12.21)“ weiterlesen