Göring-Eckardt: Nur mit einer festen Person Kontakt erlauben

Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen, will Kontakte noch mehr ein­schrän­ken als alle ande­ren ExtremistInnen:

»Diese Möglichkeit, daß man Kontakte zu einer Person hat und daß die jeden Tag wech­seln kann, die hal­ten wir für nicht sinn­voll. Sondern was man eigent­lich braucht, ist eine Social Bubble: eine fes­te Kontaktperson, fes­te Kontaktgruppen. Also sprich Familientreffen (?), die mit­ein­an­der in die­ser schwie­ri­gen Zeit irgend­wie klar­kom­men und auch gege­be­nen­falls gegen­sei­tig die Kinderbetreuung orga­ni­sie­ren, oder die Großeltern, oder wer auch immer. Mit der einen Person, die jeweils wech­seln kann, kom­men wir, glau­be ich, nicht sinn­voll wei­ter.«

Quelle: radioeins.de

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Wegen Querdenkern: Hessen lässt Polizisten schneller impfen

»Wiesbaden – Hessens Polizei ändert ihre Impf-Strategie: Auch Ermittlungsbeamte, die nur ab und an direk­ten „Kundenkontakt" haben, rut­schen in die Impf-Gruppe mit hoher Priorität, kön­nen jetzt schon die Schutz-Spritze gegen das Virus bekom­men. Denn auch sie müs­sen immer öfter bei Einsätzen im Zusammenhang mit Corona-Leugnern und „Querdenkern" ran…

Wie hoch das Risiko dabei ist, zeig­te schon die rela­tiv klei­ne „Querdenker"-Demo vom Sonntag in Frankfurt: Von knapp 400 kon­trol­lier­ten Teilnehmern kas­sier­ten neun Straf- und rund 120 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen „mit Corona-Bezug".

In Frankfurt wer­den die Ermittlungsbeamten außer­dem auch immer wie­der für Sicherheits- und Ordnungsdienste im Bahnhofsviertel ein­ge­setzt. Die Klientel dort hat ganz ande­re Sorgen, als auf Infektionsschutz zu ach­ten…«

Das mel­de­te bild.de am 12.4. (Bezahlschranke). Welcher "Impfstoff" die OrdnungshüterInnen erwar­tet, wur­de nicht mitgeteilt.

Coronakrise: Jugendämter rechnen mit Verdoppelung der Zahl an Schulabbrechern

Das ist am 18.4. auf deutschlandfunk.de zu erfahren:

»Die Jugendämter in Deutschland rech­nen auf­grund der Coronakrise mit mehr Schulabbrechern.

Es dro­he eine Verdoppelung, sag­te der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter, Bahr, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Normalerweise ver­lie­ßen pro Jahr rund 104.000 jun­ge Menschen die Schule ohne Abschluss. 2020 und in die­sem Jahr dürf­ten es jeweils 210.000 Schüler sein, sag­te Bahr. Diese Entwicklung zie­he sich durch vie­le sozia­le Schichten. Auch Kinder aus der Mittelschicht wür­den einen Karriereknick erle­ben, warn­te er.«

Ob es sol­che Meldungen sind, die die #ZeroCovid-Kampagne zum Erliegen kom­men las­sen? Dort wird bekannt­lich gefordert:

»Das Ziel darf nicht in 200, 50 oder 25 Neuinfektionen bestehen – es muss Null sein.…

Wir müs­sen die gesell­schaft­lich nicht drin­gend erfor­der­li­chen Bereiche der Wirtschaft für eine kur­ze Zeit still­le­gen. Fabriken, Büros, Betriebe, Baustellen, Schulen müs­sen geschlos­sen und die Arbeitspflicht aus­ge­setzt wer­den. Diese Pause muss so lan­ge dau­ern, bis die oben genann­ten Ziele erreicht sind.«

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Lage auf Intensivstationen: „Die Klagen der Spitzenmediziner sind getrost zu ignorieren“

Unter die­sem Titel wird heu­te auf reitschuster.de ein Brief eines Krankenhausarztes ver­öf­fent­licht, in dem es heißt:

»Während wir im Jahr 2000 in Deutschland 2.242 Krankenhäuser hat­ten, waren dies im Jahr 2018 nur noch 1.925 Häuser. Ein Rückgang um 317 Krankenhäuser oder 14,2%. Hat sich dadurch die Versorgung der Kranken in die­sem Land ver­schlim­mert? Ich glau­be nicht.

„Historisch nied­ri­ge Bettenauslastung“ war eine Überschrift in einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt vor 4 Wochen. Dieser Artikel ist wirk­lich lesens­wert. Trotz Pandemie sind die Fallzahlen (also die Zahl der sta­tio­nä­ren Patienten in deut­schen Krankenhäusern) im ver­gan­ge­nen Jahr um 13 Prozent (!) zurückgegangen… 

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Härtere Maßnahmen oder noch härtere?

Eine gan­ze Zeit lang galt vie­len Menschen Jörg Schönenborn als ein bedäch­tig­ter und aus­ge­wo­ge­ner Journalist. Der von ihm mode­rier­te "pres­se­club" vom 18.4. wird ihn spä­tes­tens jetzt ent­zau­bert haben. Unter dem Motto "Intensivmediziner schla­gen Alarm: Wie bre­chen wir die drit­te Welle?" mode­rier­te er eine der übli­chen Panikveranstaltungen über die "Wucht der drit­ten Welle". Diskutiert wird ob här­te­re Maßnahmen nötig sind oder eher noch härtere.

RKI-Wissenschaftler kritisiert Ausgangsbeschränkungen

Da rich­tet das RKI extra eine Forschungsgruppe ein, die die Mobilitätsdaten aus­wer­tet, und was machen die? Sie war­nen vor Ausgangsbeschränkungen. Hinter der Bezahlschranke ist am 17.4. auf faz.net unter dem Titel "Abends nur noch drin­nen?" zu lesen:

»… Anhand von Mobilfunkdaten, die Auskunft über aktu­el­le Bewegungsströme geben, lässt sich abschät­zen, wel­cher Anteil der Gesamtmobilität durch eine Ausgangsbeschränkung maxi­mal weg­fal­len wür­de. Solche Daten lie­gen bei­spiels­wei­se dem Robert Koch-Institut (RKI) vor. Seit April ver­gan­ge­nen Jahres ver­öf­fent­licht das dort und an der Berliner Humboldt-Universität ange­sie­del­te „Covid-19 Mobility Project“ regel­mä­ßig Mobilitätsberichte, die zei­gen, wie stark sich die Deutschen aktu­ell bewegen. 

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„Mehr als 250 dürfen nicht ziehen“

»[Das] erläu­ter­te Polizei-Sprecher Andre Hartwich. Doch es waren deut­lich mehr als 250 Demonstranten bereit, ihren Unmut über die Corona-Politik der Regierenden per pedes auf die Straßen der Landeshauptstadt zu pflastern.

Der Ordnungsdienst schätz­te die Zahl mit den zusätz­li­chen Demonstranten im Hofgarten zunächst auf 800 bis 900, die Polizei sprach am Abend von einer vier­stel­li­gen Zahl an Demonstranten. Und so kam, was kom­men muss­te: In Absprache mit der Polizei lös­te die Querdenker-Veranstaltungsleiterin ihre „eige­ne“ Demo auf.«

Demonstriert wur­de trotzdem.

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