Montgomery toppt Lauterbach

»Weltärzte-Präsident schlägt Alarm:
Montgomery befürch­tet bis zu 200.000 Corona-Tote ohne Lockdown
Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat sich mit deut­li­chen Worten für har­te Eingriffe zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aus­ge­spro­chen. "Wenn wir kei­nen Lockdown machen wür­den, dann wür­de die­se Infektion jetzt völ­lig unge­bremst über das gan­ze Land hin­weg rol­len", sag­te er am Dienstag den Sendern RTL und ntv. "Dabei wür­de eine gan­ze Reihe von Menschen zusätz­lich ster­ben, zu allen ande­ren, bis zu 200.000 sind die Prognosen."«
rp-online.de

Begründet der Mann das? Ach, was. Müssen die Medien es mel­den? Selbstverständlich. Meine Prognose lau­tet übri­gens 748.235 Tote, habe ich model­liert. À pro­pos: KL ist den gan­zen Tag im Ganzkörperkondom arbei­ten gewesen:

https://twitter.com/Karl_Lauterbach/status/1379528591550087174

Gericht kippt Ausgangssperre in Region Hannover

Am 6.4. berich­tet rnd.de:

        • »Seit April durf­ten Bürger in und um Hannover zwi­schen 22 und 5 Uhr ohne trif­ti­gen Grund nicht mehr auf die Straße.
        • Diese Regelung ist nun hinfällig.
        • Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg beur­teilt die Ausgangssperre wie die vor­an­ge­hen­de Instanz als rechtswidrig.

Hannover/Berlin. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die seit Anfang April gel­ten­de nächt­li­che Ausgangssperre in der Region Hannover gekippt. Die Regelung ist damit mit sofor­ti­ger Wirkung außer Kraft gesetzt, berich­tet die „Neue Presse“.

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Geschichte wiederholt sich…

»Hegel bemerk­te irgend­wo, daß alle gro­ßen welt­ge­schicht­li­chen Tatsachen und Personen sich sozu­sa­gen zwei­mal ereig­nen. Er hat ver­ges­sen, hin­zu­zu­fü­gen: das eine Mal als Tragödie, das ande­re Mal als FarceKarl Marx, Der acht­zehn­te Brumaire des Louis Bonaparte

1979: Gegen den Butterberg: Weihnachtsbutter zum Dumpingpreis.

2021: Gegen die Drogenschwemme: Weihnachtsdosen für lau.

Praxen im Südwesten warten noch auf Impfstoff gegen Coronavirus

»Die Hausarztpraxen im Südwesten wol­len mit dem Impfen gegen das Coronavirus los­le­gen – aller­dings fehlt ihnen noch der dazu nöti­ge Impfstoff. Durch die Osterfeiertage ver­zö­ge­re sich die Auslieferung der bestell­ten Dosen an die Praxen um ein bis zwei Tage, sag­te Sprecher Kai Sonntag von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) am Dienstag. Erst am Mittwoch wer­de der Impfstoff an die Hausärzte aus­ge­lie­fert, erst am Donnerstag rech­net die KVBW mit Impfungen bei den Hausärzten in der Breite. Das sei aber von Anfang an erwar­tet wor­den, sag­te Sonntag.

Die Praxen erhiel­ten pro Woche und Arzt anfangs 18 Impfdosen. "Das ist natür­lich wenig", sag­te Sonntag.«
schwaebische.de

Kreis Böblingen testet Hunderte Kinder in Kitas auf Coronavirus

Die Zahlen müs­sen hoch, um jeden Preis.

»Der Landkreis Böblingen tes­tet in den kom­men­den drei Wochen regel­mä­ßig Hunderte von Jungen und Mädchen in Kindergärten auf das Coronavirus, um im Kampf gegen die Pandemie auch bei den Kleinen wei­te­re Schritte zu machen. An dem Modellversuch neh­men seit Dienstag 26 Kitas teil, in denen 1500 Kinder auf ver­schie­de­ne Weise getes­tet wer­den sol­len

Ähnlich wie in den Schulen sol­len Kinder im Landkreis zwei Mal in der Woche getes­tet wer­den, bevor sie die Kitas betre­ten. Dabei wer­den sowohl Spuck- und Lutschtests als auch Tests mit Nasenproben ver­wen­det, sag­te eine Sprecherin des Kreises am Dienstag nach dem Auftakt.«
schwaebische.de

In einem gan­zen Jahr sind im Landkreis 3,2 Prozent der EinwohnerInnen als "Fälle" regis­triert wor­den. 0,06 Prozent wer­den als "Corona-Tote" gezählt.

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Besser nicht auf Freiheiten einlassen

So zuver­läs­sig wie die Meldungen "SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt…" sind solche:

»Virologin Ciesek sieht Öffnungsstrategien kritisch

(19.50 Uhr) Virologin Sandra Ciesek sieht Öffnungsstrategien wie etwa im Saarland oder in Modellregionen kri­tisch. "Die Verantwortung wird auf den Bürger abge­wälzt", sag­te die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Dienstag im NDR-Podcast "Das Coronavirus-Update". "Wenn geöff­net wird, muss dem Bürger klar sein, dass das nichts mit Sicherheit zu tun hat." Es dür­fe nicht der Eindruck ent­ste­hen, "dass das sicher ist", son­dern jeder müs­se indi­vi­du­ell ent­schei­den, sich auf die­se Freiheiten ein­zu­las­sen oder auf Vorsicht zu setzen.

Auch wenn es bei der Entwicklung der Infektionszahlen vor Ostern eine gewis­se Abflachung gege­ben habe und in eini­gen Städten die Inzidenzwerte über Ostern gesun­ken sei­en, hal­te sie es für ris­kant, aus die­sen Zahlen eine Ablehnung von Maßnahmen und Beschränkungen abzu­lei­ten, sag­te die Virologin…«
schwaebische.de

Aufstehen für die Kunst

Gewiß ver­bleibt die­se Aktion im Rahmen der all­ge­mei­nen Vorgaben. Dennoch ist sie ein Element, das den Widerstand gegen die Maßnahmen ver­stär­ken kann. In einer Erklärung baye­ri­scher KünstlerInnen heißt es:

»Heute, Montag 29.03.2021, haben von den Theater‑, Opern- und Konzerthausschließungen in Bayern, ins­be­son­de­re an Bayerischer Staatsoper und Gasteig, betrof­fe­ne Künstler*Innen, stell­ver­tre­tend für die Unterstützer*Innen der Initiative "Aufstehen für die Kunst", einen Eilantrag beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gegen das pau­scha­le Konzert- und Aufführungsverbot der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eingebracht.

Die Antragsteller*Innen sind der fes­ten Überzeugung, dass die aktu­el­le Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gegen die in Artikel 5 Grundgesetz vor­be­halt­los garan­tier­te Kunstfreiheit ver­stößt und auch nicht der durch das Infektionsschutzgesetz im November vor­ge­schrie­be­nen beson­de­ren Begründungspflicht in Bezug auf die Kunstfreiheit genügt. Dies hat auch die Deutsche Orchestervereinigung in Ihrem Schreiben vom 19.03. an alle Staatskanzleien der 16 Bundesländer sehr kri­tisch bun­des­weit festgestellt…

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