Ritzeratze! Voller Tücke

"Umfrage: Spahn auf dem abstei­gen­den Ast" berich­tet am 6.3. merkur.de.

»Berlin – Es ist nicht die ers­te Umfrage, die für Jens Spahns Krisenmanagement sin­ken­de Zustimmung ermit­telt. Aber eine der jüngs­ten: Der CDU-Vize belegt im Focus-Ranking nur noch Platz 5 von 22 abge­frag­ten deut­schen Spitzenpolitikern. Vorige Woche war es noch Platz .3.

„Inwiefern ver­tre­ten die fol­gen­den Politikerinnen und Politiker Ihre Interessen?“, lau­te­te die Frage von Focus und dem Meinungsforschungsinstitut Insa an 1501 Teilnehmer zwi­schen dem 26. Februar und 1. März. Möglich war eine Punktvergabe zwi­schen 0 und 300. Der Gesundheitsminister erhielt 111…

Wo ist der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet in die­ser Liste? Auf Platz 6 – hin­ter Sahra-Wagenknecht (Die Linke), die Platz 5 erreicht. Schlusslicht in der Erhebung wur­de Alice Weidel (AfD)…«

Die "wissenschaftliche" Grundlage für die "Laientests"

Die Tests für den Hausgebrauch, die mil­lio­nen­fach ein­ge­setzt wer­den sol­len, sind sicher und ein­fach zu hand­ha­ben, erzäh­len uns die Medien uni­so­no. Woher wis­sen sie das? Wenn über­haupt Quellen ange­ge­ben wer­den, dann fin­det sich der Verweis auf ein nicht begut­ach­te­tes Preprint-Papier aus dem Hause Charité. Mitverfasser ist einer der Autoren des umstrit­te­nen Papiers zum "Drosten-Test", Victor M. Corman.

In die Studie auf­ge­nom­men waren 146 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren, von denen fast 60 Prozent einen Hochschulabschluß hatten.

In der Arbeit unter dem Titel "SARS-CoV‑2 pati­ent self-tes­ting with an anti­gen-detec­ting rapid test: a head-to-head com­pa­ri­son with pro­fes­sio­nal tes­ting" ist zu lesen:

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Schnelltests sofort vergriffen. Alle zehn

rp-online.de schick­te heu­te eigens den "Chefreporter/Leiter Reporterteam" zum Aldi. Er hat­te – aus sei­ner Sicht – Glück.

»Es ist 7.15 Uhr am Samstagmorgen, als die ers­ten Kunden vor der Aldi-Filiale in Düsseldorf-Flingern ste­hen. Ich gehö­re zu den ers­ten; bin neun­ter in der Reihe. Zu dem Zeitpunkt weiß ich noch nicht, wie wich­tig die Reihenfolge noch sein wird. Der Discounter öff­net um 8 Uhr. Von Minute zu Minute wird die Warteschlange län­ger. Das sei ja wie damals in der DDR, meint einer der Wartenden. Wie die ande­ren bin auch ich extra früh gekom­men, um einen Corona-Schnelltest zu kaufen…

Sie und ich wis­sen noch nicht, dass die Filiale nur zehn Packungen mit Schnelltests bekom­men hat; das erfährt man erst an der Kasse. „Einen Cov-2-Test, bit­te“, sage ich zur Kassiererin. Ich habe Glück. Es ist der letz­te, der an die­sem Tag in der Filiale raus­ge­ge­ben wird. Zu den Kunden hin­ter mir sagt sie: „Wir haben lei­der nicht mehr bekom­men. Da kön­nen wir lei­der nichts für.“ Als ich die Filiale ver­las­se, ist die Warteschlange immer noch lang. Ich sage den Wartenden, dass die Tests aus­ver­kauft sei­en; ent­täuscht zie­hen die meis­ten ab.«

Er macht dann den Test-Test:

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Spitzenbeamte der EMA machten Druck für schnelle Biontech-Zulassung

focus.de mel­det am 2.3.:

»Mails aus November auf­ge­taucht"
Die Lage ist auf­ge­heizt": EMA-Mitarbeiter woll­ten Biontech-Zulassung beschleunigen

Aus ver­trau­li­chen Mails der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) geht her­vor, dass hoch­ran­gi­ge Mitarbeiter bei der Zulassung des welt­weit ers­ten Impfstoffs gegen Covid-19 von Biontech/Pfizer im Herbst 2020 aufs Tempo drü­cken woll­ten. Die inter­nen Schreiben geben einen Einblick in die hit­zi­gen Diskussionen kurz vor der ers­ten Zulassung. Das berich­tet der "Business Insider". Dem Blatt lie­gen die Mails nach eige­nen Angaben vor, die EMA habe deren Echtheit bestätigt…

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Israel-Besuch des Pfizer-CEOs abgesagt, weil er nicht vollständig geimpft ist

Der Besuch im "Testlabor für die Welt", wie Bourla sich aus­ge­drückt hat­te, soll­te auch im Wahlkampf eine Rolle spie­len. Die "Jerusalem Post" mel­det am 6.3.:

»Pfizer-CEO Albert Bourla hat sei­nen erwar­te­ten Besuch in Israel abge­sagt, nach­dem sich her­aus­stell­te, dass er nicht voll­stän­dig gegen das Coronavirus geimpft wur­de, berich­te­te N12 am Freitag.

Dem Sender zufol­ge haben sowohl Bourla als auch die Mitglieder der Delegation, die ihn bei sei­nem Besuch beglei­ten soll­te, die zwei­te Dosis des Impfstoffs nicht erhalten.

Daraufhin wur­de beschlos­sen, den Besuch um eini­ge Tage zu ver­schie­ben, was wegen der bevor­ste­hen­den israe­li­schen Wahlen auch eine logis­ti­sche Herausforderung darstellte. 

Bourla sag­te im Dezember, dass er den Impfstoff noch nicht erhal­ten hat, weil er sich nicht "sich vor­drän­geln" möch­te und war­ten wür­de, bis sei­ne Altersgruppe als nächs­te geimpft wird. Als sol­cher hat er die ers­te Dosis erhal­ten, aber noch nicht die zwei­te.«

Sie müs­sen da merk­wür­di­ge Kriterien haben in sei­ner Heimat Griechenland.

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Hunderte demonstrieren in Irland und Schweden gegen Corona-Maßnahmen

»Dicht gedrängt und zumeist ohne Mund-Nasen-Masken haben in der iri­schen Stadt Cork meh­re­re Hundert Menschen gegen die Lockdown-Regeln in dem EU-Staat demons­triert. Anders als bei einem Protest in der Hauptstadt Dublin vor einer Woche habe es kei­ne Zwischenfälle gege­ben, berich­te­te der Sender RTÉ am Samstag. Ein Sprecher der Anti-Lockdown-Initiative sag­te, zahl­rei­che Menschen sei­en von der Polizei abge­wie­sen wor­den. In Irland sind wegen der Corona-Pandemie der­zeit kei­ne Massenversammlungen erlaubt.

In der schwe­di­schen Hauptstadt Stockholm haben am Samstag eben­falls Hunderte Menschen gegen Corona-Maßnahmen demons­triert. Nach Angaben der Polizei wur­de ein Demonstrant fest­ge­nom­men und ein Polizist leicht ver­letzt. Die Polizei for­der­te die Menschen mehr­mals zum Auflösen der Demonstration auf, da Zusammenkünfte von mehr als acht Menschen nicht erlaubt sei­en. Organisiert hat­te den Protest eine Gruppe, die die Beschränkungen als unbe­grün­det bezeich­ne­te.«
allgaeuer-zeitung.de

Hier gibt es ein Video aus Stockholm:.

Pflegeschutzbund fordert Erleichterungen für Geimpfte

»Der BIVA-Pflegeschutzbund for­dert eine sofor­ti­ge Anpassung der Besuchsverordnungen für geimpf­te Pflegeheimbewohner. Trotz erfolg­ter Impfungen in so gut wie allen Heimen der Bundesrepublik war­te­ten die alten Menschen wei­ter­hin auf Erleichterungen der beson­ders strik­ten Kontaktbeschränkungen, erklär­te BIVA-Vorsitzender Manfred Stegger in Bonn. Besuche nach den all­ge­mein gel­ten­den Regeln müss­ten jetzt unver­züg­lich ermög­licht wer­den. "Die Politik hat bis­her offen­bar nach erfolg­ter Impfkampagne in den Heimen die Bewohnerinnen und Bewohner wie­der ver­ges­sen", sag­te Stegger. Seit Wochen lie­ge eine Empfehlung des Ethikrates vor, die­ser Personengruppe mit dem erreich­ten Impfschutz spür­ba­re Erleichterungen zu ermög­li­chen, beton­te er. Doch es sei wenig gesche­hen.«

Darüber infor­miert heu­te tagesschau.de. Die Pressemitteilung gibt es hier. Warum die Organisation die­se Triage von Grundrechten mit­trägt, erscheint schlei­er­haft. Richtig bleibt anzu­pran­gern, daß die SeniorInnen nach Strich und Faden belo­gen wurden.

Obduktion angeordnet. 49-Jährige stirbt nach Impfung, Kollegin mit Lungenembolie im Krankenhaus

Auf noen.at ist heu­te zu lesen:

»Neue Details zu Tod nach Corona-Impfung
Einen Tag nach dem NÖN-Bericht über den Tod einer Krankenschwester aus dem Landesklinikum Zwettl wur­den am Samstag neue Details dazu bekannt. Bestätigt ist: Die Frau wur­de ver­gan­ge­nes Wochenende aus einem nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Krankenhaus in der Intensivstation des AKH Wien auf­ge­nom­men. „Die Frau erhielt zehn Tage vor der Spitalsaufnahme die ers­te Teilimpfung eines Covid19-Impfstoffes“, sagt eine AKH-Sprecherin. Einen Tag nach der Überstellung starb die Krankenschwester an einer schwe­ren Gerinnungsstörung…

Kollegin mit Lungenembolie im Spital
Mittlerweile sorgt ein wei­te­rer Fall für Gesprächsstoff: Eine zwei­te, etwa 30-jäh­ri­ge Mitarbeiterin liegt aktu­ell auf der inter­nen Abteilung des Krankenhauses. Auch sie soll zuvor eine Astra Zeneca-Impfung erhal­ten haben. 

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Wie war das noch… mit Testen ohne Symptome

"Wir haben uns nicht tes­ten las­sen, weil Testen gar kei­nen Sinn macht, weil wir kei­ne Symptome hat­ten."

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=3nOiEvTrRV4, 6.4.2020

»Er kommt aus dem baye­ri­schen Altötting, lebt seit mehr als 30 Jahren im ober­schwä­bi­schen Ravensburg – und ist in Corona-Zeiten ein kom­pe­ten­ter und gefrag­ter Gesprächspartner. Seit vier Jahren ist der Grünen-Politiker Manne Lucha Sozialminister in Baden-Württemberg und damit zustän­dig und ver­ant­wort­lich für Krankenhäuser und Ärzte, für Vorsorge und Versorgung. Sein bio­gra­fi­scher Bezug: Lucha hat lan­ge als Krankenpfleger und Sozialarbeiter in der Psychiatrie gear­bei­tet. Vor weni­gen Tagen ist er aus häus­li­cher Quarantäne an sei­nen Minister-Schreibtisch zurückgekehrt.«

Landrat eröffnet „Reste-Impfbörse“

»

Borken – Für die Menschen im Kreis Borken (NRW) hat sich ein Schlupfloch auf­ge­tan, schnel­ler als üblich den Corona-Schutz zu erhal­ten. Ganz legal.

Das Zauberwort heißt „Reste-Impfbörse“. Auf einer Internetseite kön­nen sich Interessierte regis­trie­ren, kom­men so mit etwas Glück frü­her an den Schutzstoff. Landrat Dr. Kai Zwicker (53): „Wir kön­nen sie dann für die Verwendung von übrig geblie­be­nen Impfstoff-Dosen kon­tak­tie­ren, wenn ande­re Personen kurz­fris­tig absagen.“

Kleiner Haken, so Zwicker: „Auch bei der Impfbörse wer­den spon­ta­ne Nachrücker nach der Prioritätenliste der Impfverordnung aus­ge­sucht.“ Außerdem ist Schnelligkeit gefragt: Nach der Benachrichtigung bleibt nur eine Stunde Zeit, um am Impfzentrum in Velen zu erschei­nen…«
bild.de

Startet das Rollator-Rennen in Borken?