Machthaber Kretschmann läßt durchgreifen

»In 29 Kreisen in Baden-Württemberg gel­ten Ausgangssperren für Ungeimpfte

Mittlerweile gel­ten in 29 der 44 Stadt- und Landkreise in BW Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte. Die Maßnahmen sol­len die Ausbreitung der Omikron-Coronavirusvariante eindämmen.«

Lächerlicher las­sen sich Maßnahmen gegen Demonstrationen kaum begrün­den. Auf dem Portal des Staatssenders swr.de ist am 17.1. wei­ter zu lesen: „Machthaber Kretschmann läßt durch­grei­fen“ weiterlesen

Sprinterin Sarah Atcho: Herzbeutelentzündung nach Booster-Impfung

Ein wei­te­rer bedau­er­li­cher sehr sel­te­ner Einzelfall, bei dem das Paul-Ehrlich-Institut maxi­mal eine zeit­li­che Nähe zur "Impfung" erken­nen wird. Schließlich kann der gute deut­sche Biontech-Stoff nicht schlecht­ge­schrie­ben wer­den. Unter obi­gem Titel ist am 18.1. auf berliner-zeitung.de zu lesen:

»Die Schweizer Sprinterin Sarah Atcho muss wegen einer Entzündung des Herzbeutels aus­set­zen. Die 26-jäh­ri­ge Profi-Sportlerin teil­te am Montagabend auf Instagram mit, dass sie an Perikarditis lei­de. Erste Symptome tra­ten nach Angaben der Frau nach ihrer Booster-Impfung im Dezember auf. Ende des Jahres sei die Erkrankung dann von einem Kardiologen dia­gnos­ti­ziert wor­den. „Sprinterin Sarah Atcho: Herzbeutelentzündung nach Booster-Impfung“ weiterlesen

Gesellschafts-Spaltungs-Vorantreiber. "Einen Kommentar gegen das Impfen finden Sie bei uns nicht"

Auf schwaebische.de muß man am 18.1. lesen:

»Warum wir über Corona so berich­ten, wie wir berichten
Der Betreff der E‑Mail war ein­deu­tig. „Gesellschafts-Spaltungs-Vorantreiber“. Die Medien, kon­kret also die Journalisten und Journalistinnen der „Schwäbischen Zeitung“, leis­ten einer gesell­schaft­li­chen Spaltung Vorschub, so die These. Diese Meinung ver­tre­ten aktu­ell vie­le Kommentatoren und Leserbriefschreiberinnen. „Gesellschafts-Spaltungs-Vorantreiber. "Einen Kommentar gegen das Impfen fin­den Sie bei uns nicht"“ weiterlesen

BioNTech/Pfizer bringt neue Formulierung ohne Verdünnung auf den Markt – Schrittweise Umstellung ab nächster Woche

Sie ver­län­gern eben mal die Haltbarkeitsdauer von Stoffen (s. Bereits aus­ge­lie­fer­te Impfstoffdosen von Moderna zwei Monate län­ger halt­bar), sprit­zen auch mal fal­sche Stoffe oder fal­sche Dosen, und nun das. Unter obi­ger Überschrift ist auf kbv.de am 18.1. zu lesen:

»18.01.2022 – Die Handhabung des COVID-19-Impfstoffs Comirnaty von BioNTech/Pfizer wird ein­fa­cher. Durch eine neue Formulierung muss das Vakzin künf­tig nicht mehr ver­dünnt wer­den und ist im Kühlschrank zehn Wochen halt­bar. Die Umstellung auf die Fertiglösung erfolgt schritt­wei­se und soll nächs­te Woche begin­nen. „BioNTech/Pfizer bringt neue Formulierung ohne Verdünnung auf den Markt – Schrittweise Umstellung ab nächs­ter Woche“ weiterlesen

Ist Mathematik eine Kernkompetenz des RKI?

rki.de (17.12.21)

Mit die­ser Grafik will das RKI bewei­sen, daß ein hoher Anteil "Geimpfter" im Krankenhaus eine schö­ne Entwicklung darstellt.

Lassen wir das Versprechen außer Acht, daß die 'Impfung" eigent­lich vor schwe­ren Verläufen schüt­zen soll, und betrach­ten die unte­ren Zahlen. Danach führt die Steigerung der "Impfquote" von 75 auf 90 Prozent dazu, daß nicht nur 42 "Geimpfte" im Krankenhaus behan­delt wer­den müs­sen, son­dern 50, jeweils bezo­gen auf 1 Million Menschen. Erfreulicherweise sinkt bei hoher "Impfquote" dage­gen die Zahl der nicht "Geimpften" von 140 auf 56.

Die Rechnung beruht auf die­sen magi­schen Voraussetzungen:

Auch hier sehen wir davon ab, daß das RKI aus­weis­lich sei­nes letz­ten Wochenberichts vom 13.1. von weni­ger als zwei Dritteln der "Fälle" über­haupt kli­ni­sche Informationen besitzt und nur für vier von fün­fen den "Impfstatus" kennt. Rufen wir uns statt des­sen in Erinnerung, wie das RKI "Geimpfte" in den Krankenhäusern ermittelt:

»Ein Impfdurchbruch als ein COVID-19-Fall (Nachweis der Infektion mit­tels PCR oder Erregerisolierung) defi­niert, für den eine kli­ni­sche Symptomatik und min­des­tens eine Grundimmunisierung ange­ge­ben wur­de.«

Was dar­un­ter zu ver­ste­hen ist, erklärt das RKI so:

»COVID-19-Fälle gal­ten als grund­im­mu­ni­siert, wenn für sie in den über­mit­tel­ten Daten ent­we­der 2 Impfdosen eines COVID-19-Impfstoffes (Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) oder eine Kombination dar­aus) bzw. 1 Dosis des JanssenImpfstoffes (Johnson & Johnson) ange­ge­ben waren und das Datum der Gabe der letz­ten Impfdosis min­des­tens 14 Tage vor Erkrankungsbeginn lag oder min­des­tens 3 Dosen eines COVID-19-Impfstoffes bzw. min­des­tens 2 Dosen des Janssen-Impfstoffes ange­ge­ben waren und das Datum der Gabe der letz­ten Impfdosis maxi­mal 6 Tage vor Erkrankungsbeginn lag.«

Beispielsweise für den Biontech-Stoff geht in obi­ge Berechnung nur ein, wer vor sei­ner "Erkrankung" zwei­mal gespritzt war und des­sen zwei­te Spritze min­des­tens 14 Tage zuvor gesetzt wur­de und der dann im Krankenhaus lan­det. Alle ande­ren "Geimpften" zäh­len nicht als "Impfdurchbruch" und kom­men in obi­ger Berechnung nicht vor.

Doch egal, wie mit den Zahlen jon­gliert wird: Laut den aktu­el­len Daten (KW 50/21 – 1/22) machen "grund­im­mu­ni­sier­te" Erwachsene 33 Prozent der Zahl nicht "geimpf­ter" und "grund­im­mu­ni­sier­ter" Hospitalisierungen aus. Das ist deut­lich mehr als die in der Grafik ange­ge­be­ne Zahl von 23 Prozent.

Zwei Drittel der "Omikron-Toten" "geimpft" und/oder geboostert

Noch höher ist der Anteil bei der Omikron-Variante: 72 Prozent (276 von 382) der im Krankenhaus behan­del­ten Menschen waren "geimpft" oder sogar geboos­tert. Auf 15 der 23 in dem Zeitraum Verstorbenen trifft das eben­so zu:

rki.de

Weitere Unwägbarkeiten ent­ste­hen aus der nicht genorm­ten Art der Anwendung des PCR-Tests und des­sen gene­rel­ler Fragwürdigkeit.

"Zwillingsepidemie". Auch der Grippe-Impfstoff muß in den Arm

Ein Artikel auf n‑tv.de vom 18.1. rührt die Werbetrommel:

»Corona und Grippe
Seuchenbehörde warnt vor "Zwillingsepidemie"
Die Grippe ist zurück – viel schnel­ler als gedacht. Seit Mitte Dezember ste­cken sich wie­der mehr Menschen in Europa mit Influenzaviren an. In der letz­ten Dezemberwoche 2021 müs­sen 43 von ihnen inten­siv­me­di­zi­nisch behan­delt wer­den, mel­det das European Centre for Disease Prevention and Control, kurz ECDC. Im Vorjahr wur­de ledig­lich ein inten­siv­me­di­zi­ni­scher Fall von Grippe im gesam­ten Dezember regis­triert. In den Jahren vor der Corona-Pandemie waren rund 400 Intensivfälle durch Grippe pro Woche in Europa nor­mal. Ungefähr 650.000 Menschen star­ben jähr­lich welt­weit dar­an. „"Zwillingsepidemie". Auch der Grippe-Impfstoff muß in den Arm“ weiterlesen