Weiter Besuchseinschränkungen an Krankenhäusern wegen Corona

Auch in die­ser dpa-Meldung mit obi­ger irre­füh­ren­der Überschrift vom 1.8. steht das Wichtigste am Schluß:

»In einer Reihe von Landkreisen lag die Zahl der wöchent­li­chen Corona-Klinikfälle je 100 000 Einwohner zuletzt teils deut­lich über 20. Diese Patienten wür­den der­zeit zumeist nicht ursäch­lich wegen einer Corona-Infektion ein­ge­wie­sen, son­dern wegen ande­rer Erkrankungen, sag­te [der Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft] Poniewaß. Die Infektion wer­de dann erst in der Klinik dia­gnos­ti­ziert. Die soge­nann­te Hospitalisierungsinzidenz ist ein Kriterium für die Belastung der Krankenhäuser durch die Pandemie.«

Um so absur­der sind die Vorschriften der thü­rin­gi­schen Landesverordnung und ihre Anwendung: „Weiter Besuchseinschränkungen an Krankenhäusern wegen Corona“ weiterlesen

"Impf"-Pflicht: Herr Kufen scharrt mit den Hufen

Aber es wird ihm nichts helfen.

"Städte bekla­gen «Schlingerkurs» bei ein­rich­tungs­be­zo­ge­ner Impfpflicht
Düsseldorf (dpa/lnw) – Der nord­rhein-west­fä­li­sche Städtetag for­dert einen kla­ren, prag­ma­ti­schen Kurs im Umgang mit der ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Corona-Impfpflicht. Es hel­fe nicht wei­ter, dass die Verpflichtung zur Impfung des medi­zi­ni­schen und pfle­ge­ri­schen Personals nun nur noch zeit­lich befris­tet und bis Jahresende gel­ten sol­le, kri­ti­sier­te der Landesvorsitzende Thomas Kufen.

«Dieser Schlingerkurs erstaunt vor dem Hintergrund, dass wir spä­tes­tens ab dem Herbst die Bürgerinnen und Bürger wie­der ver­stärkt dazu auf­ru­fen wer­den, eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus in Anspruch zu neh­men», sag­te der Essener Oberbürgermeister der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Montag). «Wer soll das ver­ste­hen?»… „"Impf"-Pflicht: Herr Kufen scharrt mit den Hufen“ weiterlesen

Philologenverband fordert digitalen Endsieg. "Corona hat keine Ferien gemacht"

»Philologenverband: Alle an Schulen brau­chen digi­ta­les Endgerät vor Corona-Winter

Der Deutsche Philologenverband for­dert ange­sichts der für den Herbst und Winter zu erwar­ten­den hohen Corona-Infektionszahlen eine gute Vorbereitung. "Jede Schule muss mate­ri­ell und rechts­si­cher für einen digi­tal unter­stütz­ten Unterricht aus­ge­stat­tet sein", for­der­te die Vorsitzende Susanne Lin-Klitzing. An den Schulen müss­ten alle Schüler, Lehrkräfte und Referendare mit einem digi­ta­len Endgerät von ihrem Schulträger oder von ihrem Kultusministerium aus­ge­stat­tet wer­den, um jeder­zeit vom Präsenzunterricht auch in einen digi­tal unter­stütz­ten Unterricht von Zuhause aus wech­seln zu kön­nen. „Philologenverband for­dert digi­ta­len Endsieg. "Corona hat kei­ne Ferien gemacht"“ weiterlesen

Aktuelles aus den Tollhäusern (1.8.)

Heute vom "Live-Blog zum Coronavirus in BW: Sommerwelle scheint gebro­chen" (swr.de):

»Müllmenge sinkt wieder
Im zwei­ten Corona-Jahr ist die Müllmenge in den baden-würt­tem­ber­gi­schen Haushalten leicht gesun­ken. Pro Kopf kamen 2021 nach Angaben des Umweltministeriums 364 Kilogramm Abfall zusam­men – das waren etwa vier Kilo weni­ger als 2020…«

Das ist ganz schlecht. Denn in in die­sem System beein­flus­sen sin­ken­de Umsätze der Verpackungs- wie der Müllverbrennungsindustrie das Bruttosozialprodukt nega­tiv. „Aktuelles aus den Tollhäusern (1.8.)“ weiterlesen

Erneute Corona-Demo in Berlin: Tausende ziehen vor den Reichstag

Anders als der "Tagesspiegel", der mit sei­nem Bericht in lan­ge ein­ge­üb­te Reflexe ver­fällt ("Auffällig sind die ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Bezüge. Weiterhin wird gegen einen angeb­li­chen Impfzwang demons­triert."), berich­tet die "Berliner Zeitung", abge­se­hen von der Übernahme der Polizeizahl, fast sach­lich unter oben genann­tem Titel:

»Etwa 5000 Menschen haben am Montag in Berlin gegen die Corona-Politik pro­tes­tiert. Eine Demonstration führ­te vom Reichstagsgebäude durch meh­re­re Stadtteile der City Ost zurück zum Sitz des Bundestages. Auf einem Banner an der Spitze des Demonstrationszuges war in gro­ßen Lettern „Frieden, Freiheit, Selbststimmung“ zu lesen sowie etwas klei­ner „Keine Waffen“ und „Keine Impfpflicht“. Auch Studenten betei­lig­ten sich an dem Protestzug. „Erneute Corona-Demo in Berlin: Tausende zie­hen vor den Reichstag“ weiterlesen

"Studien trugen auch dazu bei, dass Millioneninvestitionen in Medikamente flossen, die unwirksam sind"

Gott sei Dank behan­delt der Artikel auf spiegel.de am 1.8. nur ein Medikament zu Alzheimer. Parallelen zu heu­ti­gen Entwicklungen wären völ­lig aus der Luft gegrif­fen. Schließlich ist der geschil­der­te Skandal schon ein Jahr alt und es ging nie um eine Pandemie. Bloß weil eini­ge Details sehr ähn­lich klin­gen wie bei der Zulassung und wirt­schaft­li­chen Verwertung von "Impfstoffen", wären Unterstellungen äußerst fahrlässig.

Laut Spiegel soll sich dies ereig­net haben: 2006 wies der Neurowissenschaftler Sylvain Lesné…

"… ein Molekül nach, das einer der »Hauptverdächtigen« für die Ursachen von Alzheimer sei, wie es in einem beglei­ten­den Beitrag hieß . Es steht angeb­lich am Anfang einer töd­li­chen Kettenreaktion im Gehirn. Mit sei­ner »Entdeckung« stützt er die soge­nann­te Amyloid-Hypothese , wonach bestimm­ten Proteinstückchen, soge­nann­tes Beta-Amyloid, der Auslöser für die Krankheit sind…
„"Studien tru­gen auch dazu bei, dass Millioneninvestitionen in Medikamente flos­sen, die unwirk­sam sind"“ weiterlesen

Generalsekretär Watzl und seine konspirativen Mitglieder. Das Schmierentheater DGfI

Prof. Dr. Carsten Watzl ist Generalsekretär der "Deutschen Gesellschaft für Immunologie e.V.". In die­ser Eigenschaft hat er die Öffentlichkeit mit hier ein­seh­ba­ren sehr, sehr schau­rig-lus­ti­gen Beiträgen ver­sorgt. Ein Kommentar hat mich ver­an­laßt, genau­er auf die­se PR-Agentur zu schauen.

Es liegt hier ein eigen­ar­ti­ges Konstrukt eines Vereins vor, der einer­seits gemein­nüt­zig ist und damit SpenderInnen Steuervorteile ver­schafft, und ande­rer­seits in erheb­li­chem Maße für Pharmafirmen Werbung betreibt. Auf sei­ner Webseite ist zu lesen:

»Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie ist eine gemein­nüt­zi­ge Organisation. Die Gelder für unse­re Aktivitäten kom­men aus Spenden, Projektfördermitteln und vor allem den Mitgliedsbeiträgen. „Generalsekretär Watzl und sei­ne kon­spi­ra­ti­ven Mitglieder. Das Schmierentheater DGfI“ weiterlesen