Ärztin muss für Maskenatteste hinter Gitter

Wenn Lars Wienand unter die­sem Titel auf t‑online.de berich­tet, darf man kei­ne sach­li­che Information erwarten:

»Sie war völ­lig unein­sich­tig: Offenbar erst­mals in Deutschland soll eine Ärztin hin­ter Gitter, weil ihr beim Ausstellen von Maskenattesten alles egal war.

Das Amtsgericht in Garmisch-Partenkirchen hat eine Ärztin zu zwei Jahren ohne Bewährung ver­ur­teilt. Wenn das Urteil rechts­kräf­tig wird, muss damit offen­bar zum ers­ten Mal in Deutschland eine Medizinerin ins Gefängnis für das Ausstellen unrich­ti­ger Gesundheitszeugnisse in der Corona-Pandamie. Außerdem erhielt sie ein drei­jäh­ri­ges Berufsverbot. „Ärztin muss für Maskenatteste hin­ter Gitter“ weiterlesen

Drosten: Die Pandemie ist zu Ende

»Nur um das mal hier anfänglich zu sagen: Wir können jetzt über die Impfung die schwe­re Krankheit verhindern.

Jetzt bleibt die Übertragung als Haupteigenschaft der Pandemie. Und die Pandemie ist erst dann zu Ende, wenn die­se rasen­de Übertragung, die expo­nen­ti­ell die Fälle stei­gen lässt, wenn das vor­bei ist.«

rki.de (4.8.)

Drostens Worte stam­men aus sei­nem gött­li­chen letz­ten Podcast, dem wir herr­li­che Zitate ver­dan­ken: „Drosten: Die Pandemie ist zu Ende“ weiterlesen

US-Gesundheitsminister erklärt: Affenpocken sind ein Notfall für die öffentliche Gesundheit

Es wird erwo­gen, "medi­zi­ni­sche Gegenmaßnahmen wie poten­zi­el­le Behandlungen und Impfstoffe zu beschleu­ni­gen, ohne dass die­se einer umfas­sen­den Prüfung durch die Bundesbehörden unter­zo­gen wer­den". Das berich­tet washingtonpost.com am 4.8. (Bezahlschranke).

»Gesundheitsminister Xavier Becerra erklär­te den Ausbruch der Affenpocken am Donnerstag zum öffent­li­chen Gesundheitsnotstand, um das Bewusstsein für das Virus zu schär­fen und zusätz­li­che Flexibilität und Mittel zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus frei­zu­set­zen. „US-Gesundheitsminister erklärt: Affenpocken sind ein Notfall für die öffent­li­che Gesundheit“ weiterlesen

Vernehmbares Murren über Lauterbusch-Pläne in Wirt- und Ärzteschaft

Im Artikel "Kritik an den Corona-Plänen der Bundesregierung" auf faz.net heißt es am 4.8.:

»Die Pläne der Regierung für den Corona-Herbst haben vor allem in der Gastronomie Kritik aus­ge­löst. „Die Ängste wach­sen“, sag­te Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga am Donnerstag der F.A.Z…

Gäste haben sich wie­der an ein Leben ohne Auflagen gewöhnt. Abermalige Einschränkungen sei­en „eine fürch­ter­li­che Vorstellung“. Impf- oder Genesenennachweise zu kon­trol­lie­ren, sei mit erheb­li­chem Aufwand ver­bun­den, zumal die Branche auf­grund der ver­gan­ge­nen Pandemiewinter noch immer vie­ler­orts mit Personalnot zu kämp­fen habe. „Vernehmbares Murren über Lauterbusch-Pläne in Wirt- und Ärzteschaft“ weiterlesen

Justizministerium: "Frisch Geimpfte" können im Kino mit Aufklebern markiert werden

Unter dem Titel "Bei die­sen neu­en Corona-Regeln ist der Ärger pro­gram­miert" wird auf welt.de über eine Videokonferenz mit aus­ge­wähl­ten JournalistInnen berich­tet. Hinter der Bezahlschranke liest man am 4.8. auf welt.de:

»Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beginnt mit für ihn unüb­li­chem Optimismus. „Es scheint rela­tiv wahr­schein­lich zu sein, dass wir mit einer Omikron-Variante im Herbst zu rin­gen haben“, sagt er am Mittwochnachmittag bei der Vorstellung des Entwurfs für das neue Infektionsschutzgesetz in einer Videokonferenz mit Journalisten. Es wer­de sich wahr­schein­lich um BA.5 han­deln, man rech­ne jeden­falls nicht mit einer Kombination aus einer Delta-Variante und einer Omikron-Variante, so Lauterbach.« „Justizministerium: "Frisch Geimpfte" kön­nen im Kino mit Aufklebern mar­kiert wer­den“ weiterlesen

Washington D.C: Schulverbot für "ungeimpfte" Kinder trifft vor allem Schwarze

Das ist am 31.7. zu lesen auf washingtonpost.com:

»Schüler in D.C., die 12 Jahre und älter sind, müs­sen gegen das Coronavirus geimpft sein, um im kom­men­den Schuljahr die Schule besu­chen zu können.

Die Impfpflicht für Jugendliche in D.C. gehört nach Ansicht von Gesundheitsexperten zu den strengs­ten im gan­zen Land und wird in einer Stadt ein­ge­führt, in der die Impfraten zwi­schen wei­ßen und schwar­zen Kindern sehr unter­schied­lich sind. Insgesamt sind etwa 85 Prozent der Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren gegen das Virus geimpft, aber bei den schwar­zen Kindern in die­ser Altersgruppe sinkt die Rate auf 60 Prozent. „Washington D.C: Schulverbot für "unge­impf­te" Kinder trifft vor allem Schwarze“ weiterlesen

Schlägt wirtschaftliches Denken den Extremismus von Lauterbach und Buschmann?

»Oktoberfest-Chef"
Die Wiesn wird stattfinden"
Clemens Baumgärtner, der Wiesn-Chef seit 2019, hat allen Unklarheiten zum Oktoberfest den Wind aus den Segeln genom­men. "Die Wiesn wird statt­fin­den", stell­te er in einer Pressekonferenz klar. Zuletzt gab es unter ande­rem Spekulationen dar­über, ob es Corona-Beschränkungen geben wer­de und ob die Wiesn in Zeiten von Energie- und Gasknappheit über­haupt abge­hal­ten wer­den soll­te. "Wir haben ein schwie­ri­ges Umfeld: Corona, Inflation, Energieknappheit, Ukraine-Krieg", räum­te Baumgärtner ein. "Das macht es nicht ein­fa­cher." Dennoch habe die Stadt München "ent­schie­den, die Wiesn statt­fin­den zu las­sen, so wie man sie kennt". „Schlägt wirt­schaft­li­ches Denken den Extremismus von Lauterbach und Buschmann?“ weiterlesen

Zahl der Suizidversuche bei Jugendlichen steigt deutlich an

Unter die­ser Überschrift ist am 4.8. auf luzernerzeitung.ch zu lesen:

»Die Coronakrise hat auf die psy­chi­sche Gesundheit der Menschen geschla­gen. In den letz­ten Monaten haben ver­schie­de­ne Studien gezeigt, dass beson­ders Jugendliche davon betrof­fen sind. Das bekommt auch Tox Info Suisse zu spü­ren. So ist die Zahl der Beratungen zu Suizidversuchen bei unter 18-Jährigen deut­lich ange­stie­gen, wie dem am Donnerstag ver­öf­fent­li­chen Jahresbericht zu ent­neh­men ist. „Zahl der Suizidversuche bei Jugendlichen steigt deut­lich an“ weiterlesen

Ein Karl Lauterbach "sollte nachdenklich stimmen"

Das meint Thea Dorn, Schriftstellerin und Moderatorin des "Literarischen Quartetts" im ZDF, in einem Artikel auf zeit.de am 3.8. (Bezahlschranke):

»… Bis zu Martin Luther und der Reformation war es des­halb das zen­tra­le Geschäfts- und Machtmodell der christ­li­chen Kirche, im sel­ben Atemzug Höllenangst zu schü­ren und Erlösung zu ver­spre­chen, wenn der Gläubige nur artig genug befolg­te, was die Kirche ihm als ver­meint­lich siche­ren Weg ver­kauf­te, Gott gnä­dig zu stimmen.

Vermutlich ist es die größ­te Tragik der Deutschen, dass es ihnen gelun­gen ist, die­ses Modell als Scharlatanerie zu ent­lar­ven – um den Preis, ein Volk zu wer­den, das dazu neigt, sei­ne anschei­nend bloß unter­drück­ten Sehnsüchte nach irdi­schen Erlösungsinstanzen fort­an auf ande­re Felder zu pro­ji­zie­ren. Spätestens wenn die­se vaga­bun­die­ren­den Erlösungssehnsüchte die Sphäre des Politischen errei­chen, wird es hei­kel. „Ein Karl Lauterbach "soll­te nach­denk­lich stim­men"“ weiterlesen