„Es gibt Leute, die sich jetzt trauen, etwas zu sagen“

»Steckt hin­ter #alles­dicht­ma­chen wirk­lich ein dubio­ses Netzwerk? Sind die Beteiligten rechts, weil sie die Corona-Politik kri­ti­sie­ren? Vier Schauspielerinnen und Schauspieler erklä­ren, war­um sie zu der Aktion ste­hen – und was sie eigent­lich errei­chen wollten.«

Und zwar auf welt.de (Bezahlschranke) am 9.5.:

»Volker Bruch: Ich spie­le eine Person, die Angst hat – und Angst davor hat, dass die­se Angst auf­hört. Die Berichterstattung über die Pandemie war von Anfang an apo­ka­lyp­tisch. Im „Panikpapier“ des Innenministeriums ist expli­zit von einer „gewünsch­ten Schockwirkung“ die Rede. 

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Wegen Pandemie? Mann isst Blätter und stirbt

»MÜNCHEN · Ein Mann hat statt Bärlauch eine Herbstzeitlose geges­sen und ist in München gestor­ben. Der 48-Jährige habe eine Soße aus selbst gesam­mel­tem, ver­meint­li­chem Bärlauch zube­rei­tet, wor­auf es ihm schlecht ging, teil­te die Polizei mit.

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Der Mann aus dem Landkreis Freising sei in eine Klinik gekom­men und dort nun gestor­ben. Er habe nur ein paar Löffel von der Soße geges­sen, weil sie ihm bit­ter vor­ge­kom­men sei, erklär­te ein Polizeisprecher. „Das hat schon gereicht.“

Groß angelegte Impf-Aktion in Flüchtlingsunterkunft geht daneben

Das ist am 9.5. auf merkur.de mit obi­gem Titel zu lesen:

»Essen – „Seit so lan­ger Zeit hal­te ich Abstand wegen Corona*. Ich habe Angst. Mit Impfung bin ich geschützt“, sagt Nurallah Ullah der Zeitung Welt, „mit der Impfung fin­de ich viel­leicht wie­der eine neue Arbeit, eine neue Wohnung.“ Er ver­lor in der Pandemie sei­nen Job. Vor sechs Jahren war es aus Bangladesch nach Deutschland geflohen.

Geflüchtete in Sammelunterkünften sind einem beson­ders hohen Ansteckungsrisiko aus­ge­setzt. Viele Menschen leben auf engem Raum. Unabhängig von Alter oder Vorerkrankungen kön­nen die Bewohner jetzt eine Corona-Impfung bekommen.

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"Geimpfte können die Infektion daher weitergeben, auch wenn sie selbst nichts davon spüren."

Der Artikel erschien noch, bevor es ernst wur­de mit den "Freiheiten", am 6.5. auf n‑tv.de unter der Überschrift "Wie anste­ckend sind Geimpfte?". Er zeigt, daß es den Regierenden nicht um Gesundheit geht, son­dern um Ordnungspolitik:

»Geimpfte Menschen sol­len bald schon eini­ge Freiheiten zurück­be­kom­men. Denn laut RKI tra­gen sie kaum zum Infektionsgeschehen bei. Leipziger Wissenschaftler fin­den nun aller­dings her­aus, dass Geimpfte durch­aus infek­ti­ös sein kön­nen, auch wenn sie es selbst gar nicht mitbekommen.

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Anreize erhöhen Impfbereitschaft der Unentschlossenen

50 Euro soll­ten es schon sein. Das teilt tagesspiegel.de unter obi­gem Titel am 9.5. mit:

»Impfskepsis gefähr­det die Impfprogramme. Nach einer Studie der Humboldt-Universität las­sen sich Junge und Alte aber mit unter­schied­li­chen Anreizen überzeugen.

… [Zur Gruppe der Unentschlossenen] gehö­ren nach einer aktu­el­len Befragung etwa 17 Prozent der Erwachsenen in Deutschland. „Anreize erhö­hen Impfbereitschaft der Unentschlossenen“ weiterlesen

Was würde Hannah Arendt dazu sagen?

Diese Frage wird am 5.5. auf zeit.de gestellt. Die Antworten blei­ben vage. Sie begin­nen und enden mit einer Phrase.

»Sie war ein rebel­li­scher Geist… "Der Sinn von Politik ist Freiheit, und ohne sie wäre das poli­ti­sche Leben sinnlos."

Hierzulande sagt sich das leicht, doch es gibt Staaten, in denen, wie Arendt schrieb, "Menschen unwei­ger­lich ihre Freiheit ver­lie­ren, sobald sie anfan­gen, von ihr Gebrauch zu machen". In Myanmar zum Beispiel, in Belarus und Russland, in der Türkei, im Iran, in Ägypten, Hongkong, China. Nicht zu ver­ges­sen in Kuba, der Endmoräne des Kommunismus.«

Damit ist der Rahmen gesetzt, in dem Arendt zu lesen ist. Bevor sie in Vergessenheit geriet, soll­ten wir in unse­rer Schulzeit sie auch schon so ver­ste­hen. Dabei mag der Autor Arendt gele­sen haben, Rosa Luxemburg aber gewiß nicht ver­stan­den haben:

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PROF. DROSTEN-GUTACHTEN RECHNET MIT „QUERDENKER:INNEN“-FAKES AB

Es ist bei den "Volksverpetzern" üblich, feh­len­de Fakten mit Großbuchstaben zu kaschie­ren. Unter dem genann­ten Titel ist am 7.5. von ihrem Chefaufklärer Thomas Laschyk in gewohn­ter Sachlichkeit zu lesen:

»Die Corona-Pandemie führt bei vie­len Personen, die im Sumpf von Desinformation und Fake News ver­sin­ken, regel­mä­ßig zu absur­den, aber oft auch ekel­er­re­gen­den Stilblüten. Da hal­ten sich die Pandemie-Leugner:innen für Sophie Scholl, sie fan­ta­sie­ren tote Kinder oder alle paar Monate ein „Ermächtigungsgesetz“ her­bei. Besonders absurd wird es vor Gericht, wo sie teil­wei­se aben­teu­er­li­che Dinge behaupten. 

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