Springende Neuinfektionen in Thüringen. Unstrut-Hainich-Kreis weit vor Landkreis Sömmerda

Das hält dpa am 8.9. für eine Nachricht:

»Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt sprung­haft an
Erfurt (dpa/th) – Die amt­lich erfass­ten Corona-Infektionen in Thüringen haben seit Anfang September wie­der zuge­nom­men. Das Landesuntersuchungsamt ermit­tel­te am Donnerstag eine Inzidenz von 179,1 Fällen je 100 000 Einwohnern inner­halb von sie­ben Tagen. Am Mittwoch war der Wert noch mit 169,1 ange­ge­ben wor­den. Eine Sprecherin des Gesundheitsministerium sprach von einem «Sprung nach oben»… Die Corona-Inzidenz in Thüringen liegt damit jedoch wei­ter unter dem Bundesdurchschnitt…

Die aus­ge­wie­se­ne Inzidenz war nach Daten vom Donnerstag im Unstrut-Hainich-Kreis mit 360,9 am höchs­ten. Am nied­rigs­ten war sie im Landkreis Sömmerda mit 66,6.«

1991 hat­te so etwas noch Stil:

„Springende Neuinfektionen in Thüringen. Unstrut-Hainich-Kreis weit vor Landkreis Sömmerda“ weiterlesen

Täterinnen. Eine verstohlen, eine ehrlich

Frau Aschenberg-Dugnus (FDP) gibt sich kri­tisch, um dann dem ver­schärf­ten Infektionsschutzgesetz zuzu­stim­men, Frau Berndt (Süddeutsche Zeitung) pre­digt ganz offen den Verfassungsbruch. Beide bei Anne Will am 3.7.:

„Täterinnen. Eine ver­stoh­len, eine ehr­lich“ weiterlesen

Nebenwirkungen: „Wir sehen eine absolute Risiko-Erhöhung durch die mRNA-Impfung“

So ist am 9.9. ein Artikel der "Berliner Zeitung" über­schrie­ben, in dem ein Interview mit dem Epidemiologen und Sozialmediziner Ulrich Keil zu lesen ist:

»[Er] macht er eine neue Studie auf­merk­sam, die am 31. August in der medi­zi­ni­schen Zeitschrift „Vaccine“ ver­öf­fent­licht wur­de. Eine Gruppe von Forschern um den Senior-Autor Professor Peter Doshi von der University of Maryland hat Zulassungsstudien der mRNA-Impfstoffe erneut ana­ly­siert und kommt zu einer eige­nen Einschätzung der schwe­ren Nebenwirkungen bei Erwachsenen. „Nebenwirkungen: „Wir sehen eine abso­lu­te Risiko-Erhöhung durch die mRNA-Impfung““ weiterlesen

»Im Grunde handelt es sich um Long Covid – nur eben nicht nach der Infektion, sondern aufgrund der Impfung«

So wird Prof. Bernhard Schieffer, Direktor am Universitätsklinikum Marburg, zitiert in einem Artikel "Post-Vac-Syndrom: Long Covid nach der Impfung" auf net​dok​tor​.de am 31.8. Das Thema wird auch von focus​.de am 7.9. auf­ge­grif­fen unter dem Titel "Wann eine Impfung Long-Covid-Symptome aus­lö­sen kann". Auf net​dok​tor​.de heißt es:

»Nun macht ein Syndrom von sich reden, das unspe­zi­fi­scher daher­kommt: schwe­re Erschöpfung, Schwindel, Kopfschmerzen, neu­ro­lo­gi­sche Ausfälle, Herzrasen, Konzentrationsstörungen. „Wir fin­den einen gan­zen Strauß von Symptomen“, sagt Prof. Bernhard Schieffer, Direktor am Universitätsklinikum Marburg. Der Kardiologe lei­tet die Long Covid-Ambulanz des Hauses, an das sich auch vom „Post-Vaccine-Syndrom“ (kurz: „Post-Vac“) Betroffene wen­den kön­nen. „»Im Grunde han­delt es sich um Long Covid – nur eben nicht nach der Infektion, son­dern auf­grund der Impfung«“ weiterlesen

„Wir sind keine Polizei auf den Zügen.“

Das meint der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Scholze der DB Fernverkehr, nach­zu­le­sen in "Maskenpflicht im Fernverkehr -
DB-Betriebsrat warnt vor zuneh­men­der Gewalt gegen Bahnpersonal" am 9.9. auf waz​-online​.de:

»Berlin. Der Betriebsrat der DB Fernverkehr fürch­tet einen Anstieg von Gewalt gegen Bahnpersonal. Er for­dert, dass die Bundesregierung ihre Entscheidung zur Maskenpflicht in Fernverkehrszügen noch mal über­denkt. Es sei nicht nach­voll­zieh­bar, in einem ICE eine FFP2-Maske tra­gen zu müs­sen, wäh­rend in Flugzeugen gar kei­ne Maskenpflicht mehr gilt und auch im Nahverkehr unter Umständen kei­ne Maskenpflicht mehr herrscht, sag­te der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Scholze dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „„Wir sind kei­ne Polizei auf den Zügen.““ weiterlesen

18.000 Kinder mit Diagnose einer Verhaltens- und emotionalen Störung im 4. Quartal 2021

Das ist dem Text zur "Grafik des Monats" September 2022 des
"Zentralinstituts für die kas­sen­ärzt­li­che Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland" zu ent­neh­men. Es heißt dort zu den "Ergebnissen für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJPT)":

»Von den ins­ge­samt rund 58.000 Neupatient:innen der KJPT erhiel­ten mehr als 18.000 Kinder, also etwa jedes drit­te Kind, die Diagnose einer Verhaltens- und emo­tio­na­len Störung. 60 Prozent die­ser Kinder waren Neuerkrankte.…
Datenbasis: Vertragsärztliche Abrechnungsdaten, 4. Quartal 2021…«
zi​.de

Zugleich beklagt der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried stei­gen­de Gehälter in der Pflege: „18.000 Kinder mit Diagnose einer Verhaltens- und emo­tio­na­len Störung im 4. Quartal 2021“ weiterlesen

Leserin organisiert corodok-Treffen für Berlin und Umgebung am Samstag, dem 24.9.

Selbstverständlich sind auch alle ande­ren will­kom­men. Um 14 Uhr soll es los­ge­hen in der Domäne Dahlem, Königin-Luise-Str. 49 in Berlin. Dort gibt es einen sehr schö­nen Biergarten, der gut erreich­bar ist mit der U‑Bahn-Linie U3 (bis Dahlem Dorf). Auch über die A 115 und die B 1 kommt man gut dorthin.

Auch wenn es nicht so voll sein wird wie bei den letz­ten Malen, kann sich der Austausch loh­nen, den die Leserin @hehehe orga­ni­siert hat.

»Das E‑Rezept ist noch nicht da, wo es sein muss.«

EPA-pier­korb

"Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach ist mit dem der­zei­ti­gen Stand der E‑Rezept-Einführung nicht zufrie­den. »Das E‑Rezept ist noch nicht da, wo es sein muss. Da müs­sen wir noch nach­ar­bei­ten«, sag­te er ges­tern zum Auftakt eines Diskussions­prozesses mit Akteuren aus dem Gesundheitswesen in Berlin…

Herzstück des Vorhabens soll die elek­tro­ni­sche Patientenakte (EPA) wer­den…"
phar​ma​zeu​ti​sche​-zei​tung​.de (8.9.)