Frankreich: Offizielle Todeszahlen steigen langsam

"Wöchentliche Zahl der elek­tro­nisch beschei­nig­ten Todesfälle, mit Angabe von COVID-19 bei medi­zi­ni­schen Todesursachen in Frankreich"

blau: alle Todesfälle, gelb: bestä­tig­te COVID-Fälle, oran­ge: COVID "ohne Präzision". Skala rechts: Anteil von COVID-Fällen an allen Todesfällen
Offizielle Quelle: santepubliquefrance.fr.

»Auf natio­na­ler Ebene wur­de nach einem signi­fi­kan­ten Anstieg der Sterblichkeit in Woche 38… lag die Zahl der Todesfälle aller Altersgruppen wie­der inner­halb der übli­chen Schwankungsbreite in den Wochen 39 und 40.«

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200.000 bis 400.000 Kollateral-Tote?

»Durch die Corona-Pandemie könn­ten in die­sem Jahr 200.000 bis 400.000 Menschen mehr an Tuberkulose ster­ben als im Vorjahr.

Das geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation her­vor. Grund dafür sei, dass in Ländern mit vie­len Betroffenen wie Indien oder Südafrika wich­ti­ge Ressourcen in die Bekämpfung des Coronavirus umge­lei­tet wor­den sei­en. Dadurch könn­ten die bis­lang erziel­ten Erfolge im Kampf gegen die Lungenkrankheit zunich­te gemacht wer­den.

Die Infektionskrankheit Tuberkulose zählt zu den zehn häu­figs­ten Todesursachen welt­weit.«

Darüber berich­tet deutschlandfunk.de am 14.10.

Werden Intensivbetten knapp?

In Deutschland gibt es mehr als dop­pelt so vie­le Intensivbetten pro Kopf der Bevölkerung wie in Frankreich (33,9 gegen­über 16,3 je 100.000 Ew.).

"Es gibt in Deutschland genü­gend Intensivbetten für schwer­erkrank­te Covid-Patienten“, sag­te der Vorstandsvorsitzende der Mainzer Universitätsklinik. "Trotz leicht ange­stie­ge­ner Infektionszahlen gab es kei­ne erheb­li­che Belastung der Intensivstationen“, bestä­tig­te der Präsident der Bundesärztekammer am 19.9. eben­falls auf faz.net. Dort wird auch die­se Grafik gezeigt:

Nach heu­ti­gem Stand sind 659 der 30.233 Intensivbetten mit COVID-19-PatientInnen belegt.

Luftbrücke für Berlin?

»Die Berliner Luftbrücke dien­te der Versorgung der Stadt Berlin durch Flugzeuge der Westalliierten, nach­dem die sowje­ti­sche Besatzungsmacht die Land- und Wasserwege von der Trizone nach West-Berlin vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 durch die Berlin-Blockade gesperrt hat­te. Am 30. September 1949 wur­de die Luftbrücke offi­zi­ell been­det.« (Wikipedia)

Drosten Podcast 60 – Fortsetzung

Corona ver­hilft dazu, Aspekte des eige­nen Ichs zu ent­de­cken, die in nor­ma­len Zeiten ver­bor­gen schlum­mern. Bei mir ist das mein Masochismus. Diesen mir bis­lang unbe­kann­ten Zug erken­ne ich immer deut­li­cher beim Lesen der Texte der Drosten-Podcasts. Wovor ich mich noch hüten kann, ist die Frauen­feindlichkeit, die mich anfällt, wenn ich Frau Martini als Drosten-Stichwort­geberin und Anhimmlerin erle­be. So wie hier in Podcast 60:

»[Christian Drosten:] Irgendwann muss die Gesellschaft umschal­ten in einen akti­ven Teilnahmemodus. Dazu gehö­ren sol­che Aufmerksam­keitsübungen wie das Führen eines Cluster-Kontakttagebuchs.

Anja Martini
Und damit könn­te dann jeder sei­nen Beitrag auch leis­ten.«

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Drosten-Dissertation: Uni muß reagieren

Diese Erklärung ist heu­te auf der Webseite der Goethe-Universität zu lesen. Die Kommentierung wird nicht nur hier fol­gen.

»Falschbehauptungen zum Promotionsverfahren von Prof. Dr. Christian Drosten

Seit Ende Juni 2020 wer­den ins­be­son­de­re im Internet gezielt Falschbehauptungen gestreut, die Ende 2001 fer­tig­ge­stell­te und am 6. Februar 2002 am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität ein­ge­reich­te Dissertation "Etablierung von Hochdurchsatz-PCR-Testsystemen für HIV‑1 und HBV zur Blutspendertestung" von Prof. Dr. Drosten wäre nicht auf­find­bar, bzw. die­se sei vor 2020 nicht zugäng­lich gewe­sen und dem­entspre­chend nicht ord­nungs­ge­mäß ver­öf­fent­licht wor­den. Es wird gefol­gert, das Promotionsverfahren von Herrn Drosten wäre nicht rechts­kon­form durch­ge­führt wor­den. Diese frei erfun­de­nen Behauptungen sind eben­so unzu­tref­fend wie die hier­aus gezo­ge­nen Schlussfolgerungen:

Es bestehen – auch nach mehr­fa­cher Überprüfung – kei­ne Zweifel dar­an, dass das Promotionsverfahren des Herrn Prof. Dr. Drosten ord­nungs­ge­mäß durch­ge­führt wur­de.

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