Auch heise.de unterdrückt Information zu Drosten-Dissertation

Am 1.10. wur­de hier gemel­det, daß die für Presseerklärungen zustän­di­ge Tochter der Deutschen Presseagentur sich wei­gert, eine Mitteilung zur ver­mu­te­ten Nichtigkeit der Dissertation von Christian Drosten zu ver­sen­den.

Auch heise.de betei­ligt sich an den Zensurmaßnahmen. Eine Internetsuche fin­det heu­te um 01:14 Uhr die­sen Eintrag:

Ruft man den Link auf, erhält man die Information:

»Gesperrter Beitrag
Dieser Beitrag wird aus einem der fol­gen­den Gründe nicht ange­zeigt:

Der Beitrag wur­de vom Verfasser oder auf Wunsch des Verfassers gesperrt, oder
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der Beitrag war Teil eines ins­ge­samt gesperr­ten Threads, oder
hei­se online war recht­lich ver­pflich­tet, die Veröffentlichung zu unter­las­sen.«

"Sterblichkeit geht mit zunehmendem Alter rapide nach oben"

Bei einem Zeitungs-Volontär kann man schon mal ein Auge zudrü­cken. Wäre man ein Neunauge, müß­ten es dann schon alle sein, woll­te man wohl­wol­lend den Artikel bewer­ten, der am 30.9 in der FAZ publi­ziert wur­de. "Infektion ist für jeden fünf­ten Hochbetagten töd­lich" ist er über­schrie­ben und teilt mit:

»Eine Analyse von Dutzenden von Corona-Studien bestä­tigt, dass Covid-19 weit töd­li­cher ist als die sai­so­na­le Grippe. Bei über 85 Jahre alten Menschen, die mit Corona infi­ziert sind, ster­ben laut Christian Drosten so vie­le "wie bei den Pocken im Mittelalter"

Auf das Alter kommt es an. Am Dienstag sag­te Christian Drosten in sei­ner jüngs­ten Podcast-Folge auf NDR Info: "Die Sterblichkeit geht mit zuneh­men­dem Alter rapi­de nach oben." .«

Es ist gewiß nicht leicht, das Transkript des Podcasts zu lesen, aber das Folgende fin­det sich dort nicht:

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Bundesjustizministerin will "schon in der Schule" gegen Echsenwesen kämpfen

Wenn denn Schulen nicht gera­de geschlos­sen sind wegen der Perkolations-Theorie von Christian Drosten, dann soll dort wenigs­tens kei­ne Verschwörung gelehrt wer­den. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht plant des­halb ein "Demokratiefördergesetz", wie der Zeit vom 10.9. zu ent­neh­men ist:

»Damit Kinder nicht auf Verschwörungstheorien her­ein­fal­len, will das Bundesjustizministerium mit­hil­fe eines neu­en Gesetzes den kri­ti­schen Umgang mit Informationen im Netz för­dern. "Wir kön­nen und wol­len sol­chen Blödsinn nicht ver­bie­ten", sag­te Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) der Rheinischen Post. "Deswegen müs­sen wir schon in der Schule die Kritikfähigkeit der Kinder stär­ken, damit sie nicht auf dump­fe Parolen und idio­ti­sche Mythen her­ein­fal­len. Sondern erken­nen, dass dahin­ter Ideologien ste­cken, die sich gegen die Demokratie und die frei­heit­li­che Gesellschaft rich­ten."…
"Wir brau­chen des­halb ein Demokratiefördergesetz, das eine dau­er­haf­te Finanzierung sicher­stellt."…
Seit Beginn der Corona-Krise drän­gen Verschwörungstheorien ver­stärkt in die Mitte der Gesellschaft.«

Es sol­len dafür Millionen bereit­ge­stellt wer­den, doch Lambrecht sieht auch Grenzen:

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Mit Mindestabstand und FFP2-Masken (ohne Ventil) gegen Nazis?

An die­ser Aussage des "Berliner Bündnisses gegen Rechts" kann es kei­nen Zweifel geben:

»Am 3. Oktober will "Der III. Weg” in Hohenschönhausen auf­mar­schie­ren. Der III. Weg ist eine neo­na­zis­ti­sche Kleinst-Partei und ihre Mitglieder sind glü­hen­de Anhänger*innen des Nationalsozialismus. Sie waren vor­her größ­ten­teils in inzwi­schen ver­bo­te­nen Nazi-Kameradschaften orga­ni­siert. Wo die­se Partei auf­mar­schiert, wird ein Klima der Angst und Gewalt gegen Migrant*innen, Andersdenkende und Anderslebende erzeugt.«

Daß es dem Bündnis aber nicht nur um den berech­tig­ten Kampf gegen Neonazis geht, wird am nächs­ten Satz deut­lich:

»Mitglieder des III. Weg betei­lig­ten sich an den Anti – Coronademos in Berlin und erhof­fen sich durch ihr geplan­tes Aufmarschieren am 3. Oktober 2020 mehr Akzeptanz und Aufschwung für ihre men­schen­ver­ach­ten­de Politik.«

Für die Teilnahme an Blockadeakionen wird mit einem "Hygienekonzept" gewor­ben, das staat­li­che Auflagen in den Schatten stellt:

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Berlin und der Rest der Welt

Berlin hat 3.669.491 EinwohnerInnen.
Davon sind im Berliner "Lagebericht 02.10.2020" 15.370 Menschen als "Fälle" benannt. Das sind 0,42 Prozent. Als "an und mit Corona" Verstorbene gel­ten 231 Personen. Das sind 0,0063 Prozent.

Friedrichshain-Kreuzberg hat 290.386 EinwohnerInnen.
Der Lagebericht nennt 1.553 "Fälle". Das sind 0,53 Prozent. Verstorben nach RKI-Kriterien sind 9 Menschen. Das sind 0,003 Prozent.

Die BRD hat 83.166.711 EinwohnerInnen.
Laut RKI gibt es 294.395 "Fälle". Das sind 0,35 Prozent. 9.508 Verstorbene ent­spre­chen 0,011 Prozent.

Es gibt also in Berlin und Kreuzhain einen etwas höhe­ren Anteil an "Fällen", aber sehr viel weni­ger Verstorbene.

Das sind Gründe genug für den Rot-rot-grü­nen Senat, eine Maskenpflicht in Büros ein­zu­füh­ren, Soldaten auf die Suche nach RegelbrecherInnen zu schi­cken und wei­te­re absur­de Vorschriften für pri­va­te Feiern und Anderes zu erlas­sen (s. Neue Maskenpflicht in Berliner Büros: Droht bei Verweigerung die Kündigung?Kreuzhain trotzt mas­si­vem Druck- Grüne Bürgermeisterin will Soldatenstreifen und  المرسوم الخامس حول تعديل مرسوم الحماية من العدوى بفيروس كورونا سارس-كوف‑٢.

Unrechtmäßig in Quarantäne

»Die Corona-Pandemie bringt vie­le Einschränkungen: Abstandsgebote, Einreisebeschränkungen, sogar die Schließung von Einrichtungen. Die Frage, was recht­mä­ßig ist und wann die Grenzen der Verhältnismäßigkeit über­schrit­ten sind, beschäf­tigt seit Pandemie-Beginn die Gesellschaft. In Mainz gibt es nun einen Fall, bei dem Eltern und Personal gegen eine Quarantäne-Verordnung Widerspruch ein­leg­ten – mit Erfolg…«

Das berich­tet am 1.10. swr.de.

»Hat die zustän­di­ge Kreisverwaltung Mainz-Bingen hier also einen Fehler gemacht? "Die haben es sich ein­fach gemacht – eine pau­scha­le Entscheidung getrof­fen, ohne ein­zel­ne Kontakte nach­zu­ver­fol­gen", sagt Jona-Caspars Vater, der Intensivmediziner Rainer Gatz. Die Erzieherin, die posi­tiv auf das Coronavirus getes­tet wur­de, habe Jona-Caspars Gruppe näm­lich nie betre­ten…

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Gegenwind aus der Schweiz

Was hier­zu­lan­de noch undenk­bar scheint, ist in der Schweiz mög­lich.* Die Tageszeitung Luzerner Zeitung führt ein Interview mit Sucharit Bhakdi und Karina Reiss.

»Die deut­schen Forscher Sucharit Bhakdi und Karina Reiss sagen, wes­halb sie die Coronamassnahmen total falsch fin­den. Und sie neh­men Stellung zur Kritik, ihre Ansichten sei­en wis­sen­schaft­lich nicht halt­bar.

Beim Publikum kom­men Sucharit Bhakdi und Karina Reiss gut an. Ihr Buch "Corona Fehlalarm?" hat sich schon über 200'000 Mal ver­kauft und steht seit Wochen zuoberst auf der "Spiegel"-Beststellerliste der Sachbuch-Taschenbücher. Wissenschafter und Universitäten hin­ge­gen distan­zie­ren sich vom deut­schen Forscherehepaar.«

Darin füh­ren die WissenschaftlerInnen aus:

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Das Wunder von Eulachtal

»m Pflegeheim Eulachtal haben sich 56 Personen mit dem Coronavirus infi­ziert, unter ihnen auch 25 hoch­be­tag­te Bewohner. Doch nie­mand kam zu scha­den. Die Kantonsärztin spricht von einem Wunder.

Die Zürcher Kantonsärztin spricht von einem Wunder, ein Corona-Experte des Zürcher Unispitals von einem uner­klär­li­chen Phänomen und ein Hausarzt aus Elgg von einem Fall, aus dem man unbe­dingt Lehren zie­hen müs­se.«

Eine Bildunterschrift zu die­sem Artikel in der NZZ von heu­te lau­tet:

»Ein Hausarzt for­dert, die Ereignisse in Elgg genau­er zu unter­su­chen und sym­ptom­freie Heimbewohner künf­tig nicht mehr zwin­gend zu tes­ten.«

Wie sang 1970 Katja Epstein? "Wunder gibt es immer wie­der. Heute oder mor­gen kön­nen sie geschehn. Wenn sie dir begeg­nen, mußt du sie auch sehn."

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Neue Maskenpflicht in Berliner Büros: Droht bei Verweigerung die Kündigung?

Darüber berich­tet am 30.0 berliner-zeitung.de.

»Ab kom­men­dem Sonnabend gilt in Berlin in Büro- und Verwaltungs­gebäuden eine Maskenpflicht. Der Grund für die neue Corona-Verordnung laut Senat: die nach offi­zi­el­len Angaben zuletzt gestie­ge­nen Infektionszahlen mit Sars-CoV‑2. Beim Arbeiten am Schreibtisch soll die Regelung nicht grei­fen. Sobald ein Arbeitnehmer sei­nen Schreibtisch ver­lässt, muss er aber zum Mund-Nasen-Schutz grei­fen. Die Regelung sorgt auch in sozia­len Netzwerken für Unmut. Immer wie­der wird hier die Frage gestellt: Welche Konsequenzen sind zu befürch­ten, wenn man sich nicht an die neue Regel hält? Droht eine Abmahnung oder sogar die Kündigung?

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Kreuzhain trotzt massivem Druck – Grüne Bürgermeisterin will Soldatenstreifen

Das Militär bleibt außen vor in den Gesundheitsämtern von Kreuzberg-Fichtenhain. Trotz mas­si­ver Einflußnahme des Regierenden Bürgermeisters und einer toben­den Medienwelt und obwohl die grü­ne Bürgermeisterin Monika Herrmann für einen gegen­tei­li­gen Antrag von CDU und SPD warb.

»"Jede hel­fen­de Hand wäre uns in die­ser Lage will­kom­men und wenn die Bezirksverordneten sich heu­te Abend für einen Einsatz ent­schei­den, soll mir das sehr recht sein." Die BVV aller­dings folg­te Herrmanns Wunsch nicht…

Die Mehrheit in der BVV war bis­lang gegen den Hilfseinsatz der Bundeswehr gewe­sen – und so blieb das auch am Donnerstagabend. Die Verordneten ver­wei­sen mehr­heit­lich die Anträge (SPD und CDU) zum Einsatz der Bundeswehrsoldaten im Bezirk zur wei­te­ren Diskussion in den Sozialausschuss zur wei­te­ren Diskussion.«

Das mel­det heu­te der Tagesspiegel.

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