Karl Lauterbach sollte nicht nur Überschriften lesen

Es ist ähn­lich wie bei Christian Drosten, der auf dem Weg zur Kanzlerin eine Mail auf sein Handy bekommt mit einer Studie drin, und schon gibt es eine neue har­te Maßnahme. Der lau­tes­te Trommler für neue Lockdowns ver­sucht es auch:

Was steht in der Studie? Nicht das, was KL von einer Arbeit erwar­tet, die von der Gates-Stiftung und Pharmafirmen gespon­sert wurde.

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Räuberpistole im "Spiegel" zu Masken-Umfrage

Wäre die Story nicht ähn­lich talen­tiert auf­ge­zo­gen wie die der Goethe-Universität zu Christian Drostens Dissertation, dann hät­te sie das Zeug zum Skandälchen. So bleibt nur hei­ße Luft.

"Maskenpflicht im Unterricht – Onlineumfrage wegen mut­maß­li­cher Sabotage abge­bro­chen" ist der Artikel vom 27.10. überschrieben.

»In Schleswig-Holstein ist eine Onlineumfrage zur Maskenpflicht im Unterricht abge­bro­chen wor­den, weil sie offen­bar von Maskengegnern mani­pu­liert wur­de. "Dabei soll­te es nur um ein Stimmungsbild gehen", sagt Thorsten Muschinski, 46, Vorsitzender des Landeselternbeirates der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein. Er hat­te die Aktion am ver­gan­ge­nen Freitag gestar­tet – ohne zu ahnen, was er damit auslöst.

In ein­schlä­gi­gen Foren sei dazu auf­ge­ru­fen wor­den, die Abstimmung zu beein­flus­sen, berich­tet Muschinksi dem SPIEGEL am Telefon.«

Mal sehen, was es mit "offen­bar" auf sich hat. Denn der Vorwurf der Werbung für eine Teilnahme "in ein­schlä­gi­gen Foren" für sich klingt noch nicht sehr kriminell.

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Tagesspiegel geifert und beneidet Lukaschenka

»Nach wil­den Protesten in Berlin – Schluss mit der Toleranz gegen­über radi­ka­len Corona-Skeptikern« ist ein Kommentar vom 26.10. über­schrie­ben. Dort liest man:

»Es ist kurz nach vier Uhr nach­mit­tags an die­sem gol­de­nen Oktobersonntag, als eine ver­klei­de­te Pippi Langstrumpf auf der Fahrbahn der Berliner Karl-Marx-Alle die Parole "Frieden, Freiheit, kei­ne Diktatur" in die Welt hinausschreit.

Hinter ihr stim­men hun­der­te "Querdenker" in die­sen merk­wür­di­gen Schlachtruf ein. Dicht an dicht, natür­lich ohne Masken. Sie haben sich unter­ge­hakt, eine dro­hen­de Ingewahrsamnahme der Polizei soll so erschwert wer­den. Pippi Langstrumpf tanzt vor dem quer­den­ken­den Knäul her­um und diri­giert. Astrid Lindgren hät­te sich wahr­schein­lich im Grabe umge­dreht.«

So sehen die Gewaltbereiten (Nazis?) aus:

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CDU: Bürgerwehr gegen "Corona-Leugner" – mit Dienstwaffe und Uniform

Da wird der grü­ne Ministerpräsident doch kaum etwas ein­wen­den wol­len. In Baden-Württemberg for­dert sein Koalitionspartner Hilfs-Sheriffs.

»Die CDU im Landtag for­dert den Einsatz des Freiwilligen Polizeidienstes im Kampf gegen die gras­sie­ren­de Corona-Pandemie. Die rund 670 ehren­amt­li­chen Kräfte könn­ten hel­fen, die Zahl der Neuinfektionen wie­der auf ein beherrsch­ba­res Maß zu redu­zie­ren, sagt der innen­po­li­ti­sche Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Blenke, der dpa. "Polizeifreiwillige könn­ten vor Ort auf den Straßen und Plätzen auf die Menschen zuge­hen und sie von der Notwendigkeit der neu­en Corona-Kontaktbeschränkungen überzeugen."

Ordnungsamt und Polizei in Baden-Württemberg kon­trol­lie­ren ange­sichts stei­gen­der Infektionszahlen ver­stärkt das Einhalten von Corona-Regeln. Der Gemeindetag hat­te vor kur­zem bemän­gelt, dass den Städten und Gemeinden für flä­chen­de­cken­de Kontrollen das Personal feh­le – und den Einsatz pri­va­ter Sicherheitsdienste gefordert.
Auf Maskenpflicht und Abstand auf­merk­sam machen – für solch nie­der­schwel­li­ge Aufgaben sei­en die Polizeifreiwilligen wie gemacht,

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