Linke Bürgermeisterin: Statt Sport Tests mit Soldaten in Turnhalle

»Eine von drei Turnhallen der Caspar-David-Friedrich-Sekundarschule in Hellersdorf dient dem Bezirk ab sofort als "Abstrich-Stützpunkt" im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus…

Pro Fall gebe es oft sehr vie­le Kontaktpersonen zu tes­ten. Wenn ein Lehrer oder ein Schüler infi­ziert sei, müs­se oft bei drei bis vier Schulklassen ein Abstrich gemacht wer­den. Bisher erfolg­te das im Gesundheitsamt. Der Bezirk wol­le jedoch ver­mei­den, dass die Betroffenen im Herbst und Winter auf der Straße Schlange ste­hen müss­ten, begrün­de­te Pohle den Schritt. Eine wei­te­re Sporthalle wer­de vor­aus­sicht­li­che [so im Original, AA] aber nicht benö­tigt…«

Dagmar Pohle (Linke) ist Bürgermeisterin und Gesundheitsstadträtin.

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Fast 4.000 Untote in Berlin. Laborauslastung bei 105,8 Prozent

»Die Gesamtzahl der Fälle liegt nun bei 19.536, davon gel­ten 15.126 als gene­sen – 245 mehr als am Vortag. Die Zahl der Nicht-Genesenen liegt laut Lagebericht bei 4.174 Fällen (+258). 236 Menschen star­ben in Zusammenhang mit einer Infektion.…

Die Zahl der Tests in Berlin in der Vorwoche über­stieg laut Gesundheits­verwaltung die wöchent­li­che Testkapazität von 61.424. Die Auslastung der Labore lie­ge mit Stand Mittwoch bei 105,8 Prozent, hieß es. Welche Folgen das hat und ob die Kapazität noch wei­ter aus­ge­baut wer­den kann, wur­de zunächst nicht mit­ge­teilt.«

Diese Merkwürdigkeiten liest man heu­te auf tagesspiegel.de.

»Daten dar­über, ob ein Patient wie­der gene­sen ist, wer­den nicht offi­zi­ell erho­ben. Die Erhebung ist auch nicht gesetz­lich vor­ge­se­hen. Allerdings kann man zumin­dest bei den Fällen, bei denen die meis­ten Angaben ermit­telt wur­den, die kei­ne schwe­ren Symptome hat­ten und die nicht in ein Krankenhaus ein­ge­wie­sen wur­den, davon aus­ge­hen, dass sie spä­tes­tens nach 14 Tagen wie­der gene­sen sind.«

sagt das RKI.

Drosten-Podcast 60. Langsam wird es gemeingefährlich

Gestern war es wie­der so weit. Der neu­es­te Podcast des Menschen, der die dies­jäh­ri­ge Schiller-Rede hal­ten wird, brach­te uns Gefährliches zur Kenntnis:

Inzidenzgipfel auf plattem Land ganz oben links

»Insgesamt ist es so, dass sich das Virus, wie auch vor­aus­ge­sagt, geo­gra­fisch immer wei­ter ver­teilt hat, fast wie eine Diffusion. Wir sehen
im Moment zum Beispiel erstaun­li­cher­wei­se ganz oben links in der Ecke von Deutschland, im Emsland … Die Gegend, wo wir bei­de her­kom­men. Wer hät­te gedacht, dass da ein gro­ßer Inzidenzgipfel ent­steht? Das ist ja alles wirk­lich plat­tes Land.

Anja Martini
Genau.

Christian Drosten
Da sind gar kei­ne Großstädte in der Ecke, aber trotz­dem gibt es da gro­ße Ausbrüche. Das Virus wird sich wei­ter auf die­se Art und Weise ver­hal­ten, dass es sich ein­fach geo­gra­fisch ver­teilt.«

Es war mei­ne Voreingenommenheit, die mich "Inzidenzzipfel" lesen ließ.

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Stiftung Charité fördert Charité

Einer Pressemitteilung der Stiftung vom 28.9. ist zu ent­neh­men:

»STIFTUNG CHARITÉ BEWILLIGT WEITERE 1,7 MILLIONEN EURO FÜR HERAUSRAGENDE WISSENSCHAFTLERINNEN UND ÄRZTE

Im Fokus der Förderinitiative ste­hen das Berlin Institute of Health (BIH), die Charité und das Max-Delbrück für Molekulare Medizin (MDC).«

Prof. Christian Drosten hat eine Professur am BIH. Es kann als Profitmaschine der Charité ange­se­hen wer­den.

Zur Stiftung sie­he Stiftung Charité – fest in der Hand der Wirtschaft. Interessant in die­sem Zusammenhang ist auch Auch Sandra Ciesek von Quandt-Stiftung gespon­sert.

Herumreiten auf der Doktorarbeit von Christian Drosten

Aus gege­be­nem Anlaß sei wie­der­holt, was hier im Juli bereits dar­ge­stellt wur­de:

Die wich­tigs­ten Einwände gegen das Herumreiten auf der Doktorarbeit von Christian Drosten lau­ten:

    • Es han­delt sich um ein Ersatzthema.
    • Bei einer deut­schen Universität sind Manipulationen nicht vor­stell­bar.
    • Eine Dissertation bei MedizinerInnen ist ohne­hin belang­los.

Beginnen wir mit dem zwei­ten Punkt und erin­nern uns an die Plagiatsfälle Guttenberg, Koch-Mehrin, Steffel oder Schavan. Den Damen und Herren wur­de der Doktorgrad aberkannt. Frau von der Leyen ent­ging dem, weil die Hochschule bei den Plagiaten kei­ne Täuschungsabsicht erken­nen woll­te.

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Abbitte. Merkel hat Recht

Am 29.9. habe ich behaup­tet, Kanzlerin Merkel bla­mie­re sich mit der Vorhersage, wir müß­ten für Weihnachten mit 19.200 "Fällen" am Tag rech­nen.

Dafür muß ich mich ent­schul­di­gen, denn wir schaf­fen das! Ich tue das auch des­halb ger­ne, weil es eine gute Nachricht ist. Sie bestä­tigt die Aussage der WHO, daß welt­weit im Schnitt 10% der Bevölkerung als "Fälle" gel­ten und damit die Todesrate extrem sinkt. ""Das Virus ist doch schon über­all" sagt der lei­ten­de Epidemiologe des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, Gérard Krause.

Auch die Tatsache, daß nach heu­ti­gem Stand von 30.207 Intensivbetten 604 mit COVID-19-Patienten belegt sind, spricht gegen jeg­li­chen Alarmismus.

Unabhängig von der Fragwürdigkeit der Aussagekraft der PCR-Tests wird immer deut­li­cher: Das wil­de Testen sym­ptom­lo­ser Menschen wird ledig­lich bestä­ti­gen, was Fachleuten ohne­hin bekannt ist, daß wir auf gutem Weg zur Herdenimmunität sind. Dabei gilt es die Lehre zu beher­zi­gen, die die schwe­di­schen Behörden aus ihren anfäng­li­chen Fehlern gezo­gen haben, näm­lich das Augenmerk auf die Risikogruppen zu rich­ten und ihnen allen denk­ba­ren Schutz zukom­men zu las­sen.

Will Plagiatsjäger sein Geschäft ankurbeln?

Hier wur­de mehr­fach über jähe Positionsänderungen auf plagiatsgutachten.com in Sachen Drosten-Dissertation berich­tet. Inzwischen ver­dich­tet sich der Eindruck, daß es dem Betreiber Stefan Weber wohl vor­nehm­lich um PR für sein Unternehmen geht. Das sei ihm gegönnt, denn ab und zu kommt es dabei auch zu Erkenntnissen. Auf Telepolis erfährt man von ihm heu­te etwa:

»Zu dem Zeitpunkt der Recherche war die Doktorarbeit von Christian Drosten zwar schon ent­lehn­bar [so im Original, womög­lich öster­rei­chisch, AA], aber sie war noch ganz tau­frisch. Sie wur­de in der Tat erst im Jahr 2020 pro­du­ziert und in die Bibliotheken auf­ge­nom­men, sowohl an der Universität Frankfurt am Main, an der Herr Drosten im Jahr 2003 pro­mo­viert wur­de, als auch in der Deutschen Nationalbibliothek…

All dies ver­wun­dert bei einer Dissertation aus dem Jahr 2001 und gibt Anlass für Verschwörungstheorien. Eine Dissertation kann doch nicht knapp 20 Jahre spä­ter neu gedruckt und abge­ge­ben wer­den? Sind die Exemplare von 2020 und 2001 voll­kom­men iden­tisch? Wo sind die alten Exemplare geblie­ben? Gab es sie über­haupt?«

Mit den Verschwörungstheoretikern rech­net er dann ab:

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Alles nur wegen Drostens Neugier?

»Das, was mich antreibt und moti­viert, ist die Medizin, die unbe­kann­te Diagnose beim sel­te­nen Patientenfall. Als Arzt sehe ich den Patienten, der eine Krankheit hat: Könnte man hier noch eine Diagnose fin­den, die ein nor­ma­les Allgemeinlabor nicht fin­den kann?«

Das erklärt der "Brain City Berlin Botschafter: Prof. Dr. Christian Drosten". Dabei ent­deckt er

»manch­mal Viren…, die die Gesundheit gan­zer Bevölkerungen bedro­hen. . In den letz­ten Jahren haben wir bei­spiels­wei­se an dem neu­en Erreger von MERS (Middle East Respiratory Syndrome) gear­bei­tet. Durch unse­re Forschung ist jetzt klar, dass die­ser Erreger vom Kamel stammt und eine über­trag­ba­re Lungenentzündung her­vor­ruft, mit einer gewis­sen Pandemiegefahr wie bei der Influenza.«

Das RKI ver­mel­det zu die­ser "Pandemie" welt­weit "mehr als 2.400 labor­be­stä­tig­te Fälle (davon mehr als 800 Todesfälle)". Damit ein sol­cher Vorhersage-Flop nicht noch ein­mal pas­siert, wur­den für Corona durch Drosten und das RKI Definitionen und Tests so angepaßt, daß eine mög­lichst hohe Fallzahl ent­ste­hen konn­te. Siehe dazu u.a. Cycling und Recycling der SARS-CoV-PCR und Die Legende von der asym­pto­ma­ti­schen Übertragung.