Niederlande: 40 Millionen für kein Feuerwerk

»Niederlande ver­bie­ten Feuerwerk an Silvester
In den Niederlanden wird dies­mal alles Silvesterfeuerwerk ver­bo­ten. Damit soll ver­hin­dert wer­den, dass die wegen der Corona-Krise stark bean­spruch­ten medi­zi­ni­schen Notdienste sich nicht auch noch um Verletzungen durch Feuerwerkskörper küm­mern müs­sen. Die Branche wer­de mit ins­ge­samt rund 40 Millionen Euro ent­schä­digt, teil­te die zustän­di­ge Staatssekretärin Stientje van Veldhoven mit. Die Mittel sol­len Händlern zugu­te kom­men, die sich schon mit Raketen und ande­ren Feuerwerkskörpern ein­ge­deckt haben, berich­te­te die nie­der­län­di­sche Nachrichtenagentur ANP.«

Nennt man das Geld verbrennen?

Ein Sechstel der Intensivpatienten "Covid-Fälle"

Am 2.11. wur­de hier dar­über berich­tet, daß der Helios-Konzern auf sei­ner Webseite Zahlen zur aktu­el­len Auslastung der ein­zel­nen Kliniken, zur Belegung mit Covid-PatientInnen und zur vom RKI ver­öf­fent­lich­ten Zahl der Neuinfektionen in der ent­spre­chen­den Region ver­öf­fent­licht. Hier sind die von heu­te:Es kön­nen die Daten zu jeder Klinik dort abge­ru­fen wer­den. Siehe auch Klinik-Boß: "Nur jeder vier­te tat­säch­lich mit dem Virus infi­ziert".

Update: Auf Anregung eines Lesers wur­de die Überschrift korrigiert.

Linker spricht Vernünftiges – und erhält Beifall von AfD

MdB Jan Korte wen­det sich im Bundestag halb­wegs kon­se­quent gegen das unde­mo­kra­ti­sche Vorgehen von Kanzlerin und MPs , die AfD applau­diert. Was nun, Linkspartei? Nach der Leipziger Demonstration von einem "Staatsversagen" zu spre­chen, weil Rechte sich dort ein­ge­reiht hat­ten, und gleich­zei­tig den Beifall von Rechten ent­ge­gen­neh­men – wie paßt das zusam­men? Da hilft wenig, am Ende der Rede auf die Lobreden der AfD auf Donald Trump hin­zu­wei­sen, um sich zu distanzieren.

Vielleicht begreift die Linke, daß das Thema "Corona" kom­ple­xer ist und die Bedrohung der demo­kra­ti­schen Rechte erheb­li­cher, als das mit Sprüchen wie "Maske auf – Nazis raus!" beglei­ten zu können.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=i4INhzsTwwg

Düsseldorf hat immer die A‑Karte

Die glo­rio­se Idee eines Drive-In-Weihnachtsmarkts (s. Düsseldorf Nr. 1 in punc­to Corona-Schwachsinn) droht wie so man­ches in der Stadt des rhei­ni­schen Frohsinns zu schei­tern. "Corona stoppt Arena-Weihnachtsmarkt in Düsseldorf" schreibt heu­te nach­mit­tag rp-online.de.

»Düsseldorf Die Düsseldorfer Veranstaltungsfirma D.Live will den Menschen mit einem Arena-Weihnachtsmarkt und einem Lichterzauber Freude machen und natür­lich Geld ver­die­nen. Jetzt wur­de der Vorverkaufsstart wegen Corona-Fällen aus­ge­setzt. Findet das Spektakel über­haupt statt? 

Ab die­sem Freitag soll­ten Tickets für den Drive-in-Lichterzauber an und in der Arena ver­kauft wer­den. Aber die­ser Plan ist gestoppt wor­den, der Vorverkauf ist aus­ge­setzt. Im Team, das den Aufbau des Marktes und der Lichtfiguren stem­men soll, gibt es meh­re­re Corona-Fälle. Über das Wochenende soll ver­sucht wer­den, einen Ersatz zu orga­ni­sie­ren. Wann der Drive-in-Weihnachtsmarkt star­tet, ist somit offen…«

Berliner Zeitung "korrigiert" eigenen Artikel

Am 7.11. war hier über einen Artikel in der Berliner Zeitung berich­tet wor­den, in dem zu lesen war: "Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat bestä­tigt, dass PCR-Tests eigent­lich nicht in der Lage sind, eine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes fest­zu­stel­len."

Am 10.11. füg­te das Blatt die­se "Klarstellung" hin­zu:

»Die Schlussfolgerung Luthes, PCR-Tests sei­en nicht zur Infektionsbekämpfung geeig­net, ist aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht nicht halt­bar. So ist sich die Fachwelt einig, dass die­se Art von Tests Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV‑2 ein­deu­tig und mit hoher Zuverlässigkeit nachweisen. 

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Studie ("Restaurants sind Superspreader-Orte") kommt von Mark Zuckerberg

Vorgestern wur­de hier berich­tet, wie auf t‑online.de die Fachfrau für Haarausfall dem Publikum ver­mit­tel­te, wie gefähr­lich in Wirklichkeit Restaurants sind. War ihr Beitrag noch in eine Frageform geklei­det, weiß am 12.11. tagesspiegel.de defi­ni­tiv: "Corona-Infektionen fin­den vor allem an „Superspreader“-Orten statt". Gut, die Behauptung wird im ers­ten Satz gleich relativiert:

»Ein Großteil der Coronavirus-Infektionen pas­siert einer US-Studie zufol­ge aller Wahrscheinlichkeit nach an soge­nann­ten „Superspreader“-Orten wie Restaurants, Fitnessstudios und Cafés. Das zei­gen Wissenschaftler von der Universität Stanford in Kalifornien anhand eines Computermodells, unter ande­rem auf Basis demo­gra­fi­scher Daten, epi­de­mio­lo­gi­scher Schätzungen und anony­mer Handydaten, im Fachjournal „Nature“.

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Söder hat ungutes Gefühl und will "Querdenker" überwachen

»Der Verfassungsschutz soll­te sich aus Sicht von Bayerns Minister­präsident Markus Söder (CSU) inten­si­ver mit den „Querdenker“-Demonstranten beschäf­ti­gen. „Wir haben in Deutschland anfangs die Reichsbürger unter­schätzt und dann erlebt, wie aus einer völ­lig absur­den Idee eine ernst­haf­te Gefahr für den Staat und das Leben ent­ste­hen kann“, sag­te er dem „Münchner Merkur“.«

Und aus dem hat wie­der­um tagesspiegel.de abge­schrie­ben. Die Vorgehensweise ist bekannt. Nach dem Versagen bzw. Mittun des Inlandsgeheimdienstes im NSU-Skandal hieß es danach: Stärkung des Verfassungsschutzes mit Blick nach links und auf den Islam. Nicht zufäl­lig erwärmt sich des­sen ehe­ma­li­ger Chef immer mehr für ein Bündnis zwi­schen CDU und AfD. Nun, nach jahr­zehn­te­lan­gem bewuß­ten Wegsehen bei "Reichsbürgern", sol­len also die "Querdenker" ins Visier genom­men wer­den. Und war­um? Wegen des Gefühls:

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Elon Musk kann nur negativ sein

Denn sonst müß­te schon wie­der die Brandenburgische Landesregierung in Quarantäne. tagesspiegel.de berich­tet heute:

»„Zwei posi­tiv, zwei negativ“
Corona-Tests bei Elon Musk mit wider­sprüch­li­chen Ergebnissen

… Musk habe sich von der­sel­ben Krankenschwester mit dem dem­sel­ben Test unter­su­chen las­sen. Er berich­tet, es habe sich dabei um den schnel­len Antigen-Test des US-Medizintechnik-Herstellers Becton Dickinson gehan­delt. "Ein extre­mer Schwindel geht hier vor", unk­te Musk.

Allerdings ver­trau­te der Tesla-Chef auf eine unsi­che­re Methode. Bei Antigen-Schnelltests wer­den in Abstrichproben cha­rak­te­ris­ti­sche Viren-Proteine erkannt. Sie gel­ten als weni­ger zuver­läs­sig als vie­le der bis­lang übli­chen PCR-Tests auf Viren-Erbgut, sind dafür aber oft schnel­ler und güns­ti­ger. Ein Ergebnis ist in der Regel nach 15 Minuten da.

In Deutschland kom­men der­ar­ti­ge Tests etwa in Alten- und Pflegeheimen zur Anwendung. 

„Elon Musk kann nur nega­tiv sein“ weiterlesen