Biontech-Rationierung: Jede zweite Corona-Impfung in Frankfurt droht auszufallen

Das ist die Überschrift eines Artikels vom 29.11. auf fnp.de. Über die Wortwahl läßt sich strei­ten. Zu lesen ist:

»Frankfurt – Das Gesundheitsamt, Apotheken und Hausärzte schla­gen Alarm: Sie kön­nen nicht wie geplant imp­fen. "Es gab in der ver­gan­ge­nen Woche eine Deckelung bei Biontech", sagt die Apothekerin Uta Börger von der Sertürner-Apotheke in Griesheim. "Ich ver­mu­te, nur etwa die Hälfte der bestell­ten Menge wird in die­ser Woche an die Apotheken aus­ge­lie­fert." Die Apotheken sind für die Versorgung der Hausärzte in ihrer Umgebung zustän­dig. Damit wer­den die­se wohl etwa jede zwei­te Impfung mit Biontech absa­gen müs­sen. „Biontech-Rationierung: Jede zwei­te Corona-Impfung in Frankfurt droht aus­zu­fal­len“ weiterlesen

Arzt: „Johnson & Johnson kann man nicht mehr verabreichen“

Das ist zu lesen am 29.11. auf waz.de (Bezahlschranke). Es ist nicht zuletzt eine Werbekampagne für Biontech und Moderna:

»…Dr. Klaus Rembrink, Gelsenkirchener Bezirksleiter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), rät grund­sätz­lich vom Impfstoff Johnson & Johnson ab. „Nach aktu­el­lem Wissensstand kann man den heu­te eigent­lich nicht mehr ver­ab­rei­chen“, sag­te er. Gegen die heu­te vor­herr­schen­de Delta-Variante des Coronavirus’ bie­te der Impfstoff ledig­lich einen 15-pro­zen­ti­gen Schutz. „Arzt: „Johnson & Johnson kann man nicht mehr ver­ab­rei­chen““ weiterlesen

"Ungeimpfte unerwünscht" war eigentlich ein Inklusionsangebot

Im "Interview mit Wilhelm Schleweis aus Gelsenkirchen ange­sichts sei­ner Aktion 'Ungeimpfte Unerwünscht" spricht er am 28.11. von einem ziem­lich dum­men und nai­ven Schwachsinn, einer unüber­leg­ten Tat, dem größ­ten Fehler sei­nes Lebens.

Eins zu eins

Absolut unre­prä­sen­ta­tiv, aber auch nicht weni­ger aus­sa­ge­fä­hig als die täg­li­chen Wasserstandsmeldungen des RKI: Heute in der Fußgängerzone eini­ges Volk auf dem Weihnachtsmarkt, ein­zi­ger Hinweis auf eine "Pandemie" war, daß man Maske trug. Sehr mäßi­ge Kauflust in den 2G-Läden. Vor dem Tchibo Gespräch mit der Kontrollperson und zwei Kundinnen. "Ich muß das ja machen, ich arbei­te hier", mein­te die Verkäuferin, die ihren Arbeitsvertrag offen­bar nicht kennt. "Gehen Sie doch weg, las­sen Sie die Frau in Ruhe", die eine Kundin. "Die sind doch genau so anste­ckend, und nächs­te Woche müs­sen die sich auch noch tes­ten las­sen", die ande­re. Es gibt gera­de schö­ne Bettwäsche bei Tchibo. Das hät­te glatt zu Umsatz füh­ren können…

Nicht unpas­send wie­der mal der olle Ernst Busch mit der "Ballade vom Nigger Jim":

„Eins zu eins“ weiterlesen

"Routinemäßiger Einsatz von CMR* zur Diagnose von Myokarditis nach der COVID-19-Impfung nicht rentabel"

Zu die­sem Ergebnis kommt ein "Letter to the Editors" vom 23.11."Trends in ambu­la­to­ry car­dio­lo­gy con­sul­ta­ti­ons for suspec­ted myo­car­di­tis after COVID-19 vac­ci­na­ti­on" auf link.springer.com. Bei ledig­lich vier von 113 im Cardioangiologischen Centrum Bethanien unter­such­ten PatientInnen habe sich der Verdacht auf Myoperikarditis bestä­tigt. Die Empfehlung gel­te nicht für "sym­pto­ma­ti­sche Jungen und Jugendliche, die nach einer mRNA-Impfung ein signi­fi­kant erhöh­tes Risiko für eine Myoperikarditis auf­wei­sen". „"Routinemäßiger Einsatz von CMR* zur Diagnose von Myokarditis nach der COVID-19-Impfung nicht ren­ta­bel"“ weiterlesen

"Impfen" fürs Bruttosozialprodukt

»Der deut­sche Einzelhandel hat sich für eine Impfpflicht aus­ge­spro­chen. „Gerade mit Blick auf die aktu­ell dis­ku­tier­ten erheb­lich ein­schrän­ken­den Maßnahmen für die Gesellschaft und Wirtschaft muss eine Impfpflicht ent­spre­chend ver­folgt wer­den“, schreibt der Handelsverband HDE in einem Brief an die geschäfts­füh­ren­de Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der der Deutschen Presse-Agentur vor­liegt. Geboten sei eine „zeit­na­he Einführung einer ver­fas­sungs­kon­form aus­ge­stal­te­ten all­ge­mei­nen Impfpflicht mit klar defi­nier­ten Ausnahmen“. „"Impfen" fürs Bruttosozialprodukt“ weiterlesen

Lieber Jens!

Auf swp.de lese ich am 28.11. die­se Worte von Dir:

»Der geschäfts­füh­ren­de Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in der Corona-Pandemie lan­ge Einschränkungen für Ungeimpfte ins Spiel gebracht. Der CDU-Politiker sag­te, er sei grund­sätz­lich skep­tisch, was eine all­ge­mei­ne ver­pflich­ten­de Impfung ange­he. Eine Alternative, die zu dis­ku­tie­ren sei, sei durch­gän­gig 2G für alle Lebensbereiche, also Zugang nur noch für Geimpfte und Genesene. Es könn­te zu einer Ansage kom­men: „Stellt Euch dar­auf ein, 2G, geimpft oder gene­sen, und zwar auf­frisch­ge­impft dann ab einem Punkt x, gilt min­des­tens mal das gan­ze Jahr 2022. Wenn Du irgend­wie mehr tun willst als Dein Rathaus oder Deinen Supermarkt besu­chen, dann musst Du geimpft sein.“ Dies wäre eine ziem­lich kla­re Ansage. Das sei eine Option, die bespro­chen wer­den müsse.«
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Heil! Weil!

"Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat eine all­ge­mei­ne Corona-Impfpflicht gefor­dert und stren­ge­re Corona-Regeln für das Land ange­kün­digt. Mit der Omikron-Variante des Coronavirus gebe es eine neue Lage, sag­te er der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Montagsausgabe). «Wir wer­den uns mas­siv anstren­gen müs­sen, um den Impfschutz sehr rasch nach oben zu trei­ben», so Weil. «Erste Untersuchungen zei­gen, dass vor allem Booster-Impfungen auch gegen die­se Mutation eine gute Wirkung ent­fal­ten kön­nen. Deshalb ist spä­tes­tens jetzt eine all­ge­mei­ne Impfpflicht unab­ding­bar. Wir müs­sen den Impfdruck unbe­dingt erhö­hen.» „Heil! Weil!“ weiterlesen